In der vorliegenden Arbeit werden dem Leser die Grundlagen der Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken aufgezeigt. Dazu wurde die Arbeit in vier Abschnitte unterteilt: Nach der Einleitung folgt im zweiten Abschnitt eine grundlegende Begriffsklärung. Darauf aufbauend folgt im dritten Teil die Analyse der Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken. Im vierten Abschnitt wird ein kurzes Fazit gezogen und ein Ausblick auf künftige Entwicklungen gegeben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Einführung in die Thematik
- Ziele und Aufbau der Arbeit
- Definitionen und begriffliche Grundlagen
- Definitionen von Naturkatastrophen
- Definition von Risiko
- Grundsätze der Versicherbarkeit
- Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken
- Kritische Eigenschaften von Naturkatastrophenrisiken
- Kumulrisiko
- Risikoausgleich im Kollektiv
- Risikoausgleich in der Zeit
- Irrtumsrisiko
- Nachfrage nach Versicherungsschutz
- Versicherungsaspekte ausgewählter Naturkatastrophenrisiken
- Überschwemmungen
- Erdbeben
- Stürme
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken. Sie untersucht die grundlegenden Prinzipien der Versicherbarkeit im Kontext von Naturkatastrophen und analysiert die kritischen Eigenschaften, die diese Risiken für Versicherungsunternehmen darstellen. Die Arbeit beleuchtet außerdem die Nachfrage nach Versicherungsschutz und betrachtet die Versicherungsaspekte von Überschwemmungen, Erdbeben und Stürmen.
- Grundlagen der Versicherbarkeit
- Kritische Eigenschaften von Naturkatastrophenrisiken
- Nachfrage nach Versicherungsschutz
- Versicherungsaspekte von Überschwemmungen, Erdbeben und Stürmen
- Fazit und Ausblick
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken ein und erläutert die Ziele und den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel definiert die Begriffe Naturkatastrophe und Risiko und stellt die grundlegenden versicherungstechnischen Prinzipien vor. Das dritte Kapitel analysiert die Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken im Detail. Dabei werden die kritischen Eigenschaften dieser Risiken, die Nachfrage nach Versicherungsschutz und die Versicherungsaspekte von Überschwemmungen, Erdbeben und Stürmen beleuchtet.
Schlüsselwörter
Naturkatastrophen, Versicherbarkeit, Kumulrisiko, Risikoausgleich, Irrtumsrisiko, Nachfrage nach Versicherungsschutz, Überschwemmung, Erdbeben, Sturm, Versicherungsaspekte, Fazit, Ausblick.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Voraussetzungen für die Versicherbarkeit von Risiken?
Zu den Grundsätzen gehören die Messbarkeit des Risikos, die Zufälligkeit des Ereignisses und die Möglichkeit des Risikoausgleichs im Kollektiv sowie in der Zeit.
Was versteht man unter dem "Kumulrisiko" bei Naturkatastrophen?
Ein Kumulrisiko tritt auf, wenn ein einziges Ereignis (z.B. ein schweres Erdbeben) gleichzeitig eine sehr große Anzahl von Versicherten betrifft, was die finanziellen Kapazitäten eines Versicherers übersteigen kann.
Sind Überschwemmungen und Erdbeben problemlos versicherbar?
Diese Risiken gelten als kritisch, da sie oft schwer kalkulierbar sind und hohe Kumulschäden verursachen. Oft sind spezielle Deckungskonzepte oder staatliche Unterstützung notwendig.
Was ist das "Irrtumsrisiko" in der Versicherungswirtschaft?
Es beschreibt die Gefahr, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit oder die Schadenhöhe einer Naturkatastrophe aufgrund fehlender historischer Daten oder klimatischer Veränderungen falsch eingeschätzt wird.
Wie wird der Risikoausgleich in der Zeit realisiert?
Da schwere Naturkatastrophen selten, aber schadenintensiv sind, müssen Versicherer über viele Jahre hinweg Rücklagen bilden, um im Katastrophenfall zahlungsfähig zu sein.
- Arbeit zitieren
- Daniel Gussmann (Autor:in), 2007, Eine Analyse der Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84241