Die Bedeutung des Schattens in "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" von Adalbert von Chamisso


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
32 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Ansätze, die Fakten aus Chamissos Leben berücksichtigen
1.1. Der biographische Ansatz
1.2. Ansatz, der Aussagen Chamissos oder seiner Freunde über ihn berücksichtigt
1.2.1. Aussagen Chamissos über sein Verhältnis zu Peter Schlemihl
1.2.2. Chamissos Aussagen über die Bedeutung des Schattens

2. Der werkimmanente oder funktionale Ansatz

3. Geistesgeschichtliche, historische und psychologische Ansätze
3.1. Der geistesgeschichtliche Ansatz
3.2. psychologische Ansätze
3.3. gesellschaftspolitische oder historische Ansätze

4. Ansätze, die die Möglichkeit einer Deutung des Schattens ausschließen Weitere Überlegungen

Fazit

Verzeichnis der verwendeten Literatur

Einleitung

Adelbert von Chamisso verfasste „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ im Sommer des Jahres 1813, und sie erschien erstmals im Jahr 1814 im Verlag Johann Leonhard Schrag in Nürnberg. Sein kurz zuvor, im Jahr 1812, begonnenes Studium in Berlin konnte Chamisso zu diesem Zeitpunkt nicht fortsetzen, da die Universität wegen Mobilmachung zu den Befreiungskriegen Preußens gegen die napoleonische Fremdherrschaft geschlossen hatte. Chamisso, der einem lothringischen Adelsgeschlecht entstammte, in Frankreich geboren war und als Kind mit seiner Familie nach Deutschland fliehen musste, lebte jedoch nun freiwillig lieber in Deutschland und stand daher zwischen den Parteien. Er zog sich auf Rat seiner Freunde aus den Kriegswirren aufs Land zurück. Als die „Wundersame Geschichte“ entstand, lebte Chamisso daher als Gast bei dem Grafen Itzenplitz in Kunersdorf.[1]

Aufgrund mangelnder Erfolge seiner früheren dichterischen Versuche hatte Chamisso die Hoffnung, ein großer Dichter zu werden, schon aufgegeben.[2] So schrieb er die „Wundersame Geschichte“ auch nur für die Frau und Kinder seines Freundes Hitzig, und er konnte nicht ahnen, welchen Erfolg dieses schmale Bändchen haben würde. Tatsächlich sollte es aber seinen Ruhm als deutscher Dichter begründen. „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ gehört zu den größten literarischen Erfolgen des 19. Jahrhunderts, sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland.[3] „Rechnet man allein die Editionen in Deutschland, die deutschsprachigen Ausgaben in England, Amerika, Frankreich und Russland und die Übersetzungen zusammen, so kommt man auf ungefähr 200 Einzelausgaben, eine Zahl, die nur von ganz wenigen Werken der seriösen Literatur erreicht worden sein dürfte.“[4] Zudem hat Chamissos Novelle bis heute, neben einer Vielzahl literaturwissenschaftlicher Interpretationen, zahlreiche Nachdichtungen, Variationen, Anspielungen und Reminiszenzen hervorgerufen,[5] auf die hier allerdings nicht genauer eingegangen werden kann. In dieser großen Beachtung des Werkes, dessen Gattungszugehörigkeit allerdings immer noch nicht unumstritten ist, spiegelt sich sein literarischer Rang.

Besonders faszinierend an der Geschichte ist das Hauptmotiv des Schattens, der von der dazugehörigen Person getrennt ist. Ein Blick in die Forschungsliteratur beweist, dass man bei der Interpretation der Geschichte so gut wie gar nicht darum herumkommt, sich mit diesem absolut handlungsleitenden Motiv zu beschäftigen.

Bevor in dieser Arbeit eine eigene Deutung des Schattenmotivs gewagt werden soll, wird zunächst eine Gliederung der vorhandenen Forschungsliteratur vorgenommen werden. Dies ist keine einfache Aufgabe, da es heute eine kaum zu überblickende Anzahl an Deutungen gibt. Zum einen ist es nicht leicht, aus dieser Vielzahl an Interpretationen eine exemplarische Auswahl zu treffen, zum andern fällt es schwer, sinnvolle Kriterien zu finden, anhand derer die vorhandenen Deutungen geordnet und eingeteilt werden können. Die bislang von Literaturwissenschaftlern vorgenommenen thematischen Gliederungen der verschiedenen bisherigen Deutungen lassen erkennen, dass im wesentlichen zwei Möglichkeiten für eine Gliederung in Betracht gezogen wurden: erstens die Einteilung nach dem Ergebnis, also danach, welche Bedeutung dem Schatten letztendlich zuerkannt werden soll,[6] zweitens die nach der besonderen Methode, die zu dem jeweiligen Ergebnis führt.[7]

In dieser Arbeit soll nun eine Gliederung der Forschungsliteratur anhand der jeweils angewandten Methode vorgenommen werden. Unter „Methode“ wird hier die Art der zur Interpretation ausgewählten Information verstanden. Die zur Deutung des Schattenmotivs verwendeten Informationen sind, neben dem Text selbst, die folgenden: das Leben des Autors, Aussagen des Autors über sein Werk, gesellschaftliche Verhältnisse zu Lebzeiten des Autors und geistesgeschichtliche Ideen aus dem Volksglauben oder aus anderen literarischen Werken. Man kann zwar in einer solchen Herangehensweise einen Nachteil sehen, der vor allem darin liegt, dass eine eindeutige Zuordnung der einzelnen Interpretationen zu diesen Kategorien häufig nicht möglich ist, da die meisten Interpreten nicht nur eine der genannten „Informationsquellen“ für ihre Untersuchung des Schattenmotivs verwenden, sondern mehrere von ihnen gleichzeitig. Deswegen werden im folgenden Text die Namen mancher Interpreten mehreren Kategorien zugeordnet. Zudem muss bei diesem Forschungsansatz darauf hingewiesen werden, dass bezüglich einiger Methoden gilt, dass verschiedene Interpreten bei Verwendung derselben Methode zu ziemlich unterschiedlichen Ergebnissen gelangen.

Jedoch bietet sich diese Vorgehensweise dennoch aus einem praktischen Grund an: So kann jede der von den Interpreten herangezogenen „Informationsquellen“ einzeln auf ihre Eignung als Hilfe für die Lösung der Frage, was der Schatten bedeutet, überprüft werden. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist dann auch eine wichtige Grundlage für die eigene Deutung des Schattenmotivs, die am Ende der Arbeit erfolgen wird.

1. Ansätze, die Fakten aus Chamissos Leben berücksichtigen

Unter einem Oberansatz, bei dem vor allem bestimmte Fakten aus Chamissos Leben berücksichtigt werden, kann man zwei in ihrer Methodik doch recht unterschiedliche Deutungsansätze zusammenfassen. Der eine Ansatz berücksichtigt vor allem Chamissos eigene Aussagen, sowohl über sein Werk als auch über sein Erlebnis, das zur Idee für das Hauptmotiv des Schattens in seinem „Schlemihl“ führte. Der andere Ansatz beschränkt sich zur Deutung des Schattens in Chamissos Werk nicht nur auf dessen Aussagen als Bestandteile seiner Biographie, sondern bezieht sich zu diesem Zweck auf sein gesamtes Leben, einschließlich des Emigrantenhintergrundes. Die beiden Herangehensweisen unterscheiden sich deutlich in ihren Prämissen.

Die Vertreter des zuletzt genannten Ansatzes, der hier als der biographische bezeichnet werden soll, setzen die literarische Figur des Peter Schlemihl mit ihrem Autor, Adelbert von Chamisso, gleich und erhoffen sich, das Rätsel der Bedeutung des Schattens beziehungsweise der Schattenlosigkeit zu lösen, indem sie im Leben Chamissos nach Entsprechungen für die Schattenlosigkeit Schlemihls suchen. Sie gehen explizit oder implizit davon aus, dass der Autor in seinem Werk nur seine eigenen Erfahrungen in weitgehend unverarbeiteter Form wiedergibt.

Interpreten des zuerst genannten Ansatzes gehen dagegen nicht von vornherein von einer Identität des Autors mit seiner Figur aus, sondern möchten vorrangig in Aussagen Chamissos selbst oder der ihm nahestehenden Personen Hinweise auf die Deutung des Schattens finden und diese weiter verfolgen. Die Interpreten, die sich auf die Aussagen Chamissos berufen, suchen also eher nach der Autorintention, nach dem, was der Autor bewusst mit dem Schattenmotiv zum Ausdruck bringen wollte, und nicht, wie die Interpreten des biographischen Ansatzes danach, was er, ihrer Ansicht nach, schreiben musste, da er nicht von seiner Biographie absehen konnte.

1.1. Der biographische Ansatz

Bei diesem Ansatz war, wie oben schon angedeutet, Interpretation „dann geleistet, wenn man die scheinbar fiktiven Personen, ihre Konflikte und die Ereignisse, in die sie verstrickt waren, in positivistischer Manier auf den Autor selbst oder auf reale Personen seiner Umwelt zurückführen konnte und die erdichteten Konflikte und Handlungen als lediglich fiktive Verkleidungen wirklicher Vorkommnisse zu entlarven vermochte.“[8] Dabei wird angenommen, dass die Schattenlosigkeit der literarischen Figur des Peter Schlemihl eine direkte Entsprechung im Leben des Autors Adelbert von Chamisso hat und dass somit die Schattenlosigkeit nichts als eine Allegorie für diese Entsprechung ist. Diese Methode erfreute sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit, und es gibt ziemlich viele Interpretationen, denen fast nur dieser Ansatz zugrunde liegt. „Einen Höhepunkt der biographischen Interpretationsrichtung stellt die Jenaer Dissertation von Chabozy aus dem Jahr 1879 dar.“[9] Er beschränkte sich darauf, „sämtliche im Schlemihl auftauchenden Figuren mit Personen aus Chamissos Lebenskreis in Zusammenhang zu bringen, wobei [seine Interpretation] sich im Wesentlichen auf Vermutungen statt auf Quellenmaterial stützt“[10]. Eine klare Deutung des Schattenmotivs gibt Chabozy jedoch nicht.[11] Weitere Vertreter des biographischen Ansatzes sind beispielsweise Carl Biedermann, Ludwig Hüser, Max Koch oder Vilmar.[12] Das typische Ergebnis, zu dem der biographische Ansatz führt, ist, dass die Schattenlosigkeit Schlemihls nichts als eine Allegorie für die Vaterlandslosigkeit oder Entwurzelung Chamissos ist. Manche Interpreten gehen alternativ von einer nicht ganz so verengten, etwas weitläufigeren Entsprechung des Schattens in Chamissos Leben aus. So begreift zum Beispiel Biedermann den Schatten als äußeres Zeichen für Nationalität, Konfession, Eigentum und sozialen Stand.[13]

Der biographische Ansatz bietet sich, wenn man Chamissos Biographie betrachtet, zunächst einmal tatsächlich an. Schließlich könnte man leicht vermuten, dass Chamisso, der zwischen der Kultur Frankreichs, seiner Heimat nach Geburt, einerseits, und der Kultur Deutschlands, seiner Wahlheimat, andererseits, steht, in seinem Leben innerhalb der Gesellschaft ähnliche Erfahrungen machen musste wie Peter Schlemihl in der „wundersamen Geschichte“. So etwa gesteht Chamisso in einem Brief an Madame de Staël, dass er sich in Deutschland als Franzose, in Frankreich als Deutscher, unter Aristokraten als Jakobiner und unter den Demokraten als Mann des Ancien règime, also nirgends am Platze und überall fremd fühle und deswegen unglücklich sei.[14]

Gegen den biographischen Ansatz wird allerdings eingewendet, dass hochwertige Literatur mehr ist als nur eine verschleierte Autobiographie ihres Autors. Dabei wird unterstellt, dass es sich bei Chamissos „Schlemihl“ um wertvolle Literatur handelt. Jedoch schließen autobiographische Elemente in einem Roman nicht aus, dass es sich bei ihm um hochwertige Literatur handelt. Da der Autor durch sein eigenes Leben geprägt ist, wird er seine Erfahrungen in seinem Werk verarbeiten. Allerdings in einer Form, die hohen ästhetischen Ansprüchen genügt. „Der Autor ,transportiert’ seine Erfahrung oder die gesellschaftliche Herausforderung auf die Ebene eines Darstellungsinhalts und ,umspielt’ bzw. ,löst’ sein Problem auf diese Weise.“[15] Man muss davon ausgehen, dass die Lebenserfahrung eines Autors in der Literatur immer symbolisch gebrochen ist, und man kann daher keineswegs bei der Interpretation einfach von einer Identität des Autors mit seiner Figur ausgehen.[16] Zudem macht Gero von Wilpert auf mangelnde Parallelen zwischen Chamissos Biographie und Peter Schlemihls Geschichte aufmerksam.[17]

1.2. Ansatz, der Aussagen Chamissos oder seiner Freunde über ihn berücksichtigt

1.2.1. Aussagen Chamissos über sein Verhältnis zu Peter Schlemihl

Beantwortet der biographische Ansatz die Identitätsfrage, die ja auch für die Frage der Bedeutung des Schattens nicht unerheblich ist, von vornherein positiv, beachtet der andere Ansatz Chamissos Aussagen zu dieser Problematik und versucht, daraus Schlüsse zu ziehen. Je nach dem, welche Schlüsse konkret gezogen werden, können diese dazu verwendet werden, den biographische Ansatz zu beweisen oder zu widerlegen. Es gibt verschiedene, auf den ersten Blick vielleicht widersprüchlich anmutende Aussagen Chamissos innerhalb oder außerhalb seiner Erzählung, die etwas über sein Verhältnis zu seiner Figur aussagen.

Innerhalb der Erzählung beschreibt Chamisso Peter Schlemihls Äußeres in einer Weise, dass der Leser davon ausgehen muss, dass Schlemihl seinem Autor zum Verwechseln ähnlich sieht. In dem Briefwechsel, welcher der Erzählung vorangestellt ist, wird Peter Schlemihl als ein „langbeiniger Bursch“ bezeichnet, welcher eine schwarze Kurtka trägt, „den man ungeschickt glaubte, weil er linkisch war, und der wegen seiner Trägheit für faul galt“.[18] Diese Beschreibung Peter Schlemihls stimmt ziemlich genau mit der Beschreibung von Chamissos Äußerem überein, die der Botaniker Schlechtendahl lieferte,[19] mit dem Chamisso botanische Exkursionen unternommen hatte. Auch die naturwissenschaftliche Tätigkeit haben der Autor und seine Figur am Ende der Erzählung gemein. Diese Ähnlichkeiten fördern die Vermutung, dass der Autor und seine Figur identisch sein könnten.

Auch außerhalb der Erzählung gibt es mindestens ein historisches Zeugnis, einen Brief Chamissos an seinen Freund Hitzig von 1813, der eine Identität des Autors mit seiner Figur auf den ersten Blick glaubhaft macht. Darin nennt Chamisso Peter Schlemihl einen „[...] unschuldigen Jungen [...] dem ich [...] im Leib stecke.“[20]

Gegen die These von der Identität des Autors mit seiner Figur spricht, dass in dem fiktiven Briefwechsel, welcher der Erzählung vorangestellt ist, sowohl von einer Person Chamisso als auch von der Person Peter Schlemihl die Rede ist. Diese Personen stehen, dem Briefwechsel nach zu urteilen, in einem freundschaftlichen Verhältnis zueinander. Chamisso ist danach auch der Herausgeber von Peter Schlemihls autobiographischen Aufzeichnungen, die dieser ihm zukommen ließ. Passend dazu spricht Peter Schlemihl Chamisso an einigen Stellen der Erzählung direkt an, oder er träumt von ihm. Schon dies lässt erkennen, dass Chamisso und Peter Schlemihl nicht identisch sind. Selbst die Figur Chamisso ist nicht mit dem Autor Chamisso identisch. Sonst müsste man davon ausgehen, dass Chamisso einen realen Peter Schlemihl persönlich kannte, der ihm tatsächlich die „wundersame Geschichte“ zukommen ließ, die er dann nur herausgab.[21]

Am eindeutigsten spricht sich Chamisso in dem Gedicht mit dem Titel „An meinen alten Freund Peter Schlemihl“, das Chamisso der dritten Auflage seiner Erzählung im Jahre 1835 voranstellte, gegen eine Identität mit seiner Figur aus. In dem Gedicht finden sich folgende Verse:

„Mein armer, armer Freund, es hat der Schlaue

Mir nicht, wie dir so übel mitgespielt; [...]

Doch schwerlich wird berühmen sich der Graue,

Dass er mich jemals fest am Schatten hielt;

Den Schatten hab ich, der mir angeboren,

ich habe meinen Schatten nie verloren.“[22]

[...]


[1] Zu den Angaben in diesem Abschnitt: Vgl. Lehmann, Ruth: Der Mann ohne Schatten in Wort und Bild. Illustrationen zu Chamissos „Peter Schlemihl“ im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt a. M. u.a. 1995. S. 14.

[2] Vgl. Feudel, Werner: Peter Schlemihl. In W. F.: Adelbert von Chamisso. Leben und Werk. Leipzig 1971. S. 67.

[3] Vgl. Freund, Winfried: Adelbert von Chamisso „Peter Schlemihl“, Geld und Geist: ein bürgerlicher Bewusstseinsspiegel; Entstehung - Struktur - Rezeption - Didaktik. Paderborn/München [u.a.] 1980. S. 59.

[4] Ebd.

[5] Vgl. Ebd., S. 62.

[6] Eine derartige Gliederung der Forschungsliteratur nimmt beispielsweise Gero von Wilpert vor. Vgl. Wilpert, Gero von: Der verlorene Schatten. Varianten eines literarischen Motivs. Stuttgart 1978. S. 30-42.

[7] Eine solche Gliederung nimmt beispielsweise Freund vor. Vgl. Freund, W.: Adelbert von Chamisso „Peter Schlemihl“, Geld und Geist: ein bürgerlicher Bewusstseinsspiegel. Paderborn/München [u.a.] 1980. S. 71-82.

[8] Freund, W.: Adelbert von Chamisso „Peter Schlemihl“, Geld und Geist: ein bürgerlicher Bewusstseinsspiegel. Paderborn/München [u.a.] 1980, S. 72.

[9] Brockhagen, Dörte: Adelbert von Chamisso [Forschungsbericht]. In: Literatur in der sozialen Bewegung. Aufsätze und Forschungsberichte zum 19. Jahrhundert. In Verb. mit Günter Häntzschel und Georg Jäger, hrsg. von Alberto Martino. Tübingen, 1977, S. 401.

[10] Ebd.

[11] Ebd.

[12] Vgl. Freund, , W.: Adelbert von Chamisso „Peter Schlemihl“, Geld und Geist: ein bürgerlicher Bewusstseinsspiegel. Paderborn/München [u.a.] 1980. S. 72.

[13] Vgl. Ebd., S. 72.

[14] Feudel, W.: Peter Schlemihl. In W. F.: Adelbert von Chamisso. Leben und Werk. Leipzig 1971. S. 62.

[15] Schutte, Jürgen: Einführung in die Literaturinterpretation. Stuttgart, Weimar 1997. (Sammlung Metzler, Bd. 217). S. 45.

[16] Vgl. Feudel, W.: Peter Schlemihl. In W. F.: Adelbert von Chamisso. Leben und Werk. Leipzig 1971. S. 73.

[17] Wilpert, Gero von: Der verlorene Schatten. Varianten eines literarischen Motivs. Stuttgart 1978. S. 35.

[18] Chamisso, Adelbert von: Sämtliche Werke in 2 Bdn. Hg. von Feudel, Werner und Laufer, Christel. Leipzig, 1980. S. 17.

[19] „Eine alte schwarze Kurtka [...], eine schwarze Mütze von Sammt oder Tuch auf dem lockigem Haupte, eine mächtige grüne Kapsel an ledernem Riemen umgehängt, eine kurze Pfeife im Munde, ein schmuckloser Tabaksbeutel, irgendwo angehängt [...] das war der Anzug, in welchem er auszog.“ Zitiert nach: Vgl. Lehmann, Ruth: Der Mann ohne Schatten in Wort und Bild. Illustrationen zu Chamissos „Peter Schlemihl“ im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt a. M. u.a. 1995. S. 14.

[20] Zitiert nach: Lehmann, Ruth: Der Mann ohne Schatten in Wort und Bild. Illustrationen zu Chamissos „Peter Schlemihl“ im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt a. M., u.a. 1995. S. 15.

[21] Diese etwas abwegige Ansicht vertritt Hoffmann, Volker: Peter Schlemihl und der Graue. Fremdverführung als teuflische Selbstverführung. In: Dietrich Krusche (Hrsg.): Der gefundene Schatten: Chamisso-Reden 1985-1993. München, 1993. S. 46-64. Vgl. S. 47-50.

[22] Chamisso, Adelbert von: Sämtliche Werke in 2 Bdn. Hg. von Feudel, Werner und Laufer, Christel. Leipzig 1980. S. 21.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung des Schattens in "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" von Adalbert von Chamisso
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Germanistisches Seminar)
Veranstaltung
Die Novelle
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
32
Katalognummer
V85239
ISBN (eBook)
9783638003117
Dateigröße
476 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung, Schattens, Peter, Schlemihls, Geschichte, Adalbert, Chamisso, Novelle
Arbeit zitieren
Christina Herrmann (Autor), 2006, Die Bedeutung des Schattens in "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" von Adalbert von Chamisso, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85239

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