1 Bedingungsanalyse 1
1.1 Beschreibung der Lerngruppe 1
1.2 Konsequenzen für den Unterricht 2
1.3 Beschreibung der institutionellen Bedingungen 2
2 Curriculare und unterrichtliche Einordnung der Stunde 3
3 Didaktische Analyse 4
3.1 Exemplarität der Lernsituation für Lern- und Handlungsfelder 4
3.2 Exemplarität der Lernsituation für den Lernenden 5
3.3 Applikation fachlicher Kenntnisse auf die Lernsituation 6
3.4 Induktionsmöglichkeiten für den Lernenden 6
3.5 Narrative Einbettung der Lernsituation 7
3.6 Individualisierung des Lernprozesses 7
3.7 Metakognitive und metakommunikative Möglichkeiten 7
4 Überlegungen zu Methoden und Medien 7
5 Verlaufsplanung 9
Inhaltsverzeichnis
1 Bedingungsanalyse
1.1 Beschreibung der Lerngruppe
1.2 Konsequenzen für den Unterricht
1.3 Beschreibung der institutionellen Bedingungen
2 Curriculare und unterrichtliche Einordnung der Stunde
3 Didaktische Analyse
3.1 Exemplarität der Lernsituation für Lern- und Handlungsfelder
3.2 Exemplarität der Lernsituation für den Lernenden
3.3 Applikation fachlicher Kenntnisse auf die Lernsituation
3.4 Induktionsmöglichkeiten für den Lernenden
3.5 Narrative Einbettung der Lernsituation
3.6 Individualisierung des Lernprozesses
3.7 Metakognitive und metakommunikative Möglichkeiten
4 Überlegungen zu Methoden und Medien
5 Verlaufsplanung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit dient als Unterrichtsentwurf für die berufliche Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung. Das primäre Ziel ist es, Lernenden die komplexen Merkmale und rechtlichen Rahmenbedingungen der Offenen Handelsgesellschaft (OHG) im Vergleich zum Einzelunternehmen anhand eines praxisorientierten Fallbeispiels näherzubringen und dabei sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen zu fördern.
- Vermittlung rechtlicher Grundlagen des Handelsrechts und der OHG-Gründung.
- Förderung der Selbstständigkeit durch arbeitsteilige Gruppenphasen.
- Anwendung theoretischer Kenntnisse auf unternehmerische Praxisbeispiele.
- Einübung in Präsentationstechniken und Kooperationsfähigkeit.
Auszug aus dem Buch
3.3 Applikation fachlicher Kenntnisse auf die Lernsituation
Unternehmensformen sind von vielschichtiger Bedeutung. Sie betreffen sowohl die Erfahrungs- und Handlungsfelder von Privatpersonen als auch unternehmerische Handlungssituationen. Die Thematik hat dabei individuelle, betriebswirtschaftliche als auch gesamtwirtschaftliche Relevanz.
Um die Unternehmensform „OHG“ verstehen und beurteilen zu können, müssen die Lernenden im Voraus die Grundlagen des Handelsrechts kennen gelernt haben. Darüber hinaus müssen Merkmale wie Gründung, Firma, Haftung, Mindestkapital, Geschäftsführung, Vertretung und Gewinnverteilung verständlich werden. Es muss erkannt werden, dass bei Gründung der OHG zwischen Innen- und Außenverhältnis unterschieden werden muss und dass bei Geschäftsführung, Vertretung sowie Gewinnverteilung Abweichungen zwischen gesetzlichen und vertraglichen Regelungen vorkommen können.
Die gesetzlichen Regelungen finden sich im Handelsgesetzbuch und ließen sich aus diesem auch herausarbeiten. Jedoch sind wichtige Paragraphen und Vermerke im Lehrbuch ebenfalls abgedruckt. Da der Umgang mit vollständigen Gesetzestexten den Unterrichtsverlauf nur verzögern würde, wird aus Zeitgründen hierauf verzichtet.
Ist der theoretische Hintergrund der OHG und deren Wesensmerkmale verstanden und auf Praxisbeispiele angewendet worden, kann in der nächsten Stunde das Thema und dessen Fragestellung beantwortet werden und ferner auf die Kommanditgesellschaft eingegangen und Parallelen zur heutigen Stunde vollzogen werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Bedingungsanalyse: Analyse der Lerngruppe hinsichtlich Altersstruktur und Leistungsstand sowie der lokalen Gegebenheiten für den Unterricht.
2 Curriculare und unterrichtliche Einordnung der Stunde: Einbettung des Themas in den Rahmenlehrplan für Bankkaufleute und Darstellung der didaktischen Zielsetzung.
3 Didaktische Analyse: Herleitung der Relevanz der Lernsituation, Definition der Kompetenzziele sowie methodische Überlegungen zur Wissensvermittlung.
4 Überlegungen zu Methoden und Medien: Begründung des Einsatzes von arbeitsteiligen Kleingruppen und der Nutzung von Medien zur Ergebnissicherung.
5 Verlaufsplanung: Konkrete Strukturierung der Unterrichtsstunde in fünf Phasen von der Motivation bis zur Anwendung.
Schlüsselwörter
Offene Handelsgesellschaft, OHG, Einzelunternehmen, Handelsrecht, Unternehmensformen, Berufsschule, Bankkaufmann, Gewinnverteilung, Haftung, Geschäftsführung, Didaktik, Gruppenarbeit, Unterrichtsentwurf, Lernfelder, Praxisbezug.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf?
Es geht um die didaktische Planung einer Unterrichtsstunde für Auszubildende im Bereich Bankkaufleute zum Thema Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine Offene Handelsgesellschaft (OHG).
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Handelsrecht, den Gründungsmerkmalen einer OHG, Haftungsfragen, Geschäftsführung, Vertretung sowie der Gewinnverteilung.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Die Lernenden sollen verstehen, welche rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen eine Umwandlung in eine OHG hat und wie diese praktisch gehandhabt wird.
Welche methodischen Ansätze werden verfolgt?
Es wird handlungsorientiert gearbeitet, primär durch den Einsatz von arbeitsteiligen Gruppenarbeitsphasen und anschließender Präsentation der Ergebnisse mittels OHP.
Was umfasst der Hauptteil des Unterrichts?
Nach der Einführung durch einen Einstiegsfall erarbeiten die Schüler in Kleingruppen theoretische Fachinhalte, die anschließend zur Lösung des Einstiegsfalls angewendet werden.
Welche Kompetenzen sollen gestärkt werden?
Das Ziel ist eine ganzheitliche Förderung: Fachkompetenz durch Wissenserwerb, Methodenkompetenz durch Gruppenarbeit und Sozialkompetenz durch Kommunikation.
Warum wurde gerade der Fall "Kim's Billard" gewählt?
Die narrative Einbettung des Einstiegsfalles soll die Motivation steigern, da sich die Lernenden leichter mit praxisnahen, betriebswirtschaftlichen Problemen identifizieren können.
Wie erfolgt die Ergebnissicherung?
Die Gruppen visualisieren ihre Ergebnisse auf Folien, die zusammengefügt eine Übersichtstabelle ergeben, welche den Lernenden als Kopie zur Verfügung gestellt wird.
- Arbeit zitieren
- Dipl.Betriebsw. / Dipl.Hdl. Thomas Goldbach (Autor:in), 2007, Unterrichtseinheit Unternehmensformen: Was ändert sich für Herrn Mustermann, wenn er sein Unternehmen in eine OHG umwandelt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82375