Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

Die polnische Thronfolge Friedrich Augusts II./ Augusts III. (1733- 1736)

Title: Die polnische Thronfolge Friedrich Augusts II./ Augusts III. (1733- 1736)

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 23 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Thomas Koneczny (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Arbeit thematisiert die polnische Thronfolge Friedrich Augusts II./ Augusts III. (1733- 1736). Der Sohn August des Starken sollte als Thronnachfolger unbedingt verhindert werden, um eine Erbmonarchie in Polen zu verhindern. Obwohl sich in dieser Sache Frankreich, Österreich, Preußen und Russland einig waren, schaffte es der vermeintlich aussichtslose Kandidat auf den polnischen Thron und wurde letztlich mit Zustimmung aller dieser europäischen Mächte als König von Polen akzeptiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Innenpolitische Lage vor der Thonfolge.

3. Die Bündnissysteme und Interessen der Großmächte vor dem Tod Augusts II.

4. Die Ereignisse in der Zeit des Interregnums von 1733.

5. Zwei polnische Könige und die Folgen.

6. Der polnische Thronfolgekrieg

7. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die polnische Thronfolge nach dem Tod von König August II. im Jahr 1733 und untersucht die Gründe, warum der polnische Adel den nachfolgenden König August III. als aufgezwungenen Monarchen wahrnahm. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel zwischen den internen Machtverhältnissen in der polnischen Adelsrepublik und den außenpolitischen Interessen der europäischen Großmächte.

  • Die innenpolitische Struktur Polens unter der sogenannten Magnatenoligarchie
  • Die diplomatischen Bündnissysteme der Großmächte vor und während der Thronfolge
  • Der Einfluss fremder Mächte auf die Wahl des polnischen Königs
  • Der Verlauf des polnischen Thronfolgekrieges zwischen 1733 und 1736
  • Die Rolle Sachsens und Russlands bei der Durchsetzung von August III.

Auszug aus dem Buch

3. Die Bündnissysteme und Interessen der Großmächte vor dem Tod Augusts II.

Im Gliederungspunkt 2 wurde die innenpolitische Lage Polens skizziert. Aus dieser geht hervor, dass Polen innenpolitisch zu schwach und zu zerstritten war, um eigene Interessen, zum Beispiel bezüglich der Königwahl, durchzusetzen.

Von Klaus Zernack wird die Adelsrepublik zur Zeit der Sachsenkönige als das schwächste Glied im Nordosten Europas angesehen. Aufgrund der inneren Schwäche spürte Polen an seinen Rändern (z.B. Livland, Smolensk, Kiev, Preußen) die Expansionspolitik der autokratischen Mächte.

Im 16. Jahrhundert reichte Polen in der geographischen Ausdehnung von Danzig bis zum Schwarzen Meer und von Smolensk bis Posen. Die gefräßigen Nachbar Dynastien, wie Adam Krzeminski schreibt, der Romanows in Russland, der Habsburger im Heiligen römischen Reich und der aufstrebenden Hohenzollern in Brandenburg/ Preußen sorgten im Besonderen in der Zeit der Thronfolge 1733- 1736 für diplomatische und militärische Verstrickungen in Europa.

Die Verhandlungen der Großmächte im Vorfeld der Thronfolge 1733 waren geprägt von der Feindschaft der Mächte untereinander. So zum Beispiel die der Frankreichs und des Habsburger Reiches und Russlands.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungslage dar und definiert die zentrale Fragestellung, wie es zu der Wahrnehmung kam, dass August III. ein aufgezwungener Monarch war.

2. Die Innenpolitische Lage vor der Thonfolge.: Dieses Kapitel beschreibt den Wandel der polnischen Adelsrepublik hin zur Magnatenoligarchie und die damit einhergehende politische und wirtschaftliche Schwächung des polnischen Staates.

3. Die Bündnissysteme und Interessen der Großmächte vor dem Tod Augusts II.: Der Abschnitt analysiert die außenpolitischen Interessen und Bündniskonstellationen der europäischen Großmächte, welche die polnische Thronfolge maßgeblich beeinflussten.

4. Die Ereignisse in der Zeit des Interregnums von 1733.: Hier wird der diplomatische Kampf um die Nachfolge direkt nach dem Tod von August II. beleuchtet, einschließlich der Einflussnahme ausländischer Gesandter.

5. Zwei polnische Könige und die Folgen.: Das Kapitel behandelt die konkurrierenden Königswahlen von Leszczynski und August III. sowie die gewaltsame Intervention, die zur Vertreibung des piastischen Kandidaten führte.

6. Der polnische Thronfolgekrieg: Dieser Teil erörtert den Verlauf des militärischen Konflikts, die Rolle Frankreichs sowie den Friedensschluss von Wien 1735, der den Krieg beendete.

7. Schlussbemerkungen: Die Arbeit resümiert, dass die innenpolitische Schwäche Polens und die massiven militärischen Interventionen ausländischer Mächte die Wahrnehmung von August III. als aufgezwungenen König maßgeblich prägten.

Schlüsselwörter

Polnische Thronfolge, August III., August der Starke, Magnatenoligarchie, Szlachta, Wahlsejm, Liberum Veto, Stanislaw Leszczynski, Russland, Frankreich, Österreich, Preußen, Bündnissysteme, Thronfolgekrieg, Personalunion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die polnische Thronfolge im Zeitraum von 1733 bis 1736 und analysiert die Hintergründe der Wahl von August III. zum polnischen König.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die innenpolitischen Verhältnisse Polens, die Rolle des Adels, die diplomatischen Bestrebungen der europäischen Großmächte sowie der Verlauf des Thronfolgekrieges.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, warum der polnische Adel den sächsischen Kurfürsten August III. als einen durch fremde Mächte aufgezwungenen Monarchen betrachtete.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur und Quellenmaterial zur sächsisch-polnischen Geschichte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der innerpolnischen Lage, die Bündnisinteressen der Nachbarstaaten, die diplomatischen Ereignisse während des Interregnums und den militärischen Verlauf des daraus resultierenden Thronfolgekrieges.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen die Magnatenoligarchie, das liberum veto, die Personalunion zwischen Sachsen und Polen sowie das russisch-sächsische Bündnis.

Warum konnte sich August III. trotz der anfänglich starken Opposition durchsetzen?

Sein Erfolg basierte maßgeblich auf der massiven militärischen Intervention Russlands, die den piastischen Gegenkandidaten Leszczynski aus dem Land drängte.

Welche Rolle spielte das "liberum veto" für die politische Handlungsfähigkeit Polens?

Das liberum veto lähmte die gesetzgeberischen Prozesse des Reichstages, was Polen anfällig für externe Einflussnahme machte und den Zeitraum als Magnatenoligarchie prägte.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Die polnische Thronfolge Friedrich Augusts II./ Augusts III. (1733- 1736)
College
Dresden Technical University  (Geschichte)
Course
Sächsisch- Polnische Union
Grade
2,7
Author
Thomas Koneczny (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V83855
ISBN (eBook)
9783638001298
Language
German
Tags
Thronfolge Union August der Starke Polen Sachsen Thronfolgekrieg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Koneczny (Author), 2007, Die polnische Thronfolge Friedrich Augusts II./ Augusts III. (1733- 1736), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83855
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint