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Die Führungskraft als Kommunikationsmanager

Zur Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens für den Einsatz kommunikativer Kompetenzen im betrieblichen Führungsalltag

Title: Die Führungskraft als Kommunikationsmanager

Diploma Thesis , 2004 , 98 Pages , Grade: 2,33

Autor:in: Harald Siebenkäs (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Schwerpunkt dieser Arbeit ist die interne Kommunikation.
Ziel ist es, anhand von Beispielen und Checklisten einen praxisorientierten Leitfaden zu entwickeln mit dem Führungskräfte in der Lage sind, kommunikative Kompetenzen im betrieblichen Alltag einzusetzen und zu verbessern.

Die Arbeit ist in 9 Kapitel unterteilt. In Kapitel 1, der Einführung, finden sich die Problemstellung und Zielsetzung der Diplomarbeit sowie der Aufbau und das methodische Vorgehen wieder.
Kapitel 2 dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem Wert der Ressource „Kommunikation“ und den Folgen, welche sich aus Fehlern im Kommunikationsablauf ergeben.
Kapitel 3 zeigt, welche Schritte sinnvoll sind, um Kommunikationsabläufe im Unternehmen zu verbessern und damit die Basis für sinnvolle und effektive Kommunikation zu legen.
Kapitel 4 stellt die in der Literatur am häufigsten genannten, populärsten Kommunikationsmodelle vor, die Führungskräfte kennen sollten um Situationen im betrieblichen Alltag besser einschätzen zu können.
Kapitel 5 stellt praxisorientiert die wichtigsten kommunikativen Kompetenzen für Führungskräfte heraus und untermauert diese mit Beispielen.
Kapitel 6 beschäftigt sich mit interkultureller Kommunikation. Der Begriff Kultur und die damit verbundenen Probleme sowie Lösungsansätze werden aufgezeigt.
In Kapitel 7 werden Krisenarten und -typen vorgestellt. Es werden anschaulich Tipps gegeben, wie man in der Krise richtig kommuniziert.
Kapitel 8 beinhaltet das Problem der Messbarkeit des Erfolges erfolgreicher Kommunikation. Der Ansatz der Corporate Communications Scorecard wird vorgestellt.
Abschließend folgt noch ein kurzes Fazit.

Diese Diplomarbeit soll Führungskräften in erster Linie als Hilfestellung dienen, kommunikative Kompetenzen für den betrieblichen Alltag zu entwickeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Inhalt dieser Arbeit

1.3 Wissenschaftliche Methodik

2 Kommunikation als Wettbewerbsfaktor

2.1 Kommunikation als Eckpfeiler eines Unternehmens

2.2 Fehler in der Kommunikation und ihre Konsequenzen

3 Effektive Kommunikationsmaßnahmen im Unternehmen

3.1 Das Vier-Schritte Modell

3.2 „Top Down“ Maßnahmen

3.3 Checkliste: Verbesserung der internen Kommunikation

4 Populäre Kommunikationsmodelle im Überblick

4.1 Paul Watzlawick: Die fünf Axiome

4.2 Karl Bühler: Das Organon Modell

4.3 Ruth Cohn: Themenzentrierte Interaktion

4.4 Friedemann Schulz von Thun: Das Kommunikationsquadrat

5 Entwicklung kommunikativer Kompetenzen für Führungskräfte

5.1 Einwegkommunikation – Sicher Vortragen und wirksam präsentieren

5.1.1 Checkliste: Die Vorbereitung einer Präsentation

5.1.2 Checkliste: Die vier Kernkompetenzen der Rhetorik

5.1.3 Die Iacocca Präsentationsregeln

5.1.4 Die 8 Regeln einer erfolgreichen Rede

5.2 Zweiwegkommunikation

5.2.1 Das Sender-Empfänger Modell

5.2.2 Gründe für den Verzerrwinkel der Kommunikation

5.2.3 Vier Lösungswege um den Verzerrwinkel zu überwinden

5.2.4 Das Mitarbeitergespräch - Zeit- und Sachbezogen

5.2.4.1 Zeitbezogene Mitarbeitergespräche

5.2.4.2 Sachbezogene Mitarbeitergespräche - Überblick

5.2.5 Vorbereitung und Durchführung des Mitarbeitergesprächs

5.3 Vielwegkommunikation – Effizientes Leiten von Besprechungen

5.3.1 Die Moderationsmethode

5.3.2 Ablauf der Moderationsmethode

5.3.3 Checkliste: 10 wichtige Punkte bei der Moderation

5.3.4 Beziehungen in der Moderationsmethode

5.3.5 Checkliste: Moderatorenverhalten

5.3.6 Routinebesprechungen

5.4 Selbstkommunikation

5.4.1 Die inneren Personen

5.4.2 Die Theorie von McGregor

5.5 Nonverbale Kommunikation

5.5.1 Die Bedeutung nonverbaler Kommunikation

5.5.2 Funktionen nonverbaler Kommunikation

5.5.3 Checkliste: Kinestik

6 Interkulturelle Kommunikation

6.1 Kultur und Individuum

6.2 Kulturelle Unterschiede

6.3 Probleme interkultureller Kommunikation

6.4 Phasen interkultureller Kommunikation

7 Kommunikation in Krisenzeiten

7.1 Krisenarten im Überblick

7.2 Krisentypen im Überblick

7.3 Krisenmanagement

7.4 Checkliste: Krisenprävention

8 Corporate Communications Scorecard

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens, der Führungskräfte in die Lage versetzt, ihre kommunikativen Kompetenzen im betrieblichen Alltag gezielt einzusetzen und kontinuierlich zu verbessern, wobei der Schwerpunkt auf der internen Kommunikation liegt.

  • Grundlagen der Kommunikation als unternehmerischer Wettbewerbsfaktor
  • Analyse und Anwendung populärer Kommunikationsmodelle (Watzlawick, Bühler, Schulz von Thun)
  • Methoden der Mitarbeiterführung durch Kommunikation (Mitarbeitergespräche, Moderation)
  • Umgang mit interkultureller Kommunikation und Krisensituationen
  • Messbarmachung von Kommunikationserfolg durch die Corporate Communications Scorecard

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Seminare im Gesamtwert von 10 Milliarden Euro werden jedes Jahr von etwa 30.000 Anbietern mit 750.000 Mitarbeitern in Deutschland abgehalten. Den aktuellen Stellenwert der Kommunikation im Jahr 2004 beschreiben diese Zahlen am besten.

Dennoch ist das effektive und effiziente Kommunizieren für viele Führungskräfte ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei nehmen Besprechungen oder Meetings häufig mehr als die Hälfte der täglichen Arbeitszeit in Anspruch. Egal ob es sich dabei um ein Einzelgespräch mit einem Mitarbeiter, einen Vortrag vor dem Vorstand oder um einen mehrtägigen Workshop handelt. Selten fühlen sich die jeweiligen Zielgruppen verstanden.

Gerade in Zeiten, in denen es mit der Wirtschaft eher schleppend vorangeht haben jene Unternehmen die Nase vorn, die schnell und flexibel durch unkomplizierte Kommunikation reagieren können. Fusionen und Restrukturierungen, Supply Chain Management und Globalisierung: Der stetige Wandel der Unternehmensstrukturen ist Alltag. Viele dieser Veränderungsprozesse scheitern schon in der Phase der operativen Umsetzung. Hauptursache für das Scheitern ist häufig mangelnde Information und schlechte Motivation. „Diverse Studien belegen, dass hohe Einschätzung in Bezug auf die Qualität der internen Kommunikation mit höherer Motivation, höherer Verbleibdauer von Mitarbeitern, höherer Produktivität und letztlich höherem »Return on Investment« korrelieren.“ Neuere Kommunikationsinstrumente der Informationstechnologie und deren sinnvoller Einsatz ermöglichen Aktualität und Schnelligkeit, werden aber herkömmliche Kommunikation nie ersetzen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Erläutert die Relevanz der Kommunikation im beruflichen Alltag, definiert das Ziel der Arbeit und beschreibt das methodische Vorgehen mittels Sekundäranalyse.

2 Kommunikation als Wettbewerbsfaktor: Analysiert Kommunikation als strategische Managementkompetenz und untersucht die negativen Folgen unzureichender Kommunikationsprozesse.

3 Effektive Kommunikationsmaßnahmen im Unternehmen: Stellt ein Vier-Schritte-Modell zur Optimierung interner Abläufe vor und liefert konkrete „Top Down“ Maßnahmen.

4 Populäre Kommunikationsmodelle im Überblick: Vermittelt theoretische Grundlagen anhand etablierter Modelle wie den Axiomen von Watzlawick und dem Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun.

5 Entwicklung kommunikativer Kompetenzen für Führungskräfte: Bietet praxisorientierte Anleitungen für verschiedene Kommunikationsformen wie Präsentationen, Mitarbeitergespräche und Besprechungsmoderation.

6 Interkulturelle Kommunikation: Behandelt die Bedeutung kultureller Prägungen und die Herausforderungen sowie Phasen erfolgreicher Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen.

7 Kommunikation in Krisenzeiten: Definiert Krisenarten und -typen und gibt konkrete Handlungsanweisungen für die interne Krisenkommunikation.

8 Corporate Communications Scorecard: Stellt einen Ansatz zur Messung des Erfolgs von Kommunikation durch Kennzahlensysteme vor.

9 Fazit: Reflektiert die Erlernbarkeit kommunikativer Fähigkeiten und unterstreicht die Bedeutung einer hohen kommunikativen Kompetenz als zentrale Managementleistung der Zukunft.

Schlüsselwörter

Interne Kommunikation, Führungskräfte, Kommunikationsmodelle, Mitarbeitergespräch, Moderationsmethode, Präsentationstechnik, Unternehmenskultur, Krisenkommunikation, Interkulturelle Kommunikation, Corporate Communications Scorecard, Werttreiber, Rhetorik, Feedback, Transaktionsanalyse, Selbstkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens für Führungskräfte, um kommunikative Kompetenzen im betrieblichen Führungsalltag effektiv einzusetzen und zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Kommunikationsmodelle, rhetorische Fähigkeiten, Mitarbeiterführung durch Gespräche, Moderationstechniken, interkulturelle Aspekte, Krisenmanagement und Ansätze zur Erfolgsmessung von Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Führungskräften Instrumente und Checklisten an die Hand zu geben, mit denen sie die Qualität der internen Kommunikation im Unternehmen messbar und nachhaltig verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit beruht auf einer Sekundäranalyse, bei der bereits vorhandenes Material und Studienergebnisse unabhängig vom ursprünglichen Zweck neu ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Kommunikationsmodelle) und deren Anwendung (Präsentationen, Mitarbeitergespräche, Moderation, interkulturelle Führung, Krisenbewältigung und die Corporate Communications Scorecard).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Interne Kommunikation, Führung, Kommunikationsmodelle, Mitarbeitergespräch, Krisenkommunikation und Scorecard sind zentrale Begriffe, die den Inhalt der Arbeit definieren.

Welche Funktion hat die „Corporate Communications Scorecard“ in diesem Kontext?

Sie dient als strategisches Steuerungsinstrument, um die oft als „weich“ geltenden Faktoren der Kommunikation in messbare Größen zu fassen und somit deren Beitrag zum Unternehmenserfolg quantifizierbar zu machen.

Wie unterscheidet der Autor „Einweg-“ von „Zweiwegkommunikation“?

Während bei der Einwegkommunikation (z.B. Präsentationen) der Fokus auf dem sicherem Vortragen liegt, betont die Zweiwegkommunikation den wechselseitigen Informationsaustausch, bei dem Rückfragen und Feedback zwischen Sender und Empfänger möglich sind.

Warum spielt die interkulturelle Kommunikation eine so wichtige Rolle für Führungskräfte?

Angesichts zunehmender Internationalisierung und Auslandsverlagerungen ist interkulturelle Kommunikation für Unternehmen zu einem strategischen Erfolgspotenzial geworden, um Missverständnisse durch unterschiedliche Normen- und Wertesysteme zu vermeiden.

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Details

Title
Die Führungskraft als Kommunikationsmanager
Subtitle
Zur Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens für den Einsatz kommunikativer Kompetenzen im betrieblichen Führungsalltag
College
University of Applied Sciences Nuremberg
Grade
2,33
Author
Harald Siebenkäs (Author)
Publication Year
2004
Pages
98
Catalog Number
V82991
ISBN (eBook)
9783638864251
ISBN (Book)
9783638864732
Language
German
Tags
Führungskraft Kommunikationsmanager
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Harald Siebenkäs (Author), 2004, Die Führungskraft als Kommunikationsmanager, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82991
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