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Die Bilanzierung von mezzaninem Kapital nach HGB und IFRS

Title: Die Bilanzierung von mezzaninem Kapital nach HGB und IFRS

Diploma Thesis , 2007 , 126 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Salvatore Rapisarda (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Mit den mezzaninen Finanzierungsinstrumenten wird einem Unternehmen von außen Kapital zugeführt, das zwar bilanziell nicht immer, wirtschaftlich und damit im Rating-Prozess aber schon, wie Eigenkapital anzusehen ist. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, ob mezzanines Kapital nach HGB und IAS als Eigenkapital oder Fremdkapital in der Bilanz anzusetzen ist. Hierfür wird in Kapitel 2 auf das Wesen von mezzaninem Kapital, welches auch Mezzanine-Kapital genannt wird, eingegangen. Da-bei wird sowohl ein grundlegendes Verständnis für den in der Arbeit verwendeten Beg-riff des Mezzanine-Kapital gegeben, als auch die Vielzahl der existierenden Definitio-nen von mezzaninem Kapital und deren historische Entwicklung aufgezeigt, die eine präzise Abgrenzung von mezzaninem Kapital nicht zulassen. Daneben zeigt das Kapitel 2 auch die Vor- und Nachteile von Mezzanine-Kapital und weist auf die Investitionskri-terien sowie die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von mezzaninem Kapital hin. Das Kapitel 3 stellt die für die Bilanzierung von Mezzanine-Kapital grundlegende Zuordnung von Kapital in Eigen- und Fremdkapital nach idealtypischen Grundsätzen sowie den Regelungen nach HGB und IFRS dar. Dabei werden die jeweiligen Abgren-zungskriterien und die Kapitaldefinitionen sowie die bilanzielle Behandlung in der je-weiligen Rechnungslegungsnorm verdeutlicht und die Problematik der Kapitalabgren-zung aufgezeigt. Aufbauend auf dem in Kapitel 3 gegebenen Verständnis von Eigen- und Fremdkapital wird in Kapitel 4 auf einzelne Finanzierungsinstrumente, die unter dem Begriff Mezzanine-Kapital zu subsumieren sind, eingegangen und deren bilanzielle Behandlung aufgezeigt. Dabei werden die unterschiedlichen Bilanzansätze sowie diver-gierende Meinungen in der Literatur diskutiert und die Problematik im Zusammenhang mit der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital insbesondere durch die scharfe Ab-grenzung durch IAS 32 verdeutlicht. Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit im Kapitel 5 zusammengefasst und ein Resümee gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Definition von Mezzanine-Kapital

2.1 Charakteristika von Mezzanine-Kapital

2.1.1 Verpflichtungserklärungen als Bestandteil von Mezzanine-Kapital

2.1.2 Vergütungsstruktur der Mezzanine-Finanzierung

2.2 Abgrenzung von Mezzanine-Kapital vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung

2.2.1 Public-Mezzanine vs. Private-Mezzanine

2.2.2 Mezzanine-Kapital im weiteren Sinne vs. Mezzanine-Kapital im engeren Sinne

2.3 Die Abgrenzung von Mezzanine-Kapital aus bilanzieller Sicht

2.3.1 Mezzanine-Kapital mit Eigenkapitalcharakter

2.3.2 Mezzanine-Kapital mit Fremdkapitalcharakter

2.3.3 Hybride Formen von Mezzanine-Kapital

2.4 Vor- und Nachteile einer Mezzanine-Kapital Finanzierung

2.5 Investitionskriterien

2.6 Anwendungsgebiete von Mezzanine-Kapital

3. Kapitalabgrenzung im Jahresabschluss

3.1 Idealtypisches Eigen- und Fremdkapital

3.2 Materieller Eigenkapitalbegriff als Abgrenzungskriterium

3.3 Eigen- und Fremdkapital nach HGB

3.3.1 Eigenkapital nach HGB

3.3.2 Fremdkapital nach HGB

3.3.2.1 Bilanzieller Ausweis von Fremdkapital nach HGB

3.3.2.2 Bewertung von Fremdkapital nach HGB

3.4 Eigen- und Fremdkapital nach IFRS

3.4.1 Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital nach IAS 32

3.4.2 Eigenkapital nach IFRS

3.4.3 Bilanzieller Ausweis von Eigenkapital nach IFRS

3.4.4 Fremdkapital nach IFRS

3.4.4.1 Bilanzieller Ausweis von Fremdkapital nach IFRS

3.4.4.2 Bewertung von Fremdkapital nach IFRS

4. Bewertung und bilanzieller Ansatz von Mezzanine-Kapital

4.1 Stille Gesellschaft

4.1.1 Rechtsnatur der stillen Gesellschaft

4.1.2 Ausgestaltung der atypischen stillen Gesellschaft

4.1.3 Bilanzierung nach HGB

4.1.3.1 Bilanzielle Abgrenzungskriterien der stillen Einlage

4.1.3.2 Passivierung des Einlageguthabens

4.1.3.2.1 Passivierung der Einlage von fremdkapitalnahen stillen Gesellschaften ohne Verlustbeteiligung

4.1.3.2.2 Passivierung der Einlage von fremdkapitalähnlichen stillen Gesellschaften mit einer Verlustbeteiligung

4.1.3.2.3 Passivierung der Einlage von eigenkapitalähnlichen stillen Gesellschaften

4.1.3.3 Aktivierung der Einlageleistung des stillen Gesellschafters

4.1.3.4 Bilanzielle Behandlung von Gewinnen und Verlusten des stillen Gesellschafters und Abbildung in der GuV nach HGB

4.1.3.5 Anhangsangaben im Rahmen einer stillen Gesellschaft

4.1.4 Bilanzierung nach IFRS

4.1.4.1 Bewertung der stillen Gesellschaft nach IFRS

4.1.4.2 Bilanzielle Behandlung von Gewinnen und Verlusten des stillen Gesellschafters und Abbildung in der GuV nach IFRS

4.1.4.3 Die stille Gesellschaft als Compound Instrument nach IFRS

4.1.4.4 Anhangsangaben der stillen Gesellschaft nach IFRS

4.2 Genussrechte

4.2.1 Bilanzierung nach HGB

4.2.1.1 Anforderungen für die Bilanzierung im Eigenkapital nach HGB

4.2.1.2 Bilanzausweis von Genussrechten nach HGB

4.2.1.3 Bilanzierung von Genussrechtskapital in einem Sonderposten

4.2.1.4 Vergütung und Verlustbeteiligung von Genussrechten und Abbildung in der GuV nach HGB

4.2.1.5 Bilanzielle Behandlung von Genussrechtskapital-Emissionen mit Agio- bzw. Disagio

4.2.1.6 Anhangsangaben bei Genussrechten nach HGB

4.2.2 Bilanzierung nach IFRS

4.2.2.1 Kriterien für die bilanzielle Zuordnung von Genussrechtskapital nach IFRS

4.2.2.2 Bilanzausweis von Genussrechten nach IFRS

4.2.2.3 Zugangs- und Folgebewertung von Genussrechten nach IFRS

4.2.2.4 Vergütung und Verlustbeteiligung von Genussrechten und Abbildung in der GuV nach IFRS

4.2.2.5 Zusammengesetzte Finanzinstrumente nach IFRS am Beispiel der Genussrechte

4.2.2.6 Anhangsangaben bei Genussrechten nach IFRS

4.3 Wandelschuldverschreibungen

4.3.1 Bilanzierung von Wandelanleihen nach HGB

4.3.1.1 Bilanzielle Behandlung eines offenen Agios nach HGB

4.3.1.2 Bilanzielle Behandlung eines verdeckten Agios nach HGB

4.3.1.3 Bilanzielle Auswirkungen bei Ausübung einer Wandeloption

4.3.1.4 Anhangsangaben bei Wandelschuldverschreibungen nach HGB

4.3.2 Bilanzierung nach IFRS

4.3.2.1 Abgrenzungskriterien nach IFRS

4.3.2.2 Bilanzieller Ausweis und Bewertung nach IFRS

4.3.2.3 Bilanzieller Ausweis und Bewertung des Wandlungsrechts im Fremdkapital nach IFRS

4.3.2.4 Anhangsangaben bei zusammengesetzten Finanzinstrumenten nach IFRS

4.4 Nachrangdarlehen, Verkäuferdarlehen und Partiarisches Darlehen

4.4.1 Bilanzielle Darstellung von Nachrangdarlehen, Verkäuferdarlehen und Partiarisches Darlehen nach HGB

4.4.2 Bilanzieller Darstellung von Nachrangdarlehen, Verkäuferdarlehen und Partiarisches Darlehen nach IFRS

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexe bilanzielle Behandlung von mezzaninem Kapital und analysiert, ob diese Instrumente nach den Rechnungslegungsnormen des HGB sowie der IFRS als Eigenkapital oder als Fremdkapital zu klassifizieren sind.

  • Wesen, historische Entwicklung und Definitionen von Mezzanine-Kapital
  • Analyse der Abgrenzungskriterien zwischen Eigen- und Fremdkapital in Theorie und Praxis
  • Gegenüberstellung der bilanziellen Behandlung nach HGB und IFRS
  • Detailuntersuchung spezifischer Instrumente: Stille Gesellschaft, Genussrechte und Wandelschuldverschreibungen
  • Diskussion der Vor- und Nachteile sowie Investitionskriterien für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2. Allgemeine Definition von Mezzanine-Kapital

Der Begriff »Mezzanine-Kapital« ist von dem italienischen Begriff »mezzanino« abgeleitet, welcher in der Architektur entweder ein Zwischengeschoss zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss oder dem Dach bezeichnet. Analog zur ursprünglichen Bedeutung in der Architektur lässt sich die Ausprägung und bilanzielle Position von Mezzanine-Kapital veranschaulichen. Betrachtet man die Passiva einer Bilanz als Gebäude, so stellt das Eigenkapital das Erdgeschoss bzw. das Fundament dar. Eigenkapital wird bei der Gründung eines Unternehmens als erstes eingezahlt und bei der Auflösung als letztes ausbezahlt. Über die Laufzeit einer Unternehmung hinweg dient das Eigenkapital als Kapitalbasis und Haftungsmasse. Das Fremdkapital steht über dem Eigenkapital, da es rechtlich besser geschützt ist. Es stellt also das Obergeschoss des Finanzierungsgebäudes dar. Angelehnt an die ursprüngliche Bedeutung bezeichnet man in der Unternehmensfinanzierung alle diejenigen Finanzierungsinstrumente als Mezzanine-Kapital, die sich rechtlich, wirtschaftlich sowie hinsichtlich der Rendite- und Risikoverteilung zwischen reinem Eigenkapital und reinem Fremdkapital bewegen und Charakteristika beider Kapitalarten aufweisen.

Mit Sicht auf der Quelle der Finanzierung ist Mezzanine-Kapital eine Form der Außenfinanzierung zwischen Eigen- und Fremdkapital.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Wandel im Markt für Unternehmensfinanzierung und die daraus resultierende Notwendigkeit für Mezzanine-Kapital als Instrument der Kapitalstrukturoptimierung.

2. Allgemeine Definition von Mezzanine-Kapital: Führt in den Begriff ein, vergleicht ihn mit der Architektur als Zwischengeschoss und erläutert die hybriden Eigenschaften zwischen Eigen- und Fremdkapital.

3. Kapitalabgrenzung im Jahresabschluss: Analysiert die theoretischen Grundlagen sowie die unterschiedlichen Anforderungen von HGB und IFRS zur Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdkapital.

4. Bewertung und bilanzieller Ansatz von Mezzanine-Kapital: Detaillierte Prüfung spezifischer Finanzierungsinstrumente wie Stille Gesellschaften, Genussrechte und Wandelanleihen hinsichtlich ihrer bilanziellen Behandlung unter beiden Rechnungslegungsstandards.

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Würdigung: Synthese der Erkenntnisse mit einer kritischen Reflexion über die unterschiedliche Bilanzierungstrennschärfe zwischen HGB und IFRS.

Schlüsselwörter

Mezzanine-Kapital, Eigenkapital, Fremdkapital, HGB, IFRS, Stille Gesellschaft, Genussrechte, Wandelanleihen, Bilanzierung, Kapitalabgrenzung, Unternehmensfinanzierung, IAS 32, Verlustbeteiligung, Nachrangigkeit, Kapitalstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die bilanzielle Behandlung von mezzaninem Kapital und untersucht, ob diese Instrumente nach den Regeln des HGB und der IFRS bilanziell als Eigen- oder Fremdkapital eingestuft werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Charakterisierung von Mezzanine-Kapital, die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital sowie die konkrete bilanzielle Handhabung spezifischer Instrumente wie Stille Gesellschaften und Genussrechte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Ausgestaltungen von Mezzanine-Kapital sich auf die bilanzielle Darstellung auswirken und welche Kriterien dabei für HGB und IFRS maßgeblich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung relevanter Rechnungslegungsnormen und einschlägiger Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Abgrenzungskriterien als auch die konkrete Bilanzierung und Bewertung verschiedener Mezzanine-Instrumente unter Berücksichtigung von HGB und IFRS im Detail dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Mezzanine-Kapital, Eigenkapital, Fremdkapital, HGB, IFRS, Stille Gesellschaft, Genussrechte und Kapitalstruktur.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung der stillen Gesellschaft im HGB von der in IFRS?

Nach HGB ist die Bilanzierung aufgrund der Flexibilität des deutschen Rechts umstritten und erlaubt je nach Ausgestaltung diverse Ansätze, während IFRS bei markttypischen stillen Gesellschaften aufgrund der Zahlungsverpflichtungen meist zwingend zum Fremdkapitalausweis führen.

Warum spielt die Verlustbeteiligung bei der Eigenkapitalqualifikation eine Rolle?

Die Verlustbeteiligung ist ein wesentliches Indiz für die Haftungsfunktion eines Kapitals. Fehlt sie, ist die Einstufung als Eigenkapital bilanziell kaum zu rechtfertigen, da das Kapital dann wirtschaftlich eher einem (nachrangigen) Darlehen entspricht.

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Details

Title
Die Bilanzierung von mezzaninem Kapital nach HGB und IFRS
College
University of Augsburg  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Grade
1.7
Author
Salvatore Rapisarda (Author)
Publication Year
2007
Pages
126
Catalog Number
V81606
ISBN (eBook)
9783638850414
ISBN (Book)
9783638847957
Language
German
Tags
Bilanzierung Kapital IFRS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Salvatore Rapisarda (Author), 2007, Die Bilanzierung von mezzaninem Kapital nach HGB und IFRS , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81606
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