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Logik der Politikwissenschaft eine propädeutische Skizze - Betrachtungen zu Wolf Dieter Narr

Title: Logik der Politikwissenschaft eine propädeutische Skizze - Betrachtungen zu Wolf Dieter Narr

Literature Review , 2005 , 3 Pages , Grade: keine

Autor:in: Wendt-Dieter Freiherr v. Gemmingen (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Summary Excerpt Details

Narr schreibt in seinem Text auf S. 10: „Soll ein Erkenntnisvorgang mit dem Etikett wissenschaftlich versehen werden, dann ist es erforderlich, dass die Entscheidung zu einer bestimmten Fragestellung und einem bestimmten Erkenntnisziel nicht schlicht getroffen und mehr oder minder dogmatisch behauptet wird. Vielmehr muss der Erkennende seine Fragestellung und seine Erkenntnis und Urteilskriterien, soweit das irgend möglich ist, aufdecken, explizieren und so anwenden, dass derjenige, der von seinen Erkenntnissen gewinnen will, auch in der Lage ist, kritisch gleichermaßen zu Fragestellung, Instrumenten und Ergebnissen Stellung zu nehmen.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Reflexion: Wolf-Dieter Narr – Logik der Politikwissenschaft eine propädeutische Skizze

1.1 Anforderungen an den Erkenntnisvorgang

1.2 Wissenschaftliche Korrektheit und Erkenntnisgewinnung

1.3 Grundprinzipien der Wissenschaftlichkeit

1.4 Vergleichbarkeit und Divergenz in den Geisteswissenschaften

1.5 Naturwissenschaftliche Methoden und ideologische Einflüsse

1.6 Transparenz und Überprüfbarkeit

1.7 Hermeneutik und weltanschauliche Aspekte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die von Wolf-Dieter Narr formulierten Anforderungen an eine wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung innerhalb der Politikwissenschaft und reflektiert deren Übertragbarkeit sowie Grenzen in den Geisteswissenschaften.

  • Analyse der Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens
  • Unterschiede zwischen naturwissenschaftlicher Verifikation und geisteswissenschaftlicher Interpretation
  • Einfluss weltanschaulicher Hintergründe auf den Erkenntnisprozess
  • Notwendigkeit von Transparenz und methodischer Nachvollziehbarkeit

Auszug aus dem Buch

Reflexion: Wolf-Dieter Narr – Logik der Politikwissenschaft eine propädeutische Skizze.

Narr schreibt in seinem Text auf S. 10: „Soll ein Erkenntnisvorgang mit dem Etikett wissenschaftlich versehen werden, dann ist es erforderlich, dass die Entscheidung zu einer bestimmten Fragestellung und einem bestimmten Erkenntnisziel nicht schlicht getroffen und mehr oder minder dogmatisch behauptet wird. Vielmehr muss der Erkennende seine Fragestellung und seine Erkenntnis und Urteilskriterien, soweit das irgend möglich ist, aufdecken, explizieren und so anwenden, dass derjenige, der von seinen Erkenntnissen gewinnen will, auch in der Lage ist, kritisch gleichermaßen zu Fragestellung, Instrumenten und Ergebnissen Stellung zu nehmen.“

Was Der Autor in seinem vorliegenden Text mitteilen will bedeutet einfach ausgedrückt das für das korrekte herausarbeiten von wissenschaftlich verwertbaren Ergebnissen es zwingend notwendig ist, dass der Erkenntnis Gewinnende nach einem als wissenschaftlich korrekt zu bezeichnend Muster der Erkenntnisgewinnung vorgegangen ist. Dies soll heißen das angenommen, es gibt Wissenschaftler A., der die Hypothese der Himmel sei Blau belegen will, um dies zu tun bedient sich Wissenschaftler A. gewisser Schemata bzw. Methoden der Erkenntnisgewinnung auf wissenschaftlicher Ebene. Wenn nun Ein Wissenschaftler B. der keinen näheren Kontakt zu Wissenschaftler A. hat dieselbe Hypothese aufstellt und nach den gleichen Wissenschaftlich korrekten Wegen der Erkenntnisgewinnung vorgeht muss er laut Narr zu den Erkenntnissen gelangen.

Grundprinzipien der Wissenschaft ist eben der Aspekt der Einforderbahren Wissenschaftlichkeit von Hypothesen und Behauptungen. International gemeinsame Standards bilden die Grundlage dafür, dass Wissenschaftler bei gleichen Quellen und ähnlicher Vorgehensweise zu denselben Ergebnissen kommen. In den im Anschluss Angeführten Ausführungen gebe ich Aufschluss darüber, wie es im Bereich der Geisteswissenschaften bei gleicher oder ähnlicher, in jedem Fall, aber wissenschaftlich korrekter Vorgehensweise passieren kann das Wissenschaftler A und B nicht zur selben Erkenntnis gelangen.

Zusammenfassung der Kapitel

Reflexion: Wolf-Dieter Narr – Logik der Politikwissenschaft eine propädeutische Skizze: Diese Einleitung stellt die zentralen Anforderungen von Narr an den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess vor und erläutert die Notwendigkeit expliziter Urteilskriterien.

Schlüsselwörter

Wissenschaftstheorie, Politikwissenschaft, Erkenntnisgewinnung, Narr, Methodik, Verifikation, Falsifikation, Geisteswissenschaften, Hermeneutik, Transparenz, Weltbild, Ideologie, Erkenntniskritik, Axiom, Nachvollziehbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die wissenschaftstheoretischen Anforderungen von Wolf-Dieter Narr an die Politikwissenschaft und setzt sich kritisch mit der Anwendbarkeit dieser Normen auseinander.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die Kriterien der Wissenschaftlichkeit, der Vergleich zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Arbeitsweisen sowie die Rolle weltanschaulicher Prägungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu hinterfragen, ob und unter welchen Bedingungen in den Geisteswissenschaften bei gleicher Methodik unterschiedliche, aber dennoch wissenschaftlich korrekte Ergebnisse erzielt werden können.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden diskutiert?

Diskutiert werden primär das Prinzip der Verifikation und Falsifikation sowie hermeneutische Ansätze und deren methodische Grenzen.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Im Hauptteil wird analysiert, wie Geisteswissenschaftler trotz naturwissenschaftlicher Praktiken durch ideologische Hintergründe zu divergierenden Ergebnissen kommen können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Erkenntnistheorie, Wissenschaftlichkeit, Methodik und Hermeneutik beschreiben.

Welche Rolle spielt der weltanschauliche Hintergrund laut Autor?

Der Autor argumentiert, dass ein Forscher durch sein individuelles Weltbild (z.B. Idealismus oder Materialismus) die eigene Erkenntnistheorie beeinflusst, ohne dass dies die Korrektheit der methodischen Arbeit zwingend mindert.

Warum ist die Bibelexegese ein wichtiges Beispiel für den Autor?

Die Bibelexegese dient als Paradebeispiel dafür, dass innerhalb eines Feldes verschiedene Auslegungen existieren können, die jeweils als in sich geschlossene, nachvollziehbare Systeme bzw. Axiome fungieren.

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Details

Title
Logik der Politikwissenschaft eine propädeutische Skizze - Betrachtungen zu Wolf Dieter Narr
College
University of Salzburg
Grade
keine
Author
Wendt-Dieter Freiherr v. Gemmingen (Author)
Publication Year
2005
Pages
3
Catalog Number
V83533
ISBN (eBook)
9783638909686
Language
German
Tags
Logik Politikwissenschaft Skizze Betrachtungen Wolf Dieter Narr
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wendt-Dieter Freiherr v. Gemmingen (Author), 2005, Logik der Politikwissenschaft eine propädeutische Skizze - Betrachtungen zu Wolf Dieter Narr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83533
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