Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Accounting and Taxes

Die Besteuerung der GmbH & Co. KG - Ein Vorteilhaftigkeitsvergleich mit der periodischen Besteuerung der GmbH sowie der Kommanditgesellschaft

Title: Die Besteuerung der GmbH & Co. KG - Ein Vorteilhaftigkeitsvergleich mit der periodischen Besteuerung der GmbH sowie der Kommanditgesellschaft

Term Paper , 2007 , 42 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Lena Peterßon (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der Bundesrepublik Deutschland hat eine Unternehmung die Möglichkeit, in unterschiedlichen Rechtsformen in Erscheinung zu treten. Dabei ist zu beachten, dass das deutsche Steuerrecht nicht rechtsformneutral ist. Sowohl Höhe als auch Struktur der Steuerbelastung hängen davon ab, in welcher Rechtsform das Unternehmen betrieben wird. Als entscheidendes Instrument zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit unterschiedlcher Unternehmensformen gelten steuerliche Rechtsformvergleiche. Ziel derer ist es, grundlegende Unterschiede in der Besteuerung von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften einerseits als auch der Besteuerung von Mischformen wie der GmbH & Co. KG andererseits darzustellen und zu erörtern.
Die Ausführungen dieser Arbeit konzentrieren sich ausschließlich auf Belastungsunterschiede bezüglich der Ertragsteuern in der laufenden Besteuerung. Demnach im Einzelnen auf die GewSt, die ESt, die KSt, die KapESt und den SolZ.
Im ersten Abschnitt soll zunächst die Besteuerung der KG, der GmbH und der GmbH & Co. KG analysiert und die Belastungswirkungen der einzelnen Steuerarten verbal dar-gestellt werden. Wobei sowohl die Verhältnisse bei der Gesellschaft als auch bei den Gesellschaftern Berücksichtigung finden. Anschließend wird ein Sachverhalt unterstellt und mittels einer Veranlagungssimulation erfolgt dann die Berechnung hinsichtlich der steuerlichen Belastungsunterschiede der drei Gesellschaftsformen. Hierbei soll im Ausgangsfall gezeigt werden, inwiefern es der GmbH & Co. KG möglich ist, die steuerlichen Vor- und Nachteile beider einzelnen Rechtsformen optimal aufeinander abzustimmen. Am Ende erfolgt dann eine Abwandlung dieses steuerlichen Vergleichs, um daraus abschließend eine Tendenzaussage des Vorteilhaftigkeitsvergleichs treffen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kriterien der Besteuerung von Rechtsformalternativen

2.1. Die Kapitalgesellschaft – GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

2.2. Die Personenunternehmung – KG (Kommanditgesellschaft)

2.3. Die zusammengesetzte Rechtsform – GmbH & Co. KG

3. Steuerbelastungsvergleich der untersuchten Rechtsformen

3.1. Überblick über Methoden zur Beurteilung von Steuerwirkungen

3.2 .Die kasuistische Veranlagungssimulation anhand eines fiktiven Beispiels

3.2.1. Sachverhalt im Ausgangsfall

3.2.2. Die steuerliche Belastung der GmbH

3.2.3. Die steuerliche Belastung der KG

3.2.4. Die steuerliche Belastung der GmbH & Co. KG

3.2.5. Abwandlung des Ausgangsfalls

4. Fazit

Anhang

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die steuerliche Vorteilhaftigkeit der Rechtsformen GmbH, KG sowie der Mischform GmbH & Co. KG anhand eines einperiodischen Vergleichs zu untersuchen, um Tendenzaussagen über deren Belastungswirkungen treffen zu können. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die optimalen Gestaltungsoptionen hinsichtlich der Ertragsteuerbelastung unter Berücksichtigung von Gesellschafts- und Gesellschafterebene.

  • Analyse der steuerlichen Rahmenbedingungen von Kapital- und Personengesellschaften.
  • Durchführung einer kasuistischen Veranlagungssimulation für einen fiktiven Ausgangsfall.
  • Vergleich der Belastungswirkungen bei Vollausschüttung und steuerlicher Doppelbelastung.
  • Sensitivitätsanalyse durch Variation des Gewinns und des Gewinnanteils der Komplementär-GmbH.

Auszug aus dem Buch

3.2. Die kasuistische Veranlagungssimulation anhand eines fiktiven Beispiels

Im Rahmen des folgenden Vorteilhaftigkeitsvergleichs wird von einer einperiodischen Rechnung unter Sicherheit ausgegangen und unterstellt, dass der Erfolg vor Steuern gegeben und für alle Rechtsformen identisch ist.

Dem Beispiel liegt ein mittelständisches Unternehmen (Standort Göttingen in Niedersachsen) zugrunde, in welchem die Gesellschafter A und B (jeweils zu 50 % beteiligt) als Geschäftsführer tätig sind und wofür sie ein Jahresgehalt von 100.000€ beziehen. Die Ermittlung der GewSt basiert auf einem Hebesatz von 430v. H., der Zinssatz auf die langfristigen Verbindlichkeiten i.H.v. 300.000€ beträgt 8%. Der Gewinn vor Steuern beläuft sich auf 550.000€. Der Einheitswert des Grundstücks (1.1.1964) beträgt 1.000.000.

Ferner wird davon ausgegangen, dass der Gewinn jeweils vollständig an A und B ausgeschüttet wird.

Persönliche Daten der Gesellschafter A und B:

- A ist 45 Jahre alt, ledig, konfessionslos und wohnhaft in Göttingen. Es wird vereinfachend angenommen, dass er Sonderausgaben i. H. v. 6.000€ (für Vorsorgeaufwendungen) geltend machen kann.

- B ist 40 Jahre alt, verheiratet (seine Frau hat kein eigenes Einkommen), konfessionslos, hat 2 Kinder (10 und 12 Jahre alt) und wohnt in Göttingen. Auch für ihn werden Sonderausgaben i. H. v. 10.000€ angenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Rechtsformwahl im deutschen Steuerrecht dar und definiert den Fokus auf die Belastungsunterschiede bei Ertragsteuern mittels einer Veranlagungssimulation.

2. Kriterien der Besteuerung von Rechtsformalternativen: Das Kapitel erläutert die steuerlichen Systematiken von Kapitalgesellschaften (GmbH), Personengesellschaften (KG) und deren Mischform (GmbH & Co. KG).

3. Steuerbelastungsvergleich der untersuchten Rechtsformen: Dieser Abschnitt vergleicht Methoden der Steuerbelastungsanalyse und wendet die Veranlagungssimulation anhand eines fiktiven Beispiels auf alle drei Rechtsformen an, inklusive einer Abwandlung der Parameter.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die steuerliche Vorteilhaftigkeit stark von den spezifischen Faktoren abhängt und die GmbH & Co. KG eine flexible Kombination beider Welten bietet.

Anhang: Der Anhang enthält detaillierte steuerliche Berechnungstabellen für alle untersuchten Szenarien.

Schlüsselwörter

Rechtsformwahl, Steuerbelastungsvergleich, GmbH, KG, GmbH & Co. KG, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Veranlagungssimulation, Halbeinkünfteverfahren, Steueroptimierung, Mitunternehmerschaft, Ertragsteuern, Doppelbesteuerung, Finanzplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den steuerlichen Belastungsvergleich zwischen einer GmbH, einer KG und einer GmbH & Co. KG, um Unterschiede in der laufenden Besteuerung aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen des deutschen Ertragsteuerrechts (ESt, KSt, GewSt, KapESt, SolZ) auf unterschiedliche Unternehmensrechtsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Ermittlung der steuerlichen Vorteilhaftigkeit der Rechtsformen durch eine Veranlagungssimulation, um zu analysieren, wie die GmbH & Co. KG steuerliche Vor- und Nachteile kombinieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet die kasuistische Veranlagungssimulation anhand eines fiktiven, mittelständischen Unternehmensmodells.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die steuerlichen Rahmenbedingungen der Rechtsformen erläutert und die Belastungssimulation für einen Ausgangsfall sowie dessen Abwandlungen (Gewinnvariation) durchgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Rechtsformwahl, Steuerbelastungsanalyse, Veranlagungssimulation, GmbH & Co. KG und das Halbeinkünfteverfahren.

Warum ist das Halbeinkünfteverfahren für die GmbH & Co. KG von Bedeutung?

Da die Mischform sowohl Elemente der Kapitalgesellschaft als auch der Personengesellschaft enthält, ist das Halbeinkünfteverfahren entscheidend für die Vermeidung bzw. Milderung einer steuerlichen Doppelbelastung der Kapitalgesellschaftsanteile.

Was zeigt die Abwandlung des Ausgangsfalls bezüglich der Gewerbesteuer?

Die Abwandlung zeigt, dass bei sinkendem Gewinn die Vorteile der Gewerbesteueranrechnung der Personengesellschaft gegenüber der Kapitalgesellschaft kompensiert werden können.

Welchen Einfluss hat der Komplementär-GmbH-Anteil auf die Belastung?

Mit zunehmendem Anteil der Komplementär-GmbH sinkt die Einkommensteuerbelastung auf Gesellschafterebene, da die Besteuerung der Ausschüttung durch das Halbeinkünfteverfahren in bestimmten Konstellationen vorteilhafter sein kann.

Excerpt out of 42 pages  - scroll top

Details

Title
Die Besteuerung der GmbH & Co. KG - Ein Vorteilhaftigkeitsvergleich mit der periodischen Besteuerung der GmbH sowie der Kommanditgesellschaft
College
University of Göttingen  (Institut für deutsche und internationale Besteuerung)
Course
Betriebswirtschaftlicher Steuerlehre
Grade
1,7
Author
Lena Peterßon (Author)
Publication Year
2007
Pages
42
Catalog Number
V82655
ISBN (eBook)
9783638889070
Language
German
Tags
Besteuerung GmbH Vorteilhaftigkeitsvergleich Besteuerung GmbH Kommanditgesellschaft Betriebswirtschaftlicher Steuerlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Peterßon (Author), 2007, Die Besteuerung der GmbH & Co. KG - Ein Vorteilhaftigkeitsvergleich mit der periodischen Besteuerung der GmbH sowie der Kommanditgesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82655
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  42  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint