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Tolkiens "Der Herr der Ringe" im Hinblick auf den Ästhetizismus und Symbolismus

Title: Tolkiens "Der Herr der Ringe" im Hinblick auf den Ästhetizismus und Symbolismus

Term Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts Ute Heijenga (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit werde ich nach einer relativ kurzen Einführung in die Trilogie „Der Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien den Erschaffer dieses Werkes mit Hilfe einer überschaubaren Biographie vorstellen.
Außerdem werde ich versuchen den Ästhetizismus und Symbolismus auf die Trilogie „Der Herr der Ringe“ anzuwenden, da sich in dem Fantasy- Roman so viele mystische und verschiedene Facetten sowie durchdachte Völkerstrukturen finden lassen. Speziell die Gegensätze des Ästhetizismuses lassen sich besonders gut darstellen, wenn man das wunderschöne und geheimnisvolle Elbenvolk mit den blutrünstigen, grausamen Orks und Nazgul vergleicht. Außerdem soll auch die Rolle der Menschen und Hobbits in der Trilogie geklärt werden, inwieweit sie verbindbar sind mit dem Guten und Bösem und welche Position sie einnehmen, wenn es um den Ring und Saurons Macht geht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Kurze Darstellung der Trilogie „Der Herr der Ringe“

3. Tolkiens Biographie

4. Die Elben Lothloriens gegen die Orks und Nazgul Mordors im Hinblick auf den Ästhetizismus und Symbolismus

5. Die Rolle der Menschen und Hobbits

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ unter den spezifischen literaturwissenschaftlichen Aspekten des Ästhetizismus und Symbolismus. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch die Charakterisierung verschiedener Völker Mittelerdes und deren symbolische Einordnung in ein Spannungsfeld zwischen ästhetischer Schönheit und moralischem Verfall die Grenzen zwischen Gut und Böse definiert werden.

  • Analyse der Ästhetik und Symbolik bei den Elben als Repräsentanten des Schönen.
  • Gegenüberstellung mit den Orks und Nazgul als Kontrastfiguren des Bösen.
  • Untersuchung der Rolle von Menschen und Hobbits innerhalb der moralischen Hierarchie.
  • Anwendung des ästhetizistischen Konzepts auf die erzählerische Gestaltung Mittelerdes.
  • Bedeutung der Charaktereigenschaften für die Wahrnehmung von Schönheit und Tugend.

Auszug aus dem Buch

4. Die Elben Lothloriens gegen die Orks und Nazgul Mordors im Hinblick auf den Ästhetizismus und Symbolismus

Die wichtigsten Elben, die in der Trilogie erwähnt werden sind die Noldor- Königin Galadriel und der Sindar- König Celeborn, die beide das schönste Elbenkönigreich des Dritten Zeitalters im Goldenen Wald östlich der Nebelberge beherrschen. Hier handelt es sich um Lothlorien, „Land der träumenden Blüten“ und auch Lorien, „Traumland“ genannt. Außerdem gibt es noch die Elbenprinzessin Arwen Undomiel oder „Maid des Abends“, die in den Menschen Aragorn verliebt ist und für ihren Prinz bei der Hochzeit die elbische Unsterblichkeit aufgeben muss, womit sie von ihrem Volk getrennt wird. Ihr Vater ist der Halb- Elb Meister Elrond, der mit ihr zusammen in Bruchtal lebt und schon viele Zeitalter von Mittelerde durchlebt hat. Bruchtal war mit Elrond zusammen 4000 Jahre lang ein offenes Haus für Menschen und andere Wesen, die Zuflucht suchten in den kritischen Zeiten, weshalb es auch als das „Letzte Heimelige Haus“ bezeichnet wurde.

Legolas, der aus dem Düsterwald stammt, ist ein weiterer Elb und kann als Krieger angesehen werden, da er sehr geschickt ist mit Pfeil und Bogen und einen ausgeprägten feinen Hör- und Sehsinn hat. Er bewegt sich auf offenem Gelände so elegant und leichtfüßig wie eine Katze und besitzt eine unglaubliche Ausdauer und Kondition. Insgesamt muss man über die Elben festhalten, dass sie unsterblich sind und über große Fähigkeiten verfügen. Sie besitzen „mehr Intelligenz, Kraft und Ausdauer als die Menschen.“ Im Hinblick auf den Ästhetizismus sind die Elben in „Der Herr der Ringe“ das wichtigste Volk, da sie die Ästhetik verkörpern. Elben sind schön, ja sogar so schön, dass man z. B. von der Schönheit der Elbenhexe Galadriel geblendet wird. Dadurch, dass sie so perfekt, graziös und unnahbar erscheinen machen sie den Menschen, sowie den Zwergen Angst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autorin gibt eine kurze Einführung in das Werk von J.R.R. Tolkien und erläutert ihre Absicht, ästhetische und symbolische Konzepte auf die Völkerstrukturen der Trilogie anzuwenden.

2. Kurze Darstellung der Trilogie „Der Herr der Ringe“: Dieses Kapitel bietet eine Inhaltszusammenfassung des Epos, von der Bedeutung des Einen Rings bis hin zum schließlichen Sieg über die Mächte Saurons.

3. Tolkiens Biographie: Hier wird der Lebensweg von J.R.R. Tolkien skizziert, wobei seine wissenschaftliche Tätigkeit und seine persönlichen Einflüsse auf die Entstehung seiner Fantasiewelt hervorgehoben werden.

4. Die Elben Lothloriens gegen die Orks und Nazgul Mordors im Hinblick auf den Ästhetizismus und Symbolismus: Dieser Abschnitt analysiert den starken Kontrast zwischen der ästhetischen Vollkommenheit der Elben und der symbolisch aufgeladenen Hässlichkeit der Diener Saurons.

5. Die Rolle der Menschen und Hobbits: Die Autorin untersucht die moralischen Ambivalenzen und die symbolische Bedeutung dieser beiden Völker, wobei besonders Aragorn und die Hobbits als zentrale Akteure betrachtet werden.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Schönheit in Tolkiens Werk subjektiv und sowohl äußerlich als auch innerlich verankert ist, was den zeitlosen Charakter des Kunstwerks unterstreicht.

Schlüsselwörter

Der Herr der Ringe, J.R.R. Tolkien, Ästhetizismus, Symbolismus, Mittelerde, Elben, Orks, Nazgul, Frodo Beutlin, Sauron, Ringmacht, Literaturwissenschaft, Ästhetik, Gut und Böse, Fantasie-Literatur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Trilogie „Der Herr der Ringe“ unter Anwendung ästhetizistischer und symbolistischer Interpretationsansätze auf die verschiedenen Völker und Charaktere.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der ästhetischen Darstellung der Elben, der symbolischen Gegenüberstellung zum Bösen (Orks, Nazgul) sowie der Untersuchung der menschlichen und hobbithaften Rollenbilder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu klären, inwieweit die ästhetischen Merkmale und symbolischen Eigenschaften der Völker Mittelerdes die moralische Einordnung in Gut und Böse stützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text des Werkes durch die Brille theoretischer Begriffe des Ästhetizismus und Symbolismus betrachtet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung Tolkiens, eine detaillierte Analyse der Völker (Elben vs. Orks/Nazgul) und eine Untersuchung der Menschen und Hobbits im Kontext der Macht des Ringes.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den zentralen Begriffen zählen Ästhetizismus, Symbolismus, Gut und Böse, Mittelerde und die spezifische Charakterisierung von Tolkiens Figuren wie den Elben oder Hobbits.

Wie werden die Orks im Kontext des Ästhetizismus bewertet?

Die Autorin ordnet die Orks als direkten ästhetischen Gegenpol zu den Elben ein; sie stehen symbolisch für die Zerstörung des Schönen und das durch den Ring induzierte animalische Böse.

Was unterscheidet Aragorn von den übrigen Menschen in der Trilogie?

Aragorn wird als Ausnahme innerhalb der menschlichen Rasse dargestellt, da er durch sein elbisches Erbe und seine Erziehung in Bruchtal sowohl über eine edle Herkunft als auch über einen reinen Geist verfügt, der der Gier widerstehen kann.

Welche Bedeutung haben die Hobbits für das ästhetische Gesamtbild?

Obwohl sie ästhetisch nicht wie die Elben „glänzen“, werden sie durch ihren edlen Charakter, ihre Ehrlichkeit und ihre innere Schönheit als ästhetisch wertvoll und sympathisch eingeordnet.

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Details

Title
Tolkiens "Der Herr der Ringe" im Hinblick auf den Ästhetizismus und Symbolismus
College
Technical University of Braunschweig  (Seminar für deutsche Literatur und ihre Didaktik)
Course
Ästhetizismus und Symbolismus
Grade
2,0
Author
Bachelor of Arts Ute Heijenga (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V84967
ISBN (eBook)
9783638043182
ISBN (Book)
9783638942454
Language
German
Tags
Tolkiens Herr Ringe Hinblick Symbolismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Ute Heijenga (Author), 2005, Tolkiens "Der Herr der Ringe" im Hinblick auf den Ästhetizismus und Symbolismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84967
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