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Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit (VÖA)

Vorstellung eines PR-Konzeptes von Roland Burkart

Title: Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit (VÖA)

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 8 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Magdalena Dienst (Author)

German Studies - Linguistics
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Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit (VÖA)
Vorstellung eines PR-Konzeptes von Roland Burkart:
Die theoretische Grundlage der "Verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit"
ist die "Theorie des kommunikativen Handelns" des Philosophen Jürgen Habermas………….

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung des PR-Konzeptes Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit in gängige PR-Modelle

3. Warum bedarf es überhaupt eines solchen verständigungsorientierten Ansatzes?

4.1 Die theoretische Grundlage der Verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit: Die Theorie des kommunikativen Handelns des Philosophen Jürgen Habermas

4.2 Praktische Umsetzung der Habermaschen Theorie: Roland Burkarts Vierphasenmodell der verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit.

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das PR-Konzept der verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit (VÖA) von Roland Burkart. Ziel ist es, die theoretische Fundierung dieses Modells durch Jürgen Habermas' "Theorie des kommunikativen Handelns" darzulegen, das Modell in den Kontext gängiger PR-Strategien einzuordnen und kritisch zu hinterfragen, inwiefern eine solche dialogorientierte PR in der Praxis tatsächlich umsetzbar und sinnvoll ist.

  • Einordnung der VÖA in bestehende Public-Relations-Modelle
  • Notwendigkeit verständigungsorientierter Ansätze in der modernen Risikogesellschaft
  • Die Habermasche Theorie des kommunikativen Handelns als theoretisches Fundament
  • Analyse von Burkarts Vierphasenmodell der Öffentlichkeitsarbeit
  • Kritische Diskussion der Chancen und Grenzen dialogorientierter Kommunikation in der PR

Auszug aus dem Buch

4.2 Praktische Umsetzung der Habermaschen Theorie: Roland Burkarts Vierphasenmodell der verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit.

Bei der Transformation des Habermaschen Verständigungsbegriffes geht es Roland Burkart vor allem darum, einen Diskurs zu ermöglichen und damit die Vorraussetzungen für ein Einverständnis zwischen PR-Betreiber und den relevanten Teilöffentlichkeiten (also den jeweiligen Betroffenen) zu schaffen. Um also beiden Seiten die Möglichkeit zu geben, Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Richtigkeit der Aussagen des Gegenübers anzuzweifeln und sich selbst mit einzubringen, hat Burkart die Begriffe von Habermas übernommen und ein Vierphasenmodell entwickelt. (Vgl. untere Abbildung).

Das abgebildete Schaubild stellt die vier Phasen Verständigungsorientierter Öffentlichkeitsarbeit dar, wie sie im Idealfall ablaufen sollen: Die erste Phase der Information kann zum Beispiel durch Rundbriefe, Plakate oder die Medien erfolgen und der Erfolg durch repräsentative Befragungen in der Bevölkerung überprüft werden. Die darauf folgende Diskussion soll zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema führen, zum Beispiel durch Diskussionsabende oder Sprechstunden mit Experten und Verantwortlichen. Falls es noch nicht zu einer Einigung gekommen ist, folgt dann drittens der Diskurs. Wird zum Beispiel die Legitimität eines Vorhabens angezweifelt, gilt es nun auf Seiten des PR-Betreibers, die Wahrheit der Behauptungen und die Richtigkeit des Vorhabens außer Zweifel zu stellen. In der letzten Phase der Situationsdefinition geht es nun darum, den Status quo der erzielten Verständigung festzuhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des verständigungsorientierten PR-Konzeptes von Roland Burkart ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung sowie die theoretische Anbindung an Jürgen Habermas.

2. Einordnung des PR-Konzeptes Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit in gängige PR-Modelle: Dieses Kapitel positioniert die VÖA als gesellschaftstheoretischen PR-Entwurf und symmetrisches Modell, das im Gegensatz zu einseitigen Informationsstrategien auf einen wechselseitigen Konsens abzielt.

3. Warum bedarf es überhaupt eines solchen verständigungsorientierten Ansatzes?: Das Kapitel analysiert den gesellschaftlichen Wandel hin zur Risiko- und Konfliktgesellschaft, der neue Kommunikationsstrategien erforderlich macht, um dem Mitsprachewillen der Bevölkerung gerecht zu werden.

4.1 Die theoretische Grundlage der Verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit: Die Theorie des kommunikativen Handelns des Philosophen Jürgen Habermas: Hier werden die zentralen Geltungsansprüche – Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Richtigkeit und Verständlichkeit – sowie der Diskursbegriff von Habermas als Basis für verständigungsorientiertes Handeln erläutert.

4.2 Praktische Umsetzung der Habermaschen Theorie: Roland Burkarts Vierphasenmodell der verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit.: Dieses Kapitel beschreibt das von Burkart entwickelte Modell, das mittels Information, Diskussion, Diskurs und Situationsdefinition versucht, einen konsensorientierten Dialogprozess zwischen PR-Betreibern und Öffentlichkeit zu strukturieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beleuchtet kritisch die Grenzen der Anwendbarkeit des Habermaschen Modells auf die PR-Praxis unter Berücksichtigung ökonomischer und struktureller Faktoren.

Schlüsselwörter

Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit, VÖA, Roland Burkart, Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, Public Relations, Dialogkommunikation, Konsens, Diskurs, Risikogesellschaft, Vierphasenmodell, symmetrische Kommunikation, Interessenkonflikt, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem PR-Konzept der verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit (VÖA) von Roland Burkart und untersucht deren theoretische Fundierung durch die Philosophie von Jürgen Habermas.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Einordnung von PR-Modellen, die Notwendigkeit von Dialog in der modernen Gesellschaft, die Anwendung kommunikationstheoretischer Prinzipien auf PR-Strategien sowie die praktische Umsetzbarkeit dieser Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung des VÖA-Konzeptes, die Darstellung seiner theoretischen Herleitung aus der "Theorie des kommunikativen Handelns" und eine kritische Auseinandersetzung mit der Praktikabilität dieses Modells.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse und theoretische Herleitung, indem sie das PR-Modell von Burkart konzeptionell auf die philosophischen Grundlagen von Habermas bezieht und mit bestehenden PR-Modellen vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die Einordnung der VÖA in gängige PR-Modelle vorgenommen, gefolgt von einer Begründung für die Notwendigkeit eines solchen Ansatzes in der heutigen Gesellschaft sowie der detaillierten Beschreibung des Vierphasenmodells von Burkart.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind VÖA, Roland Burkart, Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, Dialogkommunikation und Konsens.

Wie ist Burkarts Vierphasenmodell aufgebaut?

Das Modell besteht aus vier Phasen: Information, Diskussion, Diskurs und Situationsdefinition, die dazu dienen sollen, Fehltritte im Kommunikationsprozess zu identifizieren und zu einem fairen Kompromiss zu führen.

Welche Kritikpunkte äußern Experten an diesem Konzept?

Kritiker wie Klaus Merten bezweifeln, dass Habermas’ Theorie auf PR-Zwecke übertragbar ist, während Praktiker wie Bernd Weber den hohen Zeit- und Kostenaufwand eines echten Dialogs betonen.

Warum ist die Kompromissbereitschaft für die VÖA entscheidend?

Ohne echte Kompromissbereitschaft besteht die Gefahr, dass der "verständigungsorientierte Dialog" nur als Deckmantel für eigene Interessen genutzt wird und somit lediglich ein Scheinkonsens erzielt wird.

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Details

Title
Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit (VÖA)
Subtitle
Vorstellung eines PR-Konzeptes von Roland Burkart
College
University of Freiburg  (Deutsches Seminar)
Course
Hauptseminar über Public Relations
Grade
2,0
Author
Magdalena Dienst (Author)
Publication Year
2006
Pages
8
Catalog Number
V81524
ISBN (eBook)
9783638865654
Language
German
Tags
Verständigungsorientierte Hauptseminar Public Relations
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magdalena Dienst (Author), 2006, Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit (VÖA), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81524
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