Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Thematik
3. Planung des Unterrichts
3.1 Unterrichtsbedingung
3.2 Zielsetzungen des Unterrichts
3.3 Lernziele
3.3.1 Kognitiver Bereich: Kenntnisse, Verständnis, Beurteilung
3.4 Kompetenzen
3.4.1 Fachkompetenzen
3.4.2 Methodenkompetenz
3.4.3 Sozialkompetenzen
3.5 Geplanter Unterrichtsverlauf
4. Evaluation
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Im Rahmen der Schulpraktischen Übungen („SPÜ“) an der Universität Göttingen befassen sich die Studierenden mit Themen, die von Relevanz für ihr späteres Berufsleben als Lehrer bzw. Lehrerin sind. Die Themeninhalte werden den Teilnehmern in den Sitzungen jeweils von einem Gruppenmitglied in Form eines Unterrichts vermittelt. Dabei wird den Studierenden weitgehend freie Hand bei der Themenwahl gelassen.
2. Thematik
Mein Thema lautete „Beobachten im Praktikum“. Zuerst konnte ich mir nicht wirklich viel unter diesem Thema vorstellen. Ich erhielt dann Hilfestellung durch einen Fragebogen, der zur Qualitätsanalyse an Berufsschulen in NRW dienen soll. Dieser Beobachtungsbogen für Unterricht und Lernprozesse mit den 10 Merkmalen guten Unterrichts nach Hilbert Meyer erschien mir als sehr geeignete Vorlage zur Planung meines eigenen Unterrichtsversuches. Im Folgenden habe ich versucht, mich an die Gliederung des Beobachtungsbogens zu halten und habe die Punkte entsprechend übernommen und ausformuliert.
Hier eine kurze Übersicht Hilbert Meyers: „Zehn Merkmale guten Unterrichts“
Klare Strukturierung
Echte Lernzeit
Lernförderliches Klima
Inhaltliche Klarheit
Sinnstiftendes Kommunizieren
Methodenvielfalt
Individuelles Fördern
Intelligentes Üben
Transparente Leistungserwartung
Vorbereitete Umgebung
..............
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Thematik
3. Planung des Unterrichts
3.1 Unterrichtsbedingung
3.2 Zielsetzungen des Unterrichts
3.3 Lernziele
3.3.1 Kognitiver Bereich: Kenntnisse, Verständnis, Beurteilung
3.4 Kompetenzen
3.4.1 Fachkompetenzen
3.4.2 Methodenkompetenz
3.4.3 Sozialkompetenzen
3.5 Geplanter Unterrichtsverlauf
4. Evaluation
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Planung und Reflexion eines schulpraktischen Unterrichtsversuchs zum Thema „Beobachten im Praktikum“. Die Arbeit untersucht, wie methodisch fundierte Beobachtungsverfahren in den Unterricht integriert werden können, um bei Studierenden der Wirtschaftspädagogik ein systematisches Verständnis für Lehr- und Lernprozesse zu fördern.
- Methodische Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung
- Anwendung der 10 Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer
- Planung und Strukturierung von Lehrsequenzen
- Förderung von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen
- Reflexion des Lehrerhandelns und Evaluation des eigenen Unterrichtsversuchs
Auszug aus dem Buch
3.1 Unterrichtsbedingung
Unsere Gruppe A unter der Leitung der Tutoren Julia Heilmann und Oliver Witzorky traf sich wöchentlich, im Sommersemester 2006 montags in der Zeit von 14:15 bis 15:15 im Raum 1616. Die Gruppe A setzte sich zum Zeitpunkt meines Unterrichts aus insgesamt 15 Studierenden der Wirtschaftspädagogik (exklusive unserer beiden Tutoren) zusammen. Dabei handelte es sich um 6 männliche Teilnehmer und 9 weibliche Teilnehmerinnen zwischen 21 und 31 Jahren, von denen 7 Wirtschaftspädagogik I und 6 Wirtschaftspädagogik II (mit den Doppelfächern Deutsch, Sport, Spanisch und Englisch) studieren, 2 Teilnehmer haben eine andere Studienrichtung belegt (Wirtschaftsinformatik und BWL). Bis auf 6 Teilnehmer haben alle eine Ausbildung in verschieden kaufmännischen Berufen absolviert, der Ausbildungsberuf „Reiseverkehrskaufmann/-frau“ ist hierbei am häufigsten vertreten. Meine Kommilitonen/innen befanden sich zwischen dem vierten und neunten Fachsemester. Der Raum 1616 verfügt über eine Sitzordnung in Hufeisenform, so dass alle Teilnehmer sowohl Sicht auf den Lehrenden haben (auch wenn er sich im Raum von Teilnehmer zu Teilnehmer bewegt, um die typische Frontalunterricht-Ordnung zu verhindern), aber auch die Kommunikation untereinander möglich ist (in Bezug auf unterrichtsbezogene Diskussionen). Der Raum ist sowohl mit klassischer Wandtafel, als auch mit Overheadprojektor (OHP), Flipchart und Metaplan Tafel ausgestattet, was ihn für eine Unterrichtsstunde zu meinem Thema prädestiniert erscheinen lässt, da ich keine zusätzlichen Medien organisieren musste.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Kontext der Schulpraktischen Übungen an der Universität Göttingen und den Rahmen des Unterrichtsversuchs.
2. Thematik: Die Autorin erläutert die Themenwahl „Beobachten im Praktikum“ und die Orientierung an Hilbert Meyers „Zehn Merkmalen guten Unterrichts“.
3. Planung des Unterrichts: In diesem umfangreichen Kapitel werden die Rahmenbedingungen, Lernziele, Kompetenzbereiche und der konkrete zeitliche Ablauf der Unterrichtseinheit detailliert dargelegt.
4. Evaluation: Die Autorin reflektiert den Unterrichtsversuch, das erhaltene Feedback der Kommilitonen und zieht ein Fazit über die persönliche Entwicklung im Rahmen der Vorbereitung auf den Lehrerberuf.
Schlüsselwörter
Unterrichtsversuch, Schulpraktische Übungen, Beobachten, Qualitätsanalyse, Hilbert Meyer, Lehrerbild, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Unterrichtsplanung, Fachkompetenzen, Rollenspiel, Evaluation, Wirtschaftspädagogik, Didaktik, Reflexion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen Unterrichtsversuch im Rahmen der Schulpraktischen Übungen, der sich mit der systematischen Beobachtung von Unterrichtsprozessen befasst.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung, die Anwendung qualitativer Merkmale nach Hilbert Meyer und die praktische Durchführung einer Unterrichtssequenz.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit, systematische Beobachtungskriterien für den Unterricht zu entwickeln, anzuwenden und das eigene pädagogische Handeln kritisch zu reflektieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden didaktische Strukturierungsmodelle (wie das didaktische Dreieck) genutzt und ein schulpädagogischer Unterrichtsversuch in einer Seminargruppe durchgeführt, der im Nachgang evaluiert wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die Definition von Lern- und Kompetenzzielen sowie den detaillierten, zeitlich geplanten Unterrichtsverlauf inklusive der eingesetzten Materialien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Unterrichtsplanung, Schulpraktikum, Beobachtungsbogen, Methodenkompetenz und Evaluation beschreiben.
Wie wurde das Feedback der Kommilitonen nach dem Unterricht bewertet?
Das Feedback war überwiegend positiv; besonders hervorgehoben wurden das freundliche Auftreten der Autorin sowie die abwechslungsreiche Methodenwahl, insbesondere der Einsatz von Rollenspielen.
Welche Rolle spielt die „Hufeisenform“ im Raum 1616 für den Unterrichtsversuch?
Die Sitzordnung in Hufeisenform wird als förderlich bewertet, da sie sowohl den Blickkontakt zum Lehrenden ermöglicht als auch die direkte Kommunikation unter den Studierenden unterstützt.
- Quote paper
- Verena Witt (Author), 2007, Unterrichtsversuch - Beobachten im Praktikum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83923