Das vorliegende Werk soll versuchen, das eigentliche massenmediale Angebot der letzten Jahrzehnte zu analysieren und vor allem zu vergleichen, welchen Medien die (west-) deutschen Kinder ausgesetzt sind beziehungsweise waren. Wichtig ist hierbei vor allem ein gewisser chronologisch-geschichtlicher Aspekt, denn der Fokus der Betrachtungen liegt auf einem Vergleich des Angebotes in den letzten drei Jahrzehnten, beginnend mit den 1980er Jahren. Natürlich wird der mediale Alltag der Kinder nicht außer Acht gelassen und eine kritische Betrachtung von eventuellen Vor- und Nachteilen ist obligatorisch.
Wie sehr ist das Angebot an Massenmedien gestiegen? Verbringen die Kinder den ganzen Tag vor dem Fernseher?
Zwei beispielhafte Fragen von vielen weiteren, deren Beantwortung in der folgenden Arbeit versucht werden soll.
Des Weiteren drängt sich die Frage auf, warum man eine solche Entwicklung überhaupt kennen sollte. Hat sich außer dem medialen Angebot vielleicht sogar die Phase der Kindheit an sich geändert? Liegt darin der Grund für die Angebotsänderungen oder muss man von einer Wechselwirkung sprechen?
Um eine gemeinsame Basis zu schaffen und es zu keinen definitorischen Unstimmigkeiten kommen zu lassen, werden zunächst die zentralen Begriffe >>Kindheit<< und >>Massenmedien<< näher betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsdefinitionen
- Massenmedien
- Kindheit
- Massenmediales Angebot zu Beginn der 80er Jahre
- Art der Massenmedien (1980)
- Der mediale Alltag der Kinder am Beispiel des Fernsehers (1980)
- Vor- und Nachteile
- Zentrale Neuheiten
- Massenmediales Angebot zu Beginn der 90er Jahre
- Art der Massenmedien (1990)
- Der mediale Alltag der Kinder (1990)
- Vor- und Nachteile
- Zentrale Neuheiten
- Massenmediales Angebot zu Beginn des 21. Jahrhunderts
- Art der Massenmedien (2000)
- Der mediale Alltag der Kinder am Beispiel des Fernsehens (2000)
- Vor- und Nachteile
- Zentrale Neuheiten
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des massenmedialen Angebots für Kinder in Deutschland in den letzten drei Jahrzehnten, beginnend mit den 1980er Jahren. Der Fokus liegt dabei auf dem Vergleich des Angebots und der Nutzung von Medien durch Kinder in unterschiedlichen Epochen. Die Arbeit betrachtet dabei auch die Vor- und Nachteile der medialen Nutzung durch Kinder und analysiert, wie sich die Kindheit im Kontext der medialen Entwicklung verändert hat.
- Entwicklung des massenmedialen Angebots für Kinder in den 1980er, 1990er und 2000er Jahren
- Vergleich der Art der Massenmedien in den verschiedenen Epochen
- Analyse des medialen Alltags von Kindern in den verschiedenen Epochen
- Bewertung der Vor- und Nachteile der medialen Nutzung durch Kinder
- Einfluss der medialen Entwicklung auf die Kindheit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt die zentralen Begriffe der Arbeit, "Kindheit" und "Massenmedien", vor und definiert sie. Das zweite Kapitel widmet sich dem massenmedialen Angebot zu Beginn der 1980er Jahre, wobei das Fernsehen als wichtigstes Medium hervorgehoben wird. Das dritte Kapitel betrachtet das Angebot und die Nutzung von Medien durch Kinder zu Beginn der 1990er Jahre und analysiert die Veränderungen, die durch die Entstehung privater Fernsehsender ausgelöst wurden. Das vierte Kapitel beleuchtet das massenmediale Angebot zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wobei die rasante Entwicklung des Internets und der Computer im Vordergrund steht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen "Massenmedien", "Kindheit", "Mediennutzung", "Fernsehen", "Mediensozialisation", "Medienpädagogik", "Kinderkultur", "Medienwandel", "Technologieentwicklung", "Medienkritik" und "mediale Entwicklung der Kindheit".
Häufig gestellte Fragen
Wie hat sich das Medienangebot für Kinder seit den 80er Jahren verändert?
Das Angebot ist massiv gestiegen. Während in den 80ern das Fernsehen dominierte, kamen in den 90ern private Sender und im 21. Jahrhundert Internet und Computer hinzu.
Hat sich durch Medien der mediale Alltag der Kinder geändert?
Ja, die Arbeit vergleicht, wie viel Zeit Kinder in verschiedenen Jahrzehnten vor dem Fernseher oder mit digitalen Medien verbringen und welche Vor- und Nachteile dies hat.
Verändert das mediale Angebot die Phase der Kindheit an sich?
Es wird die Frage diskutiert, ob sich die Kindheit durch den Medienwandel gewandelt hat und ob eine Wechselwirkung zwischen Angebot und gesellschaftlicher Entwicklung besteht.
Was waren die zentralen Neuheiten in den 90er Jahren?
In den 90ern prägte vor allem die Entstehung und Verbreitung privater Fernsehsender den medialen Alltag von Kindern in Deutschland.
Welche Rolle spielt die Medienpädagogik heute?
Angesichts des riesigen Angebots ist die kritische Begleitung der Mediensozialisation durch Erziehung und Schule wichtiger denn je geworden.
- Quote paper
- Dipl.Päd. L. Lindenschmidt (Author), 2005, Die Entwicklung des massenmedialen Angebotes für Kinder , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81485