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"Du bist Deutschland!" - eine Kampagne in der Kritik - Weblogs als kritische Meinungsführer

Title: "Du bist Deutschland!" - eine Kampagne in der Kritik   -   Weblogs als kritische Meinungsführer

Project Report , 2006 , 72 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Juliane Diel (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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Summary Excerpt Details

„Du bist das Wunder von Deutschland.“ Vier Monate lang warb der Slogan mit einem riesigen Medienaufgebot. Die Kampagne wurde in Deutschland sehr kontrovers diskutiert. Neben positiver Resonanz gab es auch viele kritische Stimmen. Vorwürfe von Neoliberalismus und nationalistischen Intentionen kamen auf. Gerade in den neuen Kommunikationsplattformen im Internet - den sogenannten Weblogs - wurde sehr differenziert über die Kampagne diskutiert. Anhand im bekannten Weblog "Spreeblick" veröffentlichter Kommentare wird die Entwicklung der Kritik um „Du bist Deutschland“ dargestellt. In welcher Form sich die Kritik äußerte und inwieweit diese Diskussionen den allgemeinen öffentlichen Diskurs über die „Du bist Deutschland“-Kampagne bestimmt haben, ist Gegenstand dieser Arbeit.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung S. 1

2. Aufgaben und Intentionen von Social Marketing Kampagnen S. 3
...
3. „Du bist Deutschland“ S. 5
3.1. Die Social Marketing Kampagne „Du bist Deutschland“ S. 5
3.2 Inhaltliche Konzeption der Kampagne S. 6
...
4. Diskussion um die „Du bist Deutschland“-Kampagne in den Medien S. 14
4.1. Positive Resonanz S. 14
4.2. Kritik an der Kampagne S. 15
4.2.1. Vorwurf des Neoliberalismus S. 15
4.2.2. Vorwurf der nationalistischen Intention S. 15
4.3. Internetauftritte zur Kritik an „Du bist Deutschland" S. 17
...

5. Kritik an der „Du bist Deutschland“-Kampagne durch den Weblog „Spreeblick“ S. 26
5.1. Was sind Weblogs? S. 26
5.3. Soziodemografische Merkmale von Bloggern S. 30
5.4. Erscheinungsformen von Weblogs S. 31
5.5. Medien- und Gesellschaftspolitischer Einfluss von Weblogs S. 32
5.6. Der Weblog „Spreeblick“ S. 36
5.7. Diskussion um die „Du bist Deutschland“-Kampagne im
Weblog „Spreeblick“ S. 37
...

5.7.2.6. Folgen der Diskussion „Ihr seid Deutschland –
Ich mach mit!“ und dem Fotopool www.Flickr.com S. 49
5.7.3. Diskussion im Weblog „Spreeblick“ zur nationalsozialistischen
Intention der „Du bist Deutschland“-Kampange S. 52
...

6. Fazit: „Du bist Deutschland“ – eine Kampagne in der Kritik
Weblogs als kritische Meinungsführer S. 64

7. Literatur- und Linkverzeichnis








Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufgaben und Intentionen von Kampagnen insbesondere Social Marketing Kampagnen

2.1. Aufgaben und Intentionen von Kampagnen

2.2. Social Marketing Kampagnen

3. „Du bist Deutschland“

3.1. Die Social Marketing Kampagne „Du bist Deutschland“

3.2. Inhaltliche Konzeption der Kampagne

3.2.1. Das „Manifest für Deutschland“

3.2.2. Der TV und Kino-Spot

3.2.3. Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften und Plakate

3.3. Resonanz

3.3.1. Bevölkerung

3.3.2. Resonanz der Medien

4. Diskussion um die „Du bist Deutschland“-Kampagne in den Medien

4.1. Positive Resonanz

4.2. Kritik an der Kampagne

4.2.1. Vorwurf des Neoliberalismus

4.2.2. Vorwurf der nationalistischen Intention

4.3. Internetauftritte zur Kritik an der „Du bist Deutschland“-Kampagne

4.3.1. „www.wieder-deutschland.de“

4.3.1.1. Verbot der Internetseite

4.3.2. „www.deutschland-raus-aus-den-köpfen.de“

4.3.3. „www.arbeiterfotografie.de“

5. Kritik an der „Du bist Deutschland“-Kampagne durch den Weblog „Spreeblick“

5.1. Was sind Weblogs?

5.2. Entwicklung der Weblogs

5.3. Soziodemografische Merkmale von Bloggern

5.4. Erscheinungsformen von Weblogs

5.5. Medien- und Gesellschaftspolitischer Einfluss von Weblogs

5.6. Der Weblog „Spreeblick“

5.7. Diskussion um die „Du bist Deutschland“-Kampagne im Weblog „Spreeblick“

5.7.1. Diskussion um die „Du bist Deutschland“-Kampagne im Weblog „Spreeblick“ vor Kampagnenstart

5.7.2. Diskussion um die „Du bist Deutschland“-Kampagne im Weblog „Spreeblick“ zum Start der Kampagne

5.7.2.1. Diskussion um die Kampagne „Du bist Deutschland“-Kampagne im Allgemeinen

5.7.2.2. Kritik an Zensur durch die „Du bist Deutschland“-Kampagne auf deren Website

5.7.2.3. Rein polemische Kommentare

5.7.2.4. Politische Diskussion

5.7.2.5. Kritik an der Diskussion im Blog und Befürwortung für die „Du bist Deutschland“-Kampange

5.7.2.6. Folgen der Diskussion „Ihr seid Deutschland - Ich mach mit!“ und dem Fotopool www.Flickr.com

5.7.3. Diskussion im Weblog „Spreeblick“ zur nationalsozialistischen Intention der „Du bist Deutschland“-Kampagne

5.7.3.1. Vorwurf der Nutzung von nationalsozialistischer Propaganda für die „Du bist Deutschland“-Kampagne

5.7.3.2. Differenzierte Meinungen zu dem Vergleich der „Du bist Deutschland“-Kampagne und dem Nazi-Plakat

5.7.3.3. Diskussion um die Kampagne im Allgemeinen

5.7.3.4. Reaktionen des Leiters des „Du bist Deutschland“-Kampagnenbüros

5.7.3.5. Folgen der Diskussion

5.7.4. Weitere Diskussionen

6. Fazit: „Du bist Deutschland“ – eine Kampagne in der Kritik. Weblogs als kritische Meinungsführer

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Weblogs als kritische Meinungsführer auf die öffentliche Debatte rund um die „Du bist Deutschland“-Kampagne. Dabei wird analysiert, inwiefern Weblogs in der Lage sind, eine Gegenöffentlichkeit zu bilden und die Berichterstattung in traditionellen Medien durch die Thematisierung von Kritikpunkten wie Neoliberalismus und dem Vorwurf nationalistischer Tendenzen maßgeblich zu beeinflussen.

  • Analyse der inhaltlichen Konzeption der „Du bist Deutschland“-Kampagne
  • Untersuchung der medialen Resonanz und der Kritik an der Kampagne
  • Darstellung der Rolle von Weblogs als neue Kommunikationsplattformen
  • Fallstudie: Die Auseinandersetzung im Weblog „Spreeblick“
  • Reflexion über das Zusammenspiel zwischen Weblogs und Massenmedien

Auszug aus dem Buch

3.2.2. Der TV und Kino-Spot

Herzstück der Kampagne ist ein zweiminütiger TV Spot. Darin sprechen mehr als 40 prominente und nicht prominente Bürger in abwechselnden Sätzen das „Manifest für Deutschland“. Der Spot startete am 26. September 2005. Er wurde auf allen elf beteiligten TV-Kanälen im gleichen Zeitraum zwischen 19:50 Uhr und 20:15 Uhr gesendet. Daneben wurde der Spot auch in 1760 Kinos in ganz Deutschland gezeigt.

Die Mischung von prominenten und nichtprominenten Menschen soll laut der Agentur Jung von Matt zur Identifikation der Zuschauer mit dem Gezeigten beitragen. Es werden junge und alte Menschen, aus den verschiedensten Berufen, mit unterschiedlichen Hautfarben gezeigt. Zum Einen zeigt dies den Zuschauern, wie „bunt Deutschland ist“ und zum Anderen sind dies Menschen, mit denen sich jeder identifizieren kann. Daneben stehen die Prominenten als Vorbilder. Dafür wurden Prominente gewählt, die ein ganz unterschiedliches Publikum ansprechen, wie der Literaturkritiker Marcel Reich-Vranitzky, der Moderator Günther Jauch, der Comedian Harald Schmitt, die Eiskunstläuferin Katharina Witt oder Jugend-Popidole wie Oliver Pocher oder Yvonne Catterfeld – um hier nur einige zu nennen. All diese Prominente engagieren sich in ihrer Freizeit für gemeinnützige Projekte. Da diese Prominenten ebenfalls für die „Du bist Deutschland“-Idee stehen, führt dies bei den Zuschauern zu einer zweiten Ebene der Identifikation mit dem Manifest.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Kontroverse um die „Du bist Deutschland“-Kampagne ein und erläutert die Forschungsfrage hinsichtlich der Rolle von Weblogs in diesem öffentlichen Diskurs.

2. Aufgaben und Intentionen von Kampagnen insbesondere Social Marketing Kampagnen: Das Kapitel definiert den Begriff der Kampagne im Allgemeinen sowie das Konzept des Social Marketings als theoretische Grundlage für die nachfolgende Analyse.

3. „Du bist Deutschland“: Hier werden die Konzeption, die Bestandteile (TV-Spot, Anzeigen, Online-Auftritt) und die allgemeine Resonanz der Social-Marketing-Kampagne „Du bist Deutschland“ dargestellt.

4. Diskussion um die „Du bist Deutschland“-Kampagne in den Medien: Dieses Kapitel behandelt die kontroverse Berichterstattung in Print- und Onlinemedien sowie die verschiedenen, teils radikalen Internetauftritte der Kampagnengegner.

5. Kritik an der „Du bist Deutschland“-Kampagne durch den Weblog „Spreeblick“: Das Hauptkapitel analysiert detailliert die Rolle des Weblogs „Spreeblick“ als kritische Plattform und untersucht den Verlauf der Diskussion, von der Kritik an der Neoliberalismus-Ausrichtung bis hin zum Vorwurf des NS-Bezugs.

6. Fazit: „Du bist Deutschland“ – eine Kampagne in der Kritik. Weblogs als kritische Meinungsführer: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beurteilt den Einfluss der Weblog-Diskussion auf die Gesamtgesellschaft und die Medienlandschaft.

Schlüsselwörter

Du bist Deutschland, Social Marketing, Kampagne, Weblogs, Spreeblick, Medienkritik, Neoliberalismus, Nationalismus, Graswurzel-Journalismus, Gegenöffentlichkeit, öffentliche Diskussion, Meinungsführer, Internet, Blogging, gesellschaftspolitische Debatte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die öffentliche Kritik an der „Du bist Deutschland“-Kampagne und beleuchtet dabei insbesondere die Rolle von Weblogs als neue, kritische Akteure im Mediensystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Social Marketing, die mediale Wirkung von Kampagnen, die Rolle des Internets als Diskussionsplattform und die Grenzen des gesellschaftlichen Diskurses.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, in welcher Form sich die Kritik an der Kampagne in Weblogs äußerte und inwieweit diese Diskussionen den allgemeinen öffentlichen Diskurs über die „Du bist Deutschland“-Kampagne bestimmt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine explorative Vorgehensweise, wobei sie eine Fallstudie des Weblogs „Spreeblick“ erstellt, Kommentare analysiert und diese in den Kontext der allgemeinen medialen Berichterstattung setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Funktionsweise von Weblogs und analysiert im Detail die Diskussionsverläufe auf dem Blog „Spreeblick“, einschließlich der Debatten über den NS-Bezug der Kampagne und die Reaktion der Kampagnenverantwortlichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Weblogs, Social Marketing, Kampagnenkritik, Neoliberalismus, öffentliche Meinungsbildung und Graswurzel-Journalismus.

Warum wurde gerade der Weblog „Spreeblick“ als Fallbeispiel gewählt?

„Spreeblick“ wurde gewählt, da dort bereits vor dem offiziellen Kampagnenstart eine kritische Diskussion entbrannte und er sich im Verlauf der Kampagne zum meistgelesenen Weblog zu diesem Thema entwickelte.

Wie reagierten die Macher der „Du bist Deutschland“-Kampagne auf die Blog-Kritik?

Die Verantwortlichen versuchten zunächst, die Kritik herunterzuspielen oder zu ignorieren, reagierten jedoch später auf den öffentlichen Druck mit Stellungnahmen im Weblog, was die Diskussion jedoch weiter anheizte.

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Details

Title
"Du bist Deutschland!" - eine Kampagne in der Kritik - Weblogs als kritische Meinungsführer
College
University of Siegen  (Sozialwisenschaftliches Institut)
Grade
1,3
Author
Juliane Diel (Author)
Publication Year
2006
Pages
72
Catalog Number
V85270
ISBN (eBook)
9783638006354
Language
German
Tags
Deutschland Kampagne Kritik Weblogs Meinungsführer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Juliane Diel (Author), 2006, "Du bist Deutschland!" - eine Kampagne in der Kritik - Weblogs als kritische Meinungsführer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85270
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