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Klassische Medien kreativ nutzen

Die Bedeutung und Verwendung der Karte im Geographieunterricht

Title: Klassische Medien kreativ nutzen

Seminar Paper , 2007 , 10 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ina Bartels (Author)

Didactics - Earth Science
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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Klassische Medien kreativ nutzen – die Bedeutung und Verwendung der Karte im Geographieunterricht“. Zu Beginn wird der funktionsgerechte Einsatz von Medien, wie Brucker ihn für empfehlenswert hält, wiedergegeben, um dem Leser einen Einstieg in den Themenkomplex klassischer Medien zu ermöglichen. Im Anschluss daran folgt die beispielhafte Betrachtung eines klassischen Mediums. Hierbei handelt es sich um die Karte, welche anfangs auf ihre Funktion und Eigenschaften (Definition) hin analysiert werden, um dann im einem weiteren Schritt die Kartenkompetenz und ihre Funktion in der Schule zu untersuchen. Abschließend werden die methodischen Wege zur Vermittlung der Kartenkompetenz vorgestellt. Die Seminararbeit schließt dann mit einem Fazit zu den erarbeiteten Inhalten ab

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der funktionsgerechte Einsatz von Medien nach Brucker

3. Beispielhafte Betrachtung des klassischen Mediums Karte

3.1 Definition der Karte

3.1 Kartenkompetenz und ihre Funktion in der Schule

3.3 Methodische Wege und Beispiele zur Vermittlung von Kartenverständnis und Kartenkompetenzen

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Karte als klassisches Medium im Geographieunterricht und analysiert theoretische Ansätze zur Vermittlung von Kartenkompetenz, um die kognitive Verbindung zwischen abstrakter Kartendarstellung und der realen Welt für Schüler zu stärken.

  • Grundlagen des funktionsgerechten Medieneinsatzes nach Brucker
  • Analyse der Karte als Modell räumlicher Informationen
  • Bedeutung und Funktion von Mental Maps für den Geographieunterricht
  • Methodische Ansätze (synthetisch, analytisch, genetisch) zur Kompetenzvermittlung
  • Rolle des Medienverbunds und Anforderungen an die Lehrkraft

Auszug aus dem Buch

3.1 Kartendefinition, Eigenschaften und Funktion im Allgemeinen

Die Karte ist „ein verebnetes, maßstabsgebundenes, generalisiertes und inhaltlich begrenztes Modell räumlicher Informationen“ (HÜTTERMANN/SCHRÖDER/WILHELMY 1996: 18, zit. in HAUBRICH 2006: 196). Für die Geographie ist die Karte das wichtigste Medium zur Darstellung raumbezogener Sachverhalte. Dabei besitzt sie, im Gegensatz zu Bildern, keine expliziten Relationszeichen, sondern inhärente Struktureigenschaften. Diese stimmen mit bestimmten Struktureigenschaften des dargestellten Sachverhaltes überein. Innerhalb der Kartographie spricht man in diesem Fall davon, dass eine Karte primäre und sekundäre Informationen enthält und in diese unterschieden werden kann (vgl. HÜTTERMANN 2005: 4). Das Resultat aus dieser Tatsache ist, dass die räumliche Anordnung von Sachverhalten in Karten in räumlicher Form gezeigt werden kann (vgl. Definition oben). Dies wird in der Kartographie in chorographische und chronologische Eigenschaften unterschieden. Die chorographischen depiktionalen Repräsentationsformen haben dabei entscheidende Vorteile. Lagebezeichnungen und Informationen können anhand bestimmter Repräsentationsformen abgelesen werden, sowie die Tatsache, ob diese vollständig sind. Außerdem ist diese Repräsentationsform handfester, als vergleichbare deskriptive Formen (z.B. Texte) (vgl. HÜTTERMANN 2005: 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Seminararbeit führt in die Relevanz der Karte als Unterrichtsmedium ein und skizziert den Aufbau der theoretischen Analyse sowie die methodische Herangehensweise.

2. Der funktionsgerechte Einsatz von Medien nach Brucker: Dieses Kapitel erläutert Bruckers Verständnis von Medien als Informationsträger und stellt die Notwendigkeit dar, den Medieneinsatz systematisch an den Funktionsmerkmalen der Lernziele auszurichten.

3. Beispielhafte Betrachtung des klassischen Mediums Karte: Der Hauptteil analysiert die Karte als Modell, definiert den Begriff der Kartenkompetenz im Kontext von Mental Maps und vergleicht verschiedene didaktische Vermittlungsverfahren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Rolle der Karte im digitalen Zeitalter zusammen und betont die Notwendigkeit einer lehrergeleiteten, stufenweisen Kompetenzförderung sowie der kontinuierlichen Weiterbildung der Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Geographieunterricht, Klassische Medien, Karte, Kartenkompetenz, Mental Maps, Medienverbund, Raumvorstellung, Kartographie, Didaktik, Bildungsstandards, Lernprozess, Unterrichtsvorbereitung, Abstraktionsgrad, Raumwissenschaft, Medienklassifikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Karte als unverzichtbares Lehrmedium im Geographieunterricht und der Frage, wie Kartenkompetenz bei Schülern effektiv entwickelt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der Medieneinsatz nach Brucker, die definitorischen Grundlagen der Karte sowie verschiedene methodische Zugänge zur Vermittlung räumlicher Orientierungsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, theoretische Ansätze und praktische Anforderungen zu identifizieren, die Schülern ermöglichen, Karten korrekt zu lesen, zu interpretieren und als Hilfsmittel zur Problemlösung in der Realität anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse didaktischer Konzepte (u.a. nach Brucker, Haubrich, Lenz und Hard), um den Stellenwert der Karte und deren didaktische Einbettung zu begründen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medientheoretische Basis nach Brucker, die fachwissenschaftliche Kartendefinition, die psychologische Bedeutung von Mental Maps sowie den Vergleich synthetischer, analytischer und genetischer Vermittlungsmethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kartenkompetenz, Mental Maps, Medienverbund und didaktische Progression geprägt.

Warum spielen "Mental Maps" eine so wichtige Rolle für das Kartenverständnis?

Mental Maps stellen die subjektiven räumlichen Vorstellungen von Schülern dar; die Arbeit verdeutlicht, dass Unterricht am vorhandenen Wissen ansetzen muss, um dieses durch Kartenarbeit gezielt zu korrigieren und zu erweitern.

Wie soll laut Haubrich die Progression der Kartenkompetenz erfolgen?

Die Progression sollte sich an einer zunehmenden Komplexität der Inhalte und Darstellungsformen orientieren, wobei der Lehrer flexibel auf die Wissensstände der Schüler reagieren muss, statt starr Schritt-für-Schritt-Pläne zu verfolgen.

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Details

Title
Klassische Medien kreativ nutzen
Subtitle
Die Bedeutung und Verwendung der Karte im Geographieunterricht
College
University of Hannover  (Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie )
Course
Aspekte der Unterrichtsvorbereitung
Grade
2,0
Author
Ina Bartels (Author)
Publication Year
2007
Pages
10
Catalog Number
V83658
ISBN (eBook)
9783638000635
ISBN (Book)
9783640529759
Language
German
Tags
Klassische Medien Aspekte Unterrichtsvorbereitung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ina Bartels (Author), 2007, Klassische Medien kreativ nutzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83658
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