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Konzept für eine stationsübergreifende Springerlösung - welche Bedingungen sind für eine Umsetzung zu erfüllen?

Title: Konzept für eine stationsübergreifende Springerlösung - welche Bedingungen sind für eine Umsetzung zu erfüllen?

Term Paper , 2007 , 29 Pages

Autor:in: Markus Kohlstedde (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Die über viele Jahre gewachsenen Strukturen (hier in aller Regel auf funktionale Abläufe ausgerichtet) haben sich weitestgehend als wenig effektiv und effizient erwiesen. Die genannten (alten) Strukturen können demnach nicht das Fundament eines tragfähigen, funktionierenden Managements der Zukunft sein. Hier ist die Gesamtsicht auf die Dinge unerlässlich:
„Man kann nicht einzelne Elemente bewerten, man muss sie in der Kombination betrachten“ (Gareis,. WAZ, 2006, S, 8)

Im Krankenhaus sind eine Vielzahl von Aktivitäten und Aufgaben zu bewältigen, die in ihrer Komplexität und unter Zugrundelegung ihrer Schnittstellen eine besondere Herausforderung für das Management darstellen. Dieses setzt nicht nur eine differenzierte Fach-, sondern auch Methodenkompetenz voraus. Es beinhaltet insbesondere die Nutzung von zeit- und „marktgerechten“ Managementinstrumenten wie das des Personalmanagement. Das Personalmanagement rückt die gesamten zulösenden Aufgaben mit den disziplinären Aufgaben zusammen und schafft somit einen Gesamtüberblick. Die Orientierung im Personalmanagement allerdings erwartet einen Wandel, ein Umdenken, insbesondere bei den Verantwortlichen, dem Management. Die genannten Rahmenbedingungen zwingen alle Beteiligten dazu, Strukturen und Abläufe zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Themeneinführung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

3 Grundlagen zum Modell einer Springerlösung

3.1 Begriffliche Abgrenzung

3.2 Grundlagen und Ziele einer operationalisierten Springerlösung

3.3 Unternehmerisches Interesse

3.4 Rahmenbedingungen

3.5 Konsequenzen

3.6 Steuerung

3.7 Erfolgsermittlung

4 Grundlagen einer Flexibilisierung der Mitarbeiter

4.1 Begriffliche Abgrenzung

4.2 Grundlagen und Zielsetzung der Flexibilisierung

4.3 Potential eines flexiblen Mitarbeiters

4.4 Möglichkeiten

4.5 Hindernisse

4.6 Umfeld

4.7 Steuerung

4.8 Umsetzung

5 Umsetzung der Springerlösung in die Praxis

5.1 Ist-Situation

5.2 Gespräche mit den Vorgesetzten

5.3 Vorgespräche und Überzeugung aller beteiligten Mitarbeiter

5.4 Vorplanung

5.5 Ablaufplanung

5.6 Zeitrahmen und Einsatzplanung

5.7 Kick-Off-Meeting zur Mitarbeiterrotation

5.8 Umsetzung

5.9 Störquellen/Widerstände

5.10 Begleitung und Zwischengespräche

5.11 Evaluation

5.12 Abschluss

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Krankenhäuser durch die Implementierung eines stationsübergreifenden Springer-Konzepts die Personalkosten trotz zunehmender Leistungsverdichtung senken und die Wirtschaftlichkeit steigern können, ohne die Versorgungsqualität zu gefährden.

  • Analyse der finanziellen Rahmenbedingungen und des Budgetdrucks in Krankenhäusern.
  • Konzeption eines flexiblen Mitarbeiterpools durch Weiterqualifizierung des Pflegepersonals.
  • Methoden der Personalflexibilisierung (Job Rotation, Job Enlargement, Enrichment).
  • Strategien zur praktischen Umsetzung und Überwindung von Widerständen bei den Mitarbeitern.
  • Evaluation von Steuerungs- und Führungsinstrumenten für erfolgreiches Change-Management.

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffliche Abgrenzung

Mit der Springerlösung wird in dieser Hausarbeit eine Mitarbeiter-Weiterqualifizierung dargestellt. Es soll anhand dieses Konzeptes das ausgebildete, examinierte Pflegepersonal, welches zum Teil schon mehrere Jahre auf ein und derselben Station in einem bestimmten medizinischen Bereich des Krankenhauses arbeitet, weiter qualifiziert werden. Anhand dieses Konzeptes soll das Mitarbeiterpotential weiter gesteigert werden. Das vorhandene Personal, auf z.B. mehreren Stationen der Chirurgie, soll je nach Arbeitsbelastung der einzelnen Stationen individuell eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt hat dieses Konzept auch den Schwerpunkt, dass der ausgesuchte springende Mitarbeiter direkt, wie auf seiner „Heimatstation“, voll einsetzbar wird. Somit grenzt sich der Begriff „Springerlösung“ in diesem Konzept von Aushilfen und nicht Examinierten-Hilfsmodellen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die prekäre finanzielle Situation deutscher Krankenhäuser infolge von Budgetkürzungen und Leistungsverdichtung und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

3 Grundlagen zum Modell einer Springerlösung: Dieses Kapitel definiert die Springerlösung als qualifizierte Personalentwicklung und erörtert die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten sowie die notwendigen Steuerungsparameter.

4 Grundlagen einer Flexibilisierung der Mitarbeiter: Hier werden theoretische Flexibilisierungsmerkmale wie Job Rotation oder Enrichment erläutert und deren Relevanz für das Springer-Konzept dargestellt.

5 Umsetzung der Springerlösung in die Praxis: Das Kapitel bietet einen detaillierten Leitfaden zur Implementierung, von der Vorgesprächsführung über die Ablaufplanung bis hin zur Evaluation und dem Umgang mit Widerständen.

6 Fazit: Das Fazit unterstreicht die Wirksamkeit der Springerlösung als modernes Instrument für ein innovatives Personaleinsatzmanagement in Zeiten wachsenden Kostendrucks.

Schlüsselwörter

Krankenhausmanagement, Springerlösung, Personalplanung, Personalflexibilisierung, Budgetkürzung, DRG, Leistungsverdichtung, Pflegepersonal, Mitarbeiterpotential, Stationsübergreifend, Arbeitsorganisation, Prozessorientierung, Change-Management, Wirtschaftlichkeit, Weiterqualifizierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts für eine stationsübergreifende Springerlösung im Krankenhaus, um den Herausforderungen durch knapper werdende Budgets und steigende Arbeitsanforderungen effizient zu begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die ökonomischen Rahmenbedingungen in Krankenhäusern, moderne Personalmanagement-Instrumente sowie Strategien zur Flexibilisierung und Qualifizierung des Pflegepersonals.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie Personalkosten gesenkt werden können, während gleichzeitig die Versorgungsqualität durch ein flexibles, gut qualifiziertes Mitarbeiterteam aufrechterhalten oder verbessert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Personalplanungsinstrumenten und einer praxisorientierten Konzeptentwicklung für ein konkretes Umsetzungsmodell innerhalb einer chirurgischen Abteilung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Flexibilisierung, die Analyse notwendiger Rahmenbedingungen sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einführung eines Springer-Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Krankenhausmanagement, Personalflexibilisierung, Springerlösung, Budgetdruck und effiziente Personalplanung charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die "Springerlösung" von herkömmlichen Aushilfen?

Im Gegensatz zu ungelerntem Aushilfspersonal setzt die Springerlösung auf die Weiterqualifizierung von examiniertem Fachpersonal, das auf mehreren Stationen voll einsetzbar ist und so eine vollwertige, eigenständige Arbeitskraft darstellt.

Warum spielt die Mitarbeiterüberzeugung im Modell eine so zentrale Rolle?

Da die Springerlösung eine tiefgreifende Veränderung der Arbeitsabläufe und des Berufslebens bedeutet, ist eine hohe Akzeptanz der Mitarbeiter entscheidend, um Widerstände zu minimieren und den Erfolg des Modells in der Praxis langfristig zu sichern.

Welche Rolle spielt die EDV bei der Steuerung?

Die EDV dient der Geschäfts- und Pflegedienstleitung als Werkzeug, um Belastungsdaten der Stationen in Echtzeit zu erfassen, personelle Engpässe objektiv zu identifizieren und den Einsatz der Springer effizient zu planen.

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Details

Title
Konzept für eine stationsübergreifende Springerlösung - welche Bedingungen sind für eine Umsetzung zu erfüllen?
College
University of Applied Sciences Osnabrück
Author
Markus Kohlstedde (Author)
Publication Year
2007
Pages
29
Catalog Number
V81559
ISBN (eBook)
9783638874472
ISBN (Book)
9783638874984
Language
German
Tags
Konzept Springerlösung Bedingungen Umsetzung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Kohlstedde (Author), 2007, Konzept für eine stationsübergreifende Springerlösung - welche Bedingungen sind für eine Umsetzung zu erfüllen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81559
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