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Potentiell natürliche Vegetation Mallorcas und seine Höhenstufung im Vergleich zum übrigen Mittelmeerraum

Title: Potentiell natürliche Vegetation Mallorcas und seine Höhenstufung im Vergleich zum übrigen Mittelmeerraum

Essay , 2005 , 4 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Martin Schmitz (Author)

Geography / Earth Science - Regional Geography
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Das Essay beschreibt die potentiell natürliche Vegetation in den drei Vegetationshöhenstufen (thermo-, meso-, supramediterrane Stufen) und vergleicht deren Charakteristika und Höhenlage mit dem übrigen Mittelmeerraum.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die thermomediterrane Stufe

3. Die mesomediterrane Stufe

4. Die supramediterrane Stufe

5. Vergleich mit anderen Mittelmeerinseln

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die potentielle natürliche Vegetation Mallorcas unter Berücksichtigung der spezifischen Höhenstufung und setzt diese in einen vergleichenden Kontext zu anderen Regionen des Mittelmeerraums.

  • Charakterisierung der drei Höhenstufen (thermomediterran, mesomediterran, supramediterran)
  • Vegetationsserien und prägende Pflanzengesellschaften auf Mallorca
  • Einfluss von anthropogenen Eingriffen auf die Vegetationszusammensetzung
  • Vergleich der klimatischen und vegetativen Bedingungen mit anderen Mittelmeerinseln
  • Anpassungsstrategien der Vegetation an windexponierte Standorte

Auszug aus dem Buch

Die supramediterrane Stufe

Bei etwa 1100 m schließt sich die auf Mallorca waldfreie supramediterrane Stufe an. Die auch étage balérique genannte Stufe zeichnet sich durch Hochgräser und Sträucher (Smilaco-Ampelodesmetum maritanicae) und durch stark bedornte halbkugelige Zwergsträucher (Teucrietum subspinosi, Astragalus balearicus) aus. Diese Dorn- und Igelpolsterflur ist jedoch für den Mittelmeerraum in dieser Art ungewöhnlich, da sie entweder in viel höheren Höhenlagen (z. B. Korsika, Sardinien) oder bei trockeneren Verhältnissen (z. B. Nordafrika, Kleinasien) vorkommt. Für Mallorca liegt diese untypische Höhenlage (1300-1400 m) wohl darin begründet, dass es sich um eine Anpassung an windexponierte Gipfellagen handelt. Eine starke Ausbreitung in tiefere Höhenlagen liegt in der Kleinviehbeweidung auf den verkarsteten Hochflächen begründet, da die bedornten Pflanzen einen Konkurrenzvorteil besitzen (vgl. SCHMITT 1999, S. 41 und Hofrichter 2002, S.242).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Einführung in die klimatischen Rahmenbedingungen und die Einteilung der Insel in drei Vegetationshöhenstufen.

2. Die thermomediterrane Stufe: Beschreibung der subhumiden bis trockenen Zonen, geprägt durch Steineichen- und Johannisbrotbaumgesellschaften sowie spezifische Ersatzgesellschaften.

3. Die mesomediterrane Stufe: Darstellung der kühleren und feuchteren Stufe, die durch den Quercus ilex Wald charakterisiert ist.

4. Die supramediterrane Stufe: Analyse der waldfreien Hochlagen und der dort auftretenden Dorn- und Igelpolsterfluren als Anpassung an extreme Standortbedingungen.

5. Vergleich mit anderen Mittelmeerinseln: Gegenüberstellung der mallorquinischen Höhenstufung mit Korsika, Sizilien, Kreta und Zypern zur Einordnung der klimatischen Besonderheiten.

Schlüsselwörter

Mallorca, Vegetation, Höhenstufung, Mittelmeerraum, Steineiche, Thermomediterran, Mesomediterran, Supramediterran, Phytodiversität, Serra de Tramuntana, Ceratonia siliqua, Quercus rotundifolia, Dornpolsterflur, Endemit, anthropogene Einflüsse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der natürlichen Vegetation der Insel Mallorca und untersucht, wie sich die Flora in Abhängigkeit von der Höhenlage entwickelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die klimatische Differenzierung der Insel in drei Höhenstufen sowie der Vergleich dieser Stufen mit anderen Inseln im Mittelmeerraum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Vegetationszusammensetzung Mallorcas zu dokumentieren und die klimatischen Besonderheiten, insbesondere in der supramediterranen Stufe, wissenschaftlich einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine ökologische Landschaftsanalyse, die auf vegetationskundlichen Daten und einem vergleichenden Insel-Studienansatz basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der drei Höhenstufen (thermo-, meso- und supramediterran) sowie eine komparative Analyse mit anderen Mittelmeerinseln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Phytodiversität, Vegetationsserien, Höhenstufung und mediterrane Inselökologie.

Warum ist die supramediterrane Stufe auf Mallorca untypisch?

Sie ist ungewöhnlich, da sie auf Mallorca weitgehend waldfrei ist und statt Laubwäldern Dorn- und Igelpolsterfluren aufweist, was eine Anpassung an extreme Windexposition darstellt.

Welchen Einfluss hat die Landwirtschaft auf die Vegetation?

Anthropogene Eingriffe haben die ursprünglichen Steineichenwälder reduziert und führen durch Kleinviehbeweidung auf Hochflächen zu einer Ausbreitung von bedornten Pflanzen.

Wie unterscheidet sich Mallorca von ostmediterranen Inseln?

Während auf Mallorca humide Verhältnisse anzeigende Arten dominieren, findet man auf ostmediterranen Inseln häufiger Nadelholzgesellschaften, die auf trockenere Bedingungen hindeuten.

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Details

Title
Potentiell natürliche Vegetation Mallorcas und seine Höhenstufung im Vergleich zum übrigen Mittelmeerraum
College
Ruhr-University of Bochum  (Geographisches Institut)
Course
Regionale Geographie des Mittelmeerraums
Grade
2,0
Author
Martin Schmitz (Author)
Publication Year
2005
Pages
4
Catalog Number
V83154
ISBN (eBook)
9783638894852
Language
German
Tags
Potentiell Vegetation Mallorcas Höhenstufung Vergleich Mittelmeerraum Regionale Geographie Mittelmeerraums
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Schmitz (Author), 2005, Potentiell natürliche Vegetation Mallorcas und seine Höhenstufung im Vergleich zum übrigen Mittelmeerraum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83154
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