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Zur Entwicklung der Persönlichkeit - der Beitrag Rogers als Orientierung für eine Beratungstätigkeit als Sozialarbeiterin

Title: Zur Entwicklung der Persönlichkeit - der Beitrag Rogers als Orientierung für eine Beratungstätigkeit als Sozialarbeiterin

Term Paper , 2003 , 31 Pages , Grade: 2

Autor:in: Andrea Warda (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

(...) Diese Arbeit setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Im ersten Teil wird die Theorie der Persönlichkeit
nach Rogers geklärt, im zweiten der Begriff der Beratung sowie die Relevanz der Theorie
Rogers´ für die Beratung in der Sozialarbeit.
Zu Beginn des ersten Teils der konstruktiven Persönlichkeitsentwicklung nach Rogers wird das
dieser Theorie zugrunde liegende humanistische Menschenbild vorgestellt. Dies beinhaltet die
Auseinandersetzung mit der Struktur des menschlichen Organismus und dessen Grund- und
Wachstumsbedürfnissen, was in einer kurzen Zusammenfassung in Bezug zum Thema gesetzt
wird.
Daran anschließend geht es um die Dynamik der Persönlichkeit und deren wichtige Bestandteile
Aktualisierungstendenz, Selbstaktualisierung und Selbstexploration, die dort beschrieben werden.
Zum besseren Verständnis der darauf folgenden Ausführungen zur Struktur der Persönlichkeit
nach Rogers werden dann die Begriffe des Organismus und des Selbst definiert.
Der zentrale Punkt des ersten Teils ist die Theorie der Persönlichkeit. Hier werden als erstes deren
neun wesentlichen Prozesszustände beschrieben und daran anknüpfend die notwendigen Voraussetzungen
für konstruktive Persönlichkeitsentwicklung beleuchtet. Diese sind ein bewusstes
Problem auf der Seite des Klienten, sowie Empathie, bedingungslose positive Zuwendung und
Kongruenz auf der des Beraters. Auch die Erfahrbarkeit der drei Merkmale sollte gegeben sein.
Als Endziel der konstruktiven Persönlichkeitsentwicklung steht die voll integrierte Persönlichkeit,
die nun noch charakterisiert wird.
Im zweiten Teil der Arbeit wird der Begriff ‚Beratung in der Sozialarbeit’ mit Inhalt gefüllt.
Hierbei geht es zunächst um Inhalte und Ziele der Beratung.
Darauf folgend werden die schon erwähnten Beratermerkmale Rogers in Bezug zur Beratung gesetzt
und als Orientierungshilfe für die Sozialarbeiterin näher betrachtet.
Aus dem bis dahin gesagten ergeben sich weitere Anforderungen an die Sozialarbeiterin, die zum
Abschluss der Arbeit noch kurz zusammengefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die konstruktive Persönlichkeitsentwicklung nach Rogers

2.1 Das humanistische Menschenbild

2.1.1 Struktur des Organismus

2.1.2 Grundbedürfnisse

2.1.3 Wachstumsbedürfnisse

2.1.4 Zusammenfassung und Relevanz

2.2 Dynamik der Persönlichkeit

2.2.1 Aktualisierungstendenz

2.2.2 Selbstaktualisierung

2.2.3 Selbstexploration

2.3 Struktur der Persönlichkeit

2.3.1 Der Organismus

2.3.2 Das Selbst

2.4 Theorie der Persönlichkeit

2.4.1 Das Wesen des Kindes

2.4.2 Die Entwicklung des Selbst

2.4.3 Das Bedürfnis nach positivem Bezug

2.4.4 Die Entwicklung des Bedürfnisses nach Selbstbeachtung

2.4.5 Die Entwicklung von Bewertungsbedingungen

2.4.6 Die Entwicklung der Inkongruenz zwischen Selbst und Erfahrungen

2.4.7 Die Erfahrung von Bedrohung und der Prozess der Abwehr

2.4.8 Der Prozess des Zusammenbruchs und der Desorganisation

2.4.9 Der Prozess der Reintegration

2.5 Notwendige Voraussetzungen für konstruktive Persönlichkeitsentwicklung

2.5.1 Bewusstes Problem

2.5.2 Psychologischer Kontakt

2.5.3 Kongruenz

2.5.4 Bedingungslose positive Zuwendung

2.5.5 Empathie

2.5.6 Erfahren der drei Merkmale

2.6 Charakteristika einer integrierten Persönlichkeit

3 Beratung in der Sozialarbeit

3.1 Inhalte und Ziele von Beratung

3.2 Rogers und seine Beratermerkmale als Orientierungshilfe für die Sozialarbeiterin

3.3 Weitere Anforderungen an die Sozialarbeiterin

4 Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Persönlichkeitstheorie von Carl Rogers darzulegen und ihre Relevanz sowie Anwendbarkeit für eine beratende Tätigkeit in der Sozialarbeit zu untersuchen, um professionelle Handlungskompetenzen zu fundieren.

  • Grundlagen des humanistischen Menschenbildes nach Rogers und Maslow
  • Struktur und Dynamik der Persönlichkeit (Aktualisierungstendenz, Selbstkonzept)
  • Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung, Inkongruenz und Reintegration
  • Zentrale Beratervariablen: Empathie, Kongruenz und bedingungslose positive Zuwendung
  • Methodische Anforderungen und Beraterhaltungen in der Sozialarbeit

Auszug aus dem Buch

2.5.3 Kongruenz

Der helfende Mensch wird beschrieben als ganzheitliche, integrierte oder kongruente Person. Dies meint, dass er ohne Masken und Fassaden „ganz genau das ist was er ist“33. Kongruenz wird auch im Alltag deutlich, wenn Menschen intuitiv genau dies tun. Man kann spüren, dass derjenige meint was er sagt, seine Empfindungen mit dem geäußerten überein stimmen. Er ist sich voll seines Selbst bewusst, verhält sich entsprechend und akzeptiert sein Fühlen und Handeln. Dieser Mensch kann gut eingeschätzt werden, in seiner Nähe fühlt man sich wohl und sicher, eigene Fassaden und Abwehrhaltungen können fallen gelassen werden.

Ist dieses tiefe Vertrauen nicht gegeben, neigt der Mensch dazu vorsichtig und wachsam zu reagieren. Er versucht die andere Person zu deuten, sie einzuordnen und ist somit mehr mit dem anderen beschäftigt als mit sich selbst. Eine Auseinandersetzung mit sich selbst wird somit erschwert, wenn nicht sogar ausgeschlossen.

Rogers benutzt ganz bewusst den Begriff Kongruenz, um die oben beschriebene exakte Übereinstimmung der Erfahrungen mit dem Bewusstsein zu hervorzuheben. Er bezeichnet diese Kongruenz als die wichtigste Voraussetzung – ohne sie wären seiner Meinung nach Haltungen wie bedingungslose positive Zuwendung und Empathie nicht möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Verfasserin erläutert ihr persönliches und fachliches Interesse an der Persönlichkeitsentwicklung und begründet die Wahl von Rogers Ansatz für die sozialarbeiterische Praxis.

2 Die konstruktive Persönlichkeitsentwicklung nach Rogers: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung über das humanistische Menschenbild, die Dynamik und Struktur der Persönlichkeit sowie die Bedingungen für gelingende Entwicklungsprozesse.

3 Beratung in der Sozialarbeit: Hier werden Ziele und Inhalte von Beratung diskutiert und die Übertragbarkeit der Rogers’schen Beratermerkmale auf den spezifischen Kontext der Sozialarbeit geprüft.

4 Schlussbetrachtungen: Die Autorin reflektiert ihre Erkenntnisse, kritisiert die Grenzen des reinen Rogers-Ansatzes in der Praxis und unterstreicht die Notwendigkeit von Menschlichkeit und professioneller Haltung in der Beratung.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitsentwicklung, Carl Rogers, Humanistische Psychologie, Beratung, Sozialarbeit, Kongruenz, Empathie, Bedingungslose positive Zuwendung, Selbstkonzept, Aktualisierungstendenz, Klientenzentriert, Selbstverwirklichung, Beratungsprozess, Professionalität, Beziehungsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Anwendung der Persönlichkeitstheorie von Carl Rogers als Orientierungshilfe für die Beratungstätigkeit in der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der personzentrierten Psychologie, die Dynamik menschlicher Entwicklung sowie die Übertragung dieser Ansätze in den professionellen Kontext der Sozialpädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, zu klären, wie Rogers' Theorie die Persönlichkeitsentwicklung erklärt und welche Voraussetzungen dadurch für eine effektive, empathische und kongruente Beratungspraxis geschaffen werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, wobei bestehende psychologische Theorien kritisch analysiert und in den Bezugsrahmen der sozialen Beratungspraxis gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des humanistischen Menschenbildes, die Erklärung psychischer Prozesszustände (wie Kongruenz und Abwehr) und die Diskussion über die Haltung der Sozialarbeiterin in der Beratungsbeziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Kongruenz, Empathie, Bedingungslose positive Zuwendung, Aktualisierungstendenz sowie die Rolle des Selbstkonzepts im Beratungsprozess.

Warum betont die Autorin die Bedeutung von "Kongruenz" so stark?

Die Autorin betrachtet Kongruenz als die grundlegendste Voraussetzung, da nur eine authentische, "echte" Haltung des Beraters den nötigen Vertrauensraum schafft, in dem sich Klienten öffnen und an ihren Problemen arbeiten können.

Inwiefern unterscheidet sich die im Text diskutierte "Soziale Beratung" von einer klinischen Therapie?

Laut den zitierten Autoren ist soziale Beratung breiter angelegt, stärker auf aktuelle Lebensbewältigung und die Aktivierung von Ressourcen im sozialen Umfeld fokussiert, während eine klinische Therapie oft tiefer in die Persönlichkeitsstruktur und Vergangenheit eindringt.

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Details

Title
Zur Entwicklung der Persönlichkeit - der Beitrag Rogers als Orientierung für eine Beratungstätigkeit als Sozialarbeiterin
College
University of Applied Sciences Hanover
Grade
2
Author
Andrea Warda (Author)
Publication Year
2003
Pages
31
Catalog Number
V82501
ISBN (eBook)
9783638898119
ISBN (Book)
9783638910330
Language
German
Tags
Entwicklung Persönlichkeit Beitrag Rogers Orientierung Beratungstätigkeit Sozialarbeiterin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Warda (Author), 2003, Zur Entwicklung der Persönlichkeit - der Beitrag Rogers als Orientierung für eine Beratungstätigkeit als Sozialarbeiterin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82501
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