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Merkantilismus und Liberalismus - Adam Smith

Title: Merkantilismus und Liberalismus - Adam Smith

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diplom-Kaufmann Sascha Häusler (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Das konkrete Thema dieser Arbeit lautet „Merkantilismus und Liberalismus – Adam Smith“. Auf den ersten Blick erwartet man hier nun sicher die Gegenüberstellung zweier sich in nahezu jeder Hinsicht widersprechender ökonomischer Weltanschauungen. In dem Kontext des gesamten Seminars allerdings, das unter der Überschrift „Keynes und der Merkantilismus“ steht, wird aus dem simpleren Vergleich zweier Gegensätze ein Dreiklang, bei dem es gilt, die Positionen des Merkantilisten, des Liberalen und Keynes gegenüberzustellen. Dies wird in Kapitel III anhand einiger ausgewählter Theorieaspekte versucht, nachdem in Kapitel I einführend die zu vergleichenden Objekte weitgehend abseits ihres wirtschaftstheoretischen Inhalts vorgestellt werden. Kapitel II dient dazu, Adam Smiths Ansichten zur Ökonomie durch zwei wichtige Punkte seiner allgemeinen Weltanschauung zu ergänzen, die wiederum zum Verständnis seiner Meinungen bezüglich einer Volkswirtschaft beitragen. Abschließend folgt dann Kapitel IV mit einem kurzen Fazit zu den insgesamt gewonnenen Einsichten.

Excerpt


Struktur der Seminararbeit

1 Grundlagen und Einführung

1.1 Aufgabenstellung und Vorgehensweise

1.2 Der Merkantilismus

1.3 Adam Smith

1.4 John Maynard Keynes

1.5 Historische Einordnung

2 Hintergründe zu Adam Smith

2.1 Smiths Menschenbild

2.2 Von der natürlichen Freiheit und der unsichtbaren Hand

3 Ökonomische Theorie im Vergleich

3.1 Methodologische Bemerkungen

3.2 Geld und Geldwert

3.3 Außenhandelstheorie

3.4 Rolle des Staates und Rolle des Individuums

3.5 Lohn-, Bevölkerungs- und Bildungspolitik

3.6 Weitere interessante Ansatzpunkte zum Vergleich Merkantilismus – Adam Smith

3.6.1 Kolonien

3.6.2 Steuern

4 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Seminararbeit besteht darin, die ökonomischen Lehren des Merkantilismus und des klassischen Liberalismus nach Adam Smith einander gegenüberzustellen und in den Kontext der "Allgemeinen Theorie" von John Maynard Keynes einzuordnen, um die jeweiligen Sichtweisen auf wirtschaftliche Zusammenhänge und staatliche Eingriffe zu verdeutlichen.

  • Vergleich der ökonomischen Weltanschauungen Merkantilismus und Liberalismus
  • Analyse der Rolle des Individuums und des Staates
  • Untersuchung der Theorien zu Geld, Außenhandel und Steuerpolitik
  • Einbeziehung der Perspektive von John Maynard Keynes zur kritischen Reflexion
  • Bedeutung von ethischen Grundsätzen für das ökonomische Handeln

Auszug aus dem Buch

3.3 Außenhandelstheorie

Wie in Kapitel II.1 beschrieben, waren für die Merkantilisten Geld und Edelmetalle von entscheidender Bedeutung für den Reichtum des eigenen Staates. Und dem entsprechend war die Mehrung dieses Staatsschatzes oberstes Ziel der Außenwirtschaftspolitik. Da von einer absolut begrenzten Menge der weltweiten Edelmetalle ausgegangen wurde, konnte man nach merkantilistischer Auffassung den eigenen Staatsschatz nur dadurch mehren, indem man anderen Ländern entsprechende Verluste zumutete. Würde ein Land also mehr exportieren als importieren, würde die inländische Geldmenge und damit der Wohlstand zwangsläufig erhöht. Dies führte zur Maxime einer aktiven Gesamthandelsbilanz und sollte mittels folgender Maßnahmen erreicht werden:

a) Minimierung der Einfuhr von Fertigwaren

b) Förderung der Einfuhr von Rohstoffen

c) Minimierung der Ausfuhr von Rohstoffen

d) Förderung der Ausfuhr von Fertigwaren

e) Durchführung von Dienstleistungen möglichst durch inländische Unternehmer

Die Unterscheidung von Fertigwaren und Rohstoffen war nötig, weil der Import von Rohstoffen und deren inländische Verarbeitung wie oben am Beispiel England/Indien schon beschrieben, trotz eines möglichen bilateralen Handelsdefizits zu einem Gesamthandelsüberschuss führte, insofern die inländischen Fertigerzeugnisse nach ihrer gewerblichen Erstellung zu großen Teilen wieder exportiert wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen und Einführung: Dieses Kapitel stellt die zu vergleichenden Denkrichtungen Merkantilismus, Liberalismus (Adam Smith) und Keynes' Theorie vor und erläutert den Aufbau sowie den historischen Rahmen der Arbeit.

2 Hintergründe zu Adam Smith: Hier werden Smiths philosophische Grundannahmen zum Menschenbild, zur Sympathie und zum Konzept der "unsichtbaren Hand" analysiert, die sein ökonomisches Denken prägen.

3 Ökonomische Theorie im Vergleich: In diesem Hauptteil werden die unterschiedlichen Ansätze zur Methodologie, zur Rolle des Geldes, zum Außenhandel sowie zur Lohn- und Steuerpolitik detailliert gegenübergestellt.

4 Fazit: Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Einordnung der Theorien und betont, dass keine der Lehren als rein "richtig" oder "falsch" zu bewerten ist, sondern stets vor ihrem historischen Hintergrund betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Merkantilismus, Liberalismus, Adam Smith, John Maynard Keynes, Außenhandel, unsichtbare Hand, Geldpolitik, Vollbeschäftigung, Protektionismus, Freihandel, Staatseingriffe, Lohnpolitik, Steuerlehre, Wirtschaftsgeschichte, Wohlstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die ökonomischen Ansätze des Merkantilismus und des klassischen Liberalismus nach Adam Smith und stellt diese in den Kontext der theoretischen Weiterentwicklungen durch John Maynard Keynes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören das Verständnis von Geld und Reichtum, die Außenhandelstheorie, das Verhältnis zwischen Staat und Individuum sowie die Lohn-, Bevölkerungs- und Steuerpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Gegenüberstellung der theoretischen Positionen dieser drei ökonomischen Strömungen, um deren unterschiedliche Sichtweisen auf wirtschaftliche Steuerung und gesellschaftlichen Wohlstand aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen vergleichenden Ansatz, bei dem ausgewählte Theorieaspekte der beteiligten Denker systematisch gegenübergestellt und unter Berücksichtigung des jeweiligen historischen Kontextes analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem methodologischen Vergleich, der Geldtheorie, den Ansichten zum Außenhandel, den Rollen von Staat und Individuum sowie speziellen Themen wie Kolonialpolitik und Steuern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Merkantilismus, Liberalismus, Adam Smith, die unsichtbare Hand, Außenhandel, Geldpolitik, Protektionismus und Keynes'sche Wirtschaftstheorie.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Geld bei Merkantilisten und Adam Smith?

Während Merkantilisten Geld als Synonym für nationalen Reichtum ansahen und aktive Handelsbilanzen anstrebten, definierte Smith Wohlstand über die Produktion von Waren sowie Erträge aus Boden und Arbeit.

Welche Bedeutung misst Keynes dem Merkantilismus bei?

Keynes zeigt Verständnis für merkantilistische Ansätze, da er sie als Versuch deutet, durch Steuerung der Geldmenge und Investitionen auf die Beschäftigungssituation einzuwirken, was er in Krisenzeiten für sinnvoll hält.

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Details

Title
Merkantilismus und Liberalismus - Adam Smith
College
University of Siegen
Course
Keynes und der Merkantilismus
Grade
1,3
Author
Diplom-Kaufmann Sascha Häusler (Author)
Publication Year
2006
Pages
24
Catalog Number
V83791
ISBN (eBook)
9783638004275
ISBN (Book)
9783638912136
Language
German
Tags
Merkantilismus Liberalismus Adam Smith Keynes Merkantilismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kaufmann Sascha Häusler (Author), 2006, Merkantilismus und Liberalismus - Adam Smith, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83791
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