Umweltschutz im Eventmanagement - Bundesgartenschau 2007 Gera / Ronneburg


Hausarbeit, 2006

18 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition
2.1 Umweltschutz
2.2 Eventmanagement

3 Umweltschutz – Warum?

4 Bundesgartenschau 2007
4.1 Geschichtliche Entwicklung der Bundesgartenschauen
4.2 Entstehung BUGA 2007
4.2.1 Standort
4.2.2 Daten und Fakten
4.2.3 Planung und Organisation

5 Umweltschutz auf der BUGA
5.1 Stromversorgung
5.2 Wasserversorgung
5.3 Lärm, Geruch, Verkehr
5.4 Abfall

6 Umweltprojekte
6.1 Projekt „Grüne Klasse“
6.2 Ausstellungsbereich „nachwachsende Rohstoffe“
6.3 Nachhaltigkeit

7 Fazit
Literaturverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung

1 Einleitung

Schaut man heute in eine Tageszeitung oder auf die Internetseite einer Stadt, so findet man dort einen Veranstaltungskalender mit diversen Veranstaltungen in den nächsten Tagen. Gerade in den Sommermonaten finden sich allerhand Veranstalter die mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen Menschen anziehen und Geld verdienen wollen.

Veranstaltungen oder auch Events, sind organisierte Ereignisse, die in einem begrenzten Zeitumfang stattfinden und an denen eine Gruppe von Menschen teilnimmt. Das können zum Beispiel Benefizveranstaltungen, Demonstrationen, Faschingsumzüge, Filmvorführungen, Flugshows, Openairs, Kinderfeste, Konzerte, Sportveranstaltungen, Stadtfeste, Umzüge, Volksfeste, Zirkus oder auch ganz aktuell die diversen Feste zur Fußballweltmeisterschaft sein.[1]

Feste zur Erheiterung der Menschen gab es schon immer. Doch eines sollte sich in den letzten Jahren verändert haben.

Bis vor etwa 30 Jahren war Umweltpolitik und Umweltschutz kaum ein Thema und die Mehrzahl der Menschen besaß noch kein ausgeprägtes Umweltbewusstsein.

Erst die zunehmenden Umweltprobleme wie das Waldsterben, der Treibhauseffekt oder das Ozonloch animierten die Menschen dazu, über ihre Umwelt nachzudenken.[2]

„Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten.“ (Zitat: Wernher von Braun)

Trotz der vermeintlichen Intelligenz und des Fortschrittes der Menschheit heute, sind noch nicht alle Menschen in Lage umweltbewusst zu Leben und zu Handeln.

Doch gerade das ist wichtig, vor allem im Eventmanagement. Denn jede Veranstaltung mit vielen Menschen an einem Ort beeinträchtigt die Ökologie. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Umweltschutz schon in der Vorbereitung auf ein Event mit einzubeziehen.

Ziel dieser Arbeit ist es, am Beispiel der Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit dieser Veranstaltung zu verdeutlichen aber auch eventuelle Schwachstellen aufzuzeigen.

2 Begriffsdefinition

2.1 Umweltschutz

Als Umweltschutz wird der Schutz der Umwelt vor störenden Einflüssen oder Beeinträchtigungen bezeichnet. Einflüsse und Beeinträchtigungen können beispielweise Umweltverschmutzung, Lärm, globale Erwärmung und Flächenversieglung sein.[3]

Der Begriff „Umweltschutz“ wurde mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik etwa im Jahr 1970 als Begriff für[4] „[...] Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlage von Organismen einschließlich des Menschen [...]“(Zitat: Katalyse e.V. (Hrsg.): Das Umweltlexikon, 1985,1989,1993).

2.2 Eventmanagement

„Unter Events werden inszenierte Ereignisse sowie deren Planung und

Organisation im Rahmen der Unternehmenskommunikation verstanden, die durch erlebnisorientierte firmen- oder produktspezifische Veranstaltungen emotionale und physische Reize darbieten und einen starken Aktivierungsprozess auslösen. Event-Ziele können sowohl image-, profilbildender oder motivierender Art sein als auch der Unterstützung des Verkaufs dienen“[5]

Um die Zielgruppe aktiv und erlebnisorientiert anzusprechen, wird das Event als Mittel der Unternehmenskommunikation gebraucht. Als Marketingmaßnahme ermöglicht es, wie kaum eine andere Methode, die gezielte Steuerung von Emotionen und Informationen. Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von Events sind

Einfallsreichtum, detaillierte Organisation und die Professionalität aller Beteiligten.[6] Der Begriff Management (to manage: handhaben, leiten), der aus dem Angloamerikanischen stammt, beinhaltet die Führung eines Unternehmens durch leitende Angestellte. Das Management als Institution schließt alle auf verschiedenen Hierarchieebenen tätigen Führungskräfte ein. Zu unterteilen sind die Bereiche lower management (z.B. Gruppenleiter), middle management (z.B. Abteilungsleiter) und top management (z.B. Geschäftsführer). Zu den Hauptfunktionen zählen: Ziele setzten, Pläne erstellen, Grundsatzentscheidungen treffen sowie das Erteilen von Anweisungen zur Verwirklichung und die Kontrolle der Umsetzung. Um diese Funktionen zu realisieren, ist eine permanente Kommunikation zwischen der innerbetrieblichen Rangordnung erforderlich.[7]

3 Umweltschutz – Warum?

Umweltprobleme wie die Anzeichen für einen Klimawechsel verbunden mit dem Ansteigen der Weltmeere, die Verschmutzung der Gewässer, die Abholzung der Wälder in der heutigen Zeit sind Beweise für die kontinuierliche Zerstörung der Ökologie. Die Natur hat zwar Möglichkeiten viele Belastungen zu regenerieren, doch der Überbelastung oder Überstrapazierung durch die Menschen ist selbst die Natur nicht gewachsen.[8]

Aus diesem Grund ist es wichtig, diese Umweltbelastungen langfristig zu verringern. Es ist mehr denn je notwendig, die Natur zu schützen und Maßnahmen gegen die Zerstörung unserer Umwelt zu schaffen. Den Menschen muss verständlich gemacht werden, wie wichtig die Natur und eine gesunde Umwelt für sie selbst und ihre Zukunft ist.

Die Bundesgartenschauen haben diesen Aspekt schon vor einiger Zeit erkannt und tragen nun zur Umweltbildung und „Vergrünung“ von Städten bei.

4 Bundesgartenschau 2007

Die Bundesgartenschau ist eine deutsche Ausstellung zum Gartenbau und zur Landschaftsarchitektur. Sie findet alle zwei Jahre in verschiedenen Städten statt. Parallel dazu existieren auch Landesgartenschauen, die jedes Jahr statt finden und die Internationale Gartenschau, welche alle zehn Jahre statt findet.[9]

4.1 Geschichtliche Entwicklung der Bundesgartenschauen

Eine Bundesgartenschau (BUGA) ist eine Lehr- und Leistungsschau des gärtnerischen Berufsstandes. Dabei werden neben der Präsentation gärtnerischer

Meisterleistungen auch praktische Tipps und Anregungen zum Thema Garten gegeben.[10]

Die erste Bundesgartenschau in Deutschland fand 1951 in Hannover statt. Seitdem findet alle zwei Jahre eine BUGA in einer anderen deutschen Stadt statt, zuletzt in München im Jahr 2005.

In den 50er Jahren dienten die Bundesgartenschauen vorwiegend der Beseitigung von Kriegsschäden in den Städten um für die Menschen ein lebenswerteres, grünes Umfeld zu schaffen. Heute ist sie zum Motor und Impulsgeber für die städtische Grünentwicklung sowie für die Wirtschaft in den jeweiligen Regionen geworden.[11]

Sie haben sich von Anfang an den Themen Urbanität und Landschaft, Ökonomie und Ökologie sowie Natur und Kultur gestellt und damit städtebauliche Entwicklungen initialisiert. So bewarb sich zum Beispiel die Stadt München mit einem Konzept des

Planungsreferates zur nachhaltigen Entwicklung eines neuen Stadtteils, das aus dem ehemaligen Flughafen Riem entstehen sollte, um die Bundesgartenschau 2005.[12]

Ausrichter der Bundesgartenschauen sind die ausrichtenden Städte, die dazugehörenden Bundesbehörden sowie die Deutsche Bundesgartenschau GmbH,

der Zentralverband Gartenbau e.V., der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau und der Bund deutscher Baumschulen.

[...]


[1] Vgl. o.V. (2006), http://de.wikipedia.org/wiki/Veranstaltung, 19.06.2006

[2] Vgl. Pätzold J. und Mussel, G. (1996): Umweltpolitik, Seite 5

[3] Vgl. o.V. (2006), http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltschutz, 19.06.2006

[4] Vgl. Katalyse e.V. (Hrsg.) (1996): Das Umweltlexikon, S.748

[5] BDW (Hrsg.) (1992), S. 5.

[6] Vgl, o.V. , 2005, http://www.medienakademie-koeln.de/frame.html?seminare/seminarinhalt/ S605-Eventmanagement.html, Stand: 25.04.06.

[7] Vgl. Microsoft Encarta Enzyklopädie 2004 (Hrsg.), 2004.

[8] Vgl. Breidenbach, R. (2002), S. 2-3.

[9] Vgl. o.V. (2006), http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgartenschau, 20.06.2006

[10] Vgl. o.V. (2006), http://www.buga2007.de/ -> BUGA ’07 -> Hinter den Kulissen -> Häufige Fragen -> Was ist eine Bundesgartenschau und wie lange gibt es diese Veranstaltung schon?, 18.06.2006

[11] Vgl. o.V. (2006), http://www.buga2007.de/ -> BUGA ’07 -> Hinter den Kulissen -> Häufige Fragen -> Was ist eine Bundesgartenschau und wie lange gibt es diese Veranstaltung schon?, 18.06.2006

[12] Vgl. o.V. (2005), http://www.buga2005.de/de/erlebnis/wissenswertes/konzept.shtml, 20.06.2006

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Umweltschutz im Eventmanagement - Bundesgartenschau 2007 Gera / Ronneburg
Hochschule
Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Braunschweig
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
18
Katalognummer
V83645
ISBN (eBook)
9783638908542
ISBN (Buch)
9783640611850
Dateigröße
440 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Umweltschutz, Eventmanagement, Bundesgartenschau, Gera, Ronneburg
Arbeit zitieren
Nicole Käßner (Autor), 2006, Umweltschutz im Eventmanagement - Bundesgartenschau 2007 Gera / Ronneburg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83645

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Umweltschutz im Eventmanagement  -  Bundesgartenschau 2007 Gera / Ronneburg



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden