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Die 60er Jahre in den USA und ihre Auswirkungen auf den amerikanischen Film

Title: Die 60er Jahre in den USA und ihre Auswirkungen auf den amerikanischen Film

Term Paper , 2002 , 25 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Sascha Lübbe (Author)

Communications - Movies and Television
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1. EINLEITUNG

Wie keiner anderen Epoche des 20. Jahrhunderts hängen den sechziger Jahren das Image des Reformjahrzehnts an. Wichtige politische, kulturelle und soziale Umstürze fanden statt. Diese Arbeit befaßt sich mit den Auswirkungen, die diese Veränderungen in der Gesellschaft auf den amerikanischen Film der sechziger Jahre hatten. Die Rolle des Helden, die Darstellung von Sex und Gewalt sowie die Formen der Systemkritik stehen dabei im Zentrum der Untersuchung.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die sechziger Jahre in den USA

3. Der amerikanische Film der sechziger Jahre

3.1. Die Rolle des Helden

3.2. Der Rebell

3.3. Die Darstellung von Sex & Gewalt

3.4. Kritik am System

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Arbeit untersucht die tiefgreifenden Auswirkungen der gesellschaftlichen Umbrüche der 1960er Jahre auf das amerikanische Kino. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich Themen wie Heldenrollen, Geschlechterdarstellungen, Gewalt und Systemkritik in dieser Dekade wandelten und wie der Film dabei von einem reinen Unterhaltungsmedium zu einer gesellschaftskritischen Ausdrucksform reifte.

  • Wandel der Heldenfigur: Vom klassischen Helden zum gebrochenen Antihelden.
  • Die Rebellion der Jugend: Einfluss von Gegenkulturen auf die Filminhalte.
  • Enttabuisierung: Die Darstellung von Sex und Gewalt als Spiegel gesellschaftlicher Freiheit.
  • Systemkritik: Politische Ambivalenz und die kritische Auseinandersetzung mit dem "American Dream".

Auszug aus dem Buch

3.1. DIE ROLLE DES HELDEN

Sie sind so alt wie das Hollywoodkino selbst. Die Helden. Sie waren die Pfeiler des alten Hollywoods. Stars auf der Leinwand, Prominente im Leben. Sei es Clark Gable aus „Vom Wind verweht“ oder John Wayne in seiner ewigen Rolle als unerschütterlicher Westernheld. Sie waren charmant, teils gutaussehend und erreichten immer ihr Ziel. Die konsequente Nachfolge dieses Typus stellt wohl der Agent ihrer Majestät, James Bond, dar. Eine Erfindung des Briten Ian Flemming. Als er das erste mal 1962 in „Dr.No“ in Erscheinung trat, war dies der Beginn der wohl längsten und damit auch erfolgreichsten Agentenserie. Im Unterschied zu den alten Helden war Bond jedoch um einiges skrupelloser. Als Reaktion auf die wachsende Gewalt, die sich in der Gesellschaft ausbreitete (Kennedys Tod, die Studentenproteste) wurde auch der Held im Kino skrupelloser, gewalttätiger. Der amerikanische Filmwissenschaftler Douglas Brode bezeichnet diesen Heldentypus als den Ultraprofessionellen, den weder Gewissen noch Moral davon abhält, sein Ziel zu erreichen. Sie dominieren den heutigen amerikanischen Actionfilm.

Auf der anderen Seite rückten die turbulenten Sechziger auch einen anderen Typus in den Vordergrund. Den Supermoralischen. Leute wie Richard Burton in „Becket“. Helden, die nichts tun, was sich nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren läßt und trotzdem für das Gute kämpfen. Gedacht als Halt für eine ins schwanken geratene Gesellschaft, war dieser Typ jedoch vergleichsweise in der Unterzahl. Der einfache Grund: Er war zu eindimensional für die Epoche, zu fernab der Wirklichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der 1960er Jahre als Reformjahrzehnt und die daraus resultierenden Veränderungen für das amerikanische Kino.

2. Die sechziger Jahre in den USA: Analyse der politischen und sozialen Umbrüche, von der Eisenhower-Ära über den Aufstieg der Bürgerrechtsbewegung bis hin zum wachsenden Protestpotenzial.

3. Der amerikanische Film der sechziger Jahre: Umfassende Untersuchung der filmischen Evolution unter dem Einfluss neuer Technik und gesellschaftlicher Erschütterungen.

3.1. Die Rolle des Helden: Darstellung des Übergangs vom klassischen Heldenbild zum skrupellosen „Ultraprofessionellen“ sowie dem Aufkommen des Antihelden.

3.2. Der Rebell: Betrachtung der Rebellenfigur als Ausdruck einer revolutionären Jugendkultur, beeinflusst durch Rock&Roll und moderne Gegenbewegungen.

3.3. Die Darstellung von Sex & Gewalt: Untersuchung der zunehmenden Tabubrüche und der expliziteren Darstellung menschlicher Abgründe auf der Leinwand.

3.4. Kritik am System: Aufzeigen, wie Filmemacher durch Metaphern, Satire oder historische Analogien Kritik an der US-Gesellschaft und am politischen System übten.

4. Zusammenfassung: Resümee über die bleibende Prägung der heutigen Kulturlandschaft und des Kinos durch die Entwicklungen der 1960er Jahre.

Schlüsselwörter

1960er Jahre, USA, Filmgeschichte, Antiheld, Gesellschaftskritik, Studentenbewegung, Counter-Culture, Sex, Gewalt, Production Code, Independentfilm, Bürgerrechtsbewegung, American Dream, Systemkritik, Jugendkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen den politischen und sozialen gesellschaftlichen Umbrüchen der USA in den 1960er Jahren und deren Einfluss auf den amerikanischen Spielfilm dieser Ära.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen der Wandel des Heldenbildes, die Rolle des Rebellen, die zunehmende Offenheit in der Darstellung von Sex und Gewalt sowie die systemkritischen Tendenzen im Hollywoodkino.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll aufgezeigt werden, wie das Kino als Medium auf die Krisen und gesellschaftlichen Veränderungen der 60er Jahre reagierte und sich dabei von einem rein unterhaltenden System hin zu einem differenzierteren, kritischen Kino entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer filmwissenschaftlichen und historisch-analytischen Untersuchung, die Primärquellen (Filme) und Sekundärliteratur (Filmwissenschaftler wie James Monaco oder Douglas Brode) in den historischen Kontext der 60er Jahre setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Helden- und Antiheldenfiguren, die Analyse der Rebellenthematik, die filmhistorische Einordnung der Darstellung von Tabuthemen und die Auswertung von Filmen, die subtile oder direkte Systemkritik übten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Antiheld", "Counter-Culture", "Gesellschaftskritik", "Filmgeschichte der 60er" und "Tabubruch" definiert.

Welche Bedeutung kommt dem "Production Code" in der Arbeit zu?

Der Production Code wird als Zensursystem des alten Hollywoods beschrieben, dessen schrittweise Abschaffung 1969 die filmische Freiheit zur Darstellung von Realität, Sex und Gewalt erst ermöglichte.

Inwiefern beeinflussten reale Ereignisse wie der Vietnamkrieg oder die Studentenproteste den Film?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass Filmemacher diese Themen oft indirekt behandelten, indem sie Handlungen in andere Epochen verlegten oder durch Metaphern und Symbole (z.B. in Science-Fiction-Filmen) auf die zerrissene Gesellschaft der USA aufmerksam machten.

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Details

Title
Die 60er Jahre in den USA und ihre Auswirkungen auf den amerikanischen Film
College
Free University of Berlin  (Publizistik)
Course
Kommunikation + Kultur
Grade
3,0
Author
Sascha Lübbe (Author)
Publication Year
2002
Pages
25
Catalog Number
V8508
ISBN (eBook)
9783638154611
ISBN (Book)
9783640858644
Language
German
Tags
Jahre Auswirkungen Film Kommunikation Kultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sascha Lübbe (Author), 2002, Die 60er Jahre in den USA und ihre Auswirkungen auf den amerikanischen Film, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8508
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