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Bedingungen für innovative Leistungen in Arbeitsgruppen

Title: Bedingungen für innovative Leistungen in Arbeitsgruppen

Term Paper , 2007 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Monika Berger-Lenz (Author)

Politics - Miscellaneous
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Einleitung
Heute hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass Innovationen für Unternehmen unumgänglich sind. Nur mit ihrer Hilfe können sie wettbewerbsfähig bleiben. Die Frage, ob innoviert werden soll, wird nicht mehr gestellt. An ihre Stelle ist die Frage des Wie gerückt. Das betrifft nicht nur technologische Innovationen sondern auch Sozialinnovationen. Welche Voraussetzungen müssen also geschaffen werden, um Innovationen zu ermöglichen? Wie bereitet man den Boden für Innovationsfähigkeit und -bereitschaft? In dieser Arbeit soll versucht werden, diese Fragen zu beantworten. Die wichtigsten Instrumente werden zusammengefasst und dargestellt.
In einem ersten Teil werden die Begriffe erläutert, anschließend drei besondere Arten der Arbeitsgruppen - Projektgruppe, Qualitätszirkel und teilautonome Gruppe - näher dargestellt. Sie gelten heute als die bewährten Formen interagierender Arbeitsgruppen in Unternehmen und Organisationen. Schließlich werden im dritten Teil bedeutende Faktoren für ein innovationsförderndes Umfeld untersucht und erläutert. Die Auswahl basiert auf einer entsprechenden Einteilung Norbert Thoms. Er hat Mitte der 1970er Jahre in seiner Dissertation erstmals versucht, einen Rahmen für innovationsfördernde Maßnahmen zu stecken. In den Folgejahren bis Anfang der 1980er Jahre erweiterte und ergänzte er diese Erkenntnisse.
Es wird sich zeigen, dass die Bedingungen für innovationsfördernde Leistungen in Arbeitsgruppen vielfältig und komplex sind. Sie erfordern eine gewisse Balance zwischen Konflikten und deren Lösung. Sie hängen von Menschen jeder Hierarchieebenen ab, von den unterschiedlichen Zielen dieser Menschen und ihrem Verhalten, aber auch von den Ressourcen des Unternehmens. Dabei werden Innovationen realisiert, um dem Endziel des Unternehmens oder der Organisation zu dienen. Das trifft auf alle betrieblichen Innovationen zu, egal ob technologischer, wirtschaftlicher oder soziotechnischer Art. Einige Innovationen dienen zwar vorrangig untergeordneten Formalzielen, allerdings sind sie dabei ein Teil der Strategie zur Erreichung des Hauptziels.
Gruppen, die Arbeit in ihnen und die Kohäsion einer Gruppe spielen dabei tatsächlich eine große Rolle. Gruppen haben großen Einfluss auf die Innovationsbereitschaft in einem Unternehmen. Die Frage, wie man ihre Bereitschaft zur Innovation wecken, stärken und fördern kann, hat dabei schon immer Unternehmen und Organisationen beschäftigt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die bei den Untersuchungen zu diesem Thema gewonnen wurden, sollen in dieser Arbeit weitgehend zusammengefasst werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Grundlegung

2.1 Innovative Leistungen

3. Gruppenarbeitsformen

3.1 Projektgruppe

3.2 Qualitätszirkel

3.3 Teilautonome Gruppe

4. Innovationsförderndes Umfeld

4.1 Unternehmenskultur

4.2 Führungsstil

4.3 Anreizsystem

4.4 Verhalten der Mitglieder

4.5 Zielsystem

4.6 Strategiesystem

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die komplexen Bedingungen, unter denen Arbeitsgruppen innovative Leistungen erbringen können. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse verschiedener Gruppenarbeitsformen und der Identifikation förderlicher Rahmenbedingungen in Unternehmen.

  • Analyse der Begriffe Innovation und innovative Leistung
  • Darstellung bewährter Gruppenarbeitsformen wie Projektgruppen, Qualitätszirkel und teilautonome Gruppen
  • Untersuchung von Schlüsselfaktoren für ein innovationsförderndes Umfeld (Unternehmenskultur, Führungsstil, Anreizsysteme)
  • Betrachtung von gruppendynamischen Einflüssen und dem Verhalten der Mitglieder
  • Diskussion von Ziel- und Strategiesystemen im Kontext von Innovationen

Auszug aus dem Buch

3.1 Projektgruppe

Projektgruppen werden formell zusammengestellt, die Mitglieder werden nach ihrer Qualifikation und Kompetenz ausgewählt. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen, sind Experten. Sie entstammen meist mittleren und höheren Hierarchieebenen (vgl. Kirchler & Schrott, 2005, S. 528). Ihre Aufgabe ist die Lösung eines ganz bestimmten komplexen Problems. Dabei geht es nicht vorrangig um die Verbesserung des Arbeitsklimas oder der Zufriedenheit, sondern um die Steigerung von Produktivität, Qualität und die Senkung von Kosten. Die Mitglieder der Projektgruppe arbeiten wie der Name es sagt gemeinsam an einem Projekt. Sobald die Aufgabe gelöst ist, endet die Zusammenarbeit und die Gruppe wird wieder aufgelöst.

Dabei unterscheidet Conny Antoni unterschiedliche Formen der Projektgruppen (vgl. 1992, S, 202). Sie nennt Gruppen, bei denen die Mitarbeiter in ihren Stammgruppen bleiben oder bei denen Mitglieder für die Dauer des Projekts freigestellt werden, um an der Problemlösung in der Projektgruppe arbeiten zu können. Klare Aufgaben und die klare Setzung des sachlichen und zeitlichen Rahmens sind in Projektgruppen wichtigste Voraussetzung (vgl. Franke, 1980, S. 118). Projektgruppen sollten zudem Entscheidungsbefugnisse erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung etabliert die Notwendigkeit von Innovationen in Unternehmen und skizziert den Aufbau der Arbeit hinsichtlich Begriffsdefinitionen, Arbeitsgruppen und Umfeldfaktoren.

2. Begriffliche Grundlegung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Innovation, kreative Leistung und die grundlegende Charakteristik von Arbeitsgruppen.

3. Gruppenarbeitsformen: Es werden spezifische Formen der Gruppenarbeit, konkret Projektgruppen, Qualitätszirkel und teilautonome Gruppen, hinsichtlich ihrer Struktur und Effekte detailliert vorgestellt.

4. Innovationsförderndes Umfeld: Dieses Hauptkapitel analysiert Faktoren wie Unternehmenskultur, Führungsstile, Anreizsysteme, Gruppenverhalten, Zielsysteme und Strategien, die Innovationen innerhalb einer Organisation beeinflussen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Notwendigkeit einer Neubewertung der Thematik angesichts gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen seit den 1990er Jahren.

Schlüsselwörter

Innovation, Arbeitsgruppen, Organisationspsychologie, Projektgruppe, Qualitätszirkel, Teilautonome Gruppe, Unternehmenskultur, Führungsstil, Anreizsystem, Gruppendynamik, Kreativität, Innovationsförderung, Sozialinnovation, Organisationsziele, Konfliktmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Bedingungen und Faktoren, die in Unternehmen dazu beitragen, dass Arbeitsgruppen innovative Leistungen erbringen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Innovationen, die Funktionsweise verschiedener Gruppenarbeitsmodelle sowie die Gestaltung eines Umfelds, das Innovation fördert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu bündeln, wie man die Innovationsbereitschaft und -fähigkeit innerhalb von Arbeitsgruppen wecken, stärken und fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Zusammenfassung psychologischer sowie betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse zu Innovationsprozessen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nach einer Begriffsdefinition zunächst drei Arten der Gruppenarbeit (Projektgruppen, Qualitätszirkel, teilautonome Gruppen) erläutert und anschließend sechs entscheidende Einflussfaktoren auf das Innovationsumfeld untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Innovation, Arbeitsgruppen, Unternehmenskultur, Führungsstil, Anreizsysteme und Gruppendynamik.

Welche Rolle spielen Konflikte in einer innovationsfördernden Unternehmenskultur?

Konflikte sind laut der Arbeit nicht zwangsläufig negativ; sie haben eine Warnfunktion und können bei entsprechendem Konfliktmanagement als Produktivkraft und Anstoß für Innovationen dienen.

Warum wird im Fazit eine Aktualisierung der Thematik gefordert?

Da viele der zugrunde liegenden Studien aus den 1970er und 1980er Jahren stammen, wird eine Neubewertung für erforderlich gehalten, um den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel, etwa durch die Wiedervereinigung oder die Hartz-Gesetze, zu berücksichtigen.

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Details

Title
Bedingungen für innovative Leistungen in Arbeitsgruppen
College
University of Hagen
Grade
1,3
Author
Monika Berger-Lenz (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V82924
ISBN (eBook)
9783638898669
ISBN (Book)
9783638904889
Language
German
Tags
Bedingungen Leistungen Arbeitsgruppen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Berger-Lenz (Author), 2007, Bedingungen für innovative Leistungen in Arbeitsgruppen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82924
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