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Gesprächsformen und Grundlagen des Small Talks

Title: Gesprächsformen und Grundlagen des Small Talks

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Youssef Taghzouti (Author)

Sociology - Communication
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Small-Talk, Smalltalk oder Smalltalken, dieses aus dem Englischen entlehn‎te Wort, small „unbedeutend, klein“ und to talk „sich unterhalten“, hat im ‎Deutschen mehrere Formen und Schreibweisen angenommen. Es handelt ‎sich bei diesem Begriff um eine meistens flüchtige Unterhaltung im Alltag, oft ‎zu bestimmten Anlässen wie Feiern und Festen. Manche halten viel davon, ‎andere denken, es handle sich dabei lediglich um rein oberflächliches Gere‎de. ‎
Obwohl der Small Talk ein fester Bestandteil unseres Alltags ist, wurde bis‎her nur wenig Literatur zu diesem Thema publiziert. Es existieren zwar di‎verse Taschenbücher und Ratgeber, die beabsichtigen, den Menschen die ‎hohe Kunst des Smalltalks beizubringen, an wissenschaftlicher Literatur ‎mangelt es jedoch.‎

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

3 Anglizismen

3.1 Die Einteilung der Anglizismen nach den Kennziffern von VDS

4 Die Formen der Gespräche

4.1 Der Dialog

4.2 Der Monolog

4.3 Das Geplauder, US-amerikanisch: Chat

4.4 Die Rede

4.5 Die Diskussion

4.6 Die Debatte

5 Smalltalk in Deutschland

6 Die Bildung einer Gesprächsgrundlage

7 Verhaltenskodex beim Small Talk

7.1 Über was sprechen?

7.2 Die gute Allgemeinbildung

8 Was halten Sie eigentlich von Small Talk?

9 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Smalltalks als soziale Interaktion im Alltag und Berufsleben. Das Ziel ist es, den Begriff einzuordnen, von anderen Gesprächsformen abzugrenzen und praktische Handlungsempfehlungen sowie den Status des Smalltalks im deutschen Sprachraum zu analysieren.

  • Definition und Funktion von Smalltalk in verschiedenen Kontexten
  • Sprachwissenschaftliche Betrachtung von Anglizismen
  • Abgrenzung des Smalltalks zu anderen Gesprächsformen (Dialog, Diskussion etc.)
  • Verhaltenskodex und Themenwahl für eine gelungene Konversation
  • Empirische Einblicke in die Wahrnehmung von Smalltalk durch Studierende

Auszug aus dem Buch

Die Bildung einer Gesprächsgrundlage

Beim unverbindlichen Smalltalk wird beim Gegenüber ein erster Eindruck erreicht und ebenso kann man sich selbst denselben verschaffen. Inhalte und Art der Gesprächsführung bestimmen maßgeblich die Sympathie für einander. Je gefühlsbetonter ein Mensch sich ausdrückt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich seine Gefühle auf seine Zuhörer übertragen. Wie dieses Übertragen von Stimmungen funktioniert, beschreibt Daniel Goleman in dem folgenden Zitat in seinem Buch „Emotionale Intelligenz“:

Sehr wahrscheinlich imitieren wir unbewusst die Emotionen, die ein anderer erkennen lässt, durch eine von uns nicht wahrgenommene Mimikry des Gesichtsaudrucks, der Gebärden, des Tonfalls der Stimme und anderer nonverbaler Anzeichen der Emotionen. Durch diese Imitation erzeugen wir in uns die Stimmung des anderen (Goleman, S. 165).

Dabei liegt es nahe, dass Menschen, die Begeisterung und Optimismus ausstrahlen, besser ankommen als Menschen, die andere mit ihrem Missmut und ihrer schlechten Laune anstecken. Gelingt der Smalltalk, wird eine persönliche, spontane Basis für das weitere Gespräch geschaffen. So kann auch eine Freundschaft entstehen, und eventuell sogar - wenn es um Geschäfte oder eine Bewerbungsgespräch geht – ein späteres Arbeitsverhältnis geschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung des Begriffs und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der wissenschaftlichen Arbeit.

2 Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert Smalltalk als unverbindliche, soziale Konversation und beleuchtet dessen Funktion bei der Herstellung einer Beziehungsebene.

3 Anglizismen: Es wird der Einfluss des Englischen auf das Deutsche thematisiert und das Wort "Small Talk" als Lehnwort eingeordnet.

3.1 Die Einteilung der Anglizismen nach den Kennziffern von VDS: Hier wird das Klassifizierungssystem des Vereins Deutsche Sprache für Anglizismen im Detail vorgestellt.

4 Die Formen der Gespräche: Dieses Kapitel klassifiziert Smalltalk innerhalb der Linguistik und grenzt ihn von anderen Kommunikationsformen ab.

4.1 Der Dialog: Definition und etymologische Herleitung des Dialogs als mündlicher oder schriftlicher Austausch zwischen Personen.

4.2 Der Monolog: Erläuterung des Monologs als Selbstgespräch und dessen Einsatz in Literatur und Drama.

4.3 Das Geplauder, US-amerikanisch: Chat: Beschreibung des informellen Charakters von Geplauder ohne festen inhaltlichen Fokus.

4.4 Die Rede: Analyse der Rede als thematisch abgeschlossene, ununterbrochene Kommunikation eines Redners an ein Publikum.

4.5 Die Diskussion: Beschreibung der Diskussion als formeller Austausch von Argumenten zwischen zwei oder mehreren Diskutanten.

4.6 Die Debatte: Charakterisierung der Debatte als strukturiertes Streitgespräch auf gehobenem Niveau, meist mit folgendem Abstimmungsprozess.

5 Smalltalk in Deutschland: Dieses Kapitel beleuchtet den speziellen Stellenwert und den oft zwiespältigen Ruf von Smalltalk im deutschen Geschäftsleben.

6 Die Bildung einer Gesprächsgrundlage: Untersuchung der psychologischen Wirkung von Smalltalk für den ersten Eindruck und die Übertragung von Stimmungen.

7 Verhaltenskodex beim Small Talk: Darstellung der sozialen Normen, Körpersprache und Höflichkeitsregeln für eine gelungene Interaktion.

7.1 Über was sprechen?: Praktische Tipps zur Auswahl geeigneter Gesprächsthemen und Vermeidung von Tabus.

7.2 Die gute Allgemeinbildung: Erörterung des Vorteils einer breiten Allgemeinbildung als "Kapital" für den thematischen Austausch.

8 Was halten Sie eigentlich von Small Talk?: Präsentation der Ergebnisse einer studentischen Umfrage zur persönlichen Einstellung gegenüber Smalltalk.

9 Schluss: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Diskussion der Trainierbarkeit von Smalltalk durch Ratgeber und Seminare.

Schlüsselwörter

Smalltalk, Konversation, Kommunikation, Anglizismen, VDS, Gesprächsführung, soziale Funktion, nonverbale Kommunikation, emotionale Intelligenz, Verhaltenskodex, Gesprächsthemen, Allgemeinbildung, Dialog, Diskussion, Rhetorik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Smalltalk als linguistisches und soziales Phänomen, analysiert dessen Funktion in der Alltagskommunikation und beleuchtet die Herausforderungen, die sich insbesondere im deutschen Kulturraum ergeben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Smalltalk, die sprachliche Einordnung als Anglizismus, die Abgrenzung zu anderen Gesprächsformen, Verhaltensregeln sowie eine empirische Untersuchung der studentischen Wahrnehmung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den "Small Talk" als unverzichtbaren, aber oft unterschätzten Bestandteil der menschlichen Interaktion wissenschaftlich zu erfassen und aufzuzeigen, wie soziale Bindungen durch eine bewusste Gesprächsführung gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer theoretischen Analyse basierend auf fachspezifischer Literatur wurde eine qualitative Umfrage unter Studierenden durchgeführt, um verschiedene Standpunkte zum Thema Smalltalk abzubilden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Klärung, einen Exkurs zu Anglizismen, eine linguistische Einordnung in das Feld der Gesprächsformen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Verhaltenskodex und der Bedeutung von Allgemeinbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Smalltalk, soziale Interaktion, Kommunikation, Anglizismen, Gesprächskultur und emotionale Intelligenz.

Wie bewerten die befragten Studierenden Smalltalk?

Die Meinungen sind ambivalent: Während einerseits der Nutzen als "Eisbrecher" für tiefere Gespräche anerkannt wird, empfinden viele den Smalltalk als lästig, oberflächlich oder gar unaufrichtig.

Was unterscheidet Smalltalk von einer Diskussion?

Während beim Smalltalk die soziale Funktion und die Herstellung einer Beziehungsebene im Vordergrund stehen, zielt die Diskussion auf den sachlichen Austausch von Argumenten und das Erreichen von Erkenntnissen oder Problemlösungen ab.

Kann man Smalltalk erlernen?

Die Arbeit stellt fest, dass es mittlerweile eine Vielzahl an Ratgebern, Fachbüchern und Seminarangeboten gibt, die den Erwerb von rhetorischen Techniken und Strategien zur Gesprächsführung vermitteln.

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Details

Title
Gesprächsformen und Grundlagen des Small Talks
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (FASK)
Course
Sprachwissenschaft
Grade
1,3
Author
Youssef Taghzouti (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V84800
ISBN (eBook)
9783638011426
ISBN (Book)
9783640238071
Language
German
Tags
Small Talk Sprachwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Youssef Taghzouti (Author), 2006, Gesprächsformen und Grundlagen des Small Talks, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84800
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