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Internetworking zwischen X.25, Frame Relay und ATM

Titre: Internetworking zwischen X.25, Frame Relay und ATM

Mémoire (de fin d'études) , 1998 , 140 Pages , Note: 1.1

Autor:in: Claus Strobel (Auteur)

Informatique - L'informatique théorique
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X.25, Frame Relay und ATM sind drei Netzwerke, die im WAN-Bereich zum Einsatz kommen. Aufgrund ihrer Verschiedenheit in den Bereichen Geschwindigkeit, Protokolle, integrierte Dienste, Qualitätsmerkmale, Datenflusskontrolle u.a., sollen sie über eine sogenannte Internetworking Einheit miteinander verbunden werden. Die Kommunikation ist demzufolge innerhalb eines Netzes und zwischen den Netzen möglich. Für den Endbenutzer ergibt sich das Bild eines gesamtheitlichen Netzes. Diese Internetworking Unit (IWU) wird nun im Näheren beschrieben. Die zugrunde liegenden Netze, Architekturen, Dienstmerkmale, Protokolle u.a. werden ebenfalls erklärt. Das Konzept basiert auf den Spezifikationen, Standards, RFCs und technologischen Fortschritt des Jahres 1997/ 1998.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 DIE GRUNDLAGEN DER TELEKOMMUNIKATION

1.1 Dienstklassen

1.2 Kommunikationsformen

1.2.1 Asynchrone Kommunikation

1.2.2 Synchrone Kommunikation

1.2.3 Isochrone Kommunikation

1.2.4 Gegenüberstellung der Kommunikationsformen

1.3 Die Vermittlungsarten

1.3.1 Leitungsvermittlung

1.3.2 Paketvermittlung

1.3.3 Leitungsvermittlung kontra Paketvermittlung

1.4 Das OSI- Schichtenmodell

1.4.1 Ziele von OSI

1.4.2 Der Aufbau von OSI

1.4.3 SAPs (Service Access Points)

1.4.4 Das Kommunikationsmodell von OSI

1.4.5 Die OSI- Schichten im Überblick

1.5 Port- Sharing

1.5.1 Vereinfachung von Managementaufgaben

1.5.2 Ausnutzung der Bandbreite

1.6 Die Grundlagen des Netzwerkmanagements

1.6.1 Funktionsbereiche

1.6.2 Managementprotokolle

2 X.25 IM SCHICHTENMODELL

2.1 Die Grundprinzipien von X.25

2.1.1 Logische Architektur

2.1.2 Parallele Kommunikation

2.1.3 Fehlerkontrolle

2.2 Schicht 1/ X.21

2.3 Schicht 2/ LAP- B

2.4 Schicht 3/ X.25 PLP

2.4.1 Der Aufgabenbereich der Schicht 3

2.4.2 Paketformate

2.4.3 Protokollablauf und Prozeduren

2.4.4 Zusammenfassung

2.5 Überblick über alle Frames und Pakete in X.25

3 FRAME RELAY IM SCHICHTENMODELL

3.1 Die Grundprinzipien von Frame Relay

3.1.1 Die logische Architektur von Frame Relay

3.1.2 Parallele Kommunikation

3.1.3 Die Fehlerkontrolle im Frame Relay

3.1.4 Verkehrssteuerung

3.2 Schicht 1

3.3 Schicht 2

3.3.1 Der Aufgabenbereich der Schicht 2

3.3.2 Formate

3.3.3 Protokollablauf und Prozeduren

3.3.4 Die besondere Bedeutung der Schicht 2 im FR

3.4 Bewertungen zu Frame Relay

4 DIE GRUNDLAGEN VON ATM

4.1 Die Grundprinzipien von ATM

4.1.1 Das Konzept von ATM

4.1.2 Die logische Architektur

4.1.3 Parallele Kommunikation

4.1.4 Das Übermittlungsprinzip

4.1.5 Die logischen Schnittstellen

4.2 Die ATM- Zelle

4.2.1 Die Struktur einer ATM- Zelle

4.2.2 Die Bildung von ATM- Zellen

4.3 Dienstklassen und -typen

4.4 Die Signalisierung im ATM

4.5 Die UNI- Signalisierung

4.5.1 Aufbau einer UNI- Signalisierungsnachricht

4.5.2 Nachrichtentypen

4.5.3 Informationselemente in ATM

4.6 Der Auf- und Abbau einer ATM- Verbindung

4.7 Die Software- Schnittstelle

4.8 Besondere ATM- Parameter

4.8.1 Verkehrsparameter

4.8.2 QoS- Parameter

4.9 Spezielle ATM- Management- Konzepte

4.9.1 ILMI (Integrated Local Management Interface)

4.9.2 OAM (Operation And Maintenance)

4.9.3 Traffic Management

4.9.4 Zusammenfassung der Management- Konzepte

4.10 Bewertung der ATM- Schnittstellen

5 DAS INTERNETWORKING

5.1 Die Encapsulation höherer Protokolle

5.1.1 Das Rahmenformat nach RFC 1490

5.1.2 Das Rahmenformat nach RFC 1356

5.1.3 Die Encapsulation anhand des IPs

5.2 IWU FR/X.25

5.2.1 Das X.25/FR- IW im Schichtenmodell

5.2.2 Die Funktionalität der IWU X.25/FR

5.2.3 Fazit zu X.25 und Frame Relay

5.3 IWU FR/ATM

5.3.1 Das FR/ATM- IW im Schichtenmodell

5.3.2 Die Funktionalität der IWU FR/ATM

5.3.3 Zusammenfassung

6 ALLGEMEINE BEWERTUNG DES INTERNETWORKINGS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die technischen Möglichkeiten des Internetworking, indem sie den Datenaustausch zwischen den heterogenen WAN-Netzwerktechnologien X.25, Frame Relay und ATM analysiert und deren Kopplung über Internetworking Units (IWU) erläutert.

  • Grundlagen der Telekommunikation und des OSI-Schichtenmodells
  • Detaillierte Analyse der Protokolle X.25, Frame Relay und ATM
  • Konzeptuelle Mechanismen für das Internetworking zwischen diesen Standards
  • Bewertung der unterschiedlichen Leistungsmerkmale und Eignungsbereiche der Netztechnologien

Auszug aus dem Buch

Die logische Architektur von Frame Relay

Die logische Architektur von Frame Relay- Netzen ist mit der des X.25 fast identisch. Daten werden zwischen der Komponente DTE in einem Endsystem und der Komponente DCE in einem Netzknoten bzw. zwischen zwei DCEs ausgetauscht.

Die Netzzugangsschnittstelle FR-UNI (Frame Relay User Network Interface) liegt zwischen DTE und DCE. An ihr können herkömmliche physikalische Schnittstellen betrieben werden [X.21, V.35, E1 (2 Mbit/s), T1 (1.5 Mbit/s)].

Zusammenfassung der Kapitel

1 DIE GRUNDLAGEN DER TELEKOMMUNIKATION: Einführung in die verschiedenen Kommunikationsformen, Vermittlungsarten sowie die grundlegende Struktur des OSI-Referenzmodells und Netzwerkmanagement-Grundlagen.

2 X.25 IM SCHICHTENMODELL: Erläuterung der Logik und der funktionalen Schichten des X.25-Protokolls, inklusive der Paketformate und der spezifischen Prozeduren zur Initialisierung und Datenübertragung.

3 FRAME RELAY IM SCHICHTENMODELL: Darstellung der vereinfachten Architektur von Frame Relay, der Fokus liegt auf der effizienten Vermittlung von Frames und der Verkehrssteuerung bei Netzlast.

4 DIE GRUNDLAGEN VON ATM: Beschreibung des Asynchronous Transfer Mode, seiner zellbasierten Struktur, den Qualitäts-Parametern (QoS) und der komplexen Managementkonzepte.

5 DAS INTERNETWORKING: Zentrales Kapitel über die Kapselung (Encapsulation) von Protokollen und die Funktionsweise von IWUs bei der Kopplung von X.25, Frame Relay und ATM.

6 ALLGEMEINE BEWERTUNG DES INTERNETWORKINGS: Abschließender Vergleich der betrachteten Netzwerktechnologien hinsichtlich ihrer Eignung für unterschiedliche Anwendungszwecke und Dienstgüteanforderungen.

Schlüsselwörter

Telekommunikation, X.25, Frame Relay, ATM, Internetworking, OSI-Schichtenmodell, Paketvermittlung, Leitungsvermittlung, IWU, Netzmanagement, Datenübertragung, QoS, Signalisierung, Encapsulation, Breitbandnetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der technischen Kopplung (Internetworking) unterschiedlicher WAN-Technologien, um eine nahtlose Kommunikation zwischen Endsystemen in verschiedenen Netzen zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Protokollarchitekturen und Funktionsweisen von X.25, Frame Relay und ATM sowie deren praktische Interoperabilität durch Kapselungsmechanismen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der notwendigen Schritte und Komponenten (IWU), um X.25-, Frame Relay- und ATM-Netze miteinander zu verbinden, ohne die Funktionalität für den Endanwender einzuschränken.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse der jeweiligen internationalen Standards (ITU-T, RFCs, Frame Relay Forum) und einer systematischen Gegenüberstellung der Protokollschichten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse der drei genannten Netzwerkstandards und eine anschließende Ausarbeitung der Kopplungsszenarien (X.25/FR und FR/ATM).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Internetworking, Kapselung (Encapsulation), Paketvermittlung, Dienstgüte (QoS), virtuelle Verbindungen und Netzmanagement.

Wie unterscheidet sich die Fehlerkontrolle zwischen X.25 und Frame Relay?

Während X.25 eine komplexe, zweistufige Fehlerkontrolle mit lokaler und Ende-zu-Ende-Quittierung bietet, reduziert Frame Relay den Protokollaufwand zugunsten höherer Geschwindigkeit und überlässt die Fehlererkennung den höheren Schichten.

Warum ist die Kapselung für das Internetworking essenziell?

Die Kapselung ermöglicht es, Datenpakete eines Protokolls (z. B. IP) in den Rahmen eines anderen Netzwerktyps (z. B. Frame Relay) zu verpacken, sodass sie über die jeweiligen Netzwerke transparent transportiert werden können.

Fin de l'extrait de 140 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Internetworking zwischen X.25, Frame Relay und ATM
Université
University of Applied Sciences Fulda
Cours
Netzwerktechnologien
Note
1.1
Auteur
Claus Strobel (Auteur)
Année de publication
1998
Pages
140
N° de catalogue
V8262
ISBN (ebook)
9783638152785
ISBN (Livre)
9783638891226
Langue
allemand
mots-clé
Internetworking Frame Relay Netzwerktechnologien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claus Strobel (Auteur), 1998, Internetworking zwischen X.25, Frame Relay und ATM, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8262
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Extrait de  140  pages
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