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Picture Frustration Test - Darstellung des Verfahrens von der Entstehungsgeschichte bis zur Evaluation

Title: Picture Frustration Test  -  Darstellung des Verfahrens von der Entstehungsgeschichte bis zur Evaluation

Seminar Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Psychologin Merima Sabic (Author)

Psychology - Diagnostics
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Ausgehend von den ersten psychodiagnostischen Erhebungen von Binet im Jahre 1894 sind im Folgenden immer wieder neue Testverfahren entwickelt worden, um die verschiedenen Aspekte der menschlichen Persönlichkeit einer quantifizierenden Untersuchung zugänglich zu machen. Im Weiteren wurden bald auch die so genannten "projektiven" Verfahren entwickelt. Diese sollten dabei helfen die Tiefenschichten der Persönlichkeit, die hintergründige Dynamik sowie die unbewussten Wünsche und Ängste zu erfassen (Rauchfleich, 1979).

Der Picture-Frustrations-Test (Picture-Frustration Study) ist ein von Rosenzweig (1945) entwickeltes spezielles projektives Verfahren, das dazu dienen soll, Formen des Verhaltens in Belastungssituationen des Alltagslebens festzustellen. Das Verfahren geht davon aus, dass der Proband, der zu bestimmten Alltagssituationen schriftlich Stellung nehmen soll, sich bewusst oder unbewusst mit der frustrierten Person auf der Bildvorlage identifiziert und seine eigenen Einstellungen und Haltungen in die Antwort projiziert. Das Verfahren ist in Bezug auf andere Identifikationsverfahren zwischen den Jungschen Assoziationsversuchen und dem TAT (Thematic Apperception Test) von Murray einzuordnen.

Rosenzweig hat, wie aus der Benennung ersichtlich, den Begriff der Frustration zur Charakterisierung des P-F-Tests verwendet. Die sehr weite Verbreitung des PFT dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein, dass er ein Persönlichkeitsaspekt erfasst, der für den in der Praxis arbeitenden Psychologen oder Psychiater diagnostisch von großer Bedeutung ist, nämlich die Reaktion auf Frustrationssituationen (Rauchfleisch, 1979). Im Weiteren werden die theoretischen Grundlagen zum psychologischen Konzept der "Frustration" vorgestellt, so fern sie für den PFT von Relevanz sind.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Geschichte des Verfahrens

1.2 Theoretische Grundlagen des P-F-Tests

2. Konstruktion des Verfahrens - Das Testmaterial

2.1 Durchführung des PFT

2.2 Auswertung des PFT

2.3 Interpretation des PFT

3. Evaluation

3.1 Objektivität

3.2 Reliabilität

3.3 Validität

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen detaillierten Überblick über den "Picture-Frustration Test" (PFT), ein projektives Verfahren zur Untersuchung von Verhaltensreaktionen in Belastungssituationen. Ziel ist es, die theoretische Fundierung, die methodische Konstruktion sowie die psychometrische Qualität des Tests aufzuzeigen.

  • Geschichte und theoretische Herleitung der Frustrationstheorie nach Rosenzweig
  • Aufbau des Testmaterials und Durchführung des Verfahrens
  • Methodik der Auswertung und Interpretation der Reaktionsmuster
  • Evaluierung der Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität)

Auszug aus dem Buch

1.1 Geschichte des Verfahrens

Die Entwicklung des Verfahrens ist, wie bereits erwähnt, nicht zu trennen von der Konzeption und experimentellen Überprüfung einer Frustrationstheorie durch Rosenzweig und seine Mitarbeiter. Als wichtigste Daten der Geschichte des Verfahrens sind folgende zu nennen:

Experimentelle Untersuchungen Rosenzweigs zu den Themen Verdrängung, Verschiebung und Projektion ab 1930.

Auf einem Symposion über "Frustration" wurde der Terminus "Frustrationstoleranz" geprägt, der von Rosenzweig et al. 1938 in die Literatur eingeführt wurde.

Etwa um 1941 entstand der Vorläufer des P-F-Test als Teil P (projektiv) einer Testbatterie zur empirischen Überprüfung der Funktionsweise von Abwehrmechanismen -speziell der Verdrängung- in experimentellen Frustrationssituationen. Nach Angaben seines Autors erwies sich dieser Test als so fruchtbar, dass auf eine Weiterentwicklung der anderen drei Teile der ursprünglichen Testbatterie verzichtet wurde (nach Rosenzweig 1960).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Picture-Frustration Tests als projektives Verfahren zur Erfassung von Persönlichkeitsaspekten in Frustrationssituationen und skizziert dessen historischen Hintergrund.

2. Konstruktion des Verfahrens - Das Testmaterial: Hier werden das Testmaterial (24 Bildvorlagen), die Anforderungen an die Durchführung, das komplexe Auswertungssystem sowie die Interpretationsmöglichkeiten der verschiedenen Reaktionskategorien beschrieben.

3. Evaluation: Dieser Abschnitt widmet sich der wissenschaftlichen Überprüfung des PFT und belegt anhand empirischer Studien dessen Objektivität, Zuverlässigkeit (Reliabilität) und Gültigkeit (Validität).

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass der PFT ein bewährtes und valides psychodiagnostisches Werkzeug für die Praxis und Forschung darstellt.

Schlüsselwörter

Picture-Frustration Test, PFT, Projektive Verfahren, Frustrationstheorie, Rosenzweig, Aggressionsrichtungen, Extrapunitivität, Intrapunitivität, Impunitivität, Frustrationstoleranz, Testpsychologie, Psychodiagnostik, Reliabilität, Validität, Persönlichkeitsdiagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Picture-Frustration Test (PFT), ein spezielles psychodiagnostisches Verfahren, das dazu dient, Verhaltensweisen von Personen in alltäglichen Belastungssituationen zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte, den theoretischen Grundlagen der Frustrationstheorie, der konkreten Testkonstruktion, den Auswertungsregeln sowie der wissenschaftlichen Evaluation des PFT.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine umfassende Darstellung des PFT als diagnostisches Instrument, um aufzuzeigen, wie Probanden durch Projektion ihre Einstellungen zu Frustrationserlebnissen offenbaren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und Methodenübersicht, die auf den Konzepten der Frustrations-Aggressions-Hypothese und der empirischen Evaluation von Testgütekriterien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Konstruktion des Materials, die Durchführung, die Auswertung von Aggressionsmustern sowie die detaillierte Analyse der Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie PFT, Frustrationstheorie, Aggressionsrichtungen (extra-, intra-, impunitiv), Projektion und psychodiagnostische Gütekriterien definieren.

Wie werden die Aggressionen im PFT kategorisiert?

Rosenzweig unterteilt Aggression in drei Richtungen: Extrapunitiv (gegen die Umwelt), Intrapunitiv (gegen sich selbst) und Impunitiv (Bagatellisierung oder Vermeidung).

Warum ist die Befragung ("Inquiry") nach dem Test wichtig?

Die Befragung ist notwendig, um unsichere Signierungen zu klären und den projektiven Spielraum der Antworten besser zu verstehen, was die Auswertungsobjektivität erhöht.

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Details

Title
Picture Frustration Test - Darstellung des Verfahrens von der Entstehungsgeschichte bis zur Evaluation
College
University of Frankfurt (Main)
Course
Testpsychologisches Seminar
Grade
1,0
Author
Diplom-Psychologin Merima Sabic (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V81732
ISBN (eBook)
9783638880466
ISBN (Book)
9783638880480
Language
German
Tags
Picture Frustration Test Darstellung Verfahrens Entstehungsgeschichte Evaluation Testpsychologisches Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Psychologin Merima Sabic (Author), 2006, Picture Frustration Test - Darstellung des Verfahrens von der Entstehungsgeschichte bis zur Evaluation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81732
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