Der Lagebericht nach HGB: Ziele, Aufbau und Informationsmöglichkeiten


Seminararbeit, 2007

20 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegenstand und Wesen des Lageberichts

3. Ziele und Funktionen des Lageberichts

4. Inhalt und Aufbau des Lageberichts
4.1 Wirtschaftsbericht
4.2 Nachtragsbericht
4.3 Prognose- und Risikobericht
4.4 Verwendung von Finanzinstrumenten
4.5 Forschung und Entwicklung
4.6 Zweigniederlassungen
4.7 Vergütungsbericht
4.8 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

5. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb 1: Der Lagebericht als eigenständiges Rechnungslegungsinstrument

Abb 2: Funktionen des Lageberichts

Abb 3: Zeitbezug der einzelnen Lageberichtsteile

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die deutsche externe Rechnungslegung steht seit Mitte der 1990er Jahre in einem Veränderungsprozess.[1] Ursache hierfür ist die zunehmende Komplexität und Dynamik der Unternehmen und der Unternehmensumfelder. Unternehmen setzen verstärkt auf Internationalisierung, die Unternehmensführung orientiert sich vermehrt an der externen Rechnungslegung. Vorschriften zur Rechnungslegung unterliegen daher einem permanenten Weiterentwicklungsprozess, um eine Anpassung an die geänderten Rahmenbedingungen zu erreichen. Waren vergangene Regelungen noch stark gläubigerschutz- und vergangenheitsorientiert, kommen aktuelle Rechnungslegungsänderungen auch den Anforderungen der Kapitalmärkte hinsichtlich zukunftsgerichteten Informationen nach. Eine Reihe unternehmens- und kapitalmarktrechtlicher Reformen in Deutschland vollzog sich gerade in letzer Zeit zunehmend in Anlehnung an internationale Rechnungslegungsgrundsätze und führte zu Ergänzungen des deutschen Handelsrechts. Auch die Ausführungen zum Lagebericht waren und sind hiervon betroffen. Konzeptionell ist der Lagebericht ein selbstständiges Rechnungslegungsinstrument und bildet neben dem Jahresabschluss die zweite Säule der externen Rechnungslegung.[2] Lange Zeit galt er als ein „relativ unwichtige[s] Anhängsel des Jahresabschlusses“[3]. Seine Bedeutung hat sich allerdings zuletzt durch die Veränderung des Verständnisses der Informationsfunktion der Rechnungslegung verstärkt. Dementsprechend hat der Gesetzgeber durch verschiedene Gesetzeserneuerungen, wie z.B. das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) oder das Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG), auf die zunehmende Relevanz des Lageberichts reagiert.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Lagebericht nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches (HGB) ausführlich darzustellen. Dabei sind folgende Fragestellungen von Bedeutung: Welche Ziele werden mit dem Lagebericht verfolgt? Wie ist der Lagebericht strukturiert? Und welche Informationsmöglichkeiten bietet der Lagebericht?

Hierzu werden anfänglich wesentliche Grundlagen zum Lagebericht dargelegt. Im Anschluss folgt ausführlich eine Beschreibung der Ziele und Aufgaben des Lageberichts nach HGB bevor auf dessen grundsätzlichen Aufbau eingegangen werden soll. Abschließend erfolgt eine kritische Betrachtung der dargestellten Inhalte der vorliegenden Arbeit.

[...]


[1] Vgl. hierzu und im Folgenden: Selch (2003), S. 1.

[2] Vgl. Tesch/Wißmann (2006), S. 9.

[3] Vgl. Selch (2003), S. 3 auf Grundlage von Streim (1995), S. 708.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Der Lagebericht nach HGB: Ziele, Aufbau und Informationsmöglichkeiten
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Bilanzanalyse und Bilanzpolitik
Note
2,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V84579
ISBN (eBook)
9783638008860
Dateigröße
445 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lagebericht, Ziele, Aufbau, Informationsmöglichkeiten, Bilanzanalyse, Bilanzpolitik
Arbeit zitieren
Christian Bauer (Autor), 2007, Der Lagebericht nach HGB: Ziele, Aufbau und Informationsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84579

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