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Das Problem der Polysemie: Eine Untersuchung anhand von Beispielen aus dem Französischen

Title: Das Problem der Polysemie: Eine Untersuchung anhand von Beispielen aus dem Französischen

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martina Hoffeins (Author)

French Studies - Linguistics
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Diese Arbeit beschäftigt sich vorrangig mit dem lexikalischen Phänomen der Polysemie im französischen Vokabular und wird die Homonymie nur am Rande betrachten. Im Zentrum steht dabei eine Analyse verschiedenster Fälle von Polysemie um einen Einblick in die Facetten der lexikalischen Ambiguität im Französischen zu geben. Zu Beginn der Darstellung wird der Begriff Polysemie definiert. Im Folgenden findet sich ein Kapitel zur Homonymie, um beide Begriffe klar voneinander zu trennen. Nach einer kurzen Analyse der Beziehungen zwischen Polysemie und Homonymie wendet sich diese Arbeit der Analyse von Fällen von Polysemie zu.

Dabei werden sowohl seine Herkunft als auch Arten und Ursachen von Polysemie an diversen Beispielen betrachtet. Zum Schluss geht es dann um die Frage, welche Rolle Polysemie bei Wortspielen zuteil wird. Ein „jeux de mots“ steht dabei im Mittelpunkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen von Polysemie

3. Abgrenzung zur Homonymie

4. Beispielanalyse

5. Zusammenfassung

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das linguistische Phänomen der Polysemie im Französischen, um dessen Vorkommen, Ursachen und die Abgrenzung zur Homonymie anhand praktischer Beispiele zu verdeutlichen.

  • Definition und theoretische Grundlagen der Polysemie
  • Abgrenzung der Polysemie von der Homonymie
  • Analyse von Bedeutungsvariationen bei französischen Substantiven
  • Bedeutung von Kontext für die Differenzierung lexikalischer Einheiten
  • Rolle der Polysemie in Wortspielen und Aphorismen

Auszug aus dem Buch

4. Beispielanalyse

Gerade die Polysemie von Substantiven wird in der Literatur vielfach reflektiert. Wenn wir zum Beispiel das Wort Schule (école) hören, können wir es uns in folgenden Kontexten vorstellen:

a. L’école va avoir un nouveaux toit. – Die Schule wird ein neues Dach bekommen.

b. La nouvelle école sera ouverte le 1er Septembre. – Die neue Schule wird am 1. September eröffnet.

c. L’école commence à 8 heures. – Die Schule beginnt um acht Uhr.

d. L’école du soldat. – Die Schule des Soldaten.

e. L’école classique, romantique. Die klassische, romantische Schule.

f. L’école de la vie. – Die Schule des Lebens.

Die Beispiele zeigen, dass das Lexem „école“ in unterschiedlichen Kontexten unterschiedliche Bedeutungsvariationen annimmt. Die Grundidee von Schule verbunden mit Lernen ist aber in den sechs Beispielsätzen noch immer enthalten, wenn auch in unterschiedlich starker Ausprägung. Um eine Homonymie komplett auszuschließen, betrachtet man im folgenden die Wurzeln des Lexems „école“ und kann im Grand Robert feststellen, dass sein Ursprung im lateinischen Wort „schola“ und im griechischen Wort „skholè“ zu finden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der lexikalischen Ambiguität und Abgrenzung zwischen Polysemie und Homonymie.

2. Definitionen von Polysemie: Darlegung der theoretischen Ansätze und Definitionen zur Polysemie durch verschiedene Linguisten.

3. Abgrenzung zur Homonymie: Erörterung der Schwierigkeiten bei der Grenzziehung zwischen Polysemie und Homonymie unter Berücksichtigung etymologischer und synchroner Kriterien.

4. Beispielanalyse: Untersuchung konkreter französischer Beispiele zur Veranschaulichung der Polysemie und ihrer systematischen Entstehung.

5. Zusammenfassung: Resümee der Ergebnisse über die Allgegenwärtigkeit der Polysemie im Französischen und ihre linguistische Einordnung.

6. Literatur: Auflistung der im Text zitierten und verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Polysemie, Homonymie, lexikalische Ambiguität, Französisch, Bedeutungsvariation, Kontext, Semantik, Sprachentwicklung, Wortspiel, Prototypentheorie, etymologische Herkunft, Bedeutungsverschiebung, Linguistik, Lexem, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Phänomen der Polysemie, also die Mehrdeutigkeit von Wörtern, speziell im französischen Vokabular.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Bestimmung der Polysemie, deren Unterscheidung von der Homonymie sowie die Analyse der Entstehungsursachen von Polysemie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Einblick in die Facetten der lexikalischen Ambiguität im Französischen zu geben und die Mechanismen aufzuzeigen, wie Wörter unterschiedliche Bedeutungen entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive linguistische Analyse durchgeführt, die auf der Auswertung bestehender Fachliteratur und der exemplarischen Untersuchung spezifischer Lexeme basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Begriff Polysemie definiert, die Abgrenzung zur Homonymie vorgenommen und detaillierte Beispielanalysen, insbesondere zum Wort "école" und "coup", durchgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Polysemie, Homonymie, lexikalische Ambiguität, französische Sprache und semantische Analyse charakterisieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Polysemie und Homonymie so schwierig?

Die Arbeit verdeutlicht, dass es eine Grauzone bei der Bedeutungszuordnung gibt, da es nicht immer eindeutig ist, ab wann bei historischen Bedeutungsvariationen von einer völlig neuen Bedeutung (Homonymie) oder einer erweiterten Bedeutung (Polysemie) gesprochen werden muss.

Welche Rolle spielt der Kontext bei der Bedeutung eines Wortes?

Der Kontext ist laut Arbeit das entscheidende Instrument, um bei polysemen Ausdrücken die spezifische Bedeutungsvariante in der jeweiligen Kommunikationssituation zu identifizieren.

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Details

Title
Das Problem der Polysemie: Eine Untersuchung anhand von Beispielen aus dem Französischen
College
University of Potsdam  (Institut für Romanistik)
Grade
1,0
Author
Martina Hoffeins (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V81465
ISBN (eBook)
9783638858403
Language
German
Tags
Problem Polysemie Eine Untersuchung Beispielen Französischen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martina Hoffeins (Author), 2004, Das Problem der Polysemie: Eine Untersuchung anhand von Beispielen aus dem Französischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81465
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