„Wissen ist Macht!“ Ist diese Lehre auch schon beinahe zur Phrase verkommen, so hat sie dennoch nicht an Bedeutung verloren. Gerade die zunehmende Globalisierung und die durch das multimediale Zeitalter immer größer werdende Informationsflut lassen das Wissensmanagement zu einem zentralen Thema der heutigen Zeit werden. Unternehmen, so scheint es, sind Weltmeister im Erwerben und Entwickeln von Wissen. Nur leider scheitern Konzepte des Wissensmanagements häufig an einem entscheidenden Faktor – der Wissensbewahrung. Gelingt es einem Unternehmen jedoch nicht, vorhandenes Wissen zu bewahren, wird der Wissenskreislauf unterbrochen – das Rad wird neu erfunden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
1.1. Die Problematik
1.2. Das Hanse Modell
2. Wissen bewahren
2.1. Das Selegieren
2.2. Vom divergierten zum konvergenten System
3. Speichern von Wissen
3.1. Natürliche oder individuelle Speicherformen
3.2. Die Bewahrung von kollektivem Wissen
3.3. Das elektronische Gedächtnis
3.3.1. Identifikation der Dokumentenart
3.3.2. Festlegung der Dokumentationsanforderungen
3.3.3. Dokumentations- Nummernsystem
3.3.4. Normen festlegen
3.4. Die Praxis
3.4.1 Erfassen von Dokumenten
3.4.2. Indexieren
3.4.3. Speichern
3.4.4. Suchen und Finden
3.4.5. Sicherheit
4. Qualitätssicherung und Aktualisierung
5. Die Vorteile und Nachteile von Dokumentenmanagement
5.1. Die Vorteile
5.2. Die Nachteile
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den betriebswirtschaftlichen Stellenwert des Dokumentenmanagements als essenziellen Bestandteil des Wissensmanagements. Ziel ist es, Methoden zur effizienten Wissensbewahrung kritisch zu hinterfragen und Ansätze aufzuzeigen, wie Unternehmen im Zeitalter wachsender Informationsflut durch systematische Dokumentation Wettbewerbsvorteile sichern können.
- Grundlagen des Wissensmanagements und der Wissensbewahrung
- Analyse des Hanse-Modells zur Strukturierung von Wissen
- Methoden der elektronischen Dokumentation und Archivierung
- Strategien zur Qualitätssicherung und Aktualisierung von Datenbeständen
- Kritische Würdigung der Vorteile und Nachteile von Dokumentenmanagementsystemen
Auszug aus dem Buch
1.1. Die Problematik
„Wissen ist Macht!“ Ist diese Lehre auch schon beinahe zur Phrase verkommen, so hat sie dennoch nicht an Bedeutung verloren. Gerade die zunehmende Globalisierung und die durch das multimediale Zeitalter immer größer werdende Informationsflut lassen das Wissensmanagement zu einem zentralen Thema der heutigen Zeit werden.
Unternehmen, so scheint es, sind Weltmeister im Erwerben und Entwickeln von Wissen. Nur leider scheitern Konzepte des Wissensmanagements häufig an einem entscheidenden Faktor – der Wissensbewahrung. Gelingt es einem Unternehmen jedoch nicht, vorhandenes Wissen zu bewahren, wird der Wissenskreislauf unterbrochen – das Rad wird neu erfunden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Wissensbewahrung in Zeiten globaler Informationsflut und führt das Hanse-Modell als theoretisches Framework ein.
2. Wissen bewahren: Dieses Kapitel behandelt die Notwendigkeit der Selektion von Wissen und den Prozess des Übergangs von divergenten zu konvergenten Systemen.
3. Speichern von Wissen: Hier werden individuelle sowie kollektive Speicherformen und technische Anforderungen an ein elektronisches Gedächtnis sowie die praktische Umsetzung der Dokumentation detailliert analysiert.
4. Qualitätssicherung und Aktualisierung: Das Kapitel fokussiert sich auf Mechanismen zur Erhaltung der Datenqualität und die Rolle von Wissensmanagern bei der Systempflege.
5. Die Vorteile und Nachteile von Dokumentenmanagement: Es folgt eine kritische Abwägung der unternehmerischen Auswirkungen sowie ein Vergleich zwischen technischer Implementierung und kulturellen Faktoren.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf die Notwendigkeit neuer Denkweisen im Umgang mit wachsenden Datenmengen und der Konsequenz der Implementierung.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Dokumentenmanagement, Wissensbewahrung, Wissenskreislauf, Hanse-Modell, Archivierung, Qualitätssicherung, Informationsflut, Wissensdatenbank, Indexierung, Prozessoptimierung, Unternehmenswissen, Dokumentationssystem.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der betriebswirtschaftlichen Bedeutung von Dokumentenmanagement als kritischer Komponente des Wissensmanagements zur Sicherung der Wissensbasis in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Wissensbewahrung, der Strukturierung von Dokumentationsprozessen, der elektronischen Archivierung sowie der Qualitätssicherung innerhalb von Wissensnetzen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel besteht darin, die Notwendigkeit und die Ziele eines strukturierten Dokumentationsmanagements kritisch zu beleuchten und den Prozess der Wissensaktualisierung darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und greift auf theoretische Modelle wie das Hanse-Modell zurück, um betriebswirtschaftliche Lösungsansätze zu entwickeln.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Prozesse der Wissensbewahrung, Speichersysteme (indivduell vs. elektronisch), praktische Anforderungen an die Dokumentation (Indexierung, Suche) sowie Strategien zur Qualitätssicherung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wissensmanagement, Dokumentenmanagement, Wissensbewahrung, Archivierung, Qualitätssicherung und Informationsflut sind die zentralen Begriffe.
Wie hilft das Hanse-Modell beim Dokumentenmanagement?
Das Modell unterstützt bei der Entscheidung, welche Wissensformen für die Zukunft relevant sind, und ermöglicht eine sinnvolle Abtrennung und Strukturierung von Wissen.
Warum ist die „Historie“ eines Dokuments wichtig?
Die Historie ermöglicht einen nachvollziehbaren Überblick über den gesamten Lebenszyklus eines Dokuments, einschließlich Änderungen an Indexen oder Zugriffsrechten, was besonders bei häufig angepassten Dokumenten entscheidend ist.
- Arbeit zitieren
- Kerstin Albrecht (Autor:in), 2001, Dokumentenmanagement - als Teil des Wissensmanagements, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8243