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Das Denkmal als außerschulischer Lernort – Sinnvoller Einsatz im Geschichtsunterricht?

Title: Das Denkmal als außerschulischer Lernort – Sinnvoller Einsatz im Geschichtsunterricht?

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Heike Thomitzek (Author)

Didactics - History
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Zu Anfang ist zu klären, was ein Denkmal im Sinne dieser Hausarbeit ist. Weigand grenzt den Denkmalsbegriff auf den Denkmalstyp des 19. und 20 Jahrhunderts ein. Um diesen Begriff des Denkmals geht es in dieser Hausarbeit. Es sollen also nicht Inschriften auf Münzen oder Urkunden und Wappen behandelt werden, die auch von Historikern als Denkmäler benannt werden.
Es geht in dieser Hausarbeit also um Denkmäler die bewusst errichtet worden sind, um die Nachwelt an ein bestimmtes Ereignis zu erinnern.
Als konkretes Beispiel wurde das Hermannsdenkmal bei Detmold in Westfalen gewählt, welches nach der Aussage von Weigand eindeutig in die Kategorie der Monumentaldenkmäler passt. Es wurde im 19. Jahrhundert errichtet und dies mit der Intention die glorreichen Schlachten der Germanen und der deutschen zu erinnern. Damit fällt dieses Denkmal eindeutig in die Kategorie Tradition, was nicht bei allen Denkmälern der Fall sein muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Denkmäler und ihre Funktion

2.1 Errichtung und Funktion

3 Wesensmerkmale des Denkmals

3.1 Problematik bei der Denkmalsbetrachtung

3.2 Denkmal und Öffentlichkeit

4 Denkmäler in der Forschung

4.1 Forschungsstand

4.2 Intention der Denkmalsschaffung

4.3 Wirkung des Denkmals

5 Behandlung des Themas Denkmal in der Schule

5.1 Einbindung in den Sach- und Heimatunterricht in der Grundschule

5.2 Didaktische Anforderungen und Methoden

6 Das Hermannsdenkmal

6.1 Tourismus rund um den Hermann

6.2 Der Künstler und das Hermannsdenkmal

6.3 Fächerübergreifender Unterricht mit den Fächern Kunst und Deutsch

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Denkmal als außerschulischen Lernort und erörtert die Sinnhaftigkeit seines Einsatzes im Geschichtsunterricht, unter besonderer Berücksichtigung der Grund- und Hauptschule am Beispiel des Hermannsdenkmals.

  • Funktionen und Wesensmerkmale von Denkmälern
  • Herausforderungen der didaktischen Aufbereitung für verschiedene Altersstufen
  • Historischer Kontext und Entstehungsgeschichte am Beispiel des Hermannsdenkmals
  • Methodische Ansätze für die Exkursionsplanung und Unterrichtsvorbereitung
  • Fächerübergreifende Möglichkeiten der Einbindung in Kunst und Deutsch

Auszug aus dem Buch

5.2 Didaktische Anforderungen und Methoden

Hier muss der Lehrer nur darauf achten, dass das Denkmal in einen Kontext gesetzt wird, der für Grundschüler verständlich ist.

Es ist beispielsweise möglich, das Hermannsdenkmal auch für Grundschüler erfahrbar zu machen. Hier sollte auf den Zusammenhang zur Lebenswelt der Schüler geachtet werden. Der Erbauer beispielsweise hatte ein enges Verhältnis zur Stadt Detmold als, seiner Meinung nach, Schlachtenort der Varusschlacht.

Hier sollte also die Verbindung des Denkmals mit dem Heimatort im Mittelpunkt stehen. Der Lehrer kann den Schülern auch die Orte zeigen, an denen Ernst von Bandel in Detmold gewohnt hat.

Bindet der Lehrer das Denkmal geschickt in den Unterricht ein, verhindert er, dass ein Denkmal zum Kuriosum wird, weil die Bildsprache (Ikonographie) des Denkmals nicht verstanden wird.

Die Motive und Darstellungen des Denkmals sollten den Kindern so erklärt und von ihnen erarbeitet werden, dass sie verstehen können, wie die Bildsprache durch den Errichter/Auftraggeber gemeint war.

Genau wie sich Texte aus dem 19. Jahrhundert sich nicht immer sofort erschließen, muss erst Recht die Bildsprache eines Denkmals aus dem 19. Jahrhundert erarbeitet werden. Dies muss logischerweise so erfolgen, dass Grundschüler den Erklärungen folgen können und dadurch den Zugang zur Bildsprache des Denkmals herstellen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Denkmalbegriff für die Arbeit und stellt die Untersuchung des Hermannsdenkmals als außerschulischen Lernort vor.

2 Denkmäler und ihre Funktion: Dieses Kapitel erörtert die drei Zeitebenen von Denkmälern und ihre Rolle bei der öffentlichen Meinungsbildung.

3 Wesensmerkmale des Denkmals: Es wird die Problematik beleuchtet, dass Denkmäler oft eine subjektive Suggestion statt historischer Korrektheit bieten.

4 Denkmäler in der Forschung: Hier wird der Forschungsstand sowie die Abhängigkeit der Bildsprache von den politischen Absichten und der Staatsform bei der Errichtung beschrieben.

5 Behandlung des Themas Denkmal in der Schule: Dieses Kapitel diskutiert die Chancen und Herausforderungen, Denkmäler didaktisch sinnvoll in den Unterricht zu integrieren.

6 Das Hermannsdenkmal: Anhand des Hermannsdenkmals werden praktische Aspekte wie Tourismus, Künstlerbiografie und fächerübergreifende Unterrichtsmöglichkeiten konkretisiert.

7 Fazit: Das Fazit resümiert, dass Denkmalsexkursionen den Schülern neue Perspektiven eröffnen und zur kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte motivieren.

Schlüsselwörter

Denkmal, außerschulischer Lernort, Geschichtsunterricht, Hermannsdenkmal, Ernst von Bandel, Didaktik, Grundschule, Hauptschule, historische Bildung, Bildsprache, Ikonographie, Exkursion, Erinnerungskultur, Heimatunterricht, Varusschlacht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Denkmäler als außerschulische Lernorte im Geschichtsunterricht sinnvoll und didaktisch aufbereitet eingesetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Funktionen von Denkmälern, ihre Wirkung auf die Öffentlichkeit, didaktische Methoden für Schulen und eine detaillierte Fallstudie zum Hermannsdenkmal.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, dass eine Exkursion zu einem Denkmal einen wertvollen Beitrag zur historischen Bildung leisten kann, indem sie Schülern einen neuen Blickwinkel auf Geschichte ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Analyse fachdidaktischer Literatur sowie der beispielhaften Anwendung theoretischer Konzepte auf das Hermannsdenkmal bei Detmold.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Wesensmerkmale von Denkmälern, den Forschungsstand, Anforderungen für den Unterricht in der Grund- und Hauptschule sowie spezifische Aspekte des Hermannsdenkmals.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Denkmal, historisches Lernen, außerschulischer Lernort, Bildsprache, didaktische Reduktion und die Einbindung in den Sach- bzw. Geschichtsunterricht.

Warum ist die Arbeit des Künstlers Ernst von Bandel für Schüler relevant?

Sein Leben und seine Leidenschaft für das Denkmal bieten Anknüpfungspunkte, um den historischen Kontext und den Einfluss von Gönnern und Herrschern im 19. Jahrhundert zu verstehen.

Wie kann das Hermannsdenkmal im fächerübergreifenden Unterricht genutzt werden?

Das Denkmal ermöglicht Verknüpfungen mit dem Kunstunterricht (Stilelemente, Darstellung) und dem Fach Deutsch (z.B. kritische Auseinandersetzung mit Literatur).

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Details

Title
Das Denkmal als außerschulischer Lernort – Sinnvoller Einsatz im Geschichtsunterricht?
College
University of Vechta  (Institut für Geschichte und historische Landesforschung)
Course
Außerschulische Lernorte und historisches Lernen
Grade
2,0
Author
Heike Thomitzek (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V84740
ISBN (eBook)
9783638011198
ISBN (Book)
9783638915878
Language
German
Tags
Denkmal Lernort Sinnvoller Einsatz Geschichtsunterricht Außerschulische Lernorte Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Thomitzek (Author), 2006, Das Denkmal als außerschulischer Lernort – Sinnvoller Einsatz im Geschichtsunterricht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84740
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