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Autismus bei Kindern. Ergotherapeutische Behandlungsmethoden

Ein Leitfaden für ergotherapeutische Behandlungsansätze

Title: Autismus bei Kindern. Ergotherapeutische Behandlungsmethoden

Diploma Thesis , 2007 , 40 Pages , Grade: "2"

Autor:in: Karl-Heinz Haudum (Author)

Health - Physical Therapy / Occupational Therapy
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Forschungsfrage:
Wie beschreiben erfahrene Ergotherapeutinnen eine gut gelungene Therapieeinheit bei autistischen Kindern und sind Parallelen bei diesen Therapieansätzen zu erkennen.

Problembeschreibung:
In der Literatur findet man viel Theorie über Behandlungsansätze bei Autismus, aber wenig Beschreibungen von Therapieeinheiten. Durch den wachsenden Bekanntheitsgrad werden Therapeutinnen zunehmend mit dem Krankheitsbild Autismus konfrontiert. Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass die speziell im Fachbereich Pädiatrie tätigen Ergotherapeutinnen in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Inhaltsangabe der wichtigsten Bereiche der Arbeit:
Die Arbeit gliedert sich in 5 Kapitel:
Im ersten Kapitel werden die Problemdarstellung, die Definition, die Formen bzw. die Ursachen der autistischen Störung dargestellt.
Im zweiten Kapitel beschreibt der Verfasser die Methoden und Vorgangsweise der Arbeit.
Im dritten Kapitel wird die Datenanalyse sowie die Darstellung der Experteninterviews bearbeitet.
Im vierten Kapitel wird ein Fallbeispiel angeführt und eine Therapiestunde nach den Schwerpunkten beschrieben.
Die Parallelen und Ergebnisdarstellung wird im fünften Kapitel bearbeitet.

Ergebnisdarstellung:
Die Therapie bei autistischen Kindern muss immer nach dem Alter und den Anforderungen, die der Alltag an das Kind stellt, graduiert werden. Das Einfühlungsvermögen und die Beobachtungsgabe des Therapeuten spielen dabei die wesentlichste Rolle, da meist das Kind selbst den Impuls für das weitere Therapiegeschehen gibt. Um die Probleme der autistischen Menschen auch nur annähernd verstehen zu können, muss man sich auf die ganz individuelle Situation einlassen. Parallelen in den Behandlungsformen sind daher sehr übergeordnet einzustufen. Die Arbeit ergab, dass der Therapieansatz ein multidimensionaler ist der das gesamte Umfeld des Kindes mit einschließt, da es sehr wichtig ist den Transfer in den Alltag herzustellen. Verständlich geschrieben und fachlich fundiert hilft es betroffenen Eltern und interessierten Therapeuten bei der Suche nach einer sinnvollen und erfolgversprechenden Therapie.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemdarstellung

1.2. Autismus

1.3. Historisches

1.4. Klassifikation und Symptomatik

1.4.1. Formen des Autismus

1.4.2. Früherkennung

1.4.3. Häufigkeit

1.5. Ursachen

1.5.1. Genetische Verursachungstheorie

1.5.2. Neurologische Verursachungstheorie

1.5.3. Psychologische Verursachungstheorie

1.5.4. Chemische und biochemische Verursachungstheorie

1.5.5. Informations – und/ oder Wahrnehmungsverarbeitungsstörung

1.5.6. Verursachungstheorie im Zusammenhang mit anderen Krankheiten

1.6. Soziale Interaktion/ Kommunikation

1.7. Verlauf und Prognose

2. Methoden

2.1. Vorgangsweise

2.2 Kriterien

2.3. Interview

3. Datenanalyse

3.1. Kontaktaufnahme

3.2. Kommunikation

3.3. Struktur/ Raumanforderung

3.4. Selbstständigkeit

3.5. Verhaltensstruktur

3.6. Stereotypien

3.7. Therapieansätze

3.8. Elternarbeit

4. Fallbeispiel

4.1. Markus, 7 Jahre

4.2. Beschreibung einer gut gelungenen Therapiestunde

5. Diskussion/ Schlussfolgerung

5.1. Kontaktaufnahme

5.2. Kommunikation

5.3. Struktur/ Raumanforderung

5.4. Selbstständigkeit

5.5. Verhaltensstruktur

5.6. Stereotypien

5.7. Therapieansätze

5.8. Elternarbeit

5.9. Zusammenfassung

Abschließende Worte

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht ergotherapeutische Behandlungsmethoden bei Kindern mit Autismus. Das primäre Ziel ist es, von erfahrenen Ergotherapeutinnen beschriebene, erfolgreiche Therapieeinheiten zu analysieren und Gemeinsamkeiten in den Therapieansätzen zu identifizieren, um so therapeutische Unterstützungsmöglichkeiten im pädiatrischen Fachbereich aufzuzeigen.

  • Ergotherapeutische Ansätze bei autistischen Kindern
  • Die Rolle der Elternarbeit im therapeutischen Prozess
  • Strukturierung von Therapieräumen und -materialien
  • Kommunikationsförderung und soziale Interaktion
  • Umgang mit Stereotypien und Verhaltensauffälligkeiten

Auszug aus dem Buch

3.2. Kommunikation

Die beeinträchtigte Kommunikation autistischer Kinder, verbal oder nonverbal, wird zu den Kernsymptomen bei autistischen Störungen gerechnet und es soll auch einer der Schwerpunkte beim ergotherapeutischen Therapieansatz sein. Am stärksten sind die nichtsprechenden autistischen Menschen betroffen, da sie ihre Wünsche, Gefühle oder Bedürfnisse nicht in befriedigender Weise ausdrücken können. Die Folgen daraus können sich in Aggressivität, Frustration oder Resignation äußern. Wie ein Weg zur Kommunikation gefunden wird, ob mit Händen und Füßen oder mit speziellen Kommunikationsmitteln ist egal, berichten die Therapeutinnen.

„Josef merkt sofort wenn ich mir in meiner Handlung nicht sicher war, das nutzte er sofort aus und verweigert die gewünschte Aufgabe. Bei ihm ist es noch wichtiger gut auf die Therapie vorbereitet zu sein wie bei anderen Kindern. Meine Aussagen müssen deutlich und unmissverständlich sein und Entscheidungen zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten sowieso vermieden werden. Je klarer seine Aufgabe gestellt wird, desto besser konnte er sie auch ausführen.“ (Experteninterview 2, 13.2.07)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz des Krankheitsbildes Autismus und stellt die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.

2. Methoden: Hier werden die Erhebungsinstrumente, insbesondere der Fragebogen und die Auswahlkriterien für die Experteninterviews mit Ergotherapeutinnen, detailliert beschrieben.

3. Datenanalyse: Dieses Kapitel wertet die Experteninterviews aus und ordnet die Erfahrungen der Therapeuten in relevante Schwerpunkte wie Kontaktaufnahme, Kommunikation und Strukturierung ein.

4. Fallbeispiel: Anhand des Fallbeispiels „Markus, 7 Jahre“ werden die theoretischen Erkenntnisse illustriert und eine konkrete, gut gelungene Therapiestunde detailliert beschrieben.

5. Diskussion/ Schlussfolgerung: Hier werden die Ergebnisse zusammengeführt, Parallelen aus den Interviews analysiert und die Notwendigkeit ganzheitlicher Therapieansätze unter Einbeziehung der Familie diskutiert.

Schlüsselwörter

Autismus, Ergotherapie, Pädiatrie, Kommunikation, Verhaltensstruktur, Therapieansätze, Frühförderung, Elternarbeit, Sensorische Integration, Wahrnehmungsverarbeitung, Fallbeispiel, Experteninterview, Entwicklungstherapie, Selbstständigkeit, Strukturierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit ergotherapeutischen Behandlungsmethoden für Kinder mit Autismus, basierend auf praktischen Erfahrungen von Expertinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Kommunikation, die Strukturierung von Therapieumgebungen, die Förderung der Selbstständigkeit und die Einbindung der Eltern in den therapeutischen Prozess.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie erfahrene Ergotherapeutinnen eine gelungene Therapieeinheit gestalten und ob dabei Parallelen in den Therapieansätzen zu erkennen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Methode gewählt, bestehend aus der Erstellung eines Fragebogens und der Durchführung von teilstrukturierten Experteninterviews mit dreizehn Ergotherapeutinnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Daten aus Interviews zu verschiedenen Therapieaspekten und veranschaulicht diese durch ein konkretes Fallbeispiel eines siebenjährigen autistischen Kindes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Autismus, Ergotherapie, Kommunikation, Verhaltensstruktur und Elternarbeit charakterisiert.

Warum ist das Fallbeispiel des 7-jährigen Markus so wichtig?

Es dient dazu, die theoretischen Ansätze der Ergotherapie greifbar zu machen und zu verdeutlichen, wie Komponenten wie Frühförderung und Umfeldgestaltung in der Praxis zusammenspielen.

Welche Rolle spielt die Einbindung der Eltern laut der Arbeit?

Die Eltern werden heute als wichtigste Ressource des Kindes angesehen; ihre Mitarbeit und Aufklärung sind essenziell, um Therapieerfolge auch in den Alltag zu übertragen.

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Details

Title
Autismus bei Kindern. Ergotherapeutische Behandlungsmethoden
Subtitle
Ein Leitfaden für ergotherapeutische Behandlungsansätze
Grade
"2"
Author
Karl-Heinz Haudum (Author)
Publication Year
2007
Pages
40
Catalog Number
V81435
ISBN (eBook)
9783638839815
ISBN (Book)
9783638839501
Language
German
Tags
Ergotherapeutische Behandlungsmethoden Kindern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karl-Heinz Haudum (Author), 2007, Autismus bei Kindern. Ergotherapeutische Behandlungsmethoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81435
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