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Neue Medien im Geschichtsunterricht – Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?

Title: Neue Medien im Geschichtsunterricht – Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?

Term Paper , 2006 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Heike Thomitzek (Author)

Didactics - History
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In dieser Hausarbeit wird das Thema „Neue Medien im Geschichtsunterricht – Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?“ bearbeitet. Anhand von Beispielen aus der Literatur wird aufgezeigt, welche Positionen es zu neuen Medien und deren Einsatz im Geschichtsunterricht gibt.

Multimediasysteme haben sich in vielen Bereichen etabliert und sind aus deren Umfeld nicht mehr wegzudenken. Nach einer Definition des Begriffs Multimedia wird ein kleiner Einblick in Einsatzgebiete für Multimediale Anwendungen in verschiedenen Bereichen gegeben. Weiterhin werden didaktische Diskussionen wiedergegeben, die sich mit diesem Thema beschäftigen und es wird die Verwertbarkeit und die Anwendung im Geschichtsunterricht aufgezeigt. Auch die Voraussetzungen für den Einsatz der neuen Medien und der damit verbunden Multimediananwendungen im Geschichtsunterricht und die Probleme die daraus erwachsen können werden in dieser Arbeit untersucht.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Allgemeines

1.2 Definition Multimedia

2 Beispiele für den Einsatz von Multimediaanwendungen

2.1 Stadt- und Landschaftsbau

2.2 Simulationen in der Automobilindustrie

3 Voraussetzungen für den Einsatz von multimedialen Anwendungen

3.1 Technische Voraussetzungen

3.2 Anforderungen an den Lernenden

3.3 Didaktische Anforderungen

4 Einsatz von multimedialen Anwendungen im Geschichtsunterricht

4.1 Internet

4.1.1 Quellensuche

4.1.2 Foren

4.1.3 Wissensdatenbanken

4.1.4 Verwendung von Internetseiten in wissenschaftlichen Arbeiten

4.2 Sonstige multimediale Anwendungen

4.2.1 Multimediale Lexika

4.2.2 Simulationen

4.2.3 Computerspiele mit geschichtlichem Hintergrund

5 Pro und Kontra zum Einsatz von Multimediaanwendungen im Geschichtsunterricht

5.1 Einsatz der CD-ROM

5.2 Einsatz des Internets

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen neuer Medien im Geschichtsunterricht. Ziel ist es, zu analysieren, ob diese Technologien eine pädagogische Chance bieten oder den Weg in eine geschichtslose Faktenorientierung ebnen könnten.

  • Technische und didaktische Voraussetzungen für den Medieneinsatz in der Schule.
  • Effektive Nutzung des Internets zur Quellensuche und wissenschaftlichen Recherche.
  • Analyse des Einsatzes von multimedialen Lexika und Simulationen.
  • Kritische Bewertung von geschichtlichen Inhalten in Computerspielen.
  • Gegenüberstellung von Pro- und Kontra-Argumenten beim Einsatz von Internet und CD-ROMs.

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Simulationen

Architekten setzen Simulationen heute ein, um Welten entstehen zu lassen, die es so noch nicht gibt und zeigen so Zukunftsvisionen. Dies ist natürlich auch mit historischen Orten möglich und wird in Multimediaanwendungen realisiert, dabei wird die „Illusion einer Zeitreise“ geschaffen.

Eine Simulation bedeutet nie Wirklichkeit und bleibt immer nur eine Annäherung an die Wirklichkeit und muss immer unter dem Aspekt der Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts gesehen werden. Die Simulation kann allerdings dabei helfen, historische Ereignisse besser zu verstehen und kann sie für den Schüler nachvollziehbarer machen. Die Simulation sollte allerdings immer nur begleitend, neben anderen Methoden des Geschichtsunterrichts, eingesetzt werden.

Im Unterschied zu anderen Medien, wie z.B. der Historienmalerei, kann der Anwender, also meist der Schüler, in das Geschehen einer Simulation eingreifen, die gerade auf dem Bildschirm gezeigt wird und sich so ein besseres Bild vom Geschehen machen. Dabei wird allerdings auf Wissen zurückgegriffen, welches dem Schüler vorher auch durch traditionelle Unterrichtsformen und das Lernen von Faktenwissen vermittelt wurde.

Häufig werden die Simulationen bei historischen Schlachten gerade des 20. Jahrhunderts angewandt. Allerdings steht hier nicht die historische Korrektheit im Vordergrund, sondern der Spielspaß. Wenn der Spieler einen Fehler macht, kann er einfach von vorn beginnen und das wirkliche Ausmaß seiner Fehlentscheidung muss ihn nicht interessieren, da meist nicht gezeigt wird, wie sich die Entscheidung auf die Menschen auswirkt. Hier wird die Wirklichkeit komplett ausgeblendet und historische Vorkenntnisse sind nicht von Nöten. Einen Einsatz im Geschichtsunterricht lohnen diese Spiele also nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach den Chancen und Risiken neuer Medien für den Geschichtsunterricht vor und definiert den Begriff Multimedia.

2 Beispiele für den Einsatz von Multimediaanwendungen: Hier wird anhand von Beispielen aus Architektur und Automobilindustrie verdeutlicht, wie Simulationen heute in der Praxis funktionieren.

3 Voraussetzungen für den Einsatz von multimedialen Anwendungen: Dieses Kapitel behandelt die technischen, persönlichen und didaktischen Anforderungen, die erfüllt sein müssen, damit der Medieneinsatz gelingt.

4 Einsatz von multimedialen Anwendungen im Geschichtsunterricht: Der Hauptteil analysiert spezifische Medien wie Internet-Quellen, Datenbanken, Lexika, Simulationen und Computerspiele auf ihren Unterrichtsmehrwert.

5 Pro und Kontra zum Einsatz von Multimediaanwendungen im Geschichtsunterricht: Eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile von CD-ROMs und Internet im schulischen Kontext.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass neue Medien eine wertvolle Ergänzung zum konventionellen Unterricht sind, wenn sie kritisch und methodisch geleitet eingesetzt werden.

Schlüsselwörter

Neue Medien, Geschichtsunterricht, Multimedia, Simulation, Internet, CD-ROM, Geschichtsbewusstsein, Didaktik, Informationssuche, Zitierweise, Historische Quellen, Computerspiele, Medienkompetenz, Schulisches Lernen, Fachdidaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Medien den Geschichtsunterricht verändern und ob ihr Einsatz einen pädagogischen Mehrwert gegenüber traditionellen Lehrmethoden bietet.

Welches ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit stellt sich die kritische Frage: Sind neue Medien eine echte Chance für das Fach Geschichte oder führen sie zu einem oberflächlichen "Weg in die Geschichtslosigkeit"?

Was sind die thematischen Schwerpunkte der Untersuchung?

Schwerpunkte sind die technischen Voraussetzungen, die fachdidaktische Eignung von Internet und CD-ROMs sowie die kritische Reflexion von Simulationen und Computerspielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf eine Literaturanalyse, um Positionen zur Medienarbeit zu reflektieren und Kriterien für den erfolgreichen Unterrichtseinsatz zu definieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung technischer Voraussetzungen, die Analyse spezifischer Werkzeuge wie Foren und Datenbanken sowie die Diskussion der Vor- und Nachteile digitaler Unterrichtsmedien.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Medienkompetenz, Geschichtsbewusstsein, kritische Quellenprüfung und methodische Didaktik geprägt.

Welche Herausforderungen sieht die Autorin beim Zitieren aus dem Internet?

Die Autorin bemängelt die Flüchtigkeit der Netzquellen, die ständige Veränderbarkeit der Webinhalte und das Fehlen stabiler Zitierstandards, weshalb eine präzise Dokumentation gefordert wird.

Warum sind Simulationen in Computerspielen laut Autorin oft problematisch?

Oftmals stehe der Spielspaß vor der historischen Genauigkeit; Fehler hätten keine Konsequenzen für die Menschen, wodurch historische Verantwortung ausgeblendet werde.

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Details

Title
Neue Medien im Geschichtsunterricht – Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?
College
University of Vechta  (Institut für Geschichte und historische Landesforschung)
Course
Methodische Grundfragen des Geschichtsunterrichts
Grade
1,0
Author
Heike Thomitzek (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V84739
ISBN (eBook)
9783638011181
ISBN (Book)
9783638915861
Language
German
Tags
Neue Medien Geschichtsunterricht Chance Geschichtslosigkeit Methodische Grundfragen Geschichtsunterrichts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Thomitzek (Author), 2006, Neue Medien im Geschichtsunterricht – Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84739
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