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„Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie“ (vgl. SEEWALD 2007) – kritisch reflektiert

Title: „Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie“ (vgl. SEEWALD 2007)  – kritisch reflektiert

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Kirsten Drechsel (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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„Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie“ – der Buchtitel klingt eigentlich schon wie eine Zusammenfassung des Inhaltes, dachte ich mir und vielleicht muss man es gar nicht lesen, um es zu verstehen.
Nach den ersten Seiten wurde mir schnell klar, dass dieser Ansatz wesentlich vielschichtiger ist, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Man kann ihn definitiv weder verstehen noch umsetzen, hat man sich nicht vorher einmal mit den theoretischen Hintergründen und Fallbeispielen beschäftigt.
Die wichtigsten Punkte des Ansatzes zusammenzufassen und verständlich zu machen, ist der Zweck dieser Ausarbeitung und ich hoffe, es wird mir gelingen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie des Verstehenden Ansatzes

2.1 Merkmale

2.2 Was heißt Verstehen innerhalb des Verstehenden Ansatzes?

2.3 Entwicklungstheoretische Hintergründe

3 Der Verstehende Ansatz in der Praxis

3.1 Ziele

3.2 Stundenablauf

3.3 Was kann schief gehen?

3.4 Die Arbeit mit Gruppen

4 Eigene subjektive Reflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem „Verstehenden Ansatz“ in der Psychomotorik und Motologie auseinander, wie er von Jürgen Seewald (2007) theoretisch begründet und praktisch angewendet wird. Das Hauptziel ist es, die komplexen theoretischen Grundlagen, die verschiedenen Verstehenstheorien sowie die methodische Umsetzung in der Arbeit mit Kindern verständlich darzulegen und kritisch zu reflektieren.

  • Theoretische Grundlagen und Architektur des Verstehenden Ansatzes
  • Analyse verschiedener Verstehenstheorien (hermeneutisch, phänomenologisch, tiefenhermeneutisch, dialektisch)
  • Praktische Umsetzung: Stundenaufbau, Zielsetzung und Arbeit mit Gruppen
  • Entwicklungstheoretische Hintergründe und ihre Bedeutung für das kindliche Verhalten
  • Subjektive Reflexion der Autorin über Anwendungsmöglichkeiten und Herausforderungen in der pädagogischen Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Merkmale

Jürgen Seewald bezeichnet das theoretische Gerüst des Verstehenden Ansatzes als „die Architektur“2. Der Ansatz stützt sich auf verschiedene Theorien, wobei er sich nicht immer der kompletten bedient.

Im Mittelpunkt steht der Mensch, von dem wir, aus den verschiedensten Gründen, ein bestimmtes Bild haben. Dieser steht unter dem Einfluss dessen, was er ausstrahlt, wie er sich selbst und wie ihn die Anderen sehen und welchen Sinn sein Leben zu haben scheint. Um diesen Menschen, nennen wir ihr Bobby, im Sinne des Ansatzes verstehen zu können, bedienen wir uns verschiedenster Methoden, die später näher erläutert werden sollen. Jedoch kann man diesen Jungen nur verstehen, wenn man tiefer gräbt, denn er wurde geprägt durch die Umwelt, in der er lebt, und befindet sich zu jedem Zeitpunkt in einer bestimmten Entwicklungsphase, die, egal welche es auch immer sein mag, Einfluss auf sein Verhalten haben wird. Denken wir doch nur an die eigene Pubertät. Glaubt der Begleiter dann genügend über Bobbys Lebensumstände in Erfahrung gebracht zu haben, erstellt er ein Programm, das ihm helfen soll zu dem Jungen durchzudringen und ihn wirklich zu verstehen. Zu jedem guten Ansatz gehört auch die anschließende Evaluation und, um Betriebsblindheit zu vermeiden, in regelmäßigen Abständen eine Supervision, denn schließlich will man dem Kleinen wirklich helfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre anfängliche Einschätzung des Buchtitels und verdeutlicht die Notwendigkeit, sich tiefgehend mit der Theorie zu beschäftigen, um den Ansatz in der Praxis umsetzen zu können.

2 Theorie des Verstehenden Ansatzes: Dieses Kapitel erläutert das theoretische Fundament, definiert den Begriff des Verstehens durch verschiedene methodische Ansätze und beleuchtet die entwicklungspsychologischen Hintergründe, die das menschliche Verhalten prägen.

3 Der Verstehende Ansatz in der Praxis: Hier wird der Transfer in den psychomotorischen Alltag beschrieben, wobei Aspekte wie Zielsetzung, Strukturierung der Stunden, Umgang mit Fehlern und die Arbeit in Gruppensettings im Fokus stehen.

4 Eigene subjektive Reflexion: Die Autorin reflektiert kritisch ihre eigene Lernkurve, die Herausforderungen bei der Umsetzung des Ansatzes im Hinblick auf Kontrolle und Autorität sowie den Gewinn neuer Perspektiven durch die theoretische Auseinandersetzung.

Schlüsselwörter

Psychomotorik, Motologie, Verstehender Ansatz, Jürgen Seewald, kindliche Entwicklung, Spieltherapie, hermeneutisches Verstehen, phänomenologisches Verstehen, Tiefenhermeneutik, dialektisches Verstehen, Identitätsgewinnung, pädagogische Praxis, Supervision, Gruppenarbeit, Körpermodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine zusammenfassende Darstellung und kritische Reflexion des „Verstehenden Ansatzes“ in der Psychomotorik und Motologie auf Basis des Fachbuchs von Jürgen Seewald.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Konzepte des Verstehens, die entwicklungspsychologischen Grundlagen und die praktische Umsetzung in der Arbeit mit Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den vielschichtigen Verstehenden Ansatz für den pädagogischen Kontext verständlich aufzubereiten und die methodische Herangehensweise zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse des Werkes von Seewald sowie auf eine pädagogische Reflexion der Konzepte im Hinblick auf die eigene Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Merkmale des Ansatzes, verschiedene Verstehenstheorien, entwicklungstheoretische Hintergründe sowie praktische Aspekte wie Stundenabläufe und den Umgang mit Gruppendynamiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Psychomotorik, Verstehender Ansatz, kindliche Entwicklung, Spielsituationen und pädagogische Reflexion.

Wie unterscheidet sich der Ansatz bei der Arbeit mit Gruppen?

Der Ansatz erfordert, dass der Leiter die Gruppenzusammensetzung beobachtet, Einzelbedürfnisse erkennt und eine Balance schafft, ohne dabei die Kinder zu einer bestimmten Interaktion zu zwingen.

Welche Bedeutung kommt der eigenen Biografie und dem "Unerwarteten" zu?

Die Arbeit betont, dass Verhalten nicht zufällig ist, sondern in der Entwicklung begründet liegt. Zudem wird hervorgehoben, dass Pädagogen lernen müssen, Kontrolle loszulassen, um flexibel auf Situationen reagieren zu können.

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Details

Title
„Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie“ (vgl. SEEWALD 2007) – kritisch reflektiert
College
University of Education Ludwigsburg
Course
Bewegungsorientierte Begleitung von Kindern in ihrer Sprach- und Kommunikationsentwicklung
Grade
1,5
Author
Kirsten Drechsel (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V82327
ISBN (eBook)
9783638874526
ISBN (Book)
9783638948692
Language
German
Tags
Verstehende Ansatz Psychomotorik Motologie“ SEEWALD Bewegungsorientierte Begleitung Kindern Sprach- Kommunikationsentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kirsten Drechsel (Author), 2007, „Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie“ (vgl. SEEWALD 2007) – kritisch reflektiert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82327
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