Das Lotos-Sutra

Grundlegende Ideen und Entwicklungsgeschichte, die Theorie der inneren Offenheit und seine Adaption im mittelalterlichen Japan


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
29 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichtliche Einordnung

2 Entwicklung und Form des Lotos-Sutras
2.1 Entstehung der Sutren
2.2 Entstehung und Entwicklung des Lotos-Sutras
2.3 Das ursprüngliche Lotos-Sutra
2.4 Bedeutung der Struktur und Entwicklung des Lotos-Sutras

3 Inhalt des Lotos-Sutras
3.1 Hauptgedanken und Symbol des Lotos
3.2 Die Lehren des Lotos-Sutras
3.3 These des Fehlens des Lotos-Sutras im Lotos-Sutra
3.4 Die Gleichnisse
3.5 Das Gleichnis vom brennenden Haus
3.6 Gleichnis vom verlorenen Sohn
3.7 Das Gleichnis von den Kräutern
3.8 Gleichnis von der Zauberstadt

4 Das Lotos-Sutra im mittlelalterlichen Japan
4.1 Buddhaschaft in diesem Leben
4.2 Devatta
4.3 Saichos Interpretation des Kapitels
4.4 Das Lotos-Sutra als Thema japanischer Kunst
4.5 Das Lotos-Sutra in der japanischen Malerei
4.6 Das Lotos-Sutra in der mittelalterlichen Poesie Japans
4.7 Das Lotos-Sutra und die mittelalterliche Politik Japans

5 Zusammenfassende Abschlußbetrachtung

Literaturangaben

1 Geschichtliche Einordnung

Das Lotos-Sutra, wörtlich das „Sutra von der Lotosblume des wunderbaren Gesetzes,“ skt. Saddharmapundarika, ist die bedeutendste Schrift im Kontext des Mahayana-Buddhismus und wird von westlichen Lesern auch als „Bibel Ostasiens“[1] bezeichnet.

Es entstand vermutlich zwischen dem 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. in Indien, d. h. ca. 500 Jahre nach dem Tode des Buddha Shakyamuni. Der Verfasser ist unbekannt. In China wurde das Lotos-Sutra mehrfach übersetzt und ergänzt. Die am weitesten verbreitete Version wurde im Jahre 406 vom Mönch Kumarajiva (344-413) verfasst – chin . Miao fa lien hua ching. Sie ist der Text, der in China und im weiteren auch in Japan verehrt wurde bzw. wird und ist der Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Lotos-Sutra.

Auf Grundlage einer systematischen Interpretation Kumarajivas Übersetzung des Lotos-Sutras gründete der chinesische Mönch T’ien-t’ai Chih-i (538-597) im 6.Jh. dieT’ien-Ta’i-Schule. Anfang des 7. Jahrhunderts kam das Lotos-Sutra – jap. Myoho renge-kyo oder Hokekyo nach Japan und wurde auf staatlicher Ebene bald als eine der wichtigsten buddhistischen, heiligen Schriften angesehen. Im 9.Jh. gründete Dengyodaishi Saicho (767-822) auf Basis der chinesischen T’ien-Ta’i-Schule am Rande der damaligen Kaiserstadt Kyoto die japanische Tendai-Schule. Diese entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zur bedeutendsten buddhistischen Strömung Japans.

Aus ihr gingen im 12.-13. Jahrhundert die unter dem Sammelbegriff „Kamakura-Neobuddhismus“ (Kamakura shinbukkyo) bekannten Bewegungen hervor, von denen einige sich zu etablierten und für die Kultur Japans bedeutenden Schulen entwickelten. Darunter fallen die Jodo-Schule Honens (1133-1212), die Jodo-Schule Shinrans (1173-1262), die Soto-Schule Dogens (1200-1253) und die Schule Nichirens (1222-1282). Insbesondere die letztgenannte hatte ihre Grundlage im Lotos-Sutra.

2 Entwicklung und Form des Lotos-Sutras

2.1 Entstehung der Sutren

Ein buddhistisches Sutra erkennt man der Eingangsformel: „Also habe ich gehört“. Das „ich“ bezieht sich auf Ananda, einen Schüler Buddhas, welcher jedes in einer Lehrrede gesprochene Wort seines Meisters erinnern konnte. Nach dessen Tod soll er einer Versammlung von 500 Mönchen diese Darlegungen zur Niederschrift wiedergegeben haben. Meist werden auch Angaben über Platz, Zeit und anwesende Schüler einer Predigt Buddhas im Beginn eines Sutra verarbeitet. Man hat so den Eindruck, dass die Sutren die direkten Lehrreden Shakyamuni Buddhas sind. Nach dem Tode Buddhas um 500 v. Chr. wurde versucht seine Lehren zusammenzutragen und zu erklären. Bald schon entstanden Meinungsverschiedenheiten darüber, welcher Predigt die größte Bedeutung zukommen sollte. Um das 1. Jahrhundert v. Chr. gab es bereits 20 verschiedene Schulen und Sekten[2]. Die Hauptvertreter dieser Gruppierungen, welche als Abhidharmabuddhismus bezeichnet werden, waren professionelle Priester. Als solche beschäftigten sie sich gründlich und ernsthaft mit den Lehren Buddhas und schrieben viele Kommentare zu den Lehrreden. Allerdings zogen sie sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück und führten ein klosterhaftes Leben.

Um die Zeitwende bemühten sich Laienbuddhisten den Buddhismus zu reformieren und wieder gesellschaftsfähig zu machen. Diese Bemühungen wurden die Wiege des Mahayana- Buddhismus – des Buddhismus des großen Fahrzeugs. Mit seinem Aufkommen und der Bedeutsamkeit, die er schnell gewann, wurde der ursprüngliche Buddhismus und seine Texte mit „Hinayana“[3] – als kleines Fahrzeug bezeichnet und in gewisser Wiese degradiert.

Zu den zwei alten „Wegen“: der Sravakaschaft – Erleuchtung durch Hören von Buddhas Stimme und der Pratyekabuddhaschaft – Erleuchtung durch eigene Bemühungen, trat der Weg des Boddhisattva – Erleuchtung durch Wirken als ein Helfer für andere, die Erleuchtung zu erlangen. D. h. mit Boddhisattva sind eigentlich gläubige Buddhisten gemeint, welche in der sekulären Welt weiterleben und andere durch ihr Beispiel auf den Weg bringen.[4] Die Lehren und Schriften, die mit dieser neuen Strömung entstanden, wurden zunächst trotzdem direkt Buddha Shakyamuni zugeordnet.

Aus wissenschaftlicher Sicht können jedoch selbst von den Agamas[5], welche direkte Niederschriften Shakyamunis Predigten darstellen sollen, nur wenige tatsächlich auf seine Zeit zurückdatiert werden. Texte in Sutra-Form entstanden später. Daß die darin enthaltenen Predigten direkt von Shakyamuni Buddha stammen, ist also unwahrscheinlich. Selbst nach der Ausbreitung des Buddhismus nach China[6] in späteren Jahrhunderten entstanden immer wieder neue Sutren, die trotzdem als direkt von Buddha gegeben gelten.

2.2 Entstehung und Entwicklung des Lotos-Sutras

Im Gegensatz zu anderen großen Sutren des Mahayana wie dem Diamant- oder Herz-Sutra ist das Lotos-Sutra keine geschlossene Darlegung einer buddhistischen Anschauung. Es ist eher eine Sammlung von Geschichten zu verschiedenen buddhistischen Themen, was sicherlich ein Grund für seine Popularität ist. Die Bezeichnung „Bibel Ostasiens“ trifft zu, jedoch nicht nur in bezug auf die Beliebtheit des Sutras, auch seine Entstehung scheint ähnlich verlaufen zu sein. Der auf den ersten Blick einheitliche Text ist ein komplexes Konglomerat aus einer Vielzahl von Einzelgeschichten, geschrieben von verschiedenen Personen zu verschiedenen Zeiten. Die Auswahl der Geschichten scheint relativ willkürlich[7], und der Entwicklungsprozess zu einem kohärenten Ganzen dauerte mehrere Jahrhunderte.

In seiner heute verwendeten Form besteht das Lotos-Sutra aus 28 Kapiteln aufgeteilt auf 7 Bücher (in Japan 8). Seit der Zeit Tao-Shengs[8] wird inhaltlich eine grobe Zweiteilung unternommen. Kapitel 1-14 beziehen sich auf den historischen Buddha Shakyamuni (560-480 v.Chr.) mit der im Kapitel 2 verkündeten Hauptlehre, daß jeder Mensch, jedes Wesen nicht nur erlöst werden könne, sondern auch selbst Buddha werden kann, bzw. Buddha werden wird.

Diesen Teil nennt Tao Sheng die Ebene der Ursache und T’ai Chih die Ebene der Spuren. Der zweite Teil – Kapitel 15-28 befaßt sich mit dem ursprünglichen Wesen Buddhas und der Tathagatas[9]. Dabei wird Buddha zum kosmischen Prinzip aller Wirklichkeit. Dieser Teil wird bei Tao Sheng als Ebene der Wirkung bezeichnet und bei T’ai Chih als Ebene des Ursprungs. Die Unterteilung T’ai Chihs findet bis auf den heutigen Tag Anerkennung und Verwendung.

Die älteste Version des Lotos-Sutras wurde im 2.Jh. in Indien niedergeschrieben. Wahrscheinlich hatte sie nur 22 Kapitel und endete mit der Übertragung der Lehre an die Boddhisattvas. Die indischen Ideen und Beschreibungen waren jedoch für Nichtinder schwer zu verstehen, da die Bildsprache des Lotos-Sutras tief in der indischen Mythologie verwurzelt war. So wurden im Zuge der Übersetzung ins Chinesische, native Vorstellungen und Ausdrücke eingesetzt. Doch bei bloßer Inkulturation blieb es nicht. In der chinesischen Version sind nach heutigen Erkenntnissen bis zu 7 Kapitel ergänzt worden. Gerade wichtige Kapitel wie Devatta und Kanzeon Fumon, in welchen erklärt wird, daß auch Böse und Frauen fähig sind, die Erleuchtung zu erlangen und der immer hilfreiche Boddhisattva Avalokitesvara (Kannon) vorgestellt wird, tauchen erst in chinesischen Übersetzungen auf[10] und zwar erst in den Übersetzungen seit Anfang des 7. Jahrhunderts. Selbst in Kumarajivas Übersetzung ist zumindest Devatta[11] noch nicht vorhanden.

Da in dieser Zeit, in der man an die direkte Herkunft der Sutren von Shakyamuni glaubte, das Fehlen dieser Kapitel in den Sanskrit-Originalen und früheren Übersetzungen ein beträchtliches Problem darstellte, entwickelten sich viele Mythen um das Verschwinden der Kapitel in den Sanskritversionen oder auf ihrer Reise nach China.

Auf der Seite der Wissenschaft geht man von einer schrittweisen Entwicklung aus. Um diese zu untersuchen wird das Lotos-Sutra in drei Sektionen unterteilt. Davon stellen die ersten beiden die grundlegenden Schichten des Sutras dar. Die dritte wird von vielen als Erweiterung des Sutras angesehen. Als Erklärung dafür dient die Stellung des 22. Kaptitels, welches eigentlich der Form nach Abschluß eines Sutras ist, in der Mitte des Gesamtwerkes in Kumarajivas Übersetzung[12]. In den Kapiteln 23-28, welche die dritte Sektion darstellen, wird von den Taten verschiedener Boddhisattvas berichtet, und den Zuhörenden werden ihre Segnungen und Versprechungen zuteil.

Die in diesen Kapiteln vermittelten Glaubensinhalte waren in der damaligen buddhistischen Gesellschaft geläufig[13] und wurden durch Aufnahme in den Kanon des Lotos-Sutras verifiziert, wodurch sich umgekehrt die Attraktivität des Sutras stark vergrößerte.

Auch in der zweiten Sektion finden sich Teile, welche nachträglich hinzugefügt scheinen[14]. Es muss also zumindest bei den Übersetzern die Vorstellung bestanden haben, daß das Hinzufügen von rezenten Glaubensvorstellungen in den Korpus eines Sutras zulässig sei. Für eine theoretisch unbegrenzte Erweiterung, spricht auch eine in China existierende Version mit 29 statt 28 Kapiteln.

2.3 Das ursprüngliche Lotos-Sutra

Das „Original“ des Lotos-Sutras besteht demnach aus den 21 ersten Kapiteln[15] den Sektionen 1 und 2. Doch selbst diese älteren Schichten sind nicht gleichzeitig, sozusagen in einem Stück entstanden. Aufgrund der contextuellen Kohärenz der Kapitel 2-9, also der ersten Sektion, hält Shiori Ryodo sie für Urversion des Lotos-Sutras.[16] Kapitel 10-21 weisen eine ebensolche Einheit auf. Allerdings wird davon ausgegangen, daß auch Kapitel 18, in dem es um die Verdienste der freudigen Aufnahme des Lotos-Sutras geht, später hinzugefügt wurde. Das erste Kapitel soll im Nachhinein verfasst worden sein, um Sektion 1 und 2 zu vereinen[17].

Die Unterschiede der ersten beiden Sektionen sind thematischer Natur. In Sektion 1 predigt Shakyamuni Buddha maßgeblich zu Sravakas und Pratyekabuddhas und verkündet ihnen die zukünftige Buddhaschaft. In Sektion 2, wie auch im ersten Kapitel sind Boddhisattvas Adressat der Lehren. Es wird ihnen erklärt, wie der Geist des Lotos-Sutras, welcher in Sektion 1 dargestellt wird, durch Praxis gestärkt und weiterverbreitet werden soll.

Das am meisten auffallende Stilmittel ist die doppelte Wiedergabe des Inhalts – einmal berichtet in wörtlicher Rede und darauf zur „Bekräftigung“ noch einmal in Gathas[18]. Die Teile in Versform sind wahrscheinlich die älteren, da Buddhas Lehren zuerst nur mündlich überliefert wurden, und sich dafür die Versform besser eignete. Die Prosateile wurden später hinzugefügt und an den geeigneten Stellen eingearbeitet.

Weitere Stilmittel sind die Verwendung von Parabeln ähnlich denen, welche aus der Bibel bekannt sind, um schwierige Lehrinhalte zu verdeutlichen; lange Aufzählungen von anwesenden Zuhörern und die immer wiederkehrende bildhafte Darstellung unvorstellbar großer Zahlen.

2.4 Bedeutung der Struktur und Entwicklung des Lotos-Sutras

Obgleich zu den genauen Datierungen Streitfragen bestehen, ist die zusammengesetzte Natur des Sutras leicht zu erkennen. Unterteilungen auf Grundlage der Struktur und des Inhalts nahmen auch schon die Kommentatoren zur Zeit der Übersetzung des Sutras ins Chinesische vor. In einigen Punkten stimmen sie bereits mit Schlüssen der heutigen Wissenschaftler überein. D. h. auch ihnen war bereits klar, daß das Sutra aus mehreren Teilen zusammengesetzt war. Im Verlauf der Zeit gewann das Sutra mehr und mehr an Bedeutung, seine Aussagen wurden verallgemeinert und erweitert.

Seine Entwicklung ist ein akzeptierter und geförderter Prozess konstanter Erweiterung im Sinne von: Textumfang, Struktur, Bedeutsamkeit und Funktion. Das Verschmelzen der verschiedenen Elemente führte zu einer stimmigen Einheit. Der umgekehrte Prozess, der Anwendung des Sutras auf die verschiedensten Bereiche des Lebens, wird im Hinblick auf seine Entstehungsgeschichte ebenso verständlich und akzeptabel.[19]

Gerade durch seine Vielfältigkeit an Ebenen, Symbolik und Sprache, die aus der Geschichte seiner Entstehung resultiert, ist das Lotos-Sutra als Ganzes eine große Quelle der Inspiration für viele Aspekte der Kultur. Die Weise seiner Entwicklung und seine zusammengesetzte Form haben so eine eigene Bedeutung und wirken als Prinzip, lange nach der Festlegung des eigentlichen Kanon des Lotos-Sutras insbesondere in der japanischen Kultur fort[20].

3 Inhalt des Lotos-Sutras

3.1 Hauptgedanken und Symbol des Lotos

Im Lotos-Sutra wird die Kernlehre des Mahayana vom „einen Heilsweg für Alle“ entfaltet[21].

Die verschiedenen Fahrzeuge – Sravakaschaft und Pratyekabuddhaschaft und andere Wege, die der Buddha predigte, waren und sind nur ein geschicktes Mittel, um letztendlich alle Wesen auf den einen, wahren Pfad zu bringen.

Auf diesem können alle, nach unzähligen Leben als Schüler Buddhas, Arhat (bzw. Pratyekabuddha) und Boddhisattva selbst Buddhaschaft erlangen. Um in das wahrhafte Nirvana einzugehen müssen sie dies sogar. Als Sravaka oder Pratyekabuddha kann man nicht aus dem ewigen Kreis der Wiedergeburten erlöst werden. Diese Lehren hatte der Buddha nur verkündet, um die nach Befreiung Strebenden, mit einem leichteren Ziel zu locken, als der vollkommenen Erleuchtung. In Wahrheit, so die Lehre des Lotos-Sutras, muß jeder selbst ein vollkommener Buddha werden, vollkommen erleuchtet und ein Lehrer für alle Wesen, bevor er in das Nirvana eingehen kann. Gleichzeitig prophezeit der Buddha allen ernsthaft nach Befreiung Suchenden, daß sie dieses Ziel, wenn auch nach unvorstellbar langer Zeit, erreichen werden. Ausnahmslos jeder ist dazu befähigt, ein Vollendeter zu werden.

Shakyamuni Buddha wird jedoch im Kontext des Lotos-Sutras nicht nur als eine historische Person angesehen, Buddha wird als universelles und ewiges Prinzip[22] etabliert. Vor unzähligen von Leben und Zeitaltern wurde er schon erleuchtet. Trotzdem inkarniert er sich wieder und wieder in der Welt, um anderen den Weg zu weisen und ihrer Erleuchtung zu dienen. Auf einer anderen Ebene ist also auch er ein Boddhisattva und kümmert sich um die Wesen der Welt. – Das Lotos-Sutra ist seine eigentliche Lehre.

Selbstreflektiv wird im Lotos-Sutra das Lotos-Sutra als Quelle tiefster Inspiration dargestellt. Wer das Glück hat, es in seinem Leben zu hören oder zu lesen, wer es lehrt oder weitergibt, schafft sich große Verdienste und kommt so dem letzten Ziel relativ schnell, im Vergleich zu anderen Wegen, näher.

Die Lotosblüte, die Namensgeberin des Sutras ist die vorbildliche Darstellung eines Lebens im Geiste des Mahayana-Buddhismus. Aus Schlamm und Schlick wächst der Lotos in makelloser Reinheit empor.

[...]


[1] Margareta von Borsig, Einleitung zu ihrer Übersetzung des Lotos-Sutra, 2003, S.1.

[2] Tamuro Yoshiro, the Ideas of the Lotus Sutra, S. 37.

[3] Kleines Fahrzeug oder niedrigeres Fahrzeug.

[4] Tamuro Yoshiro, the Ideas of the Lotus Sutra, S. 38.

[5] Agamas haben meist die Form von poetischen Hymnen, die zum Singen geeignet sind.

[6] Shiiori Ryodo, Formation and Struture of the Lotus-Sutra, S.23.

[7] Murakami Shigeyoshi, Butsuryu kaido Nagamatsu Nissen, S. 42.

[8] Ein Schüler Kumarajivas, welcher den ältesten ausführlichen Kommentartext zum Lotos-Sutra geschrieben hat.

[9] Der Sogekommene, einer, der die Wahrheit erlangte und sie nun predigt.

[10] Shiiori Ryodo, Formation and Struture of the Lotus-Sutra, S.26.

[11] Wissenschaftler gehen davon aus, daß Daibatta in der Zeit T’ien–T’ai Chih-is, also ca. um 600 in den Kanon

des Lotos-Sutra eingefügt worden sei.

[12] Ebd. S.29.

[13] Ebd. S.30.

[14] Devatta, s.o.

[15] Kapitel 1-22 der Übersetzung Kumarajivas ausgenommen Kapitel 12 Devatta.

[16] Shiiori Ryodo, Formation and Struture of the Lotus-Sutra, S.31.

[17] Ebd. S. 31.

[18] Versform.

[19] George J. Tanabe, Jr., Willa Jane Tanabe, The Lotus Sutra in Japanese Culture, 1989, S.3.

[20] Shiiori Ryodo, Formation and Struture of the Lotus-Sutra, S.36.

[21] Lotos-Sutra, Übersetzung von Margareta von Borsig, 1992, Geleitwort von Heinrich Dumolin, S.11.

[22] Shiiori Ryodo, Formation and Struture of the Lotus-Sutra, S.36.

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Details

Titel
Das Lotos-Sutra
Untertitel
Grundlegende Ideen und Entwicklungsgeschichte, die Theorie der inneren Offenheit und seine Adaption im mittelalterlichen Japan
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Japanologie)
Veranstaltung
Buddhistische Literatur im japanischen Mittelalter
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
29
Katalognummer
V82402
ISBN (eBook)
9783638893411
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lotos-Sutra, Buddhistische, Literatur, Mittelalter
Arbeit zitieren
M.A. Alexander Jentsch (Autor), 2005, Das Lotos-Sutra, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82402

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