Die Arbeit stellt die defragmentierte Weinbranche (mit Fokus auf den deutschen Weinmarkt) und deren Wertschöpfung dar und geht darüber hinaus ausführlich auf den diffizilen, für jede Form von Mass Customization wichtigen Herstellungsprozess des Naturproduktes Wein ein und zeigt zukünftige Chancen und Herausforderungen auf.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung: Die Weinbranche - Ein Überblick
- Marktstruktur und Kennzahlen der Weinbranche
- Herstellungsprozess und gesetzliche Rahmenbedingungen
- Das Wesen des Weingeschäfts
- Die Möglichkeiten der Mass Customization in der Weinbranche
- Drei Mass-Customization-Umsetzungskonzepte für Wein
- Die Spinning Cone Column als technische Grundlage
- „Inverse“ Wein-Mass-Customization in Deutschland
- Mass Customization und Wein: Chancen und Grenzen
- Zukunftsmusik und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit untersucht den Umsetzungsgrad von Mass Customization in der Weinbranche. Sie analysiert die Marktstruktur und die Herstellungsprozesse in der Weinbranche, wobei ein Fokus auf den deutschen Weinmarkt gelegt wird. Des Weiteren werden verschiedene Konzepte zur Umsetzung von Mass Customization in der Weinbranche vorgestellt und deren Potenzial und Grenzen diskutiert.
- Marktstruktur und Kennzahlen der Weinbranche
- Herstellungsprozess und gesetzliche Rahmenbedingungen
- Konzepte der Mass Customization in der Weinbranche
- Chancen und Grenzen der Mass Customization im Weinbereich
- Zukunftsperspektiven und Fazit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet einen Überblick über die Weinbranche, indem es die Marktstruktur und Kennzahlen beleuchtet. Es geht auf den Herstellungsprozess und die geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen ein, um das Wesen des Weingeschäfts zu verdeutlichen.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den Möglichkeiten der Mass Customization in der Weinbranche. Es werden verschiedene Konzepte zur Umsetzung vorgestellt und die technische Grundlage, die Spinning Cone Column, erläutert. Darüber hinaus wird die „inverse“ Wein-Mass-Customization in Deutschland betrachtet.
Schlüsselwörter
Weinbranche, Mass Customization, Marktstruktur, Herstellungsprozess, gesetzliche Rahmenbedingungen, Weinproduktion, Spinning Cone Column, „inverse“ Wein-Mass-Customization.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Mass Customization in der Weinbranche?
Mass Customization bezeichnet die kundenindividuelle Anpassung von Weinen (z. B. Geschmacksprofile oder Etiketten) bei gleichzeitig effizienter Massenproduktion.
Was ist die "Spinning Cone Column"?
Es handelt sich um eine technische Anlage zur schonenden Trennung von Aromen und Alkohol, die als technologische Basis für die Geschmacksanpassung bei Wein-Mass-Customization dienen kann.
Welche gesetzlichen Hürden gibt es für Mass Customization bei Wein?
Die Weinproduktion ist durch strenge nationale und EU-weite Gesetze reglementiert, die vorschreiben, welche Zusätze und Verfahren (z. B. Verschnittregeln) erlaubt sind, was die Individualisierung einschränkt.
Was versteht man unter "inverser" Wein-Mass-Customization?
Dieser Begriff bezieht sich auf Modelle in Deutschland, bei denen die Individualisierung eher am Ende der Wertschöpfungskette (z. B. durch Branding/Etikettierung) stattfindet, statt im eigentlichen Herstellungsprozess.
Wie ist die Marktstruktur der deutschen Weinbranche geprägt?
Die Branche ist stark defragmentiert, bestehend aus vielen kleinen Winzerbetrieben, Genossenschaften und großen Kellereien, was die flächendeckende Einführung komplexer MC-Konzepte erschwert.
- Arbeit zitieren
- Oliver Hoffmann (Autor:in), 2007, Branchenstudie Mass Customization: Zum Umsetzungsgrad in der Weinbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83417