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Hugo von Hofmannsthal und sein "Jedermann"

Biographie, zentrales Werk und Wirkung

Title: Hugo von Hofmannsthal und sein "Jedermann"

Term Paper , 2006 , 57 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Oliver Hoffmann (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Es wird sich mit dem Phänomen „Jedermann“ und seinem Erschaffer, Hugo von Hofmannsthal, beschäftigt.
Dazu wird zuerst das vielschichtige Leben und Werk von von Hofmannsthal umfassend dargestellt, um danach auf seine zentrale Arbeit, den „Jedermann“ einzugehen. Dazu gehört die Entstehungsgeschichte, literarische und geschichtliche Vorgänger sowie eine Analyse des Stückes selbst.
Wenn man sich die Aufführungsgeschichte genauer ansieht, wird man feststellen, dass diese auf das engste mit der Geschichte der Salzburger Festspiele verbunden ist, bei denen auch Hofmannsthal selbst eine wichtige Rolle spielte.
Zum Schluss wird noch ein kurzer Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des „Jedermann“ gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A) Einführung

B) Hauptteil

I. Hugo von Hofmannsthal: Leben und Werk

1. Lebenslauf

2. Kurze Werksübersicht und Werkseinteilung

II. Die Grundlagen des „Jedermann“ und seine Entstehung

III. Kurze Dramenanalyse des „Jedermann“

1. Aufbau und Inhalt

2. Äussere Form und Sprache

3. Intention und Interpretationsansätze

a) Die Allgemeinverbindlichkeit des „Jedermann“

b) Allegorie und Paradigma im Umfeld der zentralen Figur

IV. Hugo von Hofmannsthal und die Salzburger Festspiele

V. Die Aufführungsgeschichte des „Jedermann“

1. Die Premiere in Berlin

2. Der Jedermann und die Salzburger Festspiele

VI. Der „Jedermann“ – Hofmannsthals Vermächtnis

C) Die Thematik des „Jedermann“ heute

D) Anhang

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das vielschichtige Leben und Werk von Hugo von Hofmannsthal umfassend darzustellen, um vor diesem Hintergrund sein zentrales Werk, den „Jedermann“, in seiner Entstehungsgeschichte, seiner dramaturgischen Bedeutung sowie seiner tiefen Verwurzelung in der Geschichte der Salzburger Festspiele zu analysieren und dessen zeitlose Aktualität zu beleuchten.

  • Biographische Aufarbeitung von Hugo von Hofmannsthal unter Berücksichtigung seines familiären Umfelds und seiner Schaffensperioden.
  • Untersuchung der literarischen Quellen und der Entstehungsgeschichte des „Jedermann“ als modernes Mysterienspiel.
  • Dramenanalytische Betrachtung von Aufbau, Sprache und den zentralen allegorischen Motiven des Stücks.
  • Historische Aufarbeitung der engen Wechselbeziehung zwischen dem „Jedermann“ und dem Erfolg der Salzburger Festspiele.
  • Reflexion über die zeitlose Relevanz der Thematik des „Jedermann“ für das zeitgenössische Publikum.

Auszug aus dem Buch

b, Allegorie und Paradigma im Umfeld der zentralen Figur

Im Mittelpunkt der Handlung steht die allegorische Figur des Jedermann. Gleich zu Beginn, wenn er zum ersten Mal auf der Bühne erscheint, verkörpert Jedermann den reichen Bürger, der große Besitztümer, viele Untergebene und ein solides Vermögen sein Eigen nennt. Zudem ist er sich seiner Macht, die durch Geld legitimiert ist, vollauf bewusst und sieht sie als absolut an. Durch sein Vermögen beliebt und seine Spendierfreudigkeit wegen ist er ständig von heuchlerischen, auf ihren eigenen Vorteil zielenden Freunden umgeben (diese werden vom guten Gesellen verkörpert), welche ihm stets „nach dem Mund“ reden.

Jedermann besitzt (dem wahrsten Sinne des Wortes nach) die junge Geliebte Buhlschaft; mit der er sich, ohne eine wirkliche emotionale Basis zu entwickeln, den Sinnesfreuden hingibt. Er hat sich weit von den christlichen Werten der Nächstenliebe entfernt und befolgt diese nur noch in geringem Umfang, um sein Gewissen zu entlasten.

Gewissermaßen auf dem Höhepunkt seines Seins angelangt, wird Jedermann vom Tod überrascht; dieser fordert ihn auf, unverzüglich mit ihm zu kommen, also die Bühne des Lebens zu verlassen. Jedermann ist darauf keineswegs vorbereitet und erbittet eine Stunde Zeit, um diesen letzten Weg nicht alleine antreten zu müssen.

Doch es erfolgt ein Bruch im Leben von Jedermann: war er kurze Zeit vorher noch von Freunden und Verwandten umgeben, so ist jetzt, als der Tod sich zeigt, keiner mehr für ihn da; selbst die besten Freunde verlassen ihn. Hier spielt Hofmannsthal mit einer Urangst des Menschen, nämlich alleine zu sterben. Um diese Angst zu verdeutlichen, geht er noch einen Schritt weiter: Er läßt Jedermann einen Freund suchen, der ihn in den Tod folgt. Durch diese drastische Forderung gelingt es, das nun folgende Versagen von irdischer Macht im Angesicht des Todes aufzuzeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

Hugo von Hofmannsthal: Leben und Werk: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Hofmannsthals nach, von seiner privilegierten Kindheit in Wien bis hin zu seiner produktiven Schaffenszeit und seinen engen Verbindungen zu zeitgenössischen Künstlern.

Die Grundlagen des „Jedermann“ und seine Entstehung: Es wird die lange literarische Tradition allegorischer Mysterienspiele beleuchtet, die Hofmannsthal als Vorlage und Anregung für sein eigenes Werk dienten.

Kurze Dramenanalyse des „Jedermann“: Dieser Abschnitt untersucht den Aufbau, die Sprache sowie die religiösen und kulturhistorischen Motive des Stücks und interpretiert die zentralen allegorischen Figuren.

Hugo von Hofmannsthal und die Salzburger Festspiele: Hier wird die Rolle Hofmannsthals als Mitbegründer der Salzburger Festspiele und sein Bestreben nach einem kulturellen Neuanfang in Europa thematisiert.

Die Aufführungsgeschichte des „Jedermann“: Das Kapitel schildert den Weg des Stücks von der Berliner Uraufführung über die Etablierung am Salzburger Domplatz bis hin zum Umgang mit dem Werk während des Nationalsozialismus.

Der „Jedermann“ – Hofmannsthals Vermächtnis: Eine abschließende Betrachtung, die den „Jedermann“ als Hofmannsthals bekanntestes Werk und als kulturelles Erbe würdigt, das über Generationen hinweg Bestand hat.

Die Thematik des „Jedermann“ heute: Das letzte Kapitel reflektiert über die zeitlose Aktualität der Fragestellungen im „Jedermann“ und warum das Stück auch in der heutigen Zeit von großer Relevanz bleibt.

Schlüsselwörter

Hugo von Hofmannsthal, Jedermann, Salzburger Festspiele, Max Reinhardt, Mysterienspiel, Allegorie, Tod, christliche Werte, Literaturgeschichte, Theater, Wiener Moderne, Glaube, Buhlschaft, Mammon, Humanismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Hugo von Hofmannsthal, seinem Leben, seinem Werk und insbesondere der Bedeutung seines bekanntesten Stücks, des „Jedermann“, im Kontext der Salzburger Festspiele.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Biographie des Autors, die literarische Tradition und Entstehung des „Jedermann“, dessen dramaturgische Analyse sowie die historische Aufführungsgeschichte bis in die heutige Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den „Jedermann“ im Gesamtkontext des Hofmannsthalschen Schaffens zu betrachten und darzulegen, wie das Stück zum wesentlichen Bestandteil und Kult der Salzburger Festspiele wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse von Primärquellen, die dramaturgische Untersuchung des Textes sowie eine historische Aufarbeitung der Aufführungsgeschichte unter Einbeziehung von Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biographische Darstellung Hofmannsthals, die Analyse der Grundlagen und der Dramatik des „Jedermann“, das Wirken des Autors für die Salzburger Festspiele sowie die Geschichte der Aufführungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hofmannsthal, Jedermann, Salzburger Festspiele, Mysterienspiel, Allegorie, Theater und historische Wirkung.

Warum wurde die Berliner Uraufführung von 1911 kritisiert?

Die Kritik entzündete sich an der gigantomanischen Inszenierung durch Max Reinhardt in der riesigen Zirkusarena, was von manchen Zeitgenossen als Verfälschung des ursprünglichen Charakters des Stücks angesehen wurde.

Welche Funktion hat die Figur des Spielansagers?

Der Spielansager wurde von Hofmannsthal neu geschaffen, um das Stück als geistliches Spiel anzukündigen und die Zuschauer darauf hinzuweisen, den Geist und die Werte hinter dem Text zu erkennen.

Warum konnte sich der „Jedermann“ nach dem Zweiten Weltkrieg so schnell wieder etablieren?

Der „Jedermann“ etablierte sich, da er das einzig mögliche Bindeglied zwischen den Gründern des Festivals, Hofmannsthal und Reinhardt, und den Bedürfnissen der Nachkriegsfestspiele darstellte.

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Details

Title
Hugo von Hofmannsthal und sein "Jedermann"
Subtitle
Biographie, zentrales Werk und Wirkung
College
University of Zurich
Grade
1,0
Author
Oliver Hoffmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
57
Catalog Number
V83761
ISBN (eBook)
9783638909402
ISBN (Book)
9783638909457
Language
German
Tags
Hugo Hofmannsthal Jedermann Biographie Werk Wirkung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Hoffmann (Author), 2006, Hugo von Hofmannsthal und sein "Jedermann", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83761
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