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Erhöht Zuwanderung Arbeitslosigkeit?

Título: Erhöht Zuwanderung Arbeitslosigkeit?

Trabajo Escrito , 2007 , 32 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Johannes-Maximilian Brede (Autor), Sandra Rietzke (Autor)

Economía política - Economía laboral
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Die Arbeitslosigkeit ist das größte Problem einer Volkswirtschaft und betrifft den Einzelnen am unmittelbarsten und nachhaltigsten. Für die meisten Menschen sind mit dem Verlust des Arbeitsplatzes tiefgreifende psychische Folgen sowie oftmals eine Verminderung des Lebensstandards und Veränderungen des äußeren Umfelds verbunden.
Aus diesem Grund ist es also nicht verwunderlich, dass dieses Thema seit vielen Jahren häufig Gegenstand hitziger Diskussionen in den Medien ist. Ebenso versuchen Politiker innerhalb ihrer politischen Programme immer neue Mittel und Wege zu finden, um Arbeitsplätze zu schaffen.
Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland ist insbesondere in den letzten Jahrzehnten durch einen Anstieg der Unterbeschäftigung gekennzeichnet. In diesem Kontext widmet sich die Öffentlichkeit zunehmend dem Problem der Zuwanderung. Oft thematisiert wird hierbei die Frage nach einer Erhöhung der Unterbeschäftigung in Folge der Zuwanderung von Migranten (z.B. EU-Osterweiterung) und des allgemein zunehmenden Migrationsdrucks auf westeuropäische Länder.
Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach erhöhter Arbeitslosigkeit durch Zuwanderung oft auf emotionaler Ebene geführt. Ein negatives Verständnis gegen Einwanderung gepaart mit der Angst vor sinkenden Löhnen und sinkender Beschäftigung verbreitet sich.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Argumenten der zunehmenden Migration im Hinblick auf den Arbeitsmarkt. Zentrale Fragen sind hierbei beispielsweise: Welche Effekte sind für Lohn, Beschäftigung und das Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten? Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und zunehmender Arbeitslosigkeit im Zuwanderungsland?
Der erste Teil erklärt zunächst den neoklassichen Arbeitsmarkt und verschiedene Arten von Unterbeschäftigung. Im zweiten Teil werden basierend auf mehreren Modellen die potentiellen Arbeitsmarkteffekte durch Zuwanderung unterschiedlicher Migrantengruppen untersucht. Schließlich werden die an Hand der Modelle abgeleiteten Aussagen beurteilt. Die Frage, ob Migration ein Gewinn oder Verlust für den einheimischen Arbeiter darstellt wird abschließend im Zuge einiger empirischer Ergebnisse beurteilt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zuwanderung und Arbeitslosigkeit

2.1 Der neoklassische Arbeitsmarkt

2.1.1 Die Nachfrage nach Arbeit

2.1.2 Das Arbeitsangebot

2.1.3 Das Vollbeschäftigungsgleichgewicht

2.1.4 Die Erhöhung des Arbeitskräfteangebots

2.1.5 Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften

2.2 Arbeitslosigkeit

2.2.1 Arten der Arbeitslosigkeit

2.2.2 Unfreiwillige und konjunkturelle Arbeitslosigkeit

2.2.3 Arbeitsplatzsuche und friktionelle Arbeitslosigkeit

2.2.4 Lohnstarrheit und strukturelle Arbeitslosigkeit

2.3 Homogenität des Faktors Arbeit

2.4 Der Heterogene Faktor Arbeit und Lohnrigidität

2.5 Zuwanderung in offenen Volkswirtschaften

2.6 Empirische Erkenntnisse

2.7 Weitere empirische Untersuchungen

3 Fazit

4 Quellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die theoretischen Zusammenhänge zwischen Zuwanderung und der Arbeitsmarktsituation im Einwanderungsland, mit dem primären Ziel zu klären, ob Migration tatsächlich zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit führt oder einen Gewinn für die Volkswirtschaft darstellt.

  • Theoretische Grundlagen des neoklassischen Arbeitsmarktes
  • Differenzierung verschiedener Arten von Arbeitslosigkeit
  • Modellierung von Arbeitsmarkteffekten bei Migration
  • Einfluss von Lohnstarrheit und Qualifikationsstruktur
  • Empirische Analyse der Lohn- und Beschäftigungswirkungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Der neoklassische Arbeitsmarkt

Die sogenannte „klassische Nationalökonomie“ nimmt um 1776 ihren Anfang. Ihre wichtigsten Vertreter, Smith, Ricardo, St. Mill und Karl Marx, unterstützten allesamt die so genannte Arbeitswerttheorie. Demnach haben alle Arten von Waren einen Wert, da sie durch menschlichen Arbeitsaufwand geschaffen worden. Als Begleiter der industriellen Revolution diente jene Theorie dazu, der bürgerlichen Gesellschaft näher zu bringen, dass ausschließlich die systematische Nutzung menschlicher Arbeitskraft Quelle der Reichtumsschaffung war.

Der Ansatz, dass Arbeit die alleinige Quelle menschlichen Reichtums ist rechtfertigte den stark zunehmenden Einsatz von Maschinen, um die körperlichen Grenzen menschlicher Arbeit zu überwinden. Der zunächst arbeitsteilige Produktionsablauf, wurde im Zuge ständiger Rationalisierung und mit dem einzigen Ziel der Zeitersparnis (und damit verbundener Gewinnmaximierung) zunehmend durch Maschinen ersetzt. Die Möglichkeit mit gleichem Zeitaufwand mehr zu produzieren, bzw. eine gleiche Produktion mit geringerem Arbeitseinsatz, war fortan geschaffen. Diese Aufgabe der Arbeitsteilung, sorgte u.a. dafür, dass mit vermehrter Freisetzung von Arbeitskräften in stagnierenden Wirtschaftszweigen die für wachsende Wirtschaftszweige benötigten Arbeitskräfte vorhanden waren.

Karl Marx (1818-1888) unterschied zwischen Wert der Arbeit und Wert der Arbeitskraft und folgerte daraus im Sinne der Arbeitswerttheorie, dass die Arbeitskraft zur Erlangung von Gewinn ausgebeutet. Dies begründete u.a. die Neoklassik und fortan beschäftigte man sich mit den Vor- und Nachteilen individueller Optimierungskalküle und mathematische Analysen zogen in die Wirtschaftswissenschaften ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt das Problem der Arbeitslosigkeit als zentrales volkswirtschaftliches Thema und führt in die Fragestellung nach dem Zusammenhang von Migration und Unterbeschäftigung ein.

2 Zuwanderung und Arbeitslosigkeit: Analysiert theoretische Modelle des neoklassischen Arbeitsmarktes, verschiedene Arten der Arbeitslosigkeit sowie spezifische Effekte der Zuwanderung unter Berücksichtigung von Lohnrigidität und Arbeitshomogenität.

3 Fazit: Fasst zusammen, dass Zuwanderung nur bei Lohnstarrheiten und bei Zuwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte negative Beschäftigungseffekte für Einheimische haben kann, während sie sonst wohlfahrtssteigernd wirken kann.

4 Quellen: Listet die verwendeten wissenschaftlichen Studien, Fachliteratur und Datenquellen auf, die der Analyse zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Zuwanderung, Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt, Lohnrigidität, Migration, Volkswirtschaft, Neoklassik, Beschäftigungseffekte, Humankapital, Qualifikation, Faktorpreis, Arbeitseinkommen, Wirtschaftsstruktur, Arbeitsangebot, Arbeitsnachfrage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die makroökonomischen Auswirkungen von Zuwanderung auf die Löhne und das Beschäftigungsniveau in einem Einwanderungsland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der neoklassischen Arbeitsmarkttheorie, der Analyse von Lohnrigiditäten und der empirischen Untersuchung von Arbeitsmarkteffekten durch Migration.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Zuwanderung und einer Erhöhung der Arbeitslosigkeit im Zuwanderungsland gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt theoretische Modelle (wie das Cobb-Douglas-Modell), grafische Analysen von Arbeitsmarktgleichgewichten sowie die Auswertung existierender empirischer Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Modelle für homogene und heterogene Arbeit als auch empirische Erkenntnisse zu Lohn- und Beschäftigungseffekten detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zuwanderung, Arbeitslosigkeit, Lohnrigidität, Migration, neoklassische Arbeitsmarkttheorie und Beschäftigungseffekte.

Wie wirkt sich die Zuwanderung unqualifizierter Arbeiter laut Modell aus?

Bei Lohnstarrheit kann dies zu einer Verschlechterung der Beschäftigungssituation einheimischer Arbeitskräfte und somit zu erhöhter Arbeitslosigkeit führen.

Welche Rolle spielt die Qualifikation der Migranten?

Die Qualifikationsstruktur ist entscheidend: Die Zuwanderung qualifizierter Kräfte wird tendenziell als eher vorteilhaft für das Wirtschaftswachstum und die Arbeitsmarktsituation bewertet.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Erhöht Zuwanderung Arbeitslosigkeit?
Universidad
University of Applied Sciences Berlin
Curso
Makroökonomie 1 - Konjunktur und Beschäftigung
Calificación
1,3
Autores
Johannes-Maximilian Brede (Autor), Sandra Rietzke (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
32
No. de catálogo
V81421
ISBN (Ebook)
9783638866781
ISBN (Libro)
9783638937870
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erhöht Zuwanderung Arbeitslosigkeit Makroökonomie Konjunktur Beschäftigung Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johannes-Maximilian Brede (Autor), Sandra Rietzke (Autor), 2007, Erhöht Zuwanderung Arbeitslosigkeit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81421
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