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Der Krieg zwischen Lydern und Persern (Herodot 1, 46 – 94)

Titel: Der Krieg zwischen Lydern und Persern (Herodot 1, 46 – 94)

Hausarbeit , 2006 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Beweggrund der Erweiterung eines Reiches, mit welchem sich hier beschäftigt werden soll, wird am Beispiel des Krieges zwischen dem Volk der Lyder und dem der Perser im Jahr 546 v. Chr. erörtert. Dieser Feldzug zählt zwar eher zu den unbekannten, ist aber dennoch nicht weniger bedeutend. Am ausführlichsten beschäftigte sich der bekannte griechische Geschichtsschreiber Herodot mit dieser Auseinandersetzung, und von ihm erhalten wir die meisten und detailliertesten Informationen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. erstes Weltreich

3. Geschichte nach Herodot

4. Quelleninterpretation u – kritik der Ereignisse nach Herodot

5. vergleichende Primärquellen

6. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Feldzug der Perser gegen das Volk der Lyder im Jahr 546 v. Chr. als exemplarisches Beispiel für imperiale Expansion in der Antike. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der griechische Geschichtsschreiber Herodot dieses Ereignis darstellte und inwieweit seine Schilderungen durch Vergleiche mit anderen antiken Quellen sowie moderne historische Forschung objektiviert oder kritisch eingeordnet werden können.

  • Die Entstehung und Expansion des ersten persischen Weltreiches
  • Die Darstellung des lydisch-persischen Krieges bei Herodot
  • Methodische Quellenkritik und der Abgleich mit verschiedenen antiken Autoren (u.a. Xenophon)
  • Analyse der narrativen Motive und deren historische Glaubwürdigkeit
  • Die Bedeutung von Orakeln und göttlichem Wirken im antiken Geschichtsbild

Auszug aus dem Buch

3. Geschichte nach Herodot

Ausgelöst wird der Krieg mit den Persern durch den Eroberungsdrang des Königs Kroisos von Lydien. Auch die Angst, er könne sein Reich verlieren, beherrschte seine Gedanken. Denn schließlich hatte er diesem seit seiner Thronbesteigung im Jahr 560 v. Chr. zu seiner größten Ausdehnung verholfen, nachdem sein Vorfahr Gyges es im 7. Jahrhundert v. Chr. von den Hethitern übernommen hatte.

Nach zwei Jahren voller Trauer um seinen verstorbenen Sohn war es, da nun mit Kyros eine Gefahr aus dem persischen Reich drohte, an der Zeit, die Staatsgeschäfte wieder aufzunehmen. 46 – 56 Also wurden die Vorbereitungen für einen Krieg weitergeführt, nachdem sie bei Regierungsantritt des Kyros bereits begonnen wurden waren, als dieser Astyages, den Schwager Kroisos`, vom Thron gestoßen hatte. Das bekannte delphische Orakel wurde dreimal nach Rat gefragt zum bevorstehenden Krieg gegen die Perser. Die Antwort, dass, wenn er den Grenzfluss der beiden Reiche, den Halys, überschreite „[…] werde er ein großes Reich zerstören.“2, legte er allerdings falsch aus, was zu diesem Zeitpunkt jedoch noch niemand ahnen konnte. Um sich Unterstützung für den Feldzug zu sichern, ließ er das Orakel auch die Wahl nach einem Bundesgenossen zwischen Athen und Sparta entscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Antike ein und etabliert den Konflikt zwischen Lydern und Persern als Untersuchungsgegenstand.

2. erstes Weltreich: Das Kapitel beleuchtet die historischen Strukturen früher Imperien und fokussiert dabei besonders auf die persische Expansionspolitik unter Kyros dem Großen.

3. Geschichte nach Herodot: Hier wird der Verlauf des Krieges basierend auf den Aufzeichnungen Herodots detailliert nachgezeichnet, inklusive der Orakelsprüche und strategischen Entscheidungen.

4. Quelleninterpretation u – kritik der Ereignisse nach Herodot: Der Autor analysiert kritisch den Erzählstil und die Objektivität Herodots und hinterfragt die historische Korrektheit der überlieferten Ereignisse.

5. vergleichende Primärquellen: Dieses Kapitel zieht Parallelen und Kontraste zu anderen antiken Schriftstellern wie Xenophon, Bakchylides und Xenophanes, um das Bild der Ereignisse zu schärfen.

6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Problematik der Quellenlage zusammen und schließt mit einer Reflexion über die historische Bedeutung des Untergangs des lydischen Reiches.

Schlüsselwörter

Herodot, Kroisos, Kyros der Große, Lydien, Perserreich, Sardeis, Quellenkritik, Antike, Xenophon, Historien, Kriegführung, Orakel von Delphi, Expansion, Geschichtsschreibung, Antike Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Krieg zwischen dem lydischen Reich unter König Kroisos und dem aufstrebenden persischen Reich unter Kyros im Jahr 546 v. Chr.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die historischen Abläufe des Feldzuges, die Rolle der Geschichtsschreibung bei Herodot und der Abgleich dieser Narrative mit anderen antiken Quellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Wahrheitsgehalt der herodotischen Erzählungen zu bewerten und durch Vergleich mit weiteren antiken Autoren eine objektivere Sicht auf die Ereignisse zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine quellenkritische Analyse und einen komparativen Vergleich verschiedener literarischer Zeugnisse der Antike.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt die historische Einordnung, die detaillierte Schilderung der Kriegsereignisse nach Herodot sowie die kritische Gegenüberstellung mit Autoren wie Xenophon.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Quellenkritik, persische Expansion, lydische Geschichte, historische Objektivität und antike Historiographie.

Warum spielt das Orakel von Delphi eine so große Rolle für den Autor?

Das Orakel wird als zentrales Motiv für die Hybris des Kroisos und dessen falsche strategische Entscheidungen analysiert, was Herodots theozentrisches Geschichtsbild widerspiegelt.

Wie unterscheidet sich Xenophons Darstellung von der des Herodot?

Während Herodot die Geschichte eher als episodische Erzählung mit Fokus auf menschliches Schicksal darstellt, nutzt Xenophon den Stoff in der „Kyropaedia“ stärker erzieherisch mit Kyros als idealisiertem Herrscher.

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Details

Titel
Der Krieg zwischen Lydern und Persern (Herodot 1, 46 – 94)
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Altertumswissenschaften)
Veranstaltung
Griechen, Römer und Barbaren
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
17
Katalognummer
V84171
ISBN (eBook)
9783638002233
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krieg Lydern Persern Griechen Römer Barbaren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2006, Der Krieg zwischen Lydern und Persern (Herodot 1, 46 – 94), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84171
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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