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Mobbing im Klassenzimmer

Ein Thema für die Schulpädagogik?

Titel: Mobbing im Klassenzimmer

Examensarbeit , 2005 , 84 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Thuy Ni Co (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sichert jedem einzelnen Kind den Schutz vor Verletzungen seiner Würde und seiner Person. Die UN-Kinderkonvention bekräftigt die Rechte auf Schutz und Förderung seiner Entwicklung. Alle Kinder bis zum vollendeten achtzehnten Lebensjahr genießen einen besonderen rechtlichen Schutz, das ein Diskriminierungsverbot ausdrücklich mit einschließt. Die seit Herbst 2000 geltende Ergänzung nach §1631 Abs. 2 BGB lautet: „Jedes Kind hat ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ (Kasper 2004, S.5)
Der Begriff "Mobbing" ist mittlerweile den meisten Menschen aus den Medien bekannt und wird oft im Zusammenhang mit den Problemen an Schulen verwendet. Doch stellt sich die Frage, was genau eigentlich mit der Bezeichnung "Mobbing" gemeint ist und wie er mit dem Themenbereich "Schule" zusammenhängt. Sollte er vielleicht ein Thema für die Schulpädagogik sein?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff Mobbing

3 Grundsätzliche Theorien

3.1 Das Phasenmodell nach Leymann

3.2 Eine Einschränkung

4 Die Motivation der Mobber

4.1 Familiäre Einflüsse

4.2 Einfluss der Medien

4.3 Konkrete Motive

5 Folgen

5.1 Psychische Auswirkungen

5.1.1 Stress

5.1.2 Schulangst

5.2 Physische Auswirkungen

5.3 Suizid

6. Mobbing in der Schule

6.1 Fallbeispiele

6.2 Die Entstehung von Mobbing im Klassenzimmer

6.3 Die möglichen Konstellationen

6.3.1 Mobbing unter Schülern

6.3.2 Mobbing unter Lehrern

6.3.3 Schüler mobben Lehrer

6.3.4 Lehrer mobben Schüler

6.4 Auswirkungen

7 Einordnung in die Schulpädagogik

7.1 Der Gegenstand der Schulpädagogik

7.2 Die Schule als pädagogische Institution

7.2.1 Lehrerprofessionalität

7.2.2 Handlungskompetenz

7.3 Präventions- und Interventionsmaßnahmen

7.3.1 Das Arbeitsklima

7.3.2 Interventionsprogramme

7.3.3 Agressionstraining

7.3.4 Schulpsychologen und Sozialpädagogen

7.3.5 Schulkliniken

7.3.6 Die Anti-Mobbing-Strategie

8 Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing im schulischen Kontext, um zu klären, inwiefern es sich hierbei um ein relevantes Thema für die Schulpädagogik handelt. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Ursachen, den Verlauf, die Folgen sowie notwendige Präventions- und Interventionsstrategien im Klassenzimmer.

  • Begriffliche Herkunft und theoretische Grundlagen von Mobbing
  • Die verschiedenen Rollen und Konstellationen von Mobbern und Gemobbten
  • Psychische und physische Auswirkungen von Mobbing auf Schüler und Lehrer
  • Anforderungen an die Lehrerprofessionalität und Handlungskompetenz im Umgang mit Gewalt
  • Konkrete Präventions- und Interventionsmaßnahmen im schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

Max – Fallbeispiel

In einer Mittelstufenklasse eines Ganztagsgymnasiums findet eine Vertretungsstunde statt. Der Lehrer beginnt mit einem Ad-hoc-Unterricht, der sich mit einigen Phänomenen der Wahrnehmungspsychologie beschäftigt. Da er hofft, ein größtmögliches Interesse am Thema zu erreichen, konzipiert er eine Stunde mit der weiter gehenden Intention, die Ergebnisse aus der Wahrnehmungspsychologie z.B. für die Interpretationslehre zu nutzen.

Die Unterrichtsstunde Die SchülerInnen bekommen mehrere fotokopierte Abbildungen mit Figuren, die je nach Blickwinkel andere Motive erkennen lassen. Sie erhalten den Arbeitsauftrag, das, was sie erkennen, unter das Bild zu schreiben. Es tritt eine sachinteressierte Erarbeitungsphase ein, vor allem dann, als bei den komplexeren Figuren Alternativmotive erkannt werden sollten. Die Schüler arbeiten in Zweiergruppen und machen in nachbarlicher Zusammenarbeit auf die Alternativen aufmerksam. Das erste Arbeitsblatt mit dem bekannten Alternativmotiv von dem Pokal oder von den zwei Gesichtern wird sofort erkannt. Bei dem zweiten Blatt mit der jungen Frau wird es schwieriger. Und so geht es weiter mit den anderen Figuren. Nach einer Weile sollen nun die Ergebnisse zusammengetragen werden. Bei den einfachen Figuren treten inzwischen keine Probleme mehr auf. Als es aber zur Gesichtsfigur kommt, werden die Meldungen zurückhaltender. Daraufhin sagte ein Mädchen aus der letzten Reihe – mit einem gewissen Pepp in der Stimme: „ Der Max weiß das bestimmt, der traut sich nur nicht! Fragen einmal den Max – da vorne!“ – „Wo sitzt denn der Max?“, fragt die Vertretungslehrerin. Ein Schüler in der ersten Reihe geht auf Tauchstation. Ein anderer Schüler am Nebentisch zeigt demonstrativ, aber sprachlos auf ihn. „Na Max, kannst du uns weiterhelfen? Es gibt hier wohl Schwierigkeiten!“ Max wird rot, ein Wegtauchen hilft nicht mehr.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Mobbing in der Schule ein und stellt die Forschungsfrage zur Bedeutung für die Schulpädagogik.

2 Der Begriff Mobbing: Das Kapitel erläutert die Herkunft und Bedeutung des Begriffs Mobbing im historischen sowie psychologischen Kontext.

3 Grundsätzliche Theorien: Hier werden theoretische Ansätze, insbesondere das Phasenmodell von Leymann, zur Erklärung von Mobbingprozessen dargelegt.

4 Die Motivation der Mobber: Das Kapitel untersucht psychologische und soziale Faktoren, die Kinder und Jugendliche dazu bewegen, andere zu mobben.

5 Folgen: Es werden die schwerwiegenden psychischen und physischen Konsequenzen für Mobbingbetroffene beschrieben.

6. Mobbing in der Schule: Dieses Kapitel analysiert spezifische Fallbeispiele und die verschiedenen Dynamiken zwischen Schülern und Lehrern in der Schule.

7 Einordnung in die Schulpädagogik: Das Kapitel ordnet das Phänomen Mobbing in das Feld der Schulpädagogik ein und diskutiert notwendige professionelle Handlungsweisen sowie Präventionsmöglichkeiten.

8 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Notwendigkeit schulpädagogischer Intervention bei Mobbing zusammen.

Schlüsselwörter

Mobbing, Schule, Schulpädagogik, Gewaltprävention, Lehrerprofessionalität, Handlungsfähigkeit, Psychoterror, Opferrolle, Täterverhalten, Interventionsprogramme, Schulangst, Stress, Sozialkompetenz, Gruppendynamik, Schulklima

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Mobbing als ein ernstzunehmendes Gewaltphänomen im schulischen Kontext und analysiert, warum Schulpädagogen aktiv gegen diese Dynamiken vorgehen müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Entstehung von Mobbing, die psychischen und physischen Folgen für Betroffene sowie die Rolle von Schülern und Lehrern in diesem Prozess.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Themenbereich Mobbing für die Schulpädagogik zu fundieren und Möglichkeiten für wirksame Präventions- und Interventionsstrategien aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Analyse sowie die Auswertung von Fallbeispielen und Studien, um die Dynamiken von Mobbing in Schulen transparent zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Mobbing-Theorien, den Motiven der Mobber, den Folgen für Opfer, verschiedenen Konstellationen im Schulalltag sowie der Einordnung in die schulpädagogische Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Mobbing, Schulpädagogik, Gewaltprävention, Lehrerprofessionalität, Gruppendynamik und Handlungskompetenz.

Warum wird im Dokument auf das "Phasenmodell nach Leymann" verwiesen?

Das Modell wird herangezogen, um den typischen, eskalierenden Ablauf eines Mobbingprozesses – von anfänglichen Konflikten bis zum Ausschluss aus dem sozialen Gefüge – strukturiert darzustellen.

Welche Rolle spielt das "destruktive Lehrerverhalten" bei Mobbing?

Das Dokument betont, dass Lehrer durch unpädagogisches oder sadistisches Verhalten selbst Mobbing fördern oder auslösen können, was die Lernfreude und Selbstwahrnehmung der Schüler massiv schädigt.

Was unterscheidet Mobbing von einem "normalen Konflikt"?

Im Gegensatz zu einem temporären Streit zeichnet sich Mobbing durch Systematik, Dauerhaftigkeit und die gezielte Ausgrenzung sowie Schwächung einer Person aus.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobbing im Klassenzimmer
Untertitel
Ein Thema für die Schulpädagogik?
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
2,0
Autor
Thuy Ni Co (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
84
Katalognummer
V83981
ISBN (eBook)
9783638884358
ISBN (Buch)
9783638884907
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mobbing Klassenzimmer Thema Mobbing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thuy Ni Co (Autor:in), 2005, Mobbing im Klassenzimmer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83981
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Leseprobe aus  84  Seiten
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