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Mediation - Schwerpunkt: Familienmediation

Título: Mediation - Schwerpunkt: Familienmediation

Trabajo Escrito , 2005 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts in Social Science Christoph Tautz (Autor)

Sociología - Comunicación
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Jede zweite Ehe in Deutschland wird nach durchschnittlich acht Jahren wieder getrennt. Noch nie wurden so viele Ehen geschieden wie im 21. Jahrhundert. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Mal wurde zu früh geheiratet, mal wurde einer der Partner betrogen oder mal hat man „sich einfach auseinander gelebt“. Nur selten trennen sich zwei Menschen in gegenseitigem Einvernehmen und sind in der Lage rational und emotionslos über die Zukunft nach der Trennung zu reden. In der Regel trennen sich die Paare im Streit und wo am Tag der Hochzeit noch viele Gefühle waren, sind im Trennungsfall häufig nur noch Verachtung, Rachegedanken oder Hass. Die Scheidenden kämpfen um Materielles oder um das Sorgerecht der gemeinsamen Kinder. Häufig werden dabei Forderungen gestellt, die nur das Ziel haben, den ehemaligen Partner zu verletzen. Können sich die Konfliktparteien nicht einigen, werden die strittigen Punkte nicht selten vor Gericht entschieden. Die dort getroffenen Entscheidungen sind aber oft für beide Parteien nicht zufrieden stellend. An diesem Punkt setzt die Mediation ein. Sie setzt sich zum Ziel, dass die Konfliktparteien miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam ihre Probleme artikulieren, Lösungsvorschläge erarbeiten und anschließend auch ausführen. Nach einer gelungenen Mediation sind beide Parteien mit dem Ergebnis zufrieden. Auf diese Art und Weise können unnötig in die Länge gezogene Streitereien frühzeitig geklärt werden und die Parteien können mit kürzeren Scheidungsprozessen viel Geld sparen. In der vorliegenden Arbeit werde ich diese alternative Form der Konfliktlösung, die Mediation, genauer vorstellen. Hierfür werde ich zunächst die Geschichte der Mediation darstellen, bevor ich mich mit der Definition und den Grundannahmen der Mediation beschäftige. Auch die Mediation kommt nicht ohne einige Grundregeln aus. Ich werde sie aufzeigen und anschließend den Ablauf eines Mediationsprozesses beschreiben. Im zweiten Teil der Arbeit analysiere ich dann schwerpunktmäßig die Familienmediation. Auch hier wird der Prozess definiert und die Merkmale dargestellt. Weiterhin werde ich die unterschiedlichen Formen, also private Familienmediation und öffentliche Familienmediation, darlegen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mediation allgemein

2.1 Die Geschichte der Mediation

2.2 Definition und Grundannahmen der Mediation

2.3 Die Grundregeln der Mediation

2.4 Der Ablauf der Mediation

3. Familienmediation

3.1 Definition und Merkmale der Familienmediation

3.2 Private und öffentliche Familienmediation

4. Fazit

5. Literaturliste

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die detaillierte Darstellung und Analyse der Mediation als alternative Methode der Konfliktlösung, mit besonderem Fokus auf den Bereich der Familienmediation in Trennungs- und Scheidungssituationen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch dieses strukturierte Verfahren eine einvernehmliche Regelung gefunden werden kann, die sowohl die Interessen der ehemaligen Partner berücksichtigt als auch die Bedürfnisse betroffener Kinder in den Mittelpunkt stellt.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen der Mediation
  • Strukturierter Ablauf und methodische Stufen des Mediationsprozesses
  • Definition und spezifische Merkmale der Familienmediation
  • Unterscheidung zwischen privater und öffentlicher Familienmediation
  • Vergleich von Mediationsergebnissen gegenüber traditionellen gerichtlichen Verfahren

Auszug aus dem Buch

2.4 Der Ablauf der Mediation

Da eine Mediation immer auch auf die entsprechenden Konfliktpartner zugeschnitten sein muss, gibt es keinen allgemeingültigen Ablaufplan für Mediation. Allerdings wird der Verhandlungsprozess in mehrere Abschnitte unterteilt. Hier gibt es in der Literatur verschiedene Modelle. Zwei dieser Modelle möchte ich hier kurz vorstellen.

Gisela und Hans Georg Mähler unterteilen den Mediationsprozess in ihrem Aufsatz „Mediation in der Praxis“ in fünf Stufen. In der ersten Stufe wird der Mediationsvertrag ausgehandelt. Er dient als Grundlage für die weitere Vorgehensweise zwischen dem Mediator und den Parteien. Er sollte von allen Parteien anerkannt und unterschrieben werden und neben den Grundregeln auch die anfallenden Kosten enthalten. Da die Mediation auf der Basis dieses Kontraktes aufgebaut wird, empfehlen Mählers sich mit dieser Stufe Zeit zu lassen und gründlich zu bearbeiten.

In der zweiten Stufe wird eine aktuelle Bestandsaufnahme durchgeführt, also z.B. die Einkommensverhältnisse ermittelt oder Gutachten über den Wert eines Grundstückes angefordert. Außerdem versucht der Mediator in dieser Phase herauszufinden wie kompromissbereit die einzelnen Parteien sind, „in welcher Phase des Trauerprozesses sich die Parteien jeweils befinden, welches Bewusstsein die Parteien in die Differenzierung als sich trennendes Paar und bleibende Eltern mitbringen und welches Maß an Destruktivität oder kooperativem Grundverständnis sichtbar wird“ (Mähler 1992 S. 363).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung beleuchtet die zunehmende Scheidungsrate und die Defizite gerichtlicher Verfahren bei familiären Konflikten, um die Relevanz der Mediation als alternative Konfliktlösung zu begründen.

2. Mediation allgemein: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Herkunft, die theoretische Definition, die grundlegenden Prinzipien sowie die strukturellen Abläufe von Mediationsprozessen.

3. Familienmediation: Hier wird der Fokus auf die spezifische Anwendung der Mediation bei Trennungen gelegt, inklusive ihrer besonderen Merkmale sowie der Abgrenzung zwischen privater und öffentlicher Praxis.

4. Fazit: Das Kapitel zieht eine Bilanz zur Effektivität der Mediation und unterstreicht die Vorteile einer einvernehmlichen Lösung für die emotionale Entlastung der Beteiligten und der Kinder.

5. Literaturliste: Dieses Verzeichnis listet die verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Standardwerke auf, die der Erarbeitung der Hausarbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Mediation, Familienmediation, Scheidung, Konfliktlösung, Interessen, Bedürfnisse, Trennung, Mediator, Selbstbestimmung, Einvernehmen, Sorgerecht, Kommunikation, Mediationsprozess, Konfliktregelung, Win-Win-Situation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Mediation als alternative Methode zur Lösung von Konflikten, mit einem speziellen Schwerpunkt auf der Anwendung im familiären Kontext bei Trennung und Scheidung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Mediationsverfahrens, die verschiedenen Phasen des Prozessablaufs und die Besonderheiten, die bei familiären Auseinandersetzungen zu beachten sind.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch Mediation eine gütliche Einigung erreicht werden kann, welche die individuellen Bedürfnisse der Partner und Kinder besser berücksichtigt als eine verbindliche gerichtliche Entscheidung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, um die verschiedenen Modelle der Mediation und die fachlichen Definitionen führender Experten zusammenzuführen und kritisch darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die allgemeine Darstellung des Mediationswesens und eine vertiefende Analyse der Familienmediation, inklusive der Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Angebotsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Mediation, Konfliktlösung, Familienmediation, Selbstbestimmung, Interessen, Bedürfnisse sowie der Ablauf eines Mediationsprozesses.

Warum spielt die Freiwilligkeit bei der Mediation eine so große Rolle?

Die Freiwilligkeit ist ein Grundprinzip der Mediation, da nur so sichergestellt werden kann, dass die Parteien bereit sind, aktiv und eigenverantwortlich an einer gemeinsamen, dauerhaften Lösung zu arbeiten.

Wie unterscheidet sich die öffentliche Familienmediation von der privaten?

Während die private Mediation meist auf Eigeninitiative der Konfliktparteien erfolgt, wird die öffentliche Familienmediation häufig durch ein Gericht initiiert, um in hochstrittigen Fällen eine Deeskalation zu fördern.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Mediation - Schwerpunkt: Familienmediation
Universidad
University of Siegen
Curso
Mediation
Calificación
1,3
Autor
Bachelor of Arts in Social Science Christoph Tautz (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
15
No. de catálogo
V84108
ISBN (Ebook)
9783638001960
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mediation Schwerpunkt Familienmediation Mediation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Arts in Social Science Christoph Tautz (Autor), 2005, Mediation - Schwerpunkt: Familienmediation , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84108
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