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Marktanlayse von Großsporthallen - dargestellt am Fallbeispiel der Arena Trier

Title: Marktanlayse von Großsporthallen - dargestellt am Fallbeispiel der Arena Trier

Diploma Thesis , 2003 , 114 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kerstin Eppers (Author)

Sport - Sport Economics, Sport Management
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Sportliche Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft 2006 oder die Olympischen Sommerspiele 2012 lassen Investoren tief in die Tasche greifen. Allein für Um- und Neubauten der zwölf WM-Stadien kommen rund 1,4 Mrd. Euro zusammen. Darüber hinaus gibt es in zahlreichen Städten und Gemeinden Pläne für neue Veranstaltungshallen, meist in Verbindung mit einem Eishockey- oder Basketballteam . Jedoch ist der heutige Besucher von Sportveranstaltungen nicht mehr nur am Spiel interessiert. Komfortablere Räumlichkeiten, höchste Technik, zahlreiche Catering-Angebote sowie die Möglichkeit der Unterhaltung gehören seit den neunziger Jahren zum Freizeiterlebnis Sport.

Neben den sportlichen, mit der Identifikation der Heimmannschaft zusammenhängenden, Gründen, existieren auch ökonomische und ideelle Komponenten, die diesen „gigantischen Bauboom“ ausgelöst haben:

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 HINFÜHRUNG ZUM THEMA

1.1 Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 FREIZEITIMMOBILIENMARKT

2.1 Definition von Freizeitmarkt

2.2 Die Entwicklung des Freizeitmarktes

2.2.1 Quantitative Entwicklung

2.2.2 Qualitative Entwicklungstrends

2.3 Auswirkungen der Trends auf Freizeitimmobilien

3 GROßSPORTHALLEN IN DEUTSCHLAND

3.1 Allgemeine Situationsbeschreibung

3.2 Standortwahl

3.3 Investoren und Betreiber

3.4 Investitions- und Betriebskosten

3.5 Innovative Merkmale der Veranstaltungshallen

3.5.1 Ausstattungsmerkmale

3.5.2 Veranstaltungsprofile

3.5.3 Gebäudetechnik

3.6 Einnahmequellen

3.6.1 VIP-Logen und Business-Seats

3.6.2 Namensrechte

3.6.3 Zusätzliche Einnahmequellen

3.7 Großsporthallen als Bedingung für Lizenzen

3.7.1 Großsporthallen in der BBL

3.7.2 Großsporthallen in der DEL

3.8 Exkurs: Amerikanische ’arenas’ – Vorbilder der neuen Veranstaltungshallen

3.8.1 Historische Entwicklung

3.8.2 Eigentumsverhältnisse

3.8.3 Ausblick

4 FALLBEISPIEL ARENA TRIER

4.1 Chronologie

4.2 Beteiligte Unternehmen

4.3 Standort

4.4 Finanzierung

4.5 Multifunktionalität

4.6 Nutzungskonzept

4.7 Die Arena als neue Spielstätte der TBB Trier

4.8 Wirtschaftlichkeitsanalyse

4.8.1 Prognose der Besucherzahlen

4.8.2 Wirtschaftsfaktor für die Region

5 STANDORTANALYSE AM BEISPIEL TRIER

5.1 Geschichte

5.2 Makroanalyse

5.2.1 Harte Standortfaktoren

5.2.1.1 Topographie

5.2.1.2 Verkehrsinfrastruktur

5.2.1.3 Bevölkerungsstruktur

5.2.1.4 Wettbewerbssituation

5.2.1.5 Wirtschaftskraft

5.2.2 Weiche Standortfaktoren

5.2.2.1 Wirtschaftsklima

5.2.2.2 Bildungs-, Weiterbildungs- und Fortbildungseinrichtungen

5.2.2.3 Kultur

5.2.2.4 Tourismus

5.2.2.5 Freizeit- und Wohnwert

5.3 Mikroanalyse

5.4 Fazit der Standortanalyse

6 SITUATIONSANALYSE

6.1 Angebotsmarkt an Veranstaltungsstätten in Trier

6.2 Nachfragemarkt für eine Großveranstaltungshalle in Trier

6.3 Konkurrenzanalyse

6.3.1 Arena d’Coque Luxemburg

6.3.2 Saarlandhalle Saarbrücken

6.3.3 Oberwerthhalle Koblenz

6.3.4 Ergebnisse

6.4 SWOT-Analyse

7 SCHLUSSBETRACHTUNGEN UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die wirtschaftlichen Perspektiven und die Standortbedingungen für den Betrieb von Großsporthallen in Deutschland, wobei der Fokus auf der Marktanalyse und der strategischen Situationsbewertung der Arena Trier liegt, um die Erfolgsaussichten solcher Projekte unter Berücksichtigung von Standort- und Wettbewerbsfaktoren zu prüfen.

  • Entwicklung des Freizeitimmobilienmarktes und deren Trends
  • Analyse der Funktionsweise und Finanzierung moderner Veranstaltungshallen
  • Detaillierte Standort- und Situationsanalyse der Arena Trier
  • Vergleich mit Konkurrenzstandorten und Ableitung von Wettbewerbsstrategien
  • Bedeutung der Multifunktionalität und Auslastung durch den Profisport

Auszug aus dem Buch

3.2 Standortwahl

Da in Veranstaltungshallen eine Dienstleistung angeboten wird, die ausschließlich am Ort der Erstellung „konsumiert“ werden kann, erlangt die Standortfrage eine enorme Bedeutung. Laut Ralf Bernd Assenmacher, Geschäftsführer der Kölnarena Management GmbH, ist „für eine Arena ein großzügiges Einzugsgebiet und ein qualitativ hochwertiger Standort entscheidend. Ohne kann es für die Betreiber bitter werden“22.

Die Makrostandorte der Veranstaltungshallen konzentrieren sich besonders auf Ballungsräume sowie Großstädte mit hoher Einwohnerzahl23 in einem angemessenen Radius (ca. 50km), da hier aufgrund des hohen Besucherpotentials ein wirtschaftlicher Betrieb am wahrscheinlichsten ist. Eine überregionale Standortsuche für eine Arena ist die Ausnahme.24

Bei der Standortwahl ist die Konkurrenzsituation durch bereits bestehende Hallen zu beachten; gleichwertige Arenen sollten sich nicht mit dem eigenen Einzugsgebiet überschneiden.25

Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für den Standort ist das Ausmaß der Nachfrage der Bevölkerung. Neben der entsprechenden Einkommenshöhe muss sowohl die Konsumeignung als auch adäquates Freizeitverhalten, das lokale sowie regionale Differenzen aufweisen kann, bei den potentiellen Zuschauern vorhanden sein. Hinweise darauf können die in der Vergangenheit durchgeführten Veranstaltungen in bereits existierenden Veranstaltungshallen geben.

Zudem erforderlich ist eine optimale Verkehrsanbindung, bei der nicht nur der individuelle Autoverkehr – überregional durch Bundesautobahnen, lokal durch Hauptverkehrsstraßen – sondern auch ein leistungsfähiger ÖPNV sowie genügend Stellplätze für Busse und Pkws zu berücksichtigen sind, um eine reibungslose An- und Abreise der Zuschauer zu ermöglichen. Da aufgrund von Erfahrungswerten bestehender Hallen bekannt ist, dass der Pkw präferiert wird26, ergibt sich entsprechend die erforderliche Anzahl der Stellplätze, wobei von einem Richtwert von einem Stellplatz je vier bis fünf Sitzplätze auszugehen ist.27

Zusammenfassung der Kapitel

1 HINFÜHRUNG ZUM THEMA: Einleitung in die Thematik der Veranstaltungshallen als Teil der Freizeitindustrie unter Berücksichtigung ökonomischer und strategischer Komponenten.

2 FREIZEITIMMOBILIENMARKT: Erläuterung der Entwicklung, Definition und quantitativen sowie qualitativen Trends des Freizeitmarktes und deren Auswirkungen auf Immobilien.

3 GROßSPORTHALLEN IN DEUTSCHLAND: Analyse der Rahmenbedingungen, Kriterien für den Hallenbau, Finanzierung, Ausstattung sowie der Bedeutung von Ligasport und Namensrechten.

4 FALLBEISPIEL ARENA TRIER: Konkrete Darstellung des Entstehungsprozesses, der wirtschaftlichen Prognosen und des Nutzungskonzepts der Arena Trier.

5 STANDORTANALYSE AM BEISPIEL TRIER: Tiefgehende Untersuchung der historischen, harten und weichen Standortfaktoren der Stadt Trier im regionalen Vergleich.

6 SITUATIONSANALYSE: Bewertung des Angebots, der Nachfrage und des Konkurrenzumfeldes für die Arena Trier inklusive einer SWOT-Analyse.

7 SCHLUSSBETRACHTUNGEN UND AUSBLICK: Zusammenfassendes Fazit über die Zukunftsfähigkeit und wirtschaftlichen Risiken beim Bau von Großsporthallen.

Schlüsselwörter

Großsporthalle, Arena Trier, Freizeitmarkt, Standortanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Multifunktionalität, Public Private Partnership, Sportstätten, Einzugsgebiet, Betriebskosten, Sponsoring, Namensrechte, Infrastruktur, Eventmarketing, Freizeitverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Marktanalyse von Großsporthallen in Deutschland, wobei die Arena Trier als konkretes Fallbeispiel zur Illustration der Herausforderungen bei Planung, Finanzierung und Betrieb dient.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt den Freizeitimmobilienmarkt, die Kriterien für den Hallenbau, die Bedeutung der Multifunktionalität, sowie Standort- und Wettbewerbsanalysen im Kontext der Sportstättenentwicklung ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, bestehende Strukturen und Potentiale von Großsporthallen zu untersuchen und Prognosen für Trends abzugeben, um Rückschlüsse auf die Erfolgsaussichten solcher Projekte am Beispiel der Region Trier zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Verfasserin nutzt eine strukturierte Marktanalyse, Standortanalyse (Makro- und Mikroanalyse) sowie Situations- und SWOT-Analyse, gestützt auf Sekundärliteratur und verfügbare Daten aus der Stadtplanung und von Betreibern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation der Hallengeneration in Deutschland, vergleicht sie mit amerikanischen Vorbildern und stellt detailliert die Chronologie, Finanzierung und das Nutzungskonzept der Arena Trier vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Großsporthalle, Standortanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Arena Trier, Freizeitimmobilienmarkt und Multifunktionalität.

Welche Rolle spielt die Multifunktionalität für die Arena Trier?

Aufgrund der begrenzten Größe gegenüber Metropolen-Arenen ist die Multifunktionalität essenziell, um eine hohe Auslastung durch einen Mix aus Sport, Kultur und Tagungen zu erreichen und so den wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.

Ist der Bau der Arena Trier aus Sicht der Autorin wirtschaftlich risikofrei?

Nein, die Autorin betont, dass der Hallenbetrieb eine Rechnung mit vielen Unbekannten ist, bei der eine Kostendeckung ohne städtische Zuschüsse oder die Gewinnung weiterer Sponsoren als sehr schwierig und risikoreich eingeschätzt wird.

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Details

Title
Marktanlayse von Großsporthallen - dargestellt am Fallbeispiel der Arena Trier
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Grade
1,3
Author
Kerstin Eppers (Author)
Publication Year
2003
Pages
114
Catalog Number
V81647
ISBN (eBook)
9783638858625
Language
German
Tags
Marktanlayse Großsporthallen Fallbeispiel Arena Trier
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerstin Eppers (Author), 2003, Marktanlayse von Großsporthallen - dargestellt am Fallbeispiel der Arena Trier, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81647
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