Gegenstand meiner Untersuchung ist die Entwicklung des Welthandels zwischen dem ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise. Innerhalb dieses Themengebiets möchte ich genauer auf die Rolle der USA eingehen. Die USA hatten in der Zwischenkriegszeit, beziehungsweise vom ersten Weltkrieg bis zu Weltwirtschaftskrise, eine Hegemonialstellung in der Weltwirtschaft inne. Nun stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Wirtschaftspolitik der USA auf den globalen Welthandel und insbesondere auch auf den europäischen Welthandel hatte. Diese Darstellung möchte genau dieser Frage nachgehen, inwieweit die Vereinigten Staaten Einfluss auf den Welthandel ausübten, wie sie mit ihrer Dominanzposition umgingen und damit unweigerlich verbunden auch, wie es überhaupt zur Weltwirtschaftskrise kommen konnte.
Inhaltsverzeichnis
- Gegenstand
- Die allgemeinen Entwicklungen des Welthandels
- Betrachtung der Rolle der USA
- Kapitalexport
- Protektionismus
- Die USA als Verursacher der Weltwirtschaftskrise?
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit der Entwicklung des Welthandels zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise, wobei der Fokus auf der Rolle der USA liegt. Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Wirtschaftspolitik der USA auf den globalen Welthandel, insbesondere auf den europäischen Handel, hatte. Ziel ist es, zu analysieren, wie die USA ihre Dominanzposition im Welthandel nutzten und welchen Beitrag sie zur Weltwirtschaftskrise leisteten.
- Die Entwicklung des Welthandels nach dem Ersten Weltkrieg
- Die Rolle der USA im Welthandel der Zwischenkriegszeit
- Der Einfluss des amerikanischen Kapitalexports auf die Weltwirtschaft
- Die Auswirkungen des Protektionismus auf den Welthandel
- Die Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise
Zusammenfassung der Kapitel
1. Gegenstand
Das erste Kapitel definiert den Gegenstand der Untersuchung, die Entwicklung des Welthandels zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise, mit besonderem Fokus auf die Rolle der USA.
2. Die allgemeinen Entwicklungen des Welthandels
Das zweite Kapitel beschreibt die allgemeine Entwicklung des Welthandels nach dem Ersten Weltkrieg. Hierbei wird die Ausgangssituation nach dem Krieg beleuchtet, die Vorteile, die die USA aus dem Krieg zogen, und die sich verändernde Rolle der USA als Gläubigerland. Auch die Entwicklung des Welthandels in der Zwischenkriegszeit, insbesondere die Stagnation in den 1930er Jahren, und die Folgen der Agrarkrise werden behandelt.
3. Betrachtung der Rolle der USA
Dieses Kapitel analysiert die Rolle der USA im Welthandel. Es wird untersucht, wie die USA durch Kapitalexport, Protektionismus und ihre Dominanzposition die Weltwirtschaft beeinflussten. Die Frage, ob die USA die Weltwirtschaftskrise verursachten, wird aufgeworfen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die Themen Welthandel, Weltwirtschaftskrise, USA, Kapitalexport, Protektionismus, Hegemonialstellung, Agrarkrise, Außenhandel, Binnenhandel, Weltmarkt, internationale Handelsbeziehungen, Strukturprobleme der Nachkriegszeit, Pseudostabilisierung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielten die USA im Welthandel nach dem Ersten Weltkrieg?
Die USA nahmen eine Hegemonialstellung ein und entwickelten sich vom Schuldner- zum bedeutendsten Gläubigerland der Welt.
Wie beeinflusste der amerikanische Kapitalexport die Weltwirtschaft?
Der massive Export von Kapital, insbesondere nach Europa, stützte die dortige Wirtschaft, machte sie aber auch extrem abhängig von der US-Finanzpolitik.
Was versteht man unter Protektionismus in dieser Zeit?
Trotz ihrer Dominanz schirmten die USA ihren Binnenmarkt durch hohe Zölle ab, was den internationalen Warenhandel und die Rückzahlung von Schulden durch andere Nationen erschwerte.
Waren die USA die Verursacher der Weltwirtschaftskrise?
Die Arbeit untersucht, inwieweit die US-Wirtschaftspolitik und der plötzliche Stopp von Krediten nach dem Börsencrash 1929 die globale Krise auslösten.
Was war das Problem der Agrarkrise?
Weltweite Überkapazitäten führten zu einem massiven Preisverfall bei Agrarprodukten, was die Kaufkraft vieler exportabhängiger Länder schwächte.
Was bedeutet „Pseudostabilisierung“ in der Zwischenkriegszeit?
Der Begriff beschreibt die scheinbare wirtschaftliche Erholung in den 1920er Jahren, die jedoch auf instabilen Fundamenten und kurzfristigen Krediten beruhte.
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- Britta Düvelmeyer (Author), 2007, Die Entwicklung des Welthandels zwischen Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84943