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Wem gehört die Welt? Die graue Macht der TNU

Título: Wem gehört die Welt? Die graue Macht der TNU

Trabajo , 2006 , 25 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Katharina Alt (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Otros
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Der Wirtschaftssektor befindet sich seit einigen Jahrzehnten in einer Umbruchphase. Vermehrt treten Meldungen über spektakuläre Firmenübernahmen und grenzüberschreitende Mega-Fusionen auf. Die seit den 1980er Jahren zu beobachtende Fusionswelle erreichte bisher die meisten Branchen jedoch bei weitem nicht jedes Land. Die neu auftauchenden Vokabeln wie „Fusionitis“ oder „Mergermania“ deuten auf einen weltweiten Strukturwandel der Wirtschaft und auf eine Neuorganisation der Produktion in Zeiten der Globalisierung hin. Es entstehen immer häufiger internationale Großkonzerne, deren Ziel die eigene Sicherung und Verteidigung auf dem globalen Markt ist. Durch ihren relativen größeren Marktanteil erhalten jene Großkonzerne eine ökonomische Macht und größere politische Einflussmöglichkeiten gegenüber ihren Konkurrenten. Diese oft auch als global players bezeichneten internationalen Konzerne werden aus der ökonomischen Perspektive positiv betrachtet, weil der Wettbewerb auf dem globalen Markt zunimmt. Dennoch stellen global players aber auch aus ökonomischer Sicht eine Gefahr da, weil es zu hohen Unternehmenskonzentrationen kommen kann und damit die eine zu geringe Zahl an Anbietern zur Verfügung steht, weswegen die Wettbewerbsintensität gemindert wird. Diese Arbeit befasst sich mit der zentralen Frage, welche Vorteile und Gefahren auf dem globalen Markt durch Mega-Fusionen und transnationale Unternehmen (TNU) entstehen und welche Vor- und Nachteile sich auf der sozialen Ebene entwickeln können. TNU und Mega-Fusionen stoßen in weiten Teilen der Bevölkerung und in den Medien auf große Bedenken. Immer wieder reiben sich Kritiker an den Fragen der Arbeitsplatzverhältnisse und dem Ungleichgewicht zwischen Industrie- Schwellenund Entwicklungsländern. Ausgesuchte Kritikpunkte sollen dazu im Einzelnen erläutert und differenziert untersucht werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 TNU als Untersuchungsgegenstand

2.1 Ursachen für internationale Mega-Fusionen

2.1.1 Technologischer Fortschritt und Verlagerung der Produktionsstandorte

2.1.2 Politische Ursachen

2.1.3 Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung

2.2 Internationale Abkommen

2.3 Globaler Finanzmarkt

2.4 Wettbewerbsbeschränkung

2.5 Gründe für Fusionen aus betriebswirtschaftlicher Sicht

2.6 Ausländische Direktinvestitionen

3 TNU in der Beurteilung von Globalisierungsskeptikern

3.1 Der Mensch als Ressource?

3.2 Marktmacht der Monopole und der Verlust des Einflusses von Staaten

3.3 Kluft zwischen arm und reich

4 Zusammenfassende Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Auswirkungen transnationaler Unternehmen (TNU) und Mega-Fusionen auf den globalen Markt. Dabei wird der zentralen Forschungsfrage nachgegangen, welche ökonomischen Vorteile und Gefahren durch diese Unternehmensformen entstehen und welche sozialen Konsequenzen sich für die Weltbevölkerung daraus ergeben.

  • Strukturelle Ursachen für internationale Mega-Fusionen
  • Die Rolle internationaler Abkommen und Finanzmärkte in der Globalisierung
  • Kritische Analyse betriebswirtschaftlicher Fusionsmotive
  • Soziale Auswirkungen und Kritik durch Globalisierungsskeptiker
  • Einflussverlust nationalstaatlicher Akteure gegenüber globalen Konzernen

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Mensch als Ressource?

Wie bereits oben angesprochen beinhaltet jeder Zusammenschluss von Unternehmen Rationalisierungsmaßnahmen, welche in der Regel in Verbindung stehen mit dem Abbau von Arbeitsplätzen. ZIEGLER (2005: 89) stellt heraus, dass die entlassenen Arbeitnehmer im Unternehmertum als „notwendige Opfer“ bezeichnet werden, die nur entlassen werden, damit der Wert des Unternehmens durch die Fusion steigt. Allerdings habe die Zeitung Le Monde zwölf der größten börsennotierten Fusionen analysiert und herausgefunden, dass alle zwölf Fusionen einen Gesamtverlust von 720 Millionen US-Dollar erbracht haben. Die Theorie der „notwendigen Opfer“ sei daher nur eine profane Lüge und diene einzig dem Zweck, die persönlichen Gründe der Geldgier und des Größenwahns von Unternehmern zu tarnen (ZIEGLER 2005: 89). Auch MARTIN und SCHUMANN (1998: 145) bestätigen:

„Wo immer die Produkte oder Dienstleistungen über alle Grenzen hinweg frei gehandelt werden, geraten die Beschäftigten in einen scheinbar unaufhaltsamen Strudel aus Entwertung und Rationalisierung.“

Sie bemängeln, dass die Zukunftsangst und eine generelle Unsicherheit um sich greifen und dass das soziale Gefüge auseinander bricht. Allerdings fühle sich kaum ein Unternehmer für diese Situation verantwortlich, denn Stellenabbau sei eine unausweichliche Folge des Strukturwandels und bei fortwährend hohen Löhnen habe die Massenproduktion in Westeuropa keine Chance gegen die Konkurrenten aus China und Vietnam (MARTIN/ SCHUMANN 1998: 147).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den weltweiten Strukturwandel der Wirtschaft durch die Zunahme von Mega-Fusionen und stellt die zentrale Frage nach den Vor- und Nachteilen transnationaler Unternehmen.

2 TNU als Untersuchungsgegenstand: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen für internationale Zusammenschlüsse, einschließlich technologischer, politischer und wirtschaftlicher Treiber sowie die Rolle von Finanzmärkten und Auslandsinvestitionen.

3 TNU in der Beurteilung von Globalisierungsskeptikern: Hier werden kritische Perspektiven auf transnationale Unternehmen dargelegt, insbesondere hinsichtlich Arbeitsplatzverlusten, Marktmacht und der wachsenden sozialen Schere zwischen Arm und Reich.

4 Zusammenfassende Bewertung: Das Fazit stellt fest, dass die Globalisierung kein Positiv-Summenspiel ist und fordert einen intensiveren Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen zur Etablierung ethischer Verantwortung.

Schlüsselwörter

Globalisierung, transnationale Unternehmen, Mega-Fusionen, Weltmarkt, Wettbewerbsbeschränkung, Arbeitsplatzverlust, Marktmacht, Kapitalismus, NGO, Welthandelsorganisation, soziale Ungleichheit, Standortwettbewerb, Shareholder, Privatisierung, Profitmaximierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit den Auswirkungen und Folgen von Mega-Fusionen und der Dominanz transnationaler Unternehmen im Kontext der fortschreitenden Globalisierung auseinander.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ursachen für Unternehmensfusionen, der Rolle internationaler Institutionen wie der WTO, den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie der Kritik an der zunehmenden Macht globaler Konzerne.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vorteile und Gefahren, die aus transnationalen Unternehmensstrukturen für den globalen Markt resultieren, sowie die damit verbundenen sozialen Konsequenzen differenziert zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wirtschaftswissenschaftliche Studien, Berichte von Nichtregierungsorganisationen und Beiträge zur Globalisierungskritik zusammengeführt und bewertet werden.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert technische, politische und betriebswirtschaftliche Fusionsursachen sowie spezifische Kritikpunkte von Globalisierungsskeptikern, wie z.B. das Phänomen der "notwendigen Opfer" beim Stellenabbau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Globalisierung, transnationale Unternehmen, Mega-Fusionen, Marktmacht und soziale Ungleichheit definieren.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der WTO auf die globale wirtschaftliche Entwicklung?

Der Autor stellt fest, dass die WTO durch den Abbau von Handelshemmnissen zwar theoretisch Wohlstand fördern soll, in der Praxis jedoch Abhängigkeiten schafft und die Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern eher vertieft.

Welche Rolle spielen Nichtregierungsorganisationen in der Analyse?

NGOs werden als ein wesentlicher Gegenpol zu rein kapitalistischen Interessen dargestellt, die durch Proteste und Informationsverbreitung einen Diskurs über die moralische Verantwortung transnationaler Unternehmen erzwingen.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung zu "Synergieeffekten" bei Fusionen?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die erhofften Effizienzgewinne empirisch kaum belegt sind und viele grenzüberschreitende Fusionen in den ersten Jahren eher scheitern oder zu einer Verschlechterung der betriebswirtschaftlichen Effizienz führen.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Wem gehört die Welt? Die graue Macht der TNU
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1,0
Autor
Katharina Alt (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
25
No. de catálogo
V85171
ISBN (Ebook)
9783638006026
Idioma
Alemán
Etiqueta
Welt Macht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Alt (Autor), 2006, Wem gehört die Welt? Die graue Macht der TNU, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85171
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