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Leseprotokoll des Buches von Andrè Gorz: Arbeit zwischen Misere und Utopie

Title: Leseprotokoll des Buches von Andrè Gorz: Arbeit zwischen Misere und Utopie

Term Paper , 2002 , 14 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Susanne Heinlein (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Der Schriftsteller Andrè Gorz greift in seinem Buch "Arbeit zwischen Misere und Utopie" ein aus momentaner Sicht hoch aktuelles Thema auf, was zur Zeit in Deutschland mehr und mehr zum Problem wird - der Produktionsfaktor Arbeit! Die jetzige Regierung, wie auch die schon da gewesenen, möchten den richtigen Weg beschreiten, der die Vollbeschäftigung wiederherstellt. Doch die alles entscheidende Frage lautet : Wie erreichen wir die Vollbeschäftigung und senken damit die Arbeitslosenzahlen? Die von Gorz angesprochene "Misere" haben wir bereits zu spüren bekommen. Eine mögliche "Utopie", also eine gesellschaftliche Idealvorstellung, die unrealistisch und die nicht verwirklichbar scheint, versucht der Autor uns in diesem Werk zu vermitteln und näher bringen zu wollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Teil : Vom Sozialstaat zum Kapitalstaat

2.Teil : Letzte Wandlung der Arbeit

3.Teil : Die entzauberte Arbeit

4.Teil : Jenseits der Lohngesellschaft

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit Andrè Gorz' Werk „Arbeit zwischen Misere und Utopie“ auseinander, um die strukturellen Veränderungen des Produktionsfaktors Arbeit sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen und utopischen Lösungsansätze zu analysieren.

  • Die Transformation vom Sozialstaat zum Kapitalismus und deren Auswirkungen auf die Vollbeschäftigung.
  • Die Entwicklung von neuen Organisationsformen wie dem Postfordismus und Toyotismus.
  • Die Entzauberung der Arbeit und der Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
  • Visionen jenseits der Lohngesellschaft, inklusive Konzepte wie Multiaktivität und Grundeinkommen.

Auszug aus dem Buch

Die entzauberte Arbeit

In diesem 3. Teil seines Buches möchte uns der Autor Andrè Gorz den Zusammenhang zwischen Arbeit und Gesellschaft vermitteln. Er ist der Meinung, dass das Verschwinden von sozialem bzw. gesellschaftlichen Zusammenhalt in Verbindung mit der schwindenden Arbeit sowie der steigenden Arbeitslosigkeit steht. Da zwar die Arbeitsform, damit wird die Vollbeschäftigung verstanden, nie die Quelle des gesellschaftlichen Zusammenhalts oder sozialer Integration war, stellte sie trotz alledem ein „unsichtbares“ soziales Band in der Erwerbsgesellschaft dar. Dieses Band fügte die Individuen eng zusammen, verkoppelte und funktionalisierte die bestimmten Bestandteile zu einer großen Maschinerie im Arbeitsprozess zusammen.

Es sollte das Gefühl vermittelt werden, dass man als Einzelner nützlich sein kann. Durch den gezahlten Lohn der Arbeitgeber wurden aber andere Gefühle und auch Rechte mit der Arbeit und dem Arbeitnehmer verbunden. Das Motto lautete :„Egal welche Arbeit, Hauptsache du hast eine. Was zählt ist nicht, was du arbeitest, sondern dass du arbeitest.“ Die Integration der Arbeitnehmer in den Prozess der Lohngesellschaft hat dadurch nicht stattgefunden, sondern die Arbeiter waren in ihrer Klasse, ihrer Gewerkschaft oder ihrem Arbeitskollektiv integriert und dadurch gewannen sie an Identität, Würde, Respekt, Zusammenhalt und Kultur.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Teil : Vom Sozialstaat zum Kapitalstaat: Dieses Kapitel thematisiert die Krise des Produktionsfaktors Arbeit seit den 1960er Jahren und die zunehmende Dominanz globaler Marktgesetze zulasten nationaler Handlungsspielräume.

2.Teil : Letzte Wandlung der Arbeit: Hier wird der Übergang vom Fordismus zum Postfordismus bzw. Toyotismus erläutert, wobei Aspekte wie Flexibilisierung, Outsourcing und eine Spaltung der Arbeiterschaft in Kernbelegschaften und periphere Kräfte beleuchtet werden.

3.Teil : Die entzauberte Arbeit: Das Kapitel untersucht den Verlust der gesellschaftlichen Integrationsfunktion von Erwerbsarbeit und den damit verbundenen Identitätsverlust des Individuums in einem verschärften Konkurrenzkampf.

4.Teil : Jenseits der Lohngesellschaft: Der Autor stellt visionäre Konzepte wie Multiaktivität, Pluriaktivitätsgedanken und bedingungslose Grundeinkommen vor, um den Menschen aus der Abhängigkeit der reinen Lohnarbeit zu führen.

Schlüsselwörter

Arbeit, Kapitalismus, Lohngesellschaft, Vollbeschäftigung, Globalisierung, Postfordismus, Toyotismus, soziale Integration, Identität, Multiaktivität, Grundeinkommen, Flexibilisierung, Humankapital, Autonomie, Arbeitslosigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Werk „Arbeit zwischen Misere und Utopie“ von Andrè Gorz und dessen kritische Sicht auf die Entwicklung und Zukunft des Produktionsfaktors Arbeit im modernen Kapitalismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt den Übergang vom Sozial- zum Kapitalstaat, die postfordistischen Produktionsmodelle, die soziale Entwertung von Erwerbsarbeit sowie alternative Gesellschaftsentwürfe jenseits der klassischen Erwerbsbiografie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die von Gorz identifizierten Funktionsstörungen der Arbeitswelt aufzuzeigen und zu diskutieren, wie zukünftige Gesellschaftsstrukturen Autonomie und soziale Teilhabe unabhängig von klassischer Erwerbsarbeit ermöglichen könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dem Dokument verwendet?

Es handelt sich um ein Leseprotokoll, das die zentralen Thesen des Autors systematisch zusammenfasst, kontextualisiert und kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden die vier Kernthemen des Buches – vom Wandel zum Kapitalstaat über postfordistische Arbeitsstrukturen und die Entzauberung der Arbeit bis hin zu utopischen Alternativen – detailliert dargestellt und analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Lohngesellschaft“, „Postfordismus“, „Prekarisierung“, „Multiaktivität“ und „autonomes Subjekt“ charakterisiert.

Wie bewertet das Dokument die von Gorz vorgeschlagene „Zebrastrategie“?

Das Dokument hinterfragt kritisch, ob dieses Entwicklungsmodell aus dem asiatischen Raum auf westliche moderne Gesellschaften übertragbar ist, und sieht darin Risiken für gesellschaftliche Zerfallsprozesse.

Welche Herausforderungen sieht das Dokument in der Umsetzung eines Grundeinkommens?

Das Dokument weist darauf hin, dass ein Grundeinkommen ohne eine Kopplung an eine systematische Arbeitsumverteilung riskant ist und warnt vor der Gefahr einer bloßen „Workfare“-Struktur, die Arbeitslose zu Niedriglohnjobs zwingt.

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Details

Title
Leseprotokoll des Buches von Andrè Gorz: Arbeit zwischen Misere und Utopie
College
University of Applied Sciences Zwickau  (FB Wirtschaftswissenschaften)
Course
Managementkonzepte/ -strategien
Grade
1,2
Author
Susanne Heinlein (Author)
Publication Year
2002
Pages
14
Catalog Number
V8381
ISBN (eBook)
9783638153645
ISBN (Book)
9783656692034
Language
German
Tags
Leseprotokoll Buches Andrè Gorz Arbeit Misere Utopie Managementkonzepte/
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Heinlein (Author), 2002, Leseprotokoll des Buches von Andrè Gorz: Arbeit zwischen Misere und Utopie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8381
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