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Steuergestaltung mit österreichischen bzw. deutschen internationalen Zwischenholdinggesellschaften

Eine vergleichende Standortanalyse hinsichtlich Direktinvesttitionen in Mittel- und Osteruopa

Title: Steuergestaltung mit österreichischen bzw. deutschen internationalen Zwischenholdinggesellschaften

Diploma Thesis , 2007 , 118 Pages , Grade: 1

Autor:in: Mag. Christian Roth (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Der Themen- und Problemstellung der vorliegenden Arbeit liegen folgende drei Gedankengänge zugrunde:
Zum Ersten ist jede Länder umspannende Geschäftstätigkeit von Unternehmen geprägt durch das Berühren verschiedenster nationaler wie supranationaler Rechtskreissysteme. Vor allem im Unternehmenssteuerrecht kann das Zusammen-treffen zwei oder mehrerer Steuerrechtsordnungen, die internationale Disharmonie im Zusammenwirken nicht aufeinander abgestimmter Steuersysteme und das international vorherrschende Steuerbelastungsgefälle insgesamt erhebliche Risiken bergen, aber auch steuergestalterische Möglichkeiten und Chancen eröffnen. Dies gilt in besonderem Maße für Holdinggesellschaften, die in der betriebswirtschaftli-chen Praxis – genauer gesagt, in der Organisationsstruktur vieler international agierender Unternehmungen – nicht mehr wegzudenken sind.
Zweitens gelten die Staaten in Mittel- und Osteuropa (MOES) für ausländische Investoren generell seit dem Fall des Eisernen Vorganges – in zunehmendem Maße jedoch seit der ersten Etappe der EU-Osterweiterung im Mai 2004 – als besonders interessanter Investitionszielraum. International ausgerichtete Unternehmen bauen Ihre wirtschaftlichen Verflechtungen in diesem Raum zunehmend aus. Allein im Jahr 2005 betrugen die Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen in die MOES über 42 Milliarden Euro. Nach dem EU-Beitritt zweier weiterer Staaten – Rumänien und Bulgarien – am 1. Jänner 2007 ist davon auszugehen, dass die Region weitere Anreize für Direktinvestitionen schaffen wird. Es ist somit mit einem weiterhin anhaltenden Wirtschaftswachstum zu rechnen.
Letztendlich bieten sich Österreich und Deutschland aufgrund ihrer geographischen Nähe als optionale Holdingstandorte für Direktinvestitionsvorhaben in Mittel- und Osteuropa an, auch wenn beide Staaten nicht als „die“ klassischen Holdingstandorte – wie etwa Luxemburg oder die Niederlande – gelten. Zudem machen viele außersteuerliche Standortfaktoren wie die gemeinsame Sprache, die unübersehbare Ähnlichkeit der Rechtssysteme insgesamt, das ähnliche Lohnniveau sowie der grundsätzlich in beiden Staaten bestehende hohe Qualitätslevel öffentlicher Infrastruktur einen Holdingstandortvergleich aus steuerlicher Sicht interessant.
Ziel der Arbeit ist es nun die oben dargelegten Gedanken zu verknüpfen und zu untersuchen, inwieweit österreichische und deutsche Zwischenholdinggesellschaften für international tätige Unternehmen aus Drittstaaten als steuerschonendes Sprungbrett bzw. Gestaltungsinstrument für Direktinvestitionen im besagten Raum geeignet sind. Dabei eröffnen sich wiederum weitere konkretere Fragestellungen:
Welchen Prinzipien der internationalen Steuerordnung folgt das Unternehmensteuer-recht der beiden Staaten und welche steuerlichen Rahmenbedingungen bieten die beiden Steuerrechtsordnungen für Holdinggesellschaften insbesondere im Hinblick auf Direktinvestitionen in den MOES? Ist die Zwischenschaltung einer Holdinggesell-schaft in einem der beiden Staaten überhaupt sinnvoll, und wenn ja, in welchem? Die Untersuchung gibt grundlegende Antworten auf die ersten beiden Fragen. In Bezug auf die beiden letzen Fragestellungen, deren Beantwortung nur Einzelfall bezogen und unter Berücksichtigung konkreter – auch außersteuerlicher – Informationen vom betroffenen Entscheidungsträger selbst getroffen werden müssen, soll die Arbeit entscheidungsunterstützend wirken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlegung

1.1 Einführung

1.1.1 Problemstellung

1.1.2 Untersuchungsziel

1.1.3 Untersuchungsgang

1.1.4 Prämissen

1.2 Begriffsbestimmungen und Definitionen

1.2.1 Der Begriff „Holdinggesellschaft“

1.2.1.1 Definition der Holdinggesellschaft

1.2.1.2 Typologien von Holdinggesellschaften – Die internationale Zwischenholding

1.2.1.3 Modell des dreistöckigen Konzerns – Spitzen-, Zwischen- und Grundeinheit

1.2.2 Der Begriff „Direktinvestition“

1.2.3 Konkretisierung des Begriffes „Mittel- und Osteuropa“

1.3 Steuergestaltung als Teildisziplin der (internationalen) Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre

2 Internationales Steuerrecht als Rechtsrahmen der Steuergestaltung mit internationalen Zwischenholdings

2.1 Der Begriff „Internationales Steuerrecht“

2.2 Prinzipien des Internationalen Steuerrechts

2.2.1 Das Souveränitätsprinzip

2.2.2 Prinzipien zur Anknüpfung der Besteuerungsrechte

2.2.3 Prinzipien zum Umfang der Besteuerungsrechte

2.2.4 Kombination der Prinzipien

2.3 Das Problem der Doppelbesteuerung im internationalen Steuerrecht

2.3.1 Begriff und Arten der Doppelbesteuerung

2.3.2 Methoden zur Vermeidung bzw. Minderung der Doppelbesteuerung

2.3.2.1 Anrechnungsmethode

2.3.2.2 Freistellungsmethode

2.3.2.3 Abzugs- und Pauschalierungsmethode

3 Ursachen der Steuergestaltung mit internationalen Zwischenholdings – Problemhintergrund

3.1 Betriebswirtschaftlich-organisatorische Ziele als Ausgangspunkt

3.2 Trennungstheorie und das damit verbundene Problem der Mehrfachbesteuerung

3.3 Internationaler Konsens zur Vermeidung von Mehrfachbesteuerung

3.4 Steuerarbitragemöglichkeiten als Kollateralschaden?

4 Grundriss der Ertragsbesteuerung von Kapitalgesellschaften in Österreich und Deutschland

4.1 Allgemeines

4.2 Die Körperschaftsteuer

4.2.1 Die Kapitalgesellschaft als Körperschaftsteuersubjekt

4.2.2 Das Einkommen als Körperschaftsteuerobjekt

4.2.3 Der Körperschaftsteuertarif

4.3 Der Solidaritätszuschlag (Deutschland)

4.4 Die Gewerbesteuer (Deutschland)

5 Spezifische Regelungen des österreichischen Außensteuerrechts zur internationalen Zwischenholding

5.1 Regelungen im Rahmen der unbeschränkten Steuerpflicht der Zwischenholding

5.1.1 Gewinnausschüttungen

5.1.2 Beteiligungsveräußerung

5.1.3 Teilwertabschreibungen von Beteiligungen

5.1.4 Beschränkungen des Betriebsausgabenabzugs

5.1.5 Allgemeine Einkommenskorrekturmaßnahmen

5.1.6 Gesellschafterfremdfinanzierung

5.1.7 Konsolidierte Besteuerung

5.1.8 Unilaterale Maßnahmen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung

5.2 Regelungen im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht der Spitzeneinheit

5.2.1 Gewinnausschüttungen

5.2.2 Beteiligungsveräußerung

5.2.3 Zinsen

5.2.4 Lizenzgebühren

6 Spezifische Regelungen des deutschen Außensteuerrechts zur internationalen Zwischenholding

6.1 Regelungen im Rahmen der unbeschränkten Steuerpflicht der Holding

6.1.1 Gewinnausschüttungen

6.1.2 Beteiligungsveräußerung und Teilwertabschreibungen von Beteiligungen

6.1.3 Beschränkungen des Betriebsausgabenabzugs

6.1.4 Allgemeine Einkommenskorrekturmaßnahmen

6.1.5 Gesellschafterfremdfinanzierung

6.1.6 Konsolidierte Besteuerung

6.1.7 Unilaterale Maßnahmen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung

6.2 Regelungen im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht der Spitzeneinheit

6.2.1 Gewinnausschüttungen

6.2.2 Beteiligungsveräußerung

6.2.3 Zinsen

6.2.4 Lizenzgebühren

7 Entscheidungsrelevante Regelungen des nationalen Steuerrechts in den mittel- und osteuropäischen Staaten

7.1 Ertragsteuerniveaus

7.2 Möglichkeit intertemporärer Verlustverwertung

7.3 Quellensteuern auf Dividenden, Zinsen und Lizenzen

7.4 Richtlinienumsetzung in den betroffenen EU-Staaten

7.4.1 Umsetzung der Mutter-Tochter-Richtlinie in Bezug auf Quellensteuern

7.4.2 Umsetzung der Zins-Lizenz-Richtlinie

8 Die bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Österreich bzw. Deutschland und den Staaten MOEs

8.1 Allgemeines

8.2 Rechtskräftige DBA mit den mittel- und osteuropäischen Staaten

8.3 Quellensteuerbeschränkungen nach den bestehenden DBA

8.3.1 Österreich

8.3.2 Deutschland

8.4 Quellensteuern – integrierte Darstellung und Belastungsvergleich für Österreich und Deutschland

9 Entwicklung von Gestaltungsstrategien

9.1 Steuerliche Gestaltungsziele einer (internationalen) Zwischenholding

9.2 Steuerliche Funktionen einer (internationalen) Zwischenholding als Gestaltungsbausteine

9.2.1 Umleitungsfunktion

9.2.2 Umwandlungsfunktion

9.2.3 Abschirmfunktion

9.2.4 Allokationsfunktion

9.2.5 Anmerkungen zu den Funktionen

9.3 Ausgewählte Strategien mit österreichischen bzw. deutschen Zwischenholdings

9.3.1 Treaty shopping

9.3.1.1 Strategiebeschreibung

9.3.1.2 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Holding

9.3.2 Directive shopping

9.3.2.1 Strategiebeschreibung

9.3.2.2 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Zwischenholding

9.3.3 Participation exemption shopping

9.3.3.1 Strategiebeschreibung

9.3.3.2 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Zwischenholding

9.3.4 Credit mix shopping

9.3.4.1 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Zwischenholding

9.3.5 Rule shopping

9.3.5.1 Strategiebeschreibung

9.3.5.2 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Zwischenholding

9.3.6 Deferral shopping

9.3.7 Capital gains exemption shopping

9.3.7.1 Strategiebeschreibung

9.3.7.2 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Holding

9.3.8 Deduction shopping

9.3.8.1 Strategiebeschreibung

9.3.8.2 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Holding

9.3.9 Cross border group relief shopping

9.3.9.1 Strategiebeschreibung

9.3.9.2 Umsetzung mit österreichischer bzw. deutscher Holding

10 Grenzen der Steuergestaltung mit internationalen Zwischenholdinggesellschaften

10.1 Allgemeines

10.2 Allgemeine Regelungen zur Steuerumgehung

10.3 Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Besteuerung im Staat der Spitzeneinheit

10.3.1 Allgemeines

10.3.2 Anknüpfung der Besteuerung an den Ort der Geschäftsleitung

10.3.3 Spezifische Regelungen zur Durchbrechung der Abschirmwirkung

10.3.4 Bedingte Maßnahmen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung

10.4 Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Besteuerung im Staat der Grundeinheit

10.4.1 Anti-Treaty- bzw. Anti-Directive-shopping-Regelungen

10.4.2 Beschränkungen des Betriebsausgabenabzugs

11 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit österreichische und deutsche Zwischenholdinggesellschaften für international tätige Unternehmen aus Drittstaaten als steuerschonendes Gestaltungsinstrument für Direktinvestitionen in mittel- und osteuropäischen Staaten geeignet sind. Dabei werden die steuerlichen Rahmenbedingungen der beteiligten Rechtsordnungen sowie die Anwendbarkeit verschiedener Gestaltungsstrategien analysiert.

  • Prinzipien der internationalen Steuerordnung und Unternehmensbesteuerung
  • Vergleich der steuerrechtlichen Rahmenbedingungen für Holdinggesellschaften
  • Entwicklung und Analyse von Gestaltungsstrategien zur Steueroptimierung
  • Untersuchung der rechtlichen Grenzen internationaler Steuergestaltung
  • Bewertung von Standortfaktoren für Zwischenholdings

Auszug aus dem Buch

9.3.5 Rule shopping

Sind bezogene Dividenden bei der empfangenden Gesellschaft steuerbefreit, werden die darauf lastenden Quellensteuern zur Definitivbelastung. Dies gilt grundsätzlich nicht für Quellensteuern auf Zinsen oder Lizenzgebühren, da diese in aller Regel im Staat der beziehenden Gesellschaft auf die dort anfallende Steuerlast angerechnet werden können. Im Zuge des Rule shoppings werden Einkünfte auf Ebene der Zwischenholding in eine andere Einkunftsart transformiert. Durch die Umwandlung können sich aufgrund einer anderen Quellensteuer (oder anderen Quellensteuersätzen) Steuerersparnisse ergeben. Als wohl praxisrelevantestes Beispiel soll die Umwandlung von Dividendeneinkünften in Zinseinkünfte näher betrachtet werden. Natürlich lässt sich der Grundgedanke der Strategie etwa auch auf die Umwandlungen von Dividenden in Lizenzgebühren oder Ähnliches übertragen. Die Strategie lässt sich auf zwei verschiedenen Ebenen umsetzen:

Erstens kann der von der Grundeinheit erwirtschaftete (ökonomische) Gewinn in Form von Zinszahlungen auf die Zwischenholding weitergeleitet werden, um folglich diese Zinseinkünfte in Form von Gewinnausschüttungen der Zwischenholding an die Spitzeneinheit zu repatriieren. Dies kann durch eine Darlehensvergabe der Zwischenholding an die Grundeinheit erreicht werden.

Im zweiten Fall wird die Umwandlung eine Ebene höher vorgenommen, indem die Grundeinheit den erwirtschafteten Gewinn zuerst an die Zwischenholding ausschüttet und erst im nächsten Schritt – also auf Ebene der Zwischenholding – die Umwandlung dieser Dividendeneinkünfte in Zinszahlungen an die Spitzeneinheit erfolgt. Dies kann mittels Darlehensvergabe der Spitzeneinheit an die Zwischenholding erfolgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlegung: Einleitung in die Thematik der Steuergestaltung, Klärung der Begriffe Holdinggesellschaft und Direktinvestition sowie Einordnung in die Betriebswirtschaftliche Steuerlehre.

2 Internationales Steuerrecht als Rechtsrahmen der Steuergestaltung mit internationalen Zwischenholdings: Darstellung der Prinzipien des internationalen Steuerrechts und der Methoden zur Vermeidung von Doppelbesteuerung.

3 Ursachen der Steuergestaltung mit internationalen Zwischenholdings – Problemhintergrund: Analyse der betriebswirtschaftlichen Beweggründe für Holdingstrukturen und des Problems der Mehrfachbesteuerung.

4 Grundriss der Ertragsbesteuerung von Kapitalgesellschaften in Österreich und Deutschland: Überblick über die körperschaftsteuerlichen Systeme beider Länder als Ausgangsbasis.

5 Spezifische Regelungen des österreichischen Außensteuerrechts zur internationalen Zwischenholding: Detaillierte Betrachtung der österreichischen Steuerregelungen hinsichtlich Dividenden, Veräußerungen und Korrekturmaßnahmen.

6 Spezifische Regelungen des deutschen Außensteuerrechts zur internationalen Zwischenholding: Detaillierte Betrachtung der deutschen Steuerregelungen, einschließlich der Besonderheiten bei Gesellschafterfremdfinanzierung.

7 Entscheidungsrelevante Regelungen des nationalen Steuerrechts in den mittel- und osteuropäischen Staaten: Analyse der Ertragsteuerniveaus und Verlustverrechnungsregeln in den Zielländern.

8 Die bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Österreich bzw. Deutschland und den Staaten MOEs: Untersuchung der DBA-Quellensteuerbelastungen und Vergleich der Standorte.

9 Entwicklung von Gestaltungsstrategien: Präsentation konkreter steuerlicher Strategien wie Treaty Shopping, Directive Shopping und Rule Shopping.

10 Grenzen der Steuergestaltung mit internationalen Zwischenholdinggesellschaften: Diskussion der rechtlichen Schranken und Anti-Missbrauchsregeln.

11 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse und Fazit zum Standortvergleich.

Schlüsselwörter

Internationale Zwischenholding, Steuergestaltung, Doppelbesteuerung, Ertragsbesteuerung, Körperschaftsteuer, Außensteuerrecht, Direktinvestition, MOES, Quellensteuer, Treaty Shopping, Gruppenbesteuerung, Organschaft, Missbrauchsbestimmungen, Holdingstandort, Steuerarbitrage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die steuerliche Eignung von österreichischen und deutschen Kapitalgesellschaften als Zwischenholdings für Direktinvestitionen in mittel- und osteuropäischen Staaten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse umfasst das internationale Steuerrecht, nationale Außensteuergesetze, Doppelbesteuerungsabkommen sowie die steuerlichen Rahmenbedingungen in den Zielländern.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, Entscheidungsträgern bei der Auswahl eines steueroptimalen Standorts für Holdinggesellschaften im Hinblick auf Investitionen in Mittel- und Osteuropa zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende und betriebswirtschaftliche Analyse der jeweiligen innerstaatlichen Steuerrechtsordnungen und Abkommensnetzwerke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen beider Länder sowie die systematische Entwicklung und Anwendung spezifischer Gestaltungsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit fokussiert auf Holdinggesellschaften, Doppelbesteuerung, Außensteuerrecht, Treaty Shopping und verschiedene Strategien zur Steuerbarwertminimierung.

Welchen Einfluss hat das EU-Recht auf die untersuchten Strukturen?

Das EU-Recht, insbesondere die Mutter-Tochter-Richtlinie und die Zins-Lizenz-Richtlinie, spielt eine wesentliche Rolle bei der Quellensteuerentlastung innerhalb der Europäischen Union.

Wie unterscheidet sich die österreichische Gruppenbesteuerung von der deutschen Organschaft?

Die österreichische Gruppenbesteuerung ermöglicht eine zeitnahe Verrechnung ausländischer Verluste unter bestimmten Voraussetzungen, während die deutsche Organschaft auf innerdeutsche Verhältnisse fokussiert ist.

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Details

Title
Steuergestaltung mit österreichischen bzw. deutschen internationalen Zwischenholdinggesellschaften
Subtitle
Eine vergleichende Standortanalyse hinsichtlich Direktinvesttitionen in Mittel- und Osteruopa
College
University of Vienna
Grade
1
Author
Mag. Christian Roth (Author)
Publication Year
2007
Pages
118
Catalog Number
V81904
ISBN (eBook)
9783638840897
ISBN (Book)
9783638841184
Language
German
Tags
Steuergestaltung Zwischenholdinggesellschaften Doing Business in Austria
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Christian Roth (Author), 2007, Steuergestaltung mit österreichischen bzw. deutschen internationalen Zwischenholdinggesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81904
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