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Projektunterricht in Förder- und Integrationsklassen

Title: Projektunterricht in Förder- und Integrationsklassen

Seminar Paper , 2003 , 12 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anne Klein (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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„ Jeder junge Mensch hat ein Recht auf schulische Bildung“

Es liegt in der besonderen Verantwortung der Lehrkräfte, gerade bei Kindern mit Lernbehinderungen individuelle Interessen durch den Unterricht zu wecken und die Lust am Fragen, Suchen und Entdecken, Lernen und Weiterlernen immer wieder neu anzuregen.

In Integrationsklassen ist eine Öffnung des Unterrichts unabdingbar.
Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen müssen nach individuellen Bedürfnissen, mit großem Aufwand und besonderem Bemühungen, gefördert werden. Auch Schwerstmehrfachbehinderte sind seit der Geburt aktive Menschen. Fühlend, greifend, lauschend, beobachtend, riechend und schmeckend erarbeiten sie sich Möglichkeiten, sich ihr persönliches Leben einzurichten.

Integrativer Unterricht bedeutet für mich ein gemeinsames Lernen und Arbeiten behinderter und nicht-behinderter Kinder in Kooperation miteinander an gemeinsamen Inhalten, Themen und Gegenständen, auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eltern und Institution Schule

3. Projektidee

4. Besonderheiten im Förderunterricht/ Integrationsklassen

5. Aneignungsprozess

6. Differenzierungsmöglichkeiten

7. Reflexion

8. Fazit

9. Literaturangabe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung des Projektunterrichts in Förder- und Integrationsklassen, um behinderten und nicht-behinderten Kindern ein gemeinsames Lernen auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau zu ermöglichen und soziale Inklusion zu fördern.

  • Reformpädagogische Ansätze im Unterricht
  • Integration und schulische Institutionen
  • Projektunterricht als didaktische Methode
  • Förderung in heterogenen Lerngruppen
  • Differenzierungsstrategien

Auszug aus dem Buch

3. Projektidee

Obwohl die Idee des Projektunterrichts in der Zeit der Reformpädagogik zurückreicht, beginnt für einen Großteil der Lehrerschaft die Rezeption projektdidaktischer Fragestellungen erst seit wenigen Jahren.11 Dewey vertrat die Ansicht, dass die Menschen über die praktischen Bedürfnisse und die Auseinandersetzung mit alltäglichen materiellen Schwierigkeiten zum Denken kommen: learning by doing. So werden auch Schüler sich mit Problemen auseinandersetzen, die ihren praktischen Bedürfnissen entsprechen, sofern man sie lebst entscheiden lässt.12

Beim gemeinsamen Lösen von Aufgaben und Problemen wird das soziale Lernen durch das Beachten und Einhalten von Regeln, Rücksichtsnahme auf Schwächere, durch das Wahrnehmen des Anteils an der Arbeit des einzelnen und die Arbeit in der Lerngruppe gefördert.13

Im PU lassen sich Projekte erarbeiten, die den Lernenden mit Lernbehinderung in besonderer Weise ermöglichen, sich an der Erschließung und Gestaltung ihrer Lebenswirklichkeit zu beteiligen. Das aufsuchen außerschulischer Lernorte trägt dazu bei, klare Vorstellungen und Einblicke in Zusammenhänge zu gewinnen, Interessen zu stärken sowie Handlungsfelder für das Entdecken, Erkunden und den Kontakt mit anderen Menschen zu schaffen.14

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert integrativen Unterricht als gemeinsames Lernen behinderter und nicht-behinderter Kinder und betont das Recht auf Bildung unter Berücksichtigung individueller Entwicklungsniveaus.

2. Eltern und Institution Schule: Das Kapitel thematisiert die zwiespältigen Erwartungen von Eltern sowie die Notwendigkeit, Schule nicht als überregulierte Institution, sondern als innovativen Bildungsraum zu gestalten.

3. Projektidee: Hier wird der Ansatz des "learning by doing" nach Dewey vorgestellt und erläutert, wie Projektunterricht soziales Lernen und die Erschließung von Lebenswirklichkeit fördert.

4. Besonderheiten im Förderunterricht/ Integrationsklassen: Das Kapitel erörtert, warum in heterogenen Klassen Individualisierung und spielerische Lernsituationen essenziell sind, um die Handlungsregulation der Kinder zu unterstützen.

5. Aneignungsprozess: Es wird beschrieben, dass erfolgreiche Verstehensprozesse bei Kindern mit Lernbehinderung ein ganzheitliches Erleben sowie das Zusammenspiel von Emotionen und praktischem Handeln erfordern.

6. Differenzierungsmöglichkeiten: Dieses Kapitel stellt verschiedene Ansätze zur Differenzierung vor, um trotz heterogener Voraussetzungen jedem Kind optimalen Lernerfolg und soziale Anerkennung zu ermöglichen.

7. Reflexion: Die Reflexion wird als notwendiger Bestandteil der Projektmethode hervorgehoben, um tatsächliche Lerngewinne zu erzielen und Planung sowie Durchführung kritisch zu hinterfragen.

8. Fazit: Das Fazit bestärkt den Projektunterricht als ideale Methode für den integrativen Unterricht, um Kooperation und Toleranz zu fördern und den rechtlichen Anspruch auf Förderung zu sichern.

9. Literaturangabe: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen und Rahmenpläne.

Schlüsselwörter

Projektunterricht, Integrationsklassen, Inklusion, Sonderpädagogik, Reformpädagogik, soziales Lernen, Differenzierung, Lernbehinderung, Handlungsregulation, Aneignungsprozess, Schulentwicklung, Förderbedarf, lebensnahes Lernen, Kooperation, Selbstbewusstsein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Projektunterrichts als pädagogische Methode zur Gestaltung von integrativem Unterricht in Förder- und Integrationsklassen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die Schwerpunkte liegen auf der Rolle der Eltern, den Anforderungen an eine inklusive Schulkultur, der Bedeutung von handlungsorientiertem Lernen sowie spezifischen Differenzierungs- und Reflexionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch Projektunterricht die Teilhabe behinderter Schüler am sozialen und schulischen Leben gestärkt und deren individuelle Förderung realisiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit reformpädagogischen Konzepten und der Auswertung aktueller Rahmenpläne und fachdidaktischer Literatur zum integrativen Unterricht.

Was steht im Zentrum des Hauptteils?

Im Hauptteil werden konkrete didaktische Herausforderungen in heterogenen Gruppen sowie Lösungsansätze wie die spielerische Aneignung von Lebenswirklichkeit und die Reflexion von Lernprozessen beschrieben.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Inklusion, Projektunterricht, Förderunterricht, Individualisierung, ganzheitliches Lernen und soziale Partizipation.

Warum ist die Reflexion in der Projektmethode so bedeutsam?

Laut der Autorin ist reflektiertes Handeln die Voraussetzung für einen tatsächlichen Lerngewinn, da es den Schülern hilft, ihr Vorgehen zu überdenken und Fehler zu korrigieren.

Wie soll die Schule nach Meinung der Autorin mit behinderten Schülern umgehen?

Die Schule sollte sich flexibel an den individuellen Bildungsbedürfnissen orientieren und sich nicht hinter einer Überregulierung durch Gesetze und Verordnungen verstecken, die das Lernen eher hemmen könnten.

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Details

Title
Projektunterricht in Förder- und Integrationsklassen
College
University of Potsdam  (Institut für Pädagogik)
Course
Von der Arbeitsschule zum Projektunterricht - Reformpädagogische Erfahrungen und aktuelle Problemfelder
Grade
2,0
Author
Anne Klein (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V81446
ISBN (eBook)
9783638862103
ISBN (Book)
9783638862189
Language
German
Tags
Projektunterricht Förder- Integrationsklassen Arbeitsschule Projektunterricht Reformpädagogische Erfahrungen Problemfelder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Klein (Author), 2003, Projektunterricht in Förder- und Integrationsklassen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81446
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