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Kinder und Medien - wenn Fernsehen, Computer und Internet überhand nehmen

Title: Kinder und Medien - wenn Fernsehen, Computer und Internet überhand nehmen

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kristin Bauer (Author)

Sociology - Children and Youth
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Summary Excerpt Details

„Kinder und die neuen Medien“ gehören zunehmend zu den wichtigsten Forschungs- und
Diskussionsthemen von Pädagogen, Psychologen, Soziologen und anderen Wissenschaftlern.
Das geradezu explosive Wachstum, vor allem der elektronischen Medien, wirkt tief greifend
auf unsere Gesellschaft ein und sozialisiert vor allem unsere Kinder. Neben dem einfachen
Fernsehapparat gibt es in den Haushalten immer mehr Computer mit Internetzugang, Videogeräte,
Handys und MP3-Player, die alle auch von Kindern genutzt werden. Die heutige Generation
der Kinder ist diejenige, die mit dem bisher größten Medienangebot lebt und aufwächst.
Die meisten Kinder sehen täglich fern, beschäftigen sich am Computer oder surfen im Internet
und nehmen damit eine Vielzahl an visuellen Eindrücken und Erfahrungen auf. Die Medien
greifen heutzutage intensiv in den Alltag der Kinder ein. Die Tragweite all dieser Reize und
ihre Einwirkung auf die kindliche Psyche sind noch umstritten und werden kontrovers diskutiert.
Im Vordergrund all dieser Kontroversen steht die Frage nach den schädlichen Einflüssen
auf die physische und psychische Entwicklung der Kinder. Einerseits behaupten Studien, dass
häufiger Medienkonsum die Kinder „verdummt“, Gewaltbereitschaft und – durch Bewegungsmangel
- Fettleibigkeit (nicht nur bei Kindern) fördert. Andererseits wird davon ausgegangen,
dass frühe Medien-Kenntnisse den Schulalltag und das spätere Berufsleben erleichtern
könnten.
Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über den komplexen Themenbereich „Kinder und
die neuen Medien“ bieten. Hierbei möchte ich mich auf die beiden Medien Computer bzw.
Internet und Fernsehen beschränken.
Ziel ist es, festzustellen, ob die negativen Möglichkeiten, die durch neue Medien entstehen,
die positiven überwiegen. Es soll insbesondere herausgefunden werden, ob die Medien Internet
und Fernsehen u.a. für Gewalt unter Kindern, Konzentrationsstörungen, Ängste, schlechte
schulische Leistungen und Übergewicht verantwortlich sind oder ob die negativen Wirkungen
geringer sind als angenommen.
Es wurde hauptsächlich die Altersgruppe von Kindern zwischen 6-13 Jahren untersucht. Wird
in der Arbeit von Kindern gesprochen, so ist in der Regel diese Altersgruppe gemeint. Auf die
gesonderte Nennung der weiblichen Form wird überwiegend verzichtet, sie ist impliziert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Kinder und Mediennutzung: Die KIM-Studie

2.a Häufigste Freizeitaktivitäten

2.b Medienbindung

2.c Resümee der Studie

3 Medien und schulische Leistungen

4 Medien und Gewalt

5 Resümee der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den komplexen Einfluss von neuen Medien, insbesondere Fernsehen und Computer, auf die physische und psychische Entwicklung von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren, um festzustellen, ob die negativen Auswirkungen (wie Gewaltbereitschaft, Konzentrationsstörungen oder schlechte Schulleistungen) die potenziellen Vorteile überwiegen.

  • Mediennutzungsverhalten von Kindern im Alltag
  • Bindung an spezifische Mediengeräte wie Fernseher und Computer
  • Zusammenhang zwischen Medienkonsum und schulischen Leistungen
  • Einfluss von Mediengewalt auf die Psyche und Verhaltensweisen
  • Rolle des familiären Umfelds und der Erziehungsfunktion

Auszug aus dem Buch

4 Medien und Gewalt

Täglich sehen wir im Fernsehen Gewalt verherrlichende Szenen und sogar attraktive und gerechtfertigte Gewaltausübende. Dass sich dies auf die Psyche der Kinder auswirkt, haben Forscher des Instituts für Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz im Auftrag des Bundesministeriums für Familie untersucht.

„Letztlich bestätigen aktuelle Forschungsbefunde die schon länger gültige Aussage, dass manche Formen von Mediengewalt für manche Individuen unter manchen Bedingungen negative Folgen nach sich ziehen können“, (Medien und Gewalt, Seite 285).

Dass Kinder und Jugendliche aufgrund Gewaltdarstellungen in Fernsehen und beim Umgang mit dem Computer direkt zu Gewalttätigkeiten veranlasst werden. Jedoch gehen die Autoren der Studie von einem nicht zu vernachlässigenden Nachahmungseffekt aus, der sich aus dem regelmäßigen Konsum Gewalt verherrlichender Medien ergibt. Die Forscher kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass es eindeutige Parallelen zwischen dem Gesehenen und dem Imitierten gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung elektronischer Medien im Alltag von Kindern und führt in die wissenschaftliche Kontroverse um deren physische und psychische Auswirkungen ein.

2 Kinder und Mediennutzung: Die KIM-Studie: Dieses Kapitel wertet die KIM-Studie 2006 aus, um einen Überblick über das aktuelle Mediennutzungsverhalten und die Bindung von Kindern an verschiedene Endgeräte zu geben.

3 Medien und schulische Leistungen: Hier wird diskutiert, ob ein Zusammenhang zwischen intensivem Medienkonsum, insbesondere Fernsehen, und den schulischen Leistungen sowie der kognitiven Entwicklung von Kindern besteht.

4 Medien und Gewalt: Das Kapitel analysiert die potenziellen Nachahmungseffekte von Mediengewalt und den Einfluss gewalthaltiger Computerspiele auf die Aggressivität und Wahrnehmung von Kindern.

5 Resümee der Arbeit: Das Fazit zieht eine Bilanz aus den untersuchten Themen und betont die Notwendigkeit einer elterlichen Verantwortung sowie einer besseren medienpädagogischen Aufklärung.

Schlüsselwörter

Kinder, Mediennutzung, Fernsehen, Computer, KIM-Studie, Mediengewalt, schulische Leistungen, Medienbindung, Entwicklungspsychologie, Sozialisation, Nachahmungseffekt, Hostile Attribution Bias, Erziehung, Medienpädagogik, Internet.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der neuen Medien wie Fernsehen, Computer und Internet in der Lebenswelt von Kindern und analysiert deren Auswirkungen auf die Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Mediennutzung, dem Einfluss von Medien auf Schulleistungen sowie der Wirkung von Gewaltdarstellungen in Medien auf das kindliche Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob die negativen Aspekte der Mediennutzung, wie etwa Gewaltbereitschaft oder Konzentrationsschwächen, die positiven Potenziale überwiegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literatur- und Sekundäranalyse bestehender Studien und wissenschaftlicher Untersuchungen, wie etwa der KIM-Studie.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Auswertung des Mediennutzungsverhaltens, die Untersuchung von Leistungsdefiziten bei hohem Fernsehkonsum und die Analyse psychologischer Effekte durch gewalthaltige Inhalte.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Mediennutzung, KIM-Studie, Mediengewalt, Schulleistungen, Medienbindung und kindliche Sozialisation.

Welche Bedeutung kommt der individuellen Entwicklung bei der Medienaufnahme zu?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Kinder Medieninhalte unterschiedlich verarbeiten und dass die individuelle Reife sowie die Erfahrung eines Kindes darüber entscheiden, wie stark bedrohliche oder komplexe Inhalte wirken.

Was besagt der "Hostile Attribution Bias" in diesem Kontext?

Dies beschreibt ein Phänomen, bei dem Kinder, die häufig gewalthaltige Computerspiele konsumieren, dazu neigen, die Intentionen anderer Personen in unklaren Situationen vorschnell als böswillig zu interpretieren.

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Details

Title
Kinder und Medien - wenn Fernsehen, Computer und Internet überhand nehmen
College
University Karlsruhe (TH)
Course
Theorien und Konzepte der Multimedialen Kommunikation
Grade
1,3
Author
Kristin Bauer (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V84513
ISBN (eBook)
9783638008587
ISBN (Book)
9783640190225
Language
German
Tags
Kinder Medien Fernsehen Computer Internet Theorien Konzepte Multimedialen Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Bauer (Author), 2007, Kinder und Medien - wenn Fernsehen, Computer und Internet überhand nehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84513
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