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Differenzierte Sinneserfahrungen und erweiterte Integrationsmöglichkeiten für geistig Behinderte. Ein neues sozialpädagogisches Konzept?

Das Erfahrungsfeld der Sinne EINS + ALLES des Christopherus-Heims e.V.

Title: Differenzierte Sinneserfahrungen und erweiterte Integrationsmöglichkeiten für geistig Behinderte. Ein neues sozialpädagogisches Konzept?

Diploma Thesis , 2007 , 103 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Thomas Szczepanek (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Das breite Spektrum an integrativen und sinnlichen Möglichkeiten des Erfahrungsfeldes EINS + ALLES für die Bewohner des Christopherus-Heims soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht und die Frage geklärt werden, ob das Projekt ein neues sozialpädagogisches Konzept für die Behindertenhilfe darstellen könnte.
Hierzu soll zunächst auf die Idee der Sinneserfahrungsfelder eingegangen und die Bedeutung der Sinne und sinnlicher Erfahrungen für die menschliche Entwicklung nach Kükelhaus und Steiner geklärt werden. Das folgende Kapitel gibt einen Einblick in die Entwicklung der Behindertenhilfe von der Exklusion hin zur Inklusion von Menschen mit einer Behinderung in die Gesellschaft. Hierauf folgt eine Beschreibung der Umsetzung des Erfahrungsfeldes der Sinne EINS + ALLES im Christopherus-Heim und der Idee der ‚inversen Integration’, welche durch das Projekt verwirklicht werden soll. Anhand von Interviews mit Fachleuten der Behindertenhilfe und teilnehmender Beobachtung zum Thema Sinneswahrnehmung behinderter Menschen sollen zuletzt die Möglichkeiten des Erfahrungsfelds in Bezug auf soziale Integration und Sinnesförderung dargestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Themenstellung und Einführung

2. Sinneserfahrungsfelder und die Bedeutung der menschlichen Sinne

2.1 Hugo Kükelhaus und Sinneserfahrungsfelder

2.1.1 Grundlagen

2.1.2 Entwicklungspsychologische Aspekte

2.1.3 Bedeutung von Sinneserfahrungen für den Mensch

2.1.4 Ziele der Erfahrungsfelder

2.2 Die menschlichen Sinnesorgane und ihre Bedeutung in der Anthroposophie

2.3 Zusammenfassung und kritische Stellungnahme

3. Menschen mit einer Behinderung: Von der Deinstitutionalisierung zur Inklusion

3.1 Das Normalisierungsprinzip

3.2 Selbstbestimmung, Autonomie und Empowerment

3.3 Integration und Inklusion

3.4 Schlussfolgerungen

4. Das Erfahrungsfeld der Sinne EINS + ALLES des Christopherus-Heims e.V.

4.1 Ausgangslage und Idee

4.2 Einzelne Stationen des Erfahrungsfelds EINS + ALLES

4.3 Das Erfahrungsfeld der Sinne als therapeutische Chance

4.4 Das Erfahrungsfeld der Sinne als Integrationsprojekt

5. Empirische Untersuchung zur Integration und Sinneswahrnehmung von Menschen mit einer Behinderung

5.1 Empirische Methodik und Durchführung

5.2 Ergebnisse der Experteninterviews

6. Empirische Untersuchung zur Sinneserfahrung von Menschen mit einer Behinderung

6.1 Empirische Methodik und Durchführung

6.2 Ergebnisse der teilnehmenden Beobachtung

7. Auswertung und Interpretation der empirischen Studien

7.1 Differenzierte Sinneserfahrungen für die Bewohner des Christopherus-Heims

7.2 Erweiterte Integrationsmöglichkeiten für die Bewohner des Christopherus-Heims

7.3 EINS + ALLES als neues sozialpädagogisches Konzept für die Behindertenhilfe

8. Zusammenfassung und Ausblick

9. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des Erfahrungsfeldes der Sinne EINS + ALLES als sozialpädagogisches Konzept zur Förderung der Sinneswahrnehmung und zur sozialen Integration von Menschen mit geistiger Behinderung, wobei insbesondere die Frage geklärt wird, ob dieses Projekt neue Perspektiven für die Behindertenhilfe eröffnet.

  • Bedeutung der menschlichen Sinne und Sinneserfahrungsfelder nach Kükelhaus und Steiner
  • Entwicklung der Behindertenhilfe: Vom Normalisierungsprinzip bis zur Inklusion
  • Praktische Umsetzung und Wirkung des Erfahrungsfeldes der Sinne EINS + ALLES
  • Methodische Ansätze zur Integration durch reale Begegnungsstätten
  • Evaluierung des Konzepts durch Experteninterviews und teilnehmende Beobachtung

Auszug aus dem Buch

4.2 Einzelne Stationen des Erfahrungsfelds EINS + ALLES

Die folgende Schilderung einzelner Erfahrungsstationen von EINS + ALLES dient dem besseren Verständnis der Funktionsweise und der Wirkung des Erfahrungsfelds.

Die Beziehungsschaukel ist eine Schaukel für zwei Personen, die sich auf zwei Schaukelbrettern gegenüber sitzen. Die beiden an sich gewöhnlichen Schaukeln sind mit einer Seilkonstruktion im oberen Teil miteinander verbunden. Während ein Schaukelkandidat Schwung nimmt, bleibt der zweite ganz ruhig sitzen. Wenn die erste Schaukel genug Schwung bekommen hat, wandern, wie von Geisterhand, die Kräfte auf die andere Schaukel über und die zweite Person beginnt heftig zu schaukeln, bis zu einem Höhepunkt. Während die andere Person zum Stillstand kommt. Dieser Wechsel der Kräfte kann beliebig fortgesetzt werden.

Diese Station lässt den Benutzer das physikalische Prinzip des gekoppelten Pendels wahrnehmen. Er kann den Wechseln der Energiezustände von potentieller in kinetische Energie am eigenen Leib erfahren, und das Schwingen des eigenen Körpers in diesem System fühlen. Aber auch das soziale Zusammenspiel von zwei Menschen wird ganz konkret erlebbar: Nur wenn sich die beiden Schaukelpartner optimal aufeinander einstellen, können sie sich gegenseitig immer höher schaukeln. Wenn sie disharmonieren, beim Schaukeln gegeneinander und nicht miteinander arbeiten, dann bleiben sie im unteren Schaukelbereich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Themenstellung und Einführung: Hinführung zur Fragestellung, ob das Projekt "EINS + ALLES" ein neues sozialpädagogisches Konzept für die Behindertenhilfe darstellen könnte.

2. Sinneserfahrungsfelder und die Bedeutung der menschlichen Sinne: Theoretische Fundierung der Bedeutung von Sinneserfahrungen basierend auf Hugo Kükelhaus und Rudolf Steiner.

3. Menschen mit einer Behinderung: Von der Deinstitutionalisierung zur Inklusion: Darstellung der historischen und fachlichen Entwicklung von Integrationskonzepten in der Behindertenhilfe.

4. Das Erfahrungsfeld der Sinne EINS + ALLES des Christopherus-Heims e.V.: Beschreibung der Entstehungsgeschichte, der Stationen und der Zielsetzung des konkreten Projekts.

5. Empirische Untersuchung zur Integration und Sinneswahrnehmung von Menschen mit einer Behinderung: Methodik und Auswertung von Experteninterviews mit Fachleuten der Behindertenhilfe.

6. Empirische Untersuchung zur Sinneserfahrung von Menschen mit einer Behinderung: Durchführung einer teilnehmenden Beobachtung zur exemplarischen Untersuchung der Sinneswahrnehmung.

7. Auswertung und Interpretation der empirischen Studien: Synthese und Interpretation der gesammelten Daten im Hinblick auf den potenziellen Nutzen als neues Konzept.

8. Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Projekts.

Schlüsselwörter

Sinneserfahrungsfelder, Integration, Inklusion, Behindertenhilfe, EINS + ALLES, Hugo Kükelhaus, Anthroposophie, Normalisierungsprinzip, Selbstbestimmung, Empowerment, Community Care, Sinneswahrnehmung, soziale Teilhabe, Dienstleistungsunternehmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht das integrativ konzipierte "Erfahrungsfeld der Sinne" eines anthroposophisch orientierten Heims und bewertet dessen Wirkung auf Bewohner und Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Sinneslehre (nach Kükelhaus/Steiner), Konzepte der Behindertenhilfe (Inklusion, Normalisierung) sowie die praktische Erprobung der "inversen Integration".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Erfahrungsfeld der Sinne als ein innovatives, neues sozialpädagogisches Konzept für die moderne Behindertenhilfe dienen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative empirische Methodik, bestehend aus Experteninterviews mit Fachleuten sowie einer teilnehmenden Beobachtung von Heimbewohnern.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Sinnesfeldern und Behindertenpädagogik sowie die detaillierte Beschreibung und Auswertung des konkreten Projekts am Christopherus-Heim.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Sinneserfahrungsfelder, Inklusion, inverse Integration, Selbstbestimmung, Behindertenhilfe und der anthroposophische Ansatz.

Was ist mit dem Begriff der "inversen Integration" in diesem Zusammenhang gemeint?

Es bezeichnet die Umkehrung der klassischen Integration: Statt Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu führen, wird die Öffentlichkeit eingeladen, am Leben und an den Angeboten der Heimgemeinschaft teilzuhaben.

Ist das Erfahrungsfeld laut den Experten ein völlig neues Konzept?

Die befragten Experten ordnen das Projekt eher als ein Element einer größeren Bewegung in der Behindertenhilfe ein; als neues Konzept wird primär der Aspekt der gezielten Sinnesschulung für Bewohner und Mitarbeiter hervorgehoben.

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Details

Title
Differenzierte Sinneserfahrungen und erweiterte Integrationsmöglichkeiten für geistig Behinderte. Ein neues sozialpädagogisches Konzept?
Subtitle
Das Erfahrungsfeld der Sinne EINS + ALLES des Christopherus-Heims e.V.
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)  (Sozialwesen)
Course
Arbeitsfeldseminar
Grade
1,7
Author
Thomas Szczepanek (Author)
Publication Year
2007
Pages
103
Catalog Number
V83729
ISBN (eBook)
9783638876742
ISBN (Book)
9783638876872
Language
German
Tags
Differenzierte Sinneserfahrungen Integrationsmöglichkeiten Menschen Behinderung Erfahrungsfeld Sinne EINS ALLES Christopherus-Heims Arbeitsfeldseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Szczepanek (Author), 2007, Differenzierte Sinneserfahrungen und erweiterte Integrationsmöglichkeiten für geistig Behinderte. Ein neues sozialpädagogisches Konzept?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83729
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