Das Thema „interkulturelle Erziehung“ hat mich bereits in den Seminarstunden fasziniert, da ich ein Kind der dritten Generation von Arbeitsmigranten, die um 1955 durch die „Deutsche Bundesbahn“ angeworben worden sind, bin. Und obwohl ich, wie gesagt, bereits die „dritte Generation“ darstelle, habe ich die Konflikte und Problematiken des „zwischen den Kulturen Lebens“ zu spüren bekommen und besonders bei meinen Eltern und Großeltern beobachten können. In meiner Hausarbeit beziehe ich mich daher insbesondere auf Arbeitsmigranten, ihre Konflikte, Integrationsprobleme usw.
Der Ablauf meiner Hausarbeit kennzeichnet sich wie folgt:
Zunächst gehe ich auf die geschichtliche Entwicklung der Arbeitsmigranten ein, d.h. warum sie wann nach Deutschland gekommen sind, und welche Konsequenzen und Probleme sich daraus ergeben haben. Insbesondere das Integrationsproblem, sowie die Kommunikations- und Verhaltensprobleme beleuchte ich genauer.
Aus diesen Zusammenhängen heraus, also ausgehend von der Situation der Zuwanderung von Arbeitsmigranten nach Deutschland aus den süd- südosteuropäischen Ländern, sowie die daraus resultierenden Konflikte, stelle ich die notwendig gewordene Entwicklung der „interkulturellen Erziehung“ dar, beginnend mit der Ausländerpädagogik.
Hierbei gilt es besonders die spezifischen Merkmale, sowie die Zielsetzung der interkulturellen Erziehung zu betrachten.
Und „last but not least“ stelle ich im Beitrag „Ich rede deutsch und fluche italienisch- zwischen den Kulturen“ meinen persönliche Bezug und meine Erfahrungen als Ausländerin in Deutschland dar, bezugnehmend auf die inhaltlichen Aspekte der vorangegangenen Sachverhalte.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- FREMD IST DER DER HEUTE KOMMT UND MORGEN BLEIBT
- GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNGEN DER ARBEITSMIGRANTEN
- FREMDE WELTEN
- Integrationsprobleme
- Integrationsbegriff
- Generationsunterschiede
- Kommunikations- und Verhaltensprobleme
- Sprachschwierigkeiten
- Symbolisieren durch die Sprache
- Berücksichtigung des Kontext
- Handlungsschemata
- INTERKULTURELLE ERZIEHUNG
- DER BEGINN- AUSLÄNDERPÄDAGOGIK
- WAS IST INTERKULTURELLE ERZIEHUNG?
- MERKMALE DER INTERKULTURELLEN ERZIEHUNG
- ZIELE DER INTERKULTURELLEN ERZIEHUNG
- ICH SPRECHE DEUTSCH UND FLUCHE ITALIENISCH- ZWISCHEN DEN KULTUREN
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der interkulturellen Erziehung im Kontext der Arbeitsmigration nach Deutschland. Die Autorin, ein Kind der dritten Generation von Arbeitsmigranten, setzt sich mit den geschichtlichen Entwicklungen, Integrationsproblemen und Kommunikations- und Verhaltensschwierigkeiten auseinander, die aus der Zuwanderung entstanden sind.
- Geschichtliche Entwicklungen der Arbeitsmigration nach Deutschland
- Integrationsprobleme von Arbeitsmigranten und ihren Familien
- Kommunikations- und Verhaltensprobleme im interkulturellen Kontext
- Entwicklung der interkulturellen Erziehung und ihre Ziele
- Persönliche Erfahrungen und Reflexionen der Autorin als Ausländerin in Deutschland
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema "Interkulturelle Erziehung" ein und beschreibt den persönlichen Bezug der Autorin als Kind der dritten Generation von Arbeitsmigranten.
- Fremd ist der der heute kommt und morgen bleibt: Dieses Kapitel beleuchtet die geschichtliche Entwicklung der Arbeitsmigration nach Deutschland, die Anwerbung von Arbeitskräften aus süd- und südosteuropäischen Ländern und die daraus resultierenden Folgen. Es werden insbesondere die Herausforderungen der Integration und die damit verbundenen Kommunikations- und Verhaltensprobleme beleuchtet.
- Interkulturelle Erziehung: Dieses Kapitel setzt sich mit der Entstehung und den Merkmalen der interkulturellen Erziehung auseinander. Es werden die Ziele dieser Erziehungsperspektive im Kontext der Integration von Migrantenkindern in die deutsche Gesellschaft beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Arbeitsmigration, Interkulturelle Erziehung, Integrationsprobleme, Kommunikations- und Verhaltensprobleme, Ausländerpädagogik, Generationsunterschiede und die persönliche Erfahrung der Autorin als Ausländerin in Deutschland.
Häufig gestellte Fragen zur interkulturellen Erziehung
Was ist das Ziel der interkulturellen Erziehung?
Das Ziel ist die Förderung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Kulturen durch gegenseitiges Verständnis, Abbau von Vorurteilen und die Anerkennung von Vielfalt.
Welche Rolle spielt die Geschichte der Arbeitsmigration in Deutschland?
Die Anwerbung von Arbeitsmigranten ab 1955 legte den Grundstein für die heutige multikulturelle Gesellschaft, brachte aber auch langfristige Integrations- und Identitätskonflikte mit sich.
Was versteht man unter dem Begriff "Ausländerpädagogik"?
Die Ausländerpädagogik war der Vorläufer der interkulturellen Erziehung und konzentrierte sich primär auf die Defizite und die Anpassung von Migrantenkindern an das deutsche System.
Welche Probleme treten beim "Leben zwischen den Kulturen" auf?
Oft entstehen Identitätskonflikte, Sprachschwierigkeiten sowie Kommunikations- und Verhaltensprobleme aufgrund unterschiedlicher kultureller Handlungsschemata.
Wie unterscheiden sich die Generationen von Migranten in ihrer Integration?
Während die erste Generation oft auf Rückkehr fixiert war, kämpfen spätere Generationen eher mit der Anerkennung als Teil der deutschen Gesellschaft trotz kultureller Wurzeln.
Warum ist der Kontext in der interkulturellen Kommunikation so wichtig?
Unterschiedliche Kulturen symbolisieren Bedeutungen verschieden. Ohne Berücksichtigung des kulturellen Kontextes kommt es leicht zu Missverständnissen in der Sprache und im Verhalten.
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- Dip. Sozial-Betriebswirtin Nataly Barkmann (Author), 2002, Interkulturelle Erziehung - Fremde in Deutschland , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81892