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Geschäftsmodelle und die Konfiguration von Wertschöpfungsketten in der internationalen Luftverkehrsbranche

Title: Geschäftsmodelle und die Konfiguration von Wertschöpfungsketten in der internationalen Luftverkehrsbranche

Seminar Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christof Jaritz (Author)

Business economics - General
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Auf globalen Märkten, die mehr und mehr zusammen wachsen, erbringt die internationale
Luftverkehrsbranche wichtige Leistungen zur Vernetzung von Volkswirtschaften, Industrien
und Privatpersonen. Während jedoch viele Branchen zunehmend zur Konsolidierung neigen,
stellt die Luftfahrtbranche durch ihre historische Entwicklung und gesetzliche
Rahmenbedingungen einen Spezialfall dar. Zudem ist die Branche weltweit zwar ein
wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor, allerdings ist die Performance der einzelnen Airlines
sehr unterschiedlich und abhängig von vielen Einflüssen, wie etwa dem Alter des
Unternehmens, den starken saisonalen und kurzfristigen Nachfrageschwankungen, dem
Einfluss von Gewerkschaften und der schwierigen Preisdifferenzierung der Passageprodukte. Derartige Besonderheiten wirken sich insbesondere auch auf die
vorherrschenden Geschäftsmodelle und die Konfiguration von Wertschöpfungsketten aus,
welche im Folgenden analysiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. STRATEGIEN AUF DEM INTERNATIONALEN LUFTVERKEHRSMARKT

2. DIE PRODUKTDIFFERENZIERUNGSSTRATEGIE DER FULL SERVICE NETWORK CARRIER

2.1 GESCHÄFTSMODELLE DER FSNC

2.2 WERTSCHÖPFUNGSKONFIGURATIONEN BEI FSNC

2.3 VOR-UND NACHTEILE DES GESCHÄFTSMODELLS DER FSNC

3. DIE KOSTENFÜHRERSCHAFTSSTRATEGIE DER LOW COST UND CHARTER CARRIER

3.1 GESCHÄFTSMODELLE DER LCC UND CHARTERCARRIER

3.2 WERTSCHÖPFUNGSKONFIGURATIONEN BEI LCC UND CHARTERCARRIERN

3.3 VOR-UND NACHTEILE DER GESCHÄFTSMODELLE DER LCC UND CHARTERCARRIER

4. DIE NISCHENSTRATEGIEN DER REGIONALZUBRINGER UND BUSINESS CARRIER

4.1 GESCHÄFTSMODELLE DER REGIONALZUBRINGER UND BUSINESS CARRIER

4.2 WERTSCHÖPFUNGSKONFIGURATIONEN BEI REGIONALZUBRINGERN/BUSINESS CARRIERN

4.3 VOR-UND NACHTEILE DER GESCHÄFTSMODELLE DER REGIONALZUBRINGER UND BUSINESS CARRIER

5. DIE ROLLE DER ALLIANZEN IM INTERNATIONALEN AIRLINE BUSINESS

5.1 GESCHÄFTSMODELLE IN INTERNATIONALEN ALLIANZEN

5.2 WERTSCHÖPFUNGSKONFIGURATIONEN BEI INTERNATIONALEN ALLIANZEN

5.3 VOR-UND NACHTEILE INTERNATIONALER ALLIANZEN

6. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Geschäftsmodelle und Konfigurationen der Wertschöpfungsketten in der internationalen Luftverkehrsbranche. Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen den verfolgten Strategien (Kostenführerschaft, Produktdifferenzierung, Nischenstrategien) und dem Unternehmenserfolg unter Berücksichtigung von Allianzen zu untersuchen.

  • Analyse von Full Service Network Carriern (FSNC) und deren Produktdifferenzierungsstrategie.
  • Untersuchung von Low Cost Carriern (LCC) und Chartergesellschaften hinsichtlich ihrer Kostenführerschaft.
  • Betrachtung von Nischenstrategien bei Regionalzubringern und Business Carriern.
  • Evaluation der Rolle und Wertschöpfung internationaler Airline-Allianzen.
  • Diskussion über Konsolidierungstendenzen und zukünftige Herausforderungen im globalen Luftverkehrsmarkt.

Auszug aus dem Buch

2.1 Geschäftsmodelle der FSNC

Das Geschäftsmodell der Full Service Network Carrier ist auf eine Produktdifferenzierung über die Ausweitung des Streckennetzes und der bereitgestellten Services ausgerichtet (vgl. Greifenstein/Weiß 2004, S. 12). Die meisten der heutigen FSNC sind aus der Privatisierung ehemaliger Flag-Carrier, also Fluggesellschaften im Staatsbesitz, entstanden. Durch ihre Vormachtstellung im jeweiligen Heimatmarkt konnten sie sich von dort aus ein umfangreiches Streckennetz mit nationalen Drehkreuzflughäfen, so genannten „Hubs“, aufbauen (vgl. Pompl/Lieb 2002, S. 189). Durch staatliche Eingriffe in das Airlinegeschäft war der Markt bis in die neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hinein starken Reglementierungen und Protektionismus unterworfen, weshalb nahezu alle Flag-Carrier dasselbe Business Model, welches Doganis (vgl. 2002, S. 216 ff.) als das traditionelle Modell bezeichnet, verwendeten. Dieses folgt dem Konzept der integrierten Wertschöpfungskette alle Funktionen werden im Unternehmen ausgeführt. Zudem wurde versucht, die Anforderungen von Kundengruppen mit verschiedensten Ansprüchen, wie Geschäfts-und Urlaubsreisenden, mit dem gleichen Produkt zu erfüllen (vgl. Pompl/Schuckert/Möller 2003, S. 461). Jedoch war das Modell zunächst klar auf die Geschäftskunden ausgerichtet und wurde nach dem „one-fits-all“-Prinzip auf andere Kundensegmente ausgeweitet (vgl. Taneja 2004, S. 30). Einnahmen werden hauptsächlich durch den Sitzplatzverkauf erzielt. Anschließend werden nur noch vereinzelt, etwa mit dem Bordverkauf, Erlöse generiert, da die meisten Leistungen im Ticketpreis inbegriffen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. STRATEGIEN AUF DEM INTERNATIONALEN LUFTVERKEHRSMARKT: Einführung in die ökonomischen Besonderheiten der Luftfahrtbranche und Erläuterung der Relevanz von Geschäftsmodellen sowie Wertschöpfungsketten.

2. DIE PRODUKTDIFFERENZIERUNGSSTRATEGIE DER FULL SERVICE NETWORK CARRIER: Analyse des traditionellen Modells der Full Service Network Carrier, ihrer Wertschöpfung und der Vor- sowie Nachteile dieser Strategie im Konkurrenzumfeld.

3. DIE KOSTENFÜHRERSCHAFTSSTRATEGIE DER LOW COST UND CHARTER CARRIER: Untersuchung der Kostenführerschaft von Low Cost Carriern und Chartergesellschaften sowie deren spezifische Wertschöpfungsstrukturen und Effizienzvorteile.

4. DIE NISCHENSTRATEGIEN DER REGIONALZUBRINGER UND BUSINESS CARRIER: Betrachtung spezialisierter Geschäftsmodelle, die gezielt Marktnischen bedienen, wie Regionalzubringer und Business Charter.

5. DIE ROLLE DER ALLIANZEN IM INTERNATIONALEN AIRLINE BUSINESS: Erörterung der strategischen Bedeutung von Allianzen, deren Wertschöpfungsnetzwerke und der damit verbundenen Synergieeffekte.

6. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK: Fazit über die Zukunftsfähigkeit der verschiedenen Geschäftsmodelle und Einschätzung zukünftiger Konsolidierungsprozesse durch Deregulierung und M&A.

Schlüsselwörter

Luftverkehrsbranche, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, FSNC, Low Cost Carrier, Kostenführerschaft, Produktdifferenzierung, Nischenstrategien, Airline-Allianzen, Code Sharing, Aviation-Konzern, Konsolidierung, Regionalzubringer, Business Charter, Wettbewerbsvorteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Geschäftsmodellen und den Konfigurationen von Wertschöpfungsketten in der internationalen Luftverkehrsbranche unter Berücksichtigung unterschiedlicher Wettbewerbsstrategien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Differenzierungsstrategien von Full Service Network Carriern, die Kostenführerschaft von Low Cost Carriern, Nischenstrategien sowie die Bedeutung internationaler Allianzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, den Zusammenhang zwischen den strategischen Grundausrichtungen von Fluggesellschaften und ihrer Wertschöpfung zu analysieren, um Erfolgsfaktoren in einem dynamischen Marktumfeld zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung basiert auf einer branchenanalytischen Literaturrecherche, die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten theoretisch fundiert (unter anderem basierend auf Porter sowie Stabell/Fjeldstad) und auf die Luftfahrt überträgt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Full Service Network Carriern, Low Cost- und Chartercarriern, speziellen Nischenanbietern und der Rolle von Allianzen, jeweils unterteilt in Geschäftsmodell, Wertschöpfung sowie Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Full Service Network Carrier (FSNC), Low Cost Carrier (LCC), Wettbewerbsstrategie, Wertschöpfungskette, Hub&Spoke-System, Konsolidierung und Allianzen.

Welche Rolle spielt das "Hub&Spoke-System" für die FSNC?

Es dient der FSNC dazu, durch Interkontinentalflüge ab großen Drehkreuzen, die mit Zubringerflügen gespeist werden, eine sehr hohe Netzabdeckung zu erreichen, allerdings oft bei höheren Kosten.

Was zeichnet das Geschäftsmodell des "Business Charter" aus?

Es fokussiert auf solvente Geschäfts- und Privatkunden, indem Flugzeuge individuell als „Lufttaxi“ angemietet werden, was keine festen Flugpläne erfordert und hohe Margen ermöglicht.

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Details

Title
Geschäftsmodelle und die Konfiguration von Wertschöpfungsketten in der internationalen Luftverkehrsbranche
College
University of Bayreuth  (Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Course
Internationale Branchenanalyse
Grade
1,3
Author
Christof Jaritz (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V85108
ISBN (eBook)
9783638011297
ISBN (Book)
9783638915786
Language
German
Tags
Geschäftsmodelle Konfiguration Wertschöpfungsketten Luftverkehrsbranche Internationale Branchenanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christof Jaritz (Author), 2007, Geschäftsmodelle und die Konfiguration von Wertschöpfungsketten in der internationalen Luftverkehrsbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85108
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