Veränderte Kindheit und die daraus resultierenden Anforderungen an eine Bewegte Schule zur Prävention von Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen


Examensarbeit, 2005

126 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Bewegung
1.1. Verständnis menschlicher Bewegung
1.2. Entwicklung des Verständnisses menschlicher Bewegung
1.3. Bewegungsentwicklung im Kindesalter
1.3.1 Neugeborenen- und Säuglingsalter (1.-12. Lebensmonat)
1.3.2. Kleinkind- und Vorschulalter (1.-7. Lebensjahr)
1.3.3. Schulkindalter (7.-12. Lebensjahr)
1.4. Zusammenfassung

2. Wahrnehmung
2.1. Verständnis von Wahrnehmung
2.2. Grundsätzliches zur Wahrnehmung im Kindesalter

2.3 Neurophysiologische Grundlagen
2.3.1. Weiterleitung von Informationen im Gehirn
2.3.2. Das Zentrale Nervensystem (Aufbau und Funktion)

2.3.3. Die Bedeutung der Wahrnehmung bei der
Gehirnentwicklung
2.3.4. Das Sinnessystem (Aufbau und Funktion)
2.3.4.1. Das visuelle System (Sehsinn)
2.3.4.2. Das auditive System (Hörsinn)
2.3.4.3. Das taktile System (Tastsinn)
2.3.4.4. Das kinästhetische System (Körperstellungssinn)
2.3.4.5. Das vestibuläre System (Gleichgewichtsinn)
2.3.4.6 Das olfaktorische System (Geruchssinn)
2.3.4.7 Das gustatorische System (Geschmacksinn)
2.3.5. Der Prozeß der Wahrnehmung
2.3.6. Subjektive Sinneswahrnehmung
2.4. Zusammenfassung

3. Die Verknüpfung von Bewegung und Wahrnehmung
3.1. Der Gestaltkreis von Viktor von Weizsäcker
3.2. Die Bedeutung von Bewegung und Wahrnehmung
für die kindliche Entwicklung
3.2.1. Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung
3.2.2. Funktionen der Bewegung nach ZIMMER
3.2.3. Biologische Bedeutung von Bewegung und Wahrnehmung

3.2.4. Bedeutung für die kognitive Entwicklung
3.2.4.1. Die kognitive Entwicklung nach Piaget
3.2.4.2. Bruners Theorie der kognitiven Entwicklung
3.2.5. Bedeutung für die Entwicklung des Selbstkonzepts
3.2.6. Bedeutung für die soziale Entwicklung
3.3. Zusammenfassung

4. Kindheit, Bewegung und Wahrnehmung
4.1. Kindheit heute
4.1.1. Familienstrukturen
4.1.2. Erziehungshaltungen und –verhalten im Elternhaus
4.1.3. Medienkindheit
4.1.4. Konsumverhalten
4.1.5. Inselkindheit
4.1.6. Freizeitverhalten
4.2. Bewegungs- und Wahrnehmungswelt heute
4.2.1. Auswirkungen auf die kindliche Gesundheit
4.2.1.1. Gesundheitsverständnis
4.2.1.2. Aspekte des Gesundheitszustand der Kinder
4.3. Zusammenfassung

5. Ausblick auf das Thema „Bewegter Unterricht“
5.1. Das Konzept der „Bewegten Schule“
5.1.1. Entstehung und Grundidee
5.1.2. Inhalte und Ziele
5.1.3. Bewegter Unterricht im Konzept
der Bewegten Schule
5.2. Anforderungen an Unterricht
5.3. Wünsche von Kindern an Unterricht
5.2. Argumente für mehr Bewegung in der Schule
5.5. Motivation und Einstellung der Lehrkraft
5.6. Zusammenfassung

6. Lernen und Schule in Bewegung
6.1. Bewegung, Wahrnehmung und Lernen im historischen Zusammenhang
6.2. Lernen mit allen Sinnen
6.2.1. Lerntheorien
6.3. Offener Unterricht
6.3.1. Das Konzept des offenen Unterrichts
6.3.2. Formen des offenen Unterrichts
6.3.2.1. Projektunterricht
6.3.2.2. Freie Arbeit
6.3.2.3. Wochenplan
6.3.2.4. Werkstattunterricht

Einleitung

Mit dieser wissenschaftlichen Arbeit möchte ich die Notwendigkeit des „Bewegten Unterricht“ begründen und die unterschiedlichen Aspekte vorstellen. Der ‚Bewegte Unterricht‘ ist Bestandteil des Konzepts der ‚Bewegten Schule‘, welches in den 80er Jahren in Kooperation einiger europäischer Länder entstanden ist.

Im Hinblick auf die Pisa-Ergebnisse sind vielseitige Konsequenzen für Schule, Unterricht, Lehren und Lernen zu ziehen. Im Rahmenkonzept des Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW zu Pisa 2000 sind anstehende Veränderungen festgehalten.

Nicht nur der Unterricht soll bewegt sein. Sowohl die Schule, als auch der Unterricht sind in Bewegung, und Bewegung bedeutet auch immer Veränderung. An der Konzeption der flexiblen Schuleingangsphase wird eine Teilaspekt dieser Veränderung deutlich.

Die Heterogenität der Kinder nimmt aufgrund verschiedenster Faktoren immer mehr zu und fordert kompetente pädagogische Leistung von bewegten und beweglichen Lehrerinnen und Lehrern. Auf diesem Hintergrund habe ich mir die Beschäftigung mit dem Thema „Bewegter Unterricht“ zur Aufgabe gemacht.

Zu Beginn meiner Recherche plante ich, meinen Focus auf die kompensatorische Bedeutung von Bewegung in Schule und Unterricht zu legen. Dies habe ich während der Ausarbeitungen zu den unterschiedlichen Aspekten dieser Arbeit verworfen und mich entschieden, gestützt auf die Inhalte des bewegten Unterrichts im Konzept der Bewegten Schule, Forderungen an einen kindgerechten Unterricht zu stellen und nach geeigneten Methoden zu suchen.

Ich bin der Meinung, dass sich die Strukturen ändern müssen, damit ein effektiveres Lehren und Lernen in der Schule möglich sind. Diese Veränderung fordern auch die Mitbegründer der Bewegten Schule und die engagierten Nachfolger. Deshalb gehe ich im letzten Teil der Arbeit auf die Offenen Unterrichtsformen ein.

Die Kompensation durch und mit Bewegung ist auch bei einer Veränderung des Unterrichts immer noch notwendig, denn die Gesellschaft und, die, die Kinder umgebende Umwelt grenzt Kinder in ihren Bewegungs- und Wahrnehmungs-welten ein, was sich in vielen Facetten in der Entwicklung des Kindes zeigen kann.

Basierend auf die Theorie des Gestaltkreises von Viktor v. Weizsäcker, lassen sich Aussagen über die Bedeutung der Verknüpfung von Bewegung und Wahrnehmung für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung machen. Die vielschichtige Bedeutung von Bewegung und Wahrnehmung für die biologisch-körperliche, gesundheitliche, kognitive und soziale Entwicklung der Kinder ist im vorderen Teil dieser Arbeit herausgestellt worden. Diese Herangehensweise war meiner Meinung nach notwenig, um die Beweggründe des Konzepts der Bewegten Schule verstehen zu können. Diese Begründungen sind Grundlagen für kindorientierten Unterricht.

Die Bewegungserziehung der Kinder liegt mir persönlich sehr am Herzen, ich arbeite als Lehrkraft bei der Sportjugend NRW in den Bereichen „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ und „Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen“. Desweiteren leite ich seit mehreren Jahren integrative Bewegungsgruppen für Kinder mit und ohne Auffälligkeiten oder leichten Behinderungen. Über diese Arbeit ist es für mich selbstverständlich differenziert zu arbeiten und die Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Diese Sichtweise möchte ich mir für meine zukünftige Arbeit in der Grundschule erhalten, ausbauen und mit Methoden untermauern. Dies liefert eine zusätzliche Begründung für das Thema dieser wissenschaftlichen Hausarbeit.

1. Bewegung

1.1. Verständnis menschlicher Bewegung

Die physikalische Bedeutung von Bewegung ist die Ortsveränderung eines Körpers oder eines Massenpunktes im Verhältnis zur Zeit. Diese Erklärung reicht für die Definition menschlicher Bewegung nicht aus und muss erweitert werden. Anthropologen nehmen an, „daß Bewegung nicht nur Veränderung in Raum und Zeit ist, sondern immer auch etwas bedeutet, das selbst nicht Bewegung ist.“[1]

Motorik sei definiert als ”die ganze Fülle der Bewegungen ..., die der Mensch im Gehen und Handeln, bei Spiel und Sport, in seinen Leistungen im Handwerk oder sonstigen Beruf, beim Schreiben oder im Gespräch ausführt und ebenso seine Weise, Gemütsbewegungen und Stimmungen in Haltung, Mimik und Gebärde auszudrücken.”[2]

Bewegung ist nicht nur eine Verhaltensweise unter vielen, sie ist vielmehr ein „existenzielles Phänomen“, ist unaufhebbarer Teil der Lebenswirklichkeit, ist grundlegende Lebensäußerung und Kommunikationsform des Menschen.[3]

1.2. Entwicklung des Verständnisses menschlicher Bewegung

Zu Beginn der Motorikforschung wurde Bewegung als rein mechanisches Phänomen gesehen. Man beschränkte sich auf die physikalisch-physiologischen Untersuchungen von in Teile zerlegbaren und messbaren Vorgängen. Der menschliche Körper war eine Maschine, die auf Reize mit Bewegung reagiert.

Grundlage des heutigen weiteren Bewegungs begriffs ist sicherlich die Einführung des Subjekts in die Forschung durch VON WEIZSÄCKER mit seinem 1940 erschienenen Buch ”Der Gestaltkreis”.[4] Der Mensch ist nicht mehr nur der passive, reagierende Organismus, dessen Bewegungen in raumzeitlich festgelegter Abfolge stattfinden. Vielmehr handelt es sich um ein Individuum, das aktiv und selbsttätig seine Bewegung en mit eigener Kraft vollzieht.

Die menschliche Bewegung wird nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit der geistigen, seelischen und sozialen Entwicklung. In dieser ganzheitlichen Perspektive hat die Bewegung demnach vielschichtigen Symbolgehalt, der über den rein körperlichen Rahmen weit hinaus reicht. ”Bewegung ist also mehr als Zwecktun; sie ist eine Äußerung des ganzen Menschen, nicht nur des Körpers.”[5]

Bewegung sagt sowohl etwas über das individuelle Körperbewußtsein, die Befindlichkeit, als auch etwas über die Beziehung zur sozialen, materialen und natürlichen Umwelt aus. Es ”wird deutlich, daß Bewegung in ihrem Bedeutungsgehalt für das Subjekt Vieldeutigkeit und Mehrdimensionalität besitzt und immer auch Elemente enthält, die über eine biomechanisch zu beschreibende organische Bewegung des Körpers hinausgehen.”[6]

Bewegung muss immer im Zusammenhang mit der Umwelt, in der sie stattfindet, gesehen werden. Äußere Kräfte haben einen entsprechenden Einfluß. Bewegung

wird als die zentrale Kategorie des Lebens gesehen. Durch sie werden Erfahrungen über die eigene Person und über die Umwelt gesammelt und die Aufnahme von

Beziehung zu anderen Menschen wird möglich.

Bewegung ist lebensbegleitend von großer Tragweite.

Bewegung ist der konstitutive Bestandteil von Handlungen, die eine Auseinandersetzung mit der Welt ermöglichen. In ständiger Wechselwirkung und Auseinandersetzung des Menschen mit der Umwelt spielt die Bewegung eine zentrale Verbindungsrolle. ”Denn alles, was ein Mensch unternimmt, wird ja durch Bewegung verwirklicht. Jeder Handgriff des Alltags, jede Arbeit ( ...), all das ist sichtbar oder hörbar gewordene Bewegung der Hand und mit ihr des ganzen Leibes.”[7]

Über Bewegung nimmt der Mensch die Phänomene seines nahen und weiteren Lebensraumes wahr und lernt sie z.B. durch ‚Be-greifen, Be-tasten und Be-handeln‘ kennen. Durch diese ganzheitliche Auseinandersetzung mit der Umwelt wächst ein ganz persönliches Erfahrungsrepertoire, aus dem weitere Bewegungshandlungen entstehen, die wiederum Veränderungen der Umwelt bzw. des Menschen bewirken. ”Indem der Mensch sich bewegt, wirkt er auf die Umwelt ein und die Art oder Stärke oder Richtung dieser Einwirkung ist Ausdruck seines Handelns; die Umwelt verändert sich gemäß seines Einwirkens.”[8]

Auf der einen Seite wird also die Bewegung durch die sie umgebende, individuelle und soziale Wirklichkeit begrenzt. Auf der anderen Seite wird durch Bewegung die Umwelt erfahren und geformt. Bewegungen bekommen ihren individuellen Sinn und unterschiedlichste Bedeutungen erst, wenn der situative Zusammenhang klar ist, gleichgültig wie viele Bewegungsorgane beteiligt sein mögen. Schütteln sich beispielsweise zwei Menschen die Hände, kann diese Bewegung unterschiedlichste Sinngebungen haben. Es könnte sich um eine Begrüßung handeln, um eine Verabschiedung, um ein Versprechen oder eine Entschuldigung.

Bewegung ist mehr als nur eine Verhaltensweise, sie ist Ausdrucks- und Kommunikationsmittel der Gesamtpersönlichkeit und gleichzeitig ein existentielles Phänomen, Teil der Lebenswirklichkeit, grundlegende Lebensäußerung und Kommunikationsform in einem. Sie bildet die Grundlage zur Selbst- und Welterschließung. Mit ihrer Hilfe lernt das Kind seine soziale und materiale Umwelt kennen.

Ohne Bewegung sind primäre Entwicklungen von Fertigkeiten nicht möglich:

z.B. fehlen

- lautliche und dadurch bedingt auch sprachliche Verständigungsmöglichkeiten.
- Ausdrucksmöglichkeiten von Gedanken oder Empfindungen und damit wird mimische noch eine gestische Verständigung erschwert.
- Sinneswahrnehmungen, die den Aufbau sensorischer Intelligenz in den frühen Entwicklungsstufen möglich machen.[9]

1.3. Bewegungsentwicklung im Kindesalter

Bewegung ist Grundbaustein des Lernens, nicht nur motorischer Fertigkeiten. Bereits im Mutterleib bewegt sich das ungeborene Kind und so beginnt die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten schon vor der Geburt. Die motorische Entwicklung, mit zunehmend komplexerer neuromuskulärer Koordination basiert auf Reifungs- und Differenzierungsprozessen innerhalb des Zentralnervensystems. Nach der Geburt wird die Bewegungsaktivität in den ersten zweieinhalb Lebensjahren immer differenzierter[10]. Die Zunahme von Bewegungsleistungen führt zu einer wachsenden Selbstständigkeit.

Die folgenden Darstellung sind idealtypische Verläufe:

1.3.1 Neugeborenen- und Säuglingsalter (1.-12. Lebensmonat)

In den ersten drei Lebensmonaten (Neugeborenenalter) ist die motorische Entwicklung von ungerichteten Massenbewegungen (unkontrolliertes Bewegen der Extremitäten) gekennzeichnet.

Das Säuglingsalter beginnt mit dem 4. Lebensmonat und etwa ab der Mitte des ersten Lebensjahres löst die Tätigkeit der Großhirnrinde die Reflexbewegungen des Hirnstammes und des Rückenmarks ab. Das Nervensystem ist dafür genügend entwickelt, es haben sich die Neuriten und Markscheiden gebildet.

Charakteristisch ist die Aneignung erster koordinierter Bewegungen. Er werden fundamentale Bewegungsfertigkeiten, wie Greifen, die Aufrichtung des Körpers und die aufrechte Fortbewegung erworben.Um Greifen zu können, werden das Seh-, Greif- und Saugschema integriert. Mit fünf Monaten gelingt meist die Auge-Hand-Koordination. Die Stadien, die dem aufrechten Stand und der Fortbewegung vorangehen, sind das Robben, das Krabbeln, das Sitzen in aufrechter Haltung. Das freie Gehen wird dadurch erreicht, dass sich das Kind an Gegenständen hochzieht.

1.3.2. Kleinkind- und Vorschulalter (1.-7. Lebensjahr)

Merkmale für diesen motorischen Lebensabschnitt sind die Aneignung und Vervollkommnung vielfältiger Bewegungsformen. Erste Bewegungskombinationen werden erworben. Vom aufrechten Gang ausgehend vervielfältigen sich die unterschiedlichen Fortbewegungsarten wie Laufen, Steigen, Klettern, Springen, Hüpfen, Balancieren. Basierend auf der Greifbewegung entwickelt sich das Werfen und Fangen.

Konditionelle Fähigkeiten werden zunehmend eingesetzt und steigern somit die Qualität der Bewegung. Die Grobmotorik ist zunehmend nur der Kontrolle des taktil-kinästhetischen Analysators unterstellt, während feinmotorische Arbeiten noch visueller Kontrolle bedürfen.

Für die kindlichen Entwicklungsprozesse im Kleinkind- und Vorschulalter ist die Bewegung die zentrale Form des Handelns. Sie ist erste Dialogsprache des Kindes, denn durch Bewegung drückt das Kind Stimmungen und Beziehungen aus. Sie ist Grundlage aller Sozialität.[11]

1.3.3. Schulkindalter (7.-12. Lebensjahr)

Dieser Entwicklungsabschnitt geht einher mit dem ersten Gestaltwandel, was eine Umstrukturierung des Gesamtkörpers des Kindes bedeutet. Es proportionieren sich Extremitäten, Rumpf und Kopf. Zunächst sind die Bewegungen noch eckig, jedoch legt der Gestaltwandel die Basis für eine höhere motorische Leistungs- fähigkeit.

Kinder dieses Alters zeichnen sich durch einen ausgeprägten Bewegungsdrang aus. Lebendige Erkundung, Bewegung und Spiel sind charakteristisch.

Das 9. bis 10. Lebensjahr wird als das motorische Lernalter bezeichnet, die Phase der besten motorischen Lernfähigkeit in der Kindheit. Es ist sozusagen ein Höhepunkt der motorischen Entwicklung, da neue Bewegungen von den Kindern außergewöhnlich schnell aufgenommen und umgesetzt werden können. Die Weiterentwicklung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten ist dafür maßgeblich.

1.4. Zusammenfassung

Bewegung ist der zentrale Grundbaustein im Leben. Der Mensch tritt über Bewegung mit seiner sozialen und materialen Umwelt in Kontakt. Sie ermöglicht ihm eine Auseinandersetzung mit seiner räumlichen, personalen und materialen Umwelt und mit sich selbst. „Bewegung ist ein grundlegendes Mittel zum gefühlsmäßigen Erleben, zur Verständigung, Einordnung des Einzelnen in die Gemeinschaft und Erkenntnisgewinnung.“[12]

Die Entwicklung der Motorik im Kindesalter lässt sich in vier bzw. fünf Phasen einteilen. Während sich das Neugeborenenalter durch ungerichtete Massenbewegungen auszeichnet, ist für das folgende Säuglingsalter die Aneignung erster koordinierter Bewegungen charakteristisch. Im Kleinkind- und Vorschulalter werden zusätzlich viele weitere Bewegungformen erworben.

Als bestes motorisches Lernalter wird das Schulkindalter bezeichnet, in dem die koordinativen Fähigkeiten so ausgebildet sind, dass komplexe Bewegungsabläufe leicht zu lernen sind.

2. Wahrnehmung

2.1 Verständnis von Wahrnehmung

Unter Wahrnehmung wird der Prozess der Informationsaufnahme aus Umwelt- und Körperreizen (äußere und innere Wahrnehmung) und der Weiterleitung, Koordination und Verarbeitung dieser Reize im Gehirn verstanden. In diesen Prozess gehen individuelle Erfahrungen, Erlebnisse und subjektive Bewertungen ein. In der Regel folgen der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen Reaktionen in der Motorik oder im Verhalten eines Menschen, die wiederum zu neuen Wahrnehmungen führen.[13]

2.2. Grundsätzliches zur Wahrnehmung im Kindesalter

Wahrnehmung ist ein aktiver, ganzheitlicher Prozess, dessen Qualität von externen, aber auch internen, individuellen Einflussgrößen abhängig ist.

Durch die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt mit allen Sinnen, gewinnt er Eindrücke sowohl über die Umwelt, als auch über sich selbst im Zusammenhang mit der Umwelt.

Wahrnehmung findet statt durch die „Zusammenarbeit“ eines funktionierenden Sinnesapparates durch den die Aufnahme von Informationen stattfindet und durch die Verarbeitung des Stimulus im Gehirn. Notwendig für die Aufnahme von Sinneseindrücken ist neben dem Vorhandensein der Sinnesorgane auch die Fähigkeit zur Bewegung.

Die individuellen Eindrücke und Vorerfahrungen bestimmen im wesentlichen das Ausfiltern nachfolgender Informationen aus der Fülle des Reizangebots, die wiederum mit gespeicherten Informationen verglichen, interpretiert, verarbeitet und integriert werden.
Wahrnehmung bezeichnet den individuellen Prozeß der situationsspezifischen Bedeutungswahrnehmung, der wiederum nur aufgrund aktiver Bewegungshandlungen möglich ist. “Man muß hinfassen um zu spüren, hinschauen um zu sehen.“[14]

Nur über Bewegungen kann der Mensch überhaupt Umweltbezug herstellen bzw. verstehen. Also sind Selbstbewegung und eigenmotorische Erfahrungen die Grundlage jeglicher Bedeutungsgebungen.

Durch diesen Prozess der ständigen Differenzierung von Sinnesleistungen und der kontinuierlichen Integration in das vorhandene Erfahrungs- und Erkenntnisrepertoire findet Entwicklung statt. Die Reize der Umwelt bieten dem Menschen durch ihren Aufforderungscharakter Gelegenheit zum Handeln an.

In der ständigen Auseinandersetzung mit der Umwelt wird deren Angebotsfülle immer differenzierter entdeckt und der Mensch lernt, dieses Wissen immer gezielter mit neuen Könnens- und Handlungsvoraussetzungen anzuwenden.

Je mehr Wahrnehmungsfelder beteiligt sind, desto mehr Assoziationsmöglichkeiten eröffnen sich und desto größer ist auch die Aufmerksamkeit und Motivation bei weiteren Erkundungsaktivitäten.

2.3 Neurophysiologische Grundlagen

2.3.1. Weiterleitung von Informationen im Gehirn

Die Axone, Neuronen und Synapsen sind die wichtigsten Bausteine des Zentralnervensystems.[15]

Sinneszellen in den Sinnesorganen senden Impulse ( auch Aktionspotentiale genannt), diese werden von den Nervenfasern (Axonen) zu anderen Neuronen (Nervenzellen) geleitet. Diese Übertragung des Impulses geschieht an der Synapse, welche sich am Ende der Nervenfasern befindet.[16]

Erkenntnisse der Hirnforschung zeigen, dass die Anzahl die Neuronen bei der Geburt schon vollzählig vorhanden ist und im Laufe eines Lebens um etwa 10% abnimmt. Was sich weiterentwickelt und wächst sind die Nervenfasern, also das Netzwerk, welches die Informationsweitergabe zwischen den Neuronen erst möglich macht; man spricht hier auch von „Verdrahtung“[17]. Die Nervenfasern wachsen Aufgrund der Intensität und Häufigkeit der Impulse in der Dicke und können, je dicker, Informationen schneller weiterleiten. Sicher ist, „dass dicke Nervenfasern die Impulse 30 bis 40 mal schneller weiterleiten als dünne“[18].

2.3.2 Das Zentrale Nervensystem (Aufbau und Funktion)

Das Zentrale Nervensystem (ZNS) besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark. Im Rückenmark, durch die Wirbelsäule geschützt, werden die Nervenbahnen als Verbindung von Gehirn und Körperperipherie zusammengefasst. Afferente Nervenbahnen, die mit Hilfe sensorischer Reizweiterleitung Informationen vom Körper an das Gehirn weitergeben werden unterschieden von efferenten Nervenbahnen, die über motorische Nerven absteigende Informationen vermitteln.

Im Gehirn gibt es motorische Zentren, über die Bewegungen gesteuert werden. Über sensorische Zentren werden Reize aus der Umwelt oder dem eigenen Körper wahrgenommen.

Die wichtigsten funktionellen Einheiten im Gehirn sind

- der Hirnstamm: Regelung von Kreislauf, Verdauung und Atmung;

Steuerung von Halte- und Stellreflexen; Kontrolle der Körperstellung
Formatio reticularis: liegt mitten im Hirnstamm und ist das wichtigste

Zentrum zur Integration von sensorischen Informationen. Sie steuert den

Wachheitsgrad und die Aufmerksamkeit des ZNS. Außerdem schützt sie

das Gehirn vor Reizüberflutung, indem sie sensorische Nerven hemmt.

- das Kleinhirn: Zentrum für die Koordination aller Bewegungen.
- das Zwischenhirn: Der Thalamus empfängt alle sensorischen Informationen,

bevor sie an das Großhirn gelangen. Der Hypothalamus reguliert das

Hormonsystem. Das Limbische System ist für die Entstehung von Gefühlen und

gefühlsbegleitenden Verhaltensweisen verantwortlich. Hier erfolgt auch der

Vergleich der aktuellen Informationen mit früheren Erfahrungen.

- das Großhirn: Steuerung von Bewusstsein, Denken, Sprache und Körpergefühl.

Direkte Beziehung zu den Sinnesbereichen; Aktivierung von Muskelgruppen.

Es wird von einer Spezialisierung der Hirnhälften (Hemisphären) ausgegangen: Der linke Hälfte wird das Sprachzentrum zugeordnet. Hier werden logische Zusammenhänge analysiert (begrifflich-analytisch). Der rechten Hälfte wird die Verantwortung für nicht-verbale Leistungen und die räumliche Wahrnehmung (sinnlich-ganzheitlich) zugesprochen. Sie soll auch die schöpferisch-künstlerische Seite sein.[19]

Zu der Funktionsweise der beiden Gehirnhälften wurde im Jahre 2002 „ (...) in der internationalen medizinischen Fachzeitschrift ‚Lancret‘ der Fall eines 7jährigen Mädchens publiziert, bei dem im Alter von 3 Jahren die linke Hirnhälfte operativ entfernt wurde (...) “.[20] Eine Beeinträchtigung der Motorik und das Fehlen des Sprachzentrum wäre nach bisher angenommener Hirnfunktion die Folge gewesen. „Das Kind war mit sieben Jahren praktisch völlig normal und konnte nicht nur eine, sondern zwei Sprachen fließend sprechen.“[21] Dieses Beispiel zeigt auf, dass die Leistungsfähigkeit der beiden Hirnhälften kaum ausgeschöpft werden und dass diese offensichtlich in der Lage sind, Bereiche der anderen Hälfte zu übernehmen.

Durch das „corpus callosum“, dem sogenannten Balken werden Informationen zwischen den Hirnhälften ausgetauscht. Durch diese Brücke entsteht eine komplexe und differenzierte Vorstellung von einem Gegenstand oder einem Erlebnis.

Die Biopsychologin JERRY LEVY kommt zu dem Schluss, dass alle menschlichen Tätigkeiten nur gelingen, wenn beide Gehirnhälften optimal, ausgeglichen zusammenarbeiten.[22] Hier findet sich evtl. ein Widerspruch zu dem geschilderten Fall des 7jährigen Mädchens lässt den weiteren Forschungsbedarf

deutlich werden.

2.3.3. Die Bedeutung der Wahrnehmung bei der Gehirnentwicklung

Die Gehirnentwicklung eines Embryos setzt früh ein, schon am Ende des zweiten Schwangerschaftsmonats sind die Hauptstrukturen sichtbar. Die Anzahl der Nervenzellen ist bei der Geburt schon festgelegt, wobei sich viele Verknüpfungen und Fortsätze erst im weiteren Lebenslauf bilden. Die Nervenzellen müssen stimuliert werden, um die wichtigen Verschaltungen ausbilden zu können. Besonders in den ersten Lebensjahren ist die Gehirnentwicklung noch leicht beeinflussbar, und vielfältige Wahrnehmungserfahrungen sind notwendig, um die Funktionsfähigkeit zu verbessern.

“Das Gehirn muß also als ein sich ständig wandelndes Organ aufgefaßt werden, das seine Fähigkeit zur Selbstorganisation auf dem ständigen Erwerb von Erfahrungen aufbaut.“[23]

Zusammenfassend wäre noch einmal zu sagen, dass die Hauptaufgabe des Gehirns darin besteht, die Reize, die immerfort einströmen zu sortieren, zu kanalisieren, mit früheren Informationen zu vergleichen und adäquate Reaktionen in die Wege zu leiten.

Wobei die „Verdrahtungen“ innerhalb des Gehirns 10 Millionen mal größer sind als die benötigte Anzahl für die In- und Ausgänge. Das Gehirn ist vor allem mit sich selbst verbunden.[24]

2.3.4. Das Sinnessystem (Aufbau und Funktion)

Schon ARISTOTELES (384-322 v. Chr.) ging vom Vorhandensein der fünf klassischen Sinne aus: Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und Riechen.

Lange Zeit wurden ihnen auch unterschiedliche Wertigkeiten zugeschrieben, wobei das Auge als wichtigstes Sinnesorgan angesehen wurde. Neuere Erkenntnisse heben auch die Bedeutung der Nahsinne als Basis der frühkindlichen Entwicklung hervor.

GIBSON (1982)[25] unterscheidet fünf Wahrnehmungssysteme. Er folgt der Vorstellung, dass man die verschiedenen Sinne nicht einzelnen Sinnessorganen zuordnen kann, weshalb seine Wahrnehmungssysteme zum Teil unterschiedliche Sinne zusammenfassen:

- Grundlegendes Orientierungssystem,
- Gehörsystem,
- Haptisches System,
- Geruchs- und Geschmackssystem,
- Visuelles System.

Das haptische System beispielsweise setzt sich aus den Wahrnehmungsbereichen der Haut, der Gelenke und der Muskeln zusammen.

ZIMMER[26] geht von Grundwahrnehmungsbereichen aus, die in körperferne oder körpernahe Sinne unterteilt werden.
Zu den körpernahen Sinnen gehört das taktile, das kinästhetische, das vestibuläre System, der Geschmackssinn und der Geruchssinn.
Zu den körperfernen Sinnen gehören das auditive und das visuelle System.

ZIMMER unterscheidet das Wahrnehmungssystem in sieben Sinne:

2.3.4.1 Das visuelle System (Sehsinn)

Mit Hilfe der visuellen Wahrnehmung werden optische Reize aufgenommen, unterschieden, verarbeitet, eingeordnet und interpretiert und auf sie reagiert.
Die Bereiche der visuellen Wahrnehmung sind

- die Figur - Grund - Wahrnehmung: Ausgewählte Reize, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, bilden eine Figur im Vordergrund unserer Wahrnehmung. Als unwichtig eingeschätzte Reize bilden den Hintergrund.
- die visumotorische Koordination: Sehen und Bewegen werden koordiniert, z.B. beim Fangen eines Balles.
- die Wahrnehmungskonstanz: Gegenstände werden als identisch wahrgenommen, gleichgültig aus welchem Blickwinkel sie betrachtet werden.
- die Raumlage: Wahrgenommen wird hier die Raum-Lage-Beziehung von einem Körper zum Wahrnehmenden.
- die räumlichen Beziehungen: Es werden die Beziehungen zwischen mehreren Gegenständen untereinander immer in Bezug zum Wahrnehmenden erkannt.
- die Formwahrnehmung: Formen werden erkannt und unterschieden.
- die Farbwahrnehmung: Farben werden erkannt und unterschieden.
- das visuelle Gedächtnis: Bereits Gesehenes wird erinnert, Aktuelles kann richtig zugeordnet werden.

Das Auge hat die Funktion der Helligkeitsunterscheidung, der Dunkeladaptation, des Farbensehens, des Muster- und Formerkennens.[27]

2.3.4.2 Das auditive System (Hörsinn)

Mit Hilfe der auditiven Wahrnehmung werden akustische Reize aufgenommen, unterschieden, verarbeitet, eingeordnet, interpretiert und auf sie reagiert.
Die Bereiche der auditiven Wahrnehmung sind:

- die auditive Aufmerksamkeit: Fähigkeit, sich auf auditive Reize konzentrieren und einstellen zu können.
- die auditive Figur - Grund - Wahrnehmung: Fähigkeit, wichtige Reize von unwichtigen Reizen im Hintergrund herauslösen zu können.
- die auditive Lokalisation: Fähigkeit, eine Geräuschquelle räumlich einordnen zu können.
- die auditive Diskrimination: Fähigkeit, Unterschiede oder Ähnlichkeiten zwischen auditiven Sinnesreizen erkennen und einordnen zu können.
- die auditive Merkfähigkeit: Fähigkeit, Gehörtes speichern und es wieder abrufen zu können.
- das Verstehen des Sinnbezugs: Fähigkeit, Gehörtes zu verstehen und inhaltlich zuordnen zu können.

Geräusche entstehen durch eine Vielfalt nicht regelmäßig zusammenklingender Töne verschiedener Frequenz und Höhe.“[28]

2.3.4.3 Das taktile System (Tastsinn)

Mit Hilfe der taktilen Wahrnehmung werden Reize über die Haut aufgenommen, unterschieden, verarbeitet, eingeordnet, interpretiert und auf sie reagiert.
Die Bereiche der taktilen Wahrnehmung sind:

- Berührungswahrnehmung: Mechanische Reize rufen bei dem passiven Wahrnehmenden die Empfindung einer Berührung hervor.
- Erkundungswahrnehmung: Ein aktives Berühren mit dem Ziel einer Erkundung bzw. Informationsbeschaffung über einen Gegenstand. Ertastbare Eigenschaften eines Gegenstandes sind geometrische Formen, Proportionen, Maße und die Oberflächenbeschaffenheit.

Die Extremitäten, insbesondere die Hand, dienen dieser Erkundungstätigkeit. Sie wird auch als Wahrnehmungssubsystem beschrieben. Gleichzeitig ist sie aber auch Ausführungsorgan und kann somit Veränderungen vornehmen. Hier wird der enge Zusammenhang mit dem Bewegungssinn ersichtlich. Der Erkundung ebenfalls dienliche Körperteile sind die Füße und der Mund, die ähnliche differenzierte Aussagen über Gegenstände machen können.

- Temperaturwahrnehmung: Besonders die Wahrnehmung von Wärme und Kälte entspricht nicht objektiven Gegebenheiten. Metall wird z.B. als kälter empfunden als Holz, auch wenn objektiv die gleiche Temperatur gegeben ist. Zudem ist die Empfindung der Temperatur eines Gegenstandes abhängig von der Temperatur der Haut.
- Schmerzwahrnehmung: Schmerzempfinden wird durch bestimmte Arten physikalischer Strahlung, durch Chemikalien oder mechanische Ereignisse hervorgerufen. Schmerzen werden als Warnsystem vor drohenden Verletzungen angesehen, weshalb Erkundungshandlungen recht vorsichtig ablaufen.

Die Haut ist das größte sensorische Organ des Körper. Sie hat eine Schutzfunktion vor mechanischen Verletzungen, regelt die Körpertemperatur, ist Trägerin des Stoffwechsels, ist Atmungsorgan und wichtiges Sinnesorgan. Die Haut ist das erste Medium sozialen Austausches. Die Haut enthält viele unterschiedliche Wahrnehmungsrezeptoren für Temperatur-, Berührungs-, Schmerz-, Vibrations-, Druck- und Zugreize. Die meisten der Tastkörperchen sitzen in den Handtellern und Fußsohlen. Auch die Haarwurzeln am ganzen Körper sind von sensiblen Nervenzellen umschlungen.

[...]


[1] Scherler, Karlheinz: Sensomotorische Entwicklung und materiale Erfahrung. Schorndorf 1975. S.19

[2] Nitschke zitiert in Scherler, Karlheinz: ebd., S. 18

[3] Heckt, Dietlinde H./Sandfuchs, Uwe: Grundschule von A bis Z. Braunschweig 1993. S. 24

[4] Weizäcker, Viktor von: Der Gestaltkreis. Theorie der Einheit von Wahrnehmen und Bewegen. Leipzig 1940.

[5] Jacobs, Dore: Die menschliche Bewegung. Düsseldorf 1972. S. 19

[6] Philippi-Eisenburger, Marianne: Motologie – Einführung in die theoretischen Grundlagen. Schorndorf 1991., S. 20

[7] ebd., S. 20

[8] ebd., S. 20

[9] vgl. Graichen zitiert nach Balster, Klaus: In Sportjugend NRW (Hrsg.). Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen. Duisburg 1998. S. 4

[10] vgl. Zimmer 1999. S. 69

[11] vgl. Funke-Wieneke nach Balster, Klaus: In Sportjugend NRW (Hrsg.) Kinderwelt=Bewegungswelt oder nicht?. Duisburg 2002, S. 4

[12] Sportjugend NRW (Hrsg.): Klaus Balster: Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen. Praktische Hilfen für den Umgang mit Bewegungsmängeln und Verhaltensauffälligkeiten. Duisburg 1998, S. 4

[13] Zimmer, Renate: Handbuch der Sinneswahrnehmung. Freiburg 1995a, S. 32

[14] Loibl, Jürgen: Im Lehren und Lernen-Räume erschließen. In Sportpädagogik 4/1992, S. 29

[15] vgl. auch Vester, Frederic: Denken, lernen, vergessen. München 1978, S. 25 ff.

[16] vgl. Spitzer, Manfred: Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Berlin 2002. S. 41f

[17] ebd., S. 52

[18] ebd., S. 52

[19] vgl. auch Zizlsperger in: Knauf, Tassilo: Einführung in die Grundschuldidaktik. Lernen, Entwicklungsförderung und Erfahungswelten in der Grundschule.Stuttgart 2001, S. 154 ff.

[20] Spitzer, Manfred: 2002, S. 15

[21] ebd., S. 15

[22] vgl. Jerry Levy in: Knauf, Tassilo: Einführung in die Grundschuldidaktik. 2001, S. 155

[23] Zimmer, Renate: Handbuch der Sinneswahrnehmung. Freiburg 1995, S. 43

[24] vergl. Spitzer, Manfred: 2002, S. 52

[25] vgl. Gibson, James: Wahrnehmen und Umwelt. München 1982, S. 44

[26] Renate, Zimmer: Handbuch der Sinneswahrnehmung. 1995, S. 58

[27] Zimmer, Renate 1995, S. 67

[28] Zimmer, Renate: 1995 a, S. 87

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Details

Titel
Veränderte Kindheit und die daraus resultierenden Anforderungen an eine Bewegte Schule zur Prävention von Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
126
Katalognummer
V82344
ISBN (eBook)
9783638859097
Dateigröße
867 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Veränderte, Kindheit, Anforderungen, Bewegte, Schule, Prävention, Wahrnehmungs-, Verhaltensstörungen
Arbeit zitieren
Daniela Kapp (Autor), 2005, Veränderte Kindheit und die daraus resultierenden Anforderungen an eine Bewegte Schule zur Prävention von Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82344

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