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Eingewöhnungskonzepte in der Krippenerziehung

Bestandsaufnahme in Aachen und Möglichkeiten der Konzeptimplementation in Kindertagesstätten

Title: Eingewöhnungskonzepte in der Krippenerziehung

Diploma Thesis , 2007 , 106 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Sozialpädagogin Nina Banzet (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Im hier vorliegenden Buch geht es um die Eingewöhnung von Kleinkindern in Kindertagesstätten.
Im Anschluss an eine Einleitung folgt im zweiten Kapitel eine Überblick über bindungstheoretische Grundlagen. Im dritten Kapitel geht es um die Darstellung konkreter Forschungsergebnisse zur Eingewöhnung in der Krippenerziehung und Auswirkungen der Eingewöhnung ohne eine angemessene Beteiligung der Eltern.

Kapitel vier dient einer Zwischenbilanz, in der zusammengefasst wird, was aufgrund bindungstheoretischer Grundlagen und aktueller Forschungsergebnisse zur Eingewöhnung in der Krippenerziehung bei der heutigen Gestaltung der Eingewöhnung von Kindern unter drei Jahren beachtet werden sollte.

In Kapitel fünf folgt schließlich die Sichtung bestehender Eingewöhnungskonzepte in Deutschland und eine ausführliche Darstellung des „Berliner Modells“ nach Laewen.

Im Anschluss daran dient Kapitel sechs der Auswertung einer Bestandaufnahme in Aachen zur Gestaltung der Eingewöhnung.Darauf aufbauend geht es in Kapitel sieben um die Möglichkeiten der Konzeptimplementation in Aachener Kindertagesstätten und die Berufsperspektive, die sich dadurch für SozialpädagogInnen eröffnen könnte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Bindungstheorie

2.1 Geschichte der Bindungsforschung

2.2 Grundlagen der ethologischen Bindungstheorie

2.2.1 Definition von Bindung und erste Grundlagen

2.2.2 Bindungsverhalten

2.2.3 Bindungs-, Explorationsverhalten und die sichere Basis

2.2.4 Das Bindungs- und Fürsorgesystem

2.2.5 Phasen der Bindungsentwicklung

2.2.6 Unterschiedliche Bindungsmuster

2.2.6.1 Erste Entdeckungen

2.2.6.2 Der Fremde-Situation-Test

2.2.6.3 Die vier Bindungsmuster

2.2.6.4 Stabilität der Bindungsqualität

2.2.6.5 Interkulturelle Unterschiede

2.2.7 Einflussfaktoren zur Bindungssicherheit

2.2.8 Unterschiedliche Bindungspersonen

2.3 Zusammenfassung

3 Forschungsergebnisse zur Eingewöhnung in der Krippenerziehung

3.1 Vorbemerkungen

3.2 Eingewöhnung ohne Beteiligung der Eltern

3.3 Auswirkungen der Eingewöhnung ohne Beteiligung der Eltern

3.3.1 In Bezug auf die Kinder

3.3.2 In Bezug auf ErzieherInnen und andere Betreuungspersonen

3.4 Beteiligung der Eltern an der Eingewöhnung in die Krippe

3.5 Zum Zusammenhang zwischen kindlichem Bindungsmuster und Krippeneintritt

4 Zwischenbilanz: Was muss demnach bei der Eingewöhnung von Kleinkindern beachtet werden?

5 Sichtung bestehender Eingewöhnungskonzepte in Deutschland

5.1 Vorbemerkungen

5.2 Das „Berliner Modell“ nach Laewen, Andres und Hédervári (2003)

5.2.1 Grundlagen des „Berliner Modells“ nach Laewen, Andres und Hédervári (2003)

5.2.2 Die fünf Stufen des „Berliner Modells“ nach Laewen, Andres und Hédervári (2003)

5.3 Das Beziehungsdreieck nach Laewen und Andres (1993)

5.4 Leitlinien zur Kooperation von Eltern und ErzieherIn nach Berry (1993)

5.5 Erfahrungen mit dem „Berliner Modell“

6 Bestandsaufnahme in Aachen

6.1 Vorbemerkungen

6.2 Vorbereitung und Durchführung der Umfrage

6.3 Auswertung der Fragebögen

6.4 Auswertung der Experteninterviews

6.5 Gesamtergebnisse

6.6 Vermutungen aufgrund der Gesamtergebnisse

6.7 Fazit (Was könnte man daraus schließen?)

7 Möglichkeiten der Umsetzung des „Berliner Modells“ in Aachener Kitas

7.1 Vorbemerkungen

7.2 Zielgruppen in Aachen

7.3 Allgemeine Ziele

7.4 Möglicher Aufbau der Veranstaltungen

7.4.1 Eine Fortbildung für pädagogische Fachkräfte

7.4.2 Eine Informationsveranstaltung für Eltern

7.5 Welche Chancen könnten die Veranstaltungen eröffnen?

7.6 Bedingungen zur Realisierung meiner Ideen in Aachen

7.7 Zukunftsperspektive

8 Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung professioneller Eingewöhnungskonzepte für Kleinkinder in Kindertagesstätten, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller bildungspolitischer Anforderungen. Das Ziel ist es, durch eine Bestandsaufnahme der Eingewöhnungspraxis in Aachener Kitas Möglichkeiten der Implementierung evidenzbasierter Modelle, wie dem „Berliner Modell“, aufzuzeigen und berufliche Perspektiven für SozialpädagogInnen in diesem Bereich zu erörtern.

  • Bindungstheoretische Grundlagen und deren Relevanz für den Krippenalltag
  • Analyse aktueller Forschungsergebnisse zur Eingewöhnung mit und ohne Elternbeteiligung
  • Bestandsaufnahme und qualitative Auswertung der Eingewöhnungspraxis in Aachener Einrichtungen
  • Konzeptionelle Ansätze für Fortbildungen zur professionellen Gestaltung der Eingewöhnung

Auszug aus dem Buch

Beispiel: Die Eingewöhnung von Mark: 3

Der kleine Mark ist 20 Monate alt und wird von seiner Mutter zum ersten Mal in die Tagespflegestelle gebracht. Während er in Begleitung der Mutter fröhliches Verhalten zeigt und die Umwelt erkundet, schlägt sein Verhalten sofort um, als die Mutter nach einer halben Stunden geht und Mark alleine zurück lässt. Das Interesse an der Umwelt ist vorbei, Mark weint laut, schreit nach seiner Mutter und streckt die Arme zur Tür. Die Tagesmutter kann den Jungen nicht trösten und es dauert einen längeren Zeitraum bis er sich schließlich beruhigt hat und zu spielen beginnt. Dabei dient ihm seine Trinkflasche als Übergangsobjekt und stellt für ihn eine Verbindung zur Mutter dar. Bei Rückkehr der Mutter nach zwei Stunden ist bei Mark deutliche Erleichterung sichtbar. Am zweiten Tag seines Besuchs zeigt Mark bereits bei der Ankunft starkes Bindungsverhalten. Er weint und klammert sich an seine Mutter. Als die Mutter ihn absetzt, um den Mantel auszuziehen, kommt es zu einer Panikattacke von Mark. Er strampelt mit den Beinen und schreit panisch nach der Mutter. Die Trennung von der Mutter bietet noch ein stärkeres Bild als am Vortag. Auf dem Arm der Tagesmutter weint Mark und schreit nach der Mutter. Die Tagesmutter bietet sich Mark als Bezugsperson an, aber sie ist noch zu fremd, um ihm Sicherheit bieten zu können. Bei Rückkehr der Mutter zeigt Mark große Freude und klammert sich an sie. Die Ankunft am dritten Tag läuft wie am zweiten Tag, wobei Mark beim Abschied von der Mutter weniger weint und intensiv beginnt mit der Tagesmutter zu kommunizieren und das Spiel mit ihr zu suchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Themas Eingewöhnung für SozialpädagogInnen und skizziert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.

2 Die Bindungstheorie: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung und die wissenschaftlichen Grundlagen der Bindungstheorie nach Bowlby und Ainsworth.

3 Forschungsergebnisse zur Eingewöhnung in der Krippenerziehung: Es werden empirische Erkenntnisse zu den Auswirkungen einer Eingewöhnung ohne Elternbeteiligung sowie deren Bedeutung für das Kind und das pädagogische Personal dargestellt.

4 Zwischenbilanz: Was muss demnach bei der Eingewöhnung von Kleinkindern beachtet werden?: Eine Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse und deren praktische Implikationen für eine gelungene Eingewöhnung.

5 Sichtung bestehender Eingewöhnungskonzepte in Deutschland: Dieses Kapitel stellt das „Berliner Modell“ ausführlich vor und beleuchtet Ansätze zur Kooperation zwischen Eltern und ErzieherInnen.

6 Bestandsaufnahme in Aachen: Darstellung der empirischen Studie mittels Fragebögen und Experteninterviews zur Ist-Situation der Eingewöhnungspraxis in Aachener Kindertagesstätten.

7 Möglichkeiten der Umsetzung des „Berliner Modells“ in Aachener Kitas: Entwicklung konkreter Konzepte für Fortbildungen und Informationsveranstaltungen zur Optimierung der Eingewöhnungsarbeit vor Ort.

8 Schlusswort: Ein reflektierendes Fazit der Arbeit mit einem Ausblick auf die Notwendigkeit professioneller Standards in der frühkindlichen Bildung.

Schlüsselwörter

Eingewöhnung, Krippenerziehung, Bindungstheorie, Berliner Modell, Kleinkindbetreuung, Elternarbeit, ErzieherInnen, Kindertagesstätte, pädagogische Fachkräfte, Bindungsentwicklung, Fremde-Situation-Test, professionelle Eingewöhnung, Bildungsbiografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit analysiert die Gestaltung der Eingewöhnung von Kleinkindern unter drei Jahren in Kindertagesstätten, wobei sie bindungstheoretische Grundlagen mit der praktischen Realität in Aachener Einrichtungen vergleicht.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Bindungsentwicklung, die Auswirkungen verschiedener Eingewöhnungsmodelle auf das Kind und die Rolle der Elternbeteiligung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem Ist-Zustand der Eingewöhnungspraxis in Aachen und untersucht, wie professionelle Konzepte wie das „Berliner Modell“ zur Verbesserung der Eingewöhnungssituation implementiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine explorative empirische Studie, die auf Kurzfragebögen bei Kindertagesstätten und problemzentrierten Experteninterviews mit Leiterinnen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch die Bindungstheorie, eine Auswertung aktueller Forschungsergebnisse sowie die empirische Bestandsaufnahme in Aachen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Eingewöhnung, Bindungstheorie, Berliner Modell, Elternarbeit und Krippenerziehung.

Warum wird eine Eingewöhnung ohne Elternbeteiligung kritisch gesehen?

Aufgrund bindungstheoretischer Ergebnisse bedeutet eine abrupte Trennung für das Kleinkind eine Überforderung, die das Vertrauensverhältnis beeinträchtigen und zu Stresssymptomen oder Entwicklungsverzögerungen führen kann.

Was ist das zentrale Fazit für Aachener Kitas?

Die Praxis in Aachen ist heterogen und beruht häufig auf individueller Berufserfahrung; es besteht jedoch ein großes Interesse an wissenschaftlich fundierten Fortbildungen zum „Berliner Modell“.

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Details

Title
Eingewöhnungskonzepte in der Krippenerziehung
Subtitle
Bestandsaufnahme in Aachen und Möglichkeiten der Konzeptimplementation in Kindertagesstätten
College
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Aachen
Grade
1,3
Author
Dipl. Sozialpädagogin Nina Banzet (Author)
Publication Year
2007
Pages
106
Catalog Number
V81560
ISBN (eBook)
9783638847353
ISBN (Book)
9783638845755
Language
German
Tags
Eingewöhnungskonzepte Krippenerziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Sozialpädagogin Nina Banzet (Author), 2007, Eingewöhnungskonzepte in der Krippenerziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81560
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